Sind deutsche Lehrer unterbezahlt und überlastet ?

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neuester Beitrag: 08.08.08 10:04
eröffnet am: 01.08.08 11:51 von: DER SPEKU. Anzahl Beiträge: 73
neuester Beitrag: 08.08.08 10:04 von: gurkenfred Leser gesamt: 1690
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bewertet mit 4 Sternen

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01.08.08 11:51
4

396 Postings, 4657 Tage DER SPEKULANTSind deutsche Lehrer unterbezahlt und überlastet ?

Sind deutsche Lehrer unterbezahlt und überlastet ?

Ja 21.28% 
Nein 78.72% 

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47 Postings ausgeblendet.

02.08.08 19:40
1

396 Postings, 4657 Tage DER SPEKULANTda du ja aus sachsen kommst ?

ich mach mir jetzt 'ne bemme fertsch
tschaui  

02.08.08 19:44
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15491 Postings, 7815 Tage preisrückblickend betrachtet hatte ich leider sehr

schlechte lehrer ( angelam wird jetzt behaupten der deutschlehrer war der schlimmste )

ich fürchte auf einen guten kommen 10 unmotivierte .
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Sollte jemand bei mir auf Ignore stehen , bitte BarCode verklagen

02.08.08 19:53
2

19233 Postings, 5162 Tage angelamnein preis ich hätte auf den techniklehrer getippt

02.08.08 20:12
3

7765 Postings, 5481 Tage polo10angelam

bravo zu pos. 32  

02.08.08 20:16
2

15491 Postings, 7815 Tage preisder war auch ein alkoholkranker berufsaussteiger

;-)
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Sollte jemand bei mir auf Ignore stehen , bitte BarCode verklagen

02.08.08 20:50
1

5335 Postings, 4938 Tage e l a i n ees ist doch hier wie bei fast allen dingen

man kann nicht die lehrer unter generalverdacht stellen.

es gibt hochmotivierte, junge lehrpersonen und es gibt eben die bequemen absolut unmotivierten. "den lehrer" gibt es eben nicht.

besser wäre auf jeden fall, wenn die lehrer häufig mal unangekündigt einen  hospitationsbesuch bekommen würden und auch gerne mal die eltern befragt würden.

die große sicherheit in dem job stellt ein problem dar, denn die erfolge sind ja auch nicht so richtig messbar. wenn der lehrer die kinder auf der grundschule alle durchzieht, merken die eltern unter umständen erst auf der weiterführenden schule, wie viel oder wenig stoff die kinder mitgenommen haben - und was sollen sie dann noch machen?
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02.08.08 21:35
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33760 Postings, 7450 Tage DarkKnightja elaine, Du hast recht: da gibt es die einen und

die anderen, dann die, die mal wollten und nicht mehr können und die, die könnten aber nicht wollen. Und dann merken wir das oder andere merken es nicht, und was soll man da noch machen?

Da hab' ich doch lieber Vorurteile: Brot ist Brot, Wasser ist Wasser und aus einem Esel wird nie ein Rennpferd. Bei aller Sensibilität in der Einschätzung von pro und contra. Nie.
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Das wenige, was wir von Jesus wissen, ist dass er ein Sozialist war (Friedrich Dürrenmatt)

02.08.08 21:38
2

19233 Postings, 5162 Tage angelamscheiß klimaerwärmung!

02.08.08 21:45

33760 Postings, 7450 Tage DarkKnightdas gibt mir doch zu denken, angie ...

das "!" hintendran.

Progressiv.

Muss man jetzt ne Demo machen gegen Klima oder einfach nur sauer sein?
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Das wenige, was wir von Jesus wissen, ist dass er ein Sozialist war (Friedrich Dürrenmatt)

02.08.08 21:46

19233 Postings, 5162 Tage angelames gibt nur einen, der dir dies beantworten

02.08.08 22:12
1

33760 Postings, 7450 Tage DarkKnightEichi?

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Das wenige, was wir von Jesus wissen, ist dass er ein Sozialist war (Friedrich Dürrenmatt)

02.08.08 23:00
4

2803 Postings, 7722 Tage NoTaxSolange ich als Elternteil keine Mitsprache bei

der Lehrerauswahl habe, solange gehen bzw. gingen meine Kinder auf keine staatl. Schule. Es kann doch nicht sein das ich als Steuerzahler hinnehmen soll das die letzte abgehalfterte Pappnase die Zeit bis zur
Frühpensionierung an meinen Kids absitzt. Im Betrieb gilt, wer nix bringt fliegt, dass bitte auch an der Schule- Schule ist ein Dienstleistungsbetrieb, nur weil er einer unfähigen Bürokratie -angefangen bei der Kultusministerkonferenz- angegliedert ist, kann ich das _wie es sich darstellt- nicht entschuldigen.  

03.08.08 13:27

396 Postings, 4657 Tage DER SPEKULANTjetzt sind schon 34 Stimmen

aber am Ergebnis ändert sich nicht viel: etwa 4:1 gegen die Lehrer.  

04.08.08 14:59
2

5335 Postings, 4938 Tage e l a i n e#60

ach, und an der privatschule darfst du alleine die lehrer aussuchen?
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04.08.08 18:42
1

7765 Postings, 5481 Tage polo10e l a i n e

Das Thema ist doch sowas von abgedroschen, vergessen wir es einfach ..  

04.08.08 18:52
2

5335 Postings, 4938 Tage e l a i n enönönö

immerhin geht es hier um unsere zukunft, da ist vergessen schwierig um nicht gefährlich zu sagen
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07.08.08 08:24
4

36845 Postings, 6337 Tage TaliskerMal wieder was zu den faulen Säcken

Selten war die Chance größer, ein fauler Sack zu werden. So man es denn will:


[...]
Laut Meidinger werden derzeit vor allem Lehrkräfte für Mathematik, Informatik und Naturwissenschaften gesucht. Ihr Anteil an den fehlenden Lehrern betrage rund 50 Prozent, er könnte bis 2013 auf bis zu 80 Prozent steigen. ?Viele Lehramtreferendare wechseln direkt aus dem Referendariat in die Wirtschaft, weil sie dort besser verdienen?, sagte der Verbandsvorsitzende (Mathematik studiert ? und dann?). Um zumindest einen Teil der freien Stellen zu besetzen, griffen viele Schulen auch auf fachfremde Arbeitnehmer zurück. Unter anderem würden Förster, Dolmetscher und auch Studenten an Schulen unterrichten.
[...]
http://www.faz.net/s/...23B5C28FDBDE55E51B~ATpl~Ecommon~Scontent.html

Gruß
Talisker
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07.08.08 08:39
1

36845 Postings, 6337 Tage TaliskerUnd hier noch was

zum Einblick in den harten Alltag:
http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,568831,00.html

Gruß
Talisker
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Bitte warten Sie kurz, während Ihre Daten vorbereitet werden.

07.08.08 08:44
1

14462 Postings, 4712 Tage objekt tiefbetr. 66, immer schön ernst bleiben

schließlich geht es um die in jeder Hinsicht "Ärmsten" der Republik  

07.08.08 08:52
1

2213 Postings, 5168 Tage FloSWir müssen

eigentlich dasx Maximum in die Bildung stecken. Aus diesem Grund halte ich es auch für sinnvoll, dass Lehrer höhere gehälter bekommen.

Überlastet sind sie meines Erachtens nicht.
Wir müssen einen Wettbewerb auf dem Lehrermarkt schaffen, sodass unmotivierte, faule Lehrer (wer kennt sie nicht) irgendwann durchs Raster fallen.
So werden für Jungpädagogen interessante Plätze frei.

In Kombination mit höherem Salär können wir so auch erwarten, dass auch Top-Studis die Pädagogenlaufbahn einschlagen werden, anstatt in die freie Wirtschaft zu gehen.

Meines Erachtens muss hier die größte Investition getätigt werden,
denn unsere Kinder sind zukünftig die Basis unseres Landes!



Zus. muss darüber nachgedacht werden, dem Studium "praktische" Pädagogik hinzuzufügen, bzw. stärker zu gewichen.

Grüße  

07.08.08 09:38
5

24273 Postings, 7682 Tage 007BondDiese permanenten Vorurteile ...

Lehrer zu sein und dann auch noch ein guter, ist sicher kein einfacher Weg. Die Mär vom Halbtagsjob, die anscheinend immer noch in den Köpfen einiger herumspukt, macht umso mehr deutlich, wie erschreckend schwach ausgeprägt das Wissen solcher Personen über diesen Berufsstand ist. Es ist eben nicht so, dass Lehrer nachdem die Schüler auf dem Nachhauseweg geschickt werden, frei haben. Nicht nur Klassenarbeiten bzw. Klausuren müssen in dieser "Freizeit" korrigiert bzw. entworfen, sondern auch der eigene Unterricht für die verschiedenen Klassen muss vorbereitet werden. Um Kosten für Personal zu sparen, sind viele Schulen dazu übergegangen, auch Verwaltungsaufgaben durch ihre Lehrkräfte erledigen zu lassen.

Ein, wie zumindest ich meine, besonders schwerwiegendes Problem das unser Bildungssystem aufweist, ist die oftmals erschreckende Realitätsferne von Lehrern im Hinblick auf die Anforderungen die unsere Betriebe in der freien Wirtschaft haben. Die meisten Lehrer kennen nur den Weg von der Schule zur Uni und dann wieder zurück in die Schule. Nur die wenigsten Kinder werden später auch wiederum Lehrer. Unsere Kinder werden in der Folge daher meist gar nicht oder nur unzureichend auf ihr späteres Berufsleben vorbereitet. Hier klafft eine riesengroße Lücke!  

07.08.08 10:48
4

19522 Postings, 7303 Tage gurkenfreddie selektion der lehrer läuft leider

nicht so ab, wie bei anderen berufsgruppen.
ein studium beginnt man aufgrund bestimmter vorstellungen, die man von dem angestrebten beruf hat. so auch bei lehramtsstudenten.
welche vorstellungen sind das?
- sicherer job
- gewohnte umgebung (schule/uni kennt man ja schon)
- auskömmliche bezahlung
- geringe präsenzpflicht am arbeitsplatz (=höhere zeitliche flexibilität)

die studis, die diese rosinen im kopf haben, sind nun in der mehrzahl nicht die, die durch besonderen leistungswillen herausstechen.
Aufgrund des sich abzeichnenden lehrermangels werden aber diese absehbaren looser überproportional an die schulen gehen.

fazit: mir schwant übles, was da qualitativ auf uns zukommt.
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mfg
GF

Eimer her!

07.08.08 14:29
1

2213 Postings, 5168 Tage FloSIch muss euch beiden Recht geben.

Auf der einen Seite ist es ganz klar ein Vollzeitjob.
Von der anderen Seite betrachtet, ist es offensichtlich, dass Lehrer in ihrem Amt eine deutlich höhere (zeitliche) Flexibilität haben.

Was gurkenfred angebracht hat, entspricht leider der Wahrheit!
Es gibt keine sonderlichen Hürden, um einen Lehrerposten zu ergattern.
Bedingung ist bis dato das Bestehen des Studium in Verb. mit diesem ganzen Refendariatszeug und prakt. Prüfungen (in denen die Schüler meist schon den Stoff der Unterrichtsstunde kennen, bzw in denen die Schüler vorher eingeweiht worden sind).
 

07.08.08 16:01
5

6254 Postings, 4906 Tage aktienbär gurkenfred hat etwas

vergessen, was mir mein jetzt 70jähriger Klassenlehrer
vorgestern gestanden hat:

- Kein Chef, wenn man seine Arbeit einigermassen macht
- viel Freiheit in der Gestaltung seiner Arbeitszeit

Er meint: Ein Traumjob, und er sieht wie 50 aus.
(Dazu noch die Altersversorgung, gurke)  

08.08.08 10:04

19522 Postings, 7303 Tage gurkenfred@bär: der mann war wenigstens ehrlich...

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mfg
GF

Eimer her!

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