So hat jeder seine Problemchen

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eröffnet am: 05.07.04 17:06 von: zombi17 Anzahl Beiträge: 1
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05.07.04 17:06

59073 Postings, 7358 Tage zombi17So hat jeder seine Problemchen

Sicherheitskosten  
Spanische Fluggesellschaft gibt Drehkreuz Miami auf  

US-Reisende warten auf Aufnahme ihrer Daten  

Wegen der verschärften Sicherheitsbestimmungen nach den Anschlägen vom 11. September 2001 gibt die spanische Fluggesellschaft Iberia ihr Drehkreuz Miami für Verbindungen nach Mittelamerika auf. "Die Kosten für die Sicherheit sind explodiert", sagte ein Sprecher der Fluggesellschaft in Madrid. Iberia ist Marktführer bei Flügen zwischen Europa und Lateinamerika.

Umsteigen dauert zu lange
Statt einer halben Stunde wie früher dauere das Umsteigen in Miami mittlerweile drei Stunden; zudem komme der Transit in Miami nicht für Fluggäste aus Lateinamerika in Frage, die zwar ein Visum für Spanien hätten, nicht aber für die USA.

Statt über den US-Bundesstaat Florida will Iberia Ziele wie Guatemala und Kanada ab dem 1. Oktober direkt anfliegen; weniger gefragte Reiseziele in der Region sollen durch Partnergesellschaften bedient werden. Miami will die spanische Airline dann nur noch einmal statt bislang zweimal täglich ansteuern.
Stand: 05.07.2004 16:32 Uhr  


US-Firmen verlieren Milliarden durch Visabestimmungen

US-Reisende warten auf Aufnahme ihrer Daten

US-Firmen haben wegen der verschärften Visa-Bedingungen ihres Landes in den vergangenen zwei Jahren rund 30 Milliarden Euro verloren. Die ist das Ergebnis einer Umfrage, die acht US-Handelsverbände in Washington vorstellten. Der Gewinn ging demnach zum Einen deshalb verloren, weil ausländische Kunden kein Visum zur Besichtigung gewünschter Produkte in den USA erhielten. Zum Anderen verloren die Unternehmen Geld, weil Angestellte ausländischer Niederlassungen für bestimmte Projekte nicht in die USA einreisen durften.

Flugzeuge monatelang im Hangar
So standen beispielsweise beim Flugzeugbauer Boeing mehrere Flugzeuge monatelang im Hangar, weil ausländische Kunden für ihre Piloten kein Visum bekamen, um die Maschinen abzuholen. Preiser Scientific, Hersteller von Präzisionsinstrumenten, verlor einen Auftrag über mehrere hundert Millionen Dollar an einen deutschen Wettbewerber, weil die Delegation eines chinesischen Kohlekraftwerks, die in den USA Instrumente einkaufen wollte, kein Visum bekam. Insgesamt wurden 734 US-Unternehmen befragt. Besondere Probleme bereiteten Visa für Chinesen, Inder und Russen.

Persönliche Befragungen in US-Botschaften
Die USA hatten die Visa-Bestimmungen nach den Terroranschlägen vom 11. September verschärft. Inzwischen muss jeder Antragsteller sich in der US-Botschaft seines Heimatlandes einer persönlichen Befragung stellen. Anträge brauchen nach Angaben der Unternehmerverbände manchmal Monate zur Bearbeitung.
Stand: 05.07.2004 16:28 Uhr  

 

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