So wird im Mobilfunk wieder Geld verdient

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neuester Beitrag: 05.03.03 15:43
eröffnet am: 05.03.03 15:16 von: Nassie Anzahl Beiträge: 2
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05.03.03 15:16

15990 Postings, 6876 Tage NassieSo wird im Mobilfunk wieder Geld verdient

SHAUSEN (GoingPublic.de) - Die Blütezeit bei Mobilfunk-Unternehmen ist längst vorbei. In weitgehend gesättigten Märkten ist das Geld nicht mehr so einfach zu verdienen. Doch neue Produkte und "Services" sollen Kunden locken und Umsätze bringen.

Voll im Trend liegen zur Zeit beispielsweise die brandneuen Fotohandys. Die Schnappschüsse lassen sich dabei blitzschnell per MMS auf die Handys von Freunden und Bekannten übertragen - ähnlich wie eine Text-SMS. Der Service ist zwar nicht ganz billig (0,29 bis 0,99 Euro), doch wann war es schon mal günstig "cool" zu sein?

Eine für den Anwender wesentlich billigere Alternative ist hingegen die Übertragung der Fotos per Infrarot zum PC und der Versand per eMail. Denn die Infrarot-Übertragung kostet überhaupt nichts, der Versand des eMails lediglich die vergleichsweise extrem günstigen Online-Gebühren. Eine entsprechende Infrarot-Übertragung ist bei einigen Handy-Modellen auch kein Problem.

Doch wenn Mobilfunk-Konzerne Geld verdienen wollen bzw. müssen, ist Kreativität gefragt. So ist z.B. ein Handy-Modell eines japanischen Herstellers im Handel, das zwar eine Infrarot-Schnittstelle hat, die Bild-Übertragung per Infrarot jedoch nicht erlaubt! Wie sollte das Mobilfunk-Unternehmen sonst auch Geld verdienen? Schließlich können die Kunden sich ja selbst eine MMS senden oder sich gleich noch ein Datenübertragungskabel kaufen...

Der verwirrte Käufer (Autor) fand zur Infrarot-Übertragung nichts in der Bedienungsanleitung - auch keine Telefonnummer des Herstellers. Sogar auf der Homepage des Herstellers war keine entsprechende Telefonnummer für Infos zu Mobiltelefonen zu finden. Ein Anruf bei der deutschen Zentrale sorgte jedoch rasch für "Klarheit". Denn die Geräte wurden vom Mobilfunkunternehmen direkt bei der japanischen Mutter des Elektronikkonzerns gekauft. Die deutsche Niederlassung des Elektronikkonzerns habe damit "nichts zu tun". Der Autor dachte sich doch gleich, dass diese Bedienungsanleitung niemals ein Deutscher geschrieben haben kann.

Eine weitere Anfrage beim Mobilfunkunternehmen (nicht bei dem Provider, bei dem das Gerät gekauft wurde) ergab schließlich, dass eine Infrarot-Übertragung in der Tat nicht möglich sei. "Die Software bietet nicht diese Möglichkeit". Klar, wie soll man auch sonst Geld verdienen? Ein Mobilfunkunternehmen, das Handys extra in Japan kauft und unter eigenem Namen vertreibt, wäre ja auch schlecht beraten, die Möglichkeit einer Infrarotübertragung zu ermöglichen... Der Autor hat das Gerät jedenfalls wieder zurückgebracht. Und so wird auch mit noch so innovativen "Serviceleistungen" doch nicht immer Geld verdient...





 

05.03.03 15:43

15990 Postings, 6876 Tage NassieT-Mobile

T-Mobile kurbelt mobile Datenkommunikation mit Billig-Preisen an
Datentransfer-Tarife für GSM und UMTS sollen auch in Österreich sinken  
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  London - Die Mobilfunktochter der Deutschen Telekom, T-Mobile, will von April an durch Preissenkungen die Übertragung von Texten und Bildern und die Nutzung von Internetseiten über Mobiltelefone ankurbeln. Das Unternehmen teilte in London mit, die Preise für die Übertragung von Daten über Mobilfunknetze würden unter anderem in Österreich, Deutschland, Großbritannien, Tschechien und den Niederlanden um bis zu 70 Prozent gesenkt.

Monatliche Pauschale

Die neuen Tarife sollen sowohl für die derzeitige Mobilfunktechnik GSM als auch für die zum Jahresende geplante Markteinführung der Übertragungstechnik UMTS gelten. In Deutschland ist Mitte April neben einer Senkung der Grundgebühren eine Verringerung der Kosten für die Übertragung von Datenblöcken via GPRS um bis zu 70 Prozent vorgesehen. In Österreich sei "im Laufe des Frühlings" mit Tarifanpassungen zur rechnen, sagte T-Mobile Austria-Pressesprecherin Martina Zowack am Mittwoch.

Pauschale von 4,95 Euro

Der Übertragungspreis für Daten soll laut T-Mobile zunächst in Deutschland von bisher 0,19 bis 0,29 Euro auf 0,09 Euro sinken. Geplant ist auch eine monatliche Pauschale von 4,95 Euro, bei dem die Kunden ein Datenvolumen von einem Megabyte inklusive bekommen. In Österreich beträgt die Grundgebühr für den klassischen GPRS-Tarif bei T-Mobile Austria derzeit sieben Euro, inkludiert ist dabei monatlich ein Datenvolumen von 10 MB.

"t-zones"

T-Mobile stellte ferner sein neu gestaltetes Handy-Portal "t-zones" vor, das gefälliger in der Bedienung sei. Die Dienste-Palette werde um die Möglichkeit erweitert, Videos aus dem Internet zu laden und zu versenden. Außerdem präsentierte das Unternehmen mit MTV und Universal Mobile neue Partner für inhaltliche Angebote. (APA/Reuters/vwd)

 

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