Sicherheitsrat stimmt für Sanktionen gegen Iran

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eröffnet am: 23.12.06 18:21 von: denkidee Anzahl Beiträge: 16
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23.12.06 18:21
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112127 Postings, 6305 Tage denkideeSicherheitsrat stimmt für Sanktionen gegen Iran

tagesschau.de Telegramm, 23.12.2006, 17:53 Uhr

Sicherheitsrat stimmt für Sanktionen gegen Iran

Der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen hat in einer Resolution
einstimmig Sanktionen gegen Iran zugestimmt. Das Gremium reagierte damit
auf die Weigerung Irans, seine Urananreicherung trotz internationaler
Forderungen auszusetzen.

 

23.12.06 18:26

112127 Postings, 6305 Tage denkideeDeutsch-iranische Atomkooperation

Deutsch-iranische Atomkooperation

"Know-How-Abfluss" in Irans Atomprogramm
Die Bundesregierung beobachtet die Nuklearforschungen in Iran mit Argusaugen - immerhin wird Teheran verdächtigt, die Atombombe besitzen zu wollen. Zugleich gelten aber noch Atom-Kooperationsverträge zwischen Deutschland und Iran, ein Thema über das in Berlin nicht gerne gesprochen wird.

Von Thomas Reutter, SWR, Redaktion "Report Mainz"

 Grafik: Die iranische Anlage zur Uran-Anreicherung in Natans]
Der Vertrag zwischen dem Bundesforschungs-Ministerium und der Iranischen Atomenergieorganisation (AEOI) gilt als diplomatische Altlast, doch seine politische Halbwertszeit reicht noch bis in die Zukunft. Es war in den 70er Jahren, als der Iran und die Bundesrepublik beschlossen, im Bereich der Kerntechnik eng miteinander zusammen zu arbeiten. Das ist lange her, doch das Abkommen ist nach wie vor gültig. Zuletzt hätte der Vertrag im Jahr 2002 aufgehoben werden können. Doch die Bundesregierung ließ die Kündigungsfrist bewusst verstreichen. Der deutsch-iranische Atomvertrag war somit verlängert bis Ende 2007. Nun steht der Iran wegen seines umstrittenen Atomprogramms vor dem Weltsicherheitsrat und die Bundesrepublik ist immer noch vertraglich dazu verpflichtet, die Entwicklung der Kerntechnik im Iran zu fördern.

Die Zusammenarbeit erstreckt sich laut Artikel 1 des Vertrags auf "wissenschaftliche und technologische Forschung und Entwicklung, Planung, Errichtung und Betrieb von Kernkraftwerken, sonstigen kerntechnischen Anlagen und Forschungseinrichtungen, Ausbildung und Schulung wissenschaftlichen und technischen Personals, Kernkrafttechnologie" und vier weitere Punkte. Umgesetzt wird diese Kooperation laut Artikel 2 durch "Austausch von Informationen, Austausch von wissenschaftlichem und technischem Personal (...) Übernahme oder Vermittlung von Beratungs- und anderen Leistungen, Durchführung gemeinsamer oder koordinierter Forschungs-, Entwicklungs- und sonstiger kerntechnischer Vorhaben."

Ministerium: Vertrag ohne Bestand
Der Vertrag werde längst nicht mehr angewendet, sagt Christian Herbst, ein Sprecher im Bundesforschungsministerium. Man habe den Vertrag nicht gekündigt, um den Iran nicht vor den Kopf zu stoßen. Das sei aber auch nicht notwendig, denn konkrete Zusammenarbeit existiere auf dem Gebiet der Kerntechnik schon seit den Schah-Zeiten nicht mehr.

Verfassungsschutz beobachtet "Know-How-Abfluss"
Deutsche Physiker und Mathematiker waren allerdings noch bis Januar 2006 zu Gast an einem iranischen Institut und auch iranische Atomwissenschaftler waren in den letzten Jahren in Deutschland. Nie konnte man beim Besuch der Wissenschaftler einen militärischen Hintergrund ahnen und dennoch registriert der Präsident des baden-württembergischen Verfassungsschutzes, Johannes Schmalzl einen "Know-How-Abfluss" aus Deutschland. Dies betreffe beispielweise Informatik, Maschinenbau und Verfahrenstechnik. Iran bemühe sich "ganz gezielt über Austauschwissenschaftler" um deutsches Fachwissen. Im Zentrum der iranischen Spionage stünden Forschungsprojekte und Forschungszentren. Deshalb hat der Verfassungsschutz-Präsident wenig Verständnis für das Beibehalten des Abkommens: "Wenn Iran sich in diese Richtung weiter entwickelt wie bisher", sagt Schmalzl "dann ist es nicht mehr ratsam, an solchen Verträgen festzuhalten, dann ist es Zeit, auszusteigen."

Vertrag ist "grotesk"
Auch Ermittlungsbeamte, die in Deutschland Lieferungen für das iranische Atomprogramm mit nachrichtendienstlichen Mitteln als so genannte Proliferation verfolgen halten den Vertrag hinter vorgehaltener Hand für "grotesk". Schließlich heißt es darin: "Die Vertragsparteien erleichtern die Zusammenarbeit in dem ihnen möglichen Ausmaß durch die Bereitstellung des erforderlichen Materials und der erforderlichen Ausrüstungen." Schmalzl hält den Vertrag für überholt: "Wir können nicht auf der einen Seite die Proliferation strafrechtlich sanktionieren und uns auf der anderen Seite vertraglich dazu verpflichten."

Tatsächlich genehmigte das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) zwischen 1995 und heute 67 Lieferungen von Graphiten, die im kerntechnischen Bereich Verwendung finden könnten. Zwischen 1990 und 1995 genehmigte das BAFA 28 Ausfuhranträge auf Lieferungen aus dem Bereich der Kerntechnologie, darunter für zwei Frequenzumwandler sowie für Ersatzteile zum Einsatz in Vakuumpumpen. Alles wurde nur deshalb genehmigt, weil man von einer rein zivilen Nutzung ausging.

Doch 1999 stellte der Bundesnachrichtendienst fest: "dass Iran sich intensiv um die verdeckte Beschaffung sensitiver Technologien, wie sie im Bereich der Urananreicherung und im Kernwaffenbau Verwendung finden bemüht hat." Und im August 2002 wurde bekannt, dass der Iran heimlich eine Urananreicherung bei Natans aufgebaut hatte.

Berlin ließ Kündigungsfrist verstreichen
Doch die Bundesregierung ließ den deutsch-iranischen Atomvertrag trotzdem weiterlaufen. Im Rot-Grünen Koalitionsvertrag von 2002 stand "Verträge mit anderen Staaten, die der Förderung der Kernenergie dienen, werden mit dem Ziel überprüft, ob sie aufzuheben oder anzupassen sind." Tatsächlich kamen die Atomverträge auf den Prüfstand. Gekündigt wurde das deutsch-brasilianische Atomabkommen. Den Vertrag mit dem Iran ließ man weiterlaufen. Dafür hatte sich das von Wolfgang Clement (SPD) geführte Bundeswirtschaftministerium und das Auswärtige Amt unter Joschka Fischer (Grüne) ausgesprochen. Der Außenminister wollte sich die Verhandlungen mit dem Iran nicht erschweren. Der Wirtschaftsminister mochte deutschen Kerntechnikfirmen potentielle Geschäfte nicht verbauen. Schließlich haben Firmen wie Siemens seit den 70er Jahren beste Geschäftskontakte in Iran.

Bayrischer Minister reiste nach Iran
Auch der damalige bayerische Wirtschaftsminister Otto Wiesheu reiste 2004 mit einer Wirtschaftsdelegation nach Teheran um die Handelsbeziehungen mit dem Iran zu vertiefen. Der iranische Vizeminister für internationale Angelegenheiten zeigte sich im Gespräch mit Wiesheu auch an Kerntechnik interessiert. Der Wirtschaftsminister aus München sagte dazu der deutschen Presse: "Auch wenn das Thema Kernenergie sensibel ist, gibt es dafür technologische Kompetenz in Bayern." Besonders wichtig war Wiesheu die "Transparenz" des iranischen Atomprogramms. Einen Monat nach dem Besuch der Wirtschaftsdelegation aus Deutschland, brachen die Iraner die Siegel der Internationalen Atomenergieorganisation (IAEO) an der Urananreicherungsanlage in Natans auf und begannen die Zentrifugen wieder zusammen zu bauen.

Im November 2006 läuft die nächste Kündigungsfrist für das deutsch-iranische Atomabkommen aus. Wenn die Bundesregierung den Vertrag nicht aufhebt, verlängert sich die Bindung um weitere fünf Jahre.

 
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24.12.06 12:59

112127 Postings, 6305 Tage denkideeIran will Atomprogramm beschleunigen

Nach langem Ringen hat sich der UN-Sicherheitsrat auf Resolutionen gegen den Iran geeinigt. (Foto: AP)

Iran will Atomprogramm beschleunigen
USA: UN-Resolutionen schnellstmöglich umsetzen

Uran-Anreicherung: Voraussetzung für Kernenergie

Washington/New York/Teheran - Als Reaktion auf die vom UN-Sicherheitsrat verhängten Sanktionen will der Iran sein Atomprogramm beschleunigen. Noch am Sonntag werde sein Land damit beginnen, 3.000 Zentrifugen zur Urananreicherung in der Anlage von Natans zu installieren, kündigte Chefunterhändler Ali Laridschani in der Zeitung "Kaihan", dem Sprachrohr der Hardliner, an. Auch der Vorsitzende des Sicherheitsausschusses im iranischen Parlament kündigte im staatlichen Rundfunk eine Beschleunigung des Programms an.

USA drängen auf sofortige Umsetzung

Unterdessen haben die USA alle Länder zur sofortigen Umsetzung der UN-Sanktionen gegen den Iran wegen dessen Atomprogramms aufgefordert. Außenministerin Condoleezza Rice würdigte in Washington, die am Samstag vom Sicherheitsrat einstimmig verabschiedete Entscheidung als "starkes Signal" an die Adresse der Regierung in Teheran. Der Iran solle sein Atomprogramm beenden und den Konflikt auf dem Verhandlungsweg lösen. Teheran habe sich selbst weiter international isoliert, betonte Rice. Die Sanktionen seien das "Produkt monatelanger harter Arbeit der USA und anderer Mitglieder des Sicherheitsrats".

Der Iran verurteilte die Resolution. Sie sei "ohne rechtliche Grundlage". In einer von der iranischen Nachrichtenagentur ISNA verbreiteten Stellungnahme des Außenministeriums heißt es, die UN-Resolution entbehre einer rechtlichen Grundlage, stehe nicht auf dem Boden der UN-Charta und gehe über die Jurisdiktion des Weltsicherheitsrates hinaus.

Iran empört über "historisches Unrecht"

Der Sprecher des iranischen Parlaments, Gholamali Haddadadei, hatte den Sicherheitsrat vor dem Votum vor Vergeltungsmaßnahmen Teherans gewarnt. Irans UN-Botschafter Javad Zarif empörte sich in New York über das "historische Unrecht", das der Sicherheitsrat seinem Land seit langem zufüge. Während Israel heimlich und ohne Anfechtung durch den Rat Atomwaffen entwickelt habe, werde dem Iran verweigert, offen und in Zusammenarbeit mit der Internationalen Atomenergieorganisation (IAEO) Nukleartechnologie zu zivilen Zwecken zu entwickeln.

Dem hielten die UN-Botschafter von Russland, China, Frankreich, den USA, Großbritannien und Japan entgegen, dass die Sanktionen nicht das Ende, sondern vielmehr der Auftakt zu neuen Verhandlungen sein sollen.

Merkel begrüßt Sanktionen

Bundeskanzlerin Angela Merkel und Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier begrüßten den Sanktionsbeschluss, der "ein wichtiges Signal der Geschlossenheit der internationalen Staatengemeinschaft in dieser Frage" sei. Frankreich rief den Iran zur Zusammenarbeit auf, um einer "wachsenden Isolierung" zu begegnen. Teheran müsse "den Dialog wählen", erklärte Außenminister Philippe Douste-Blazy in einem Kommuniqué.

Die vom UN-Sicherheitsrat in New York erstmals im Atomstreit gegen Teheran verhängten Sanktionen sollen die Regierung von Mahmud Ahmadinedschad zur Aufgabe der Urananreicherung bewegen. Die 15 Ratsmitglieder nahmen die neunseitige Resolution einstimmig an. Russland und China hatten bei den wochenlangen Verhandlungen bis zuletzt Änderungen an dem europäischen Entwurf verlangt, schlossen sich der Entschließung am Ende aber mit ihrer Ja-Stimme an.

Lieferung von nuklearem Material untersagt

Die Resolution untersagt allen UN-Mitgliedsländern die Lieferung von nuklearen Materialien und Technologien an den Iran, um zu verhindern, dass Teheran sein Atom- und Raketenprogramm weiter ausbauen kann. Darüber hinaus verfügt sie, dass das Vermögen einer Reihe namentlich genannter Personen und Unternehmen, die an den iranischen Atom- und Raketenprogrammen mitarbeiten, eingefroren wird. Der Sicherheitsrat empfiehlt der internationalen Gemeinschaft, dem selben Personenkreis die Einreise in ihr Land zu verweigern oder ihren Aufenthalt zumindest an das zuständige Sanktionskomitee in New York zu melden. (go/AFP/dpa)

 
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24.12.06 15:37

112127 Postings, 6305 Tage denkideeUran - Ausgangsstoff für Kernenergie

Die iranische Atomforschungsanlage Natans wurde eigens für die Anreicherung von Uran gebaut. (dpa-Archivfoto von 2005)

Uran - Ausgangsstoff für Kernenergie
Material muss zunächst angereichert werden

Hamburg - Uran ist der Ausgangsstoff für Kernenergie. Bevor es jedoch zur Energieerzeugung eingesetzt werden kann, sind diverse Arbeitsschritte notwendig.

Natürliches Uran enthält nur wenig spaltbares Material

In der Natur vorkommendes Uran enthält nur zu etwa 0,7 Prozent die Atomsorte (Isotop) Uran-235, die in Kernkraftwerken gespalten wird und die zur Stromerzeugung notwendige Wärmeenergie liefert. Der Rest ist das nicht spaltbare Uran-238. Um die heute üblichen Kernkraftwerke mit Leichtwasserreaktoren betreiben zu können, reicht der natürliche Anteil an Uran-235 nicht aus. Dessen Konzentration im Kernbrennstoff muss bis auf etwa vier Prozent angehoben werden. Dieser Vorgang wird als Uran-Anreicherung bezeichnet.

Trennung durch hintereinander geschaltete Zentrifugen

Das spaltbare Uran-235 wird vom Uran-238 in Zentrifugen getrennt. Um höhere Konzentrationen von Uran-235 zu erhalten, werden mehrere Zentrifugen hintereinander und parallel geschaltet. Einen derartigen Verbund bezeichnet man als "Kaskade".

Hoch angereichertes Uran ist atombombentauglich

Hoch angereichertes Uran (HEU) mit einem U235-Anreicherungsgrad von mehr als 20 Prozent gilt allgemein als tauglich für Atomwaffen. Für einen Atomsprengkopf mit fortgeschrittener Technologie schätzt man als Mindestmenge drei bis sieben Kilogramm Uran mit einem Anreicherungsgrad von 90 Prozent.

Ein weiteres Problem der Uran-Anreicherung besteht darin, dass bei dem Prozess der Waffenstoff Plutonium entsteht. Dieses kann relativ leicht angereichert und dann selbst in Atomwaffen eingesetzt werden.


 
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25.12.06 12:21
1

10765 Postings, 5356 Tage gate4shareEs gibt wohl kein Recht auf der Welt!

Es zählt wohl einzig der Willen des einflussreichsten, und dessen, der es versteht seine Ziele gut zu verkaufen!

Zitat:
Irans UN-Botschafter Javad Zarif empörte sich in New York über das "historische Unrecht", das der Sicherheitsrat seinem Land seit langem zufüge. Während Israel heimlich und ohne Anfechtung durch den Rat Atomwaffen entwickelt habe, werde dem Iran verweigert, offen und in Zusammenarbeit mit der Internationalen Atomenergieorganisation (IAEO) Nukleartechnologie zu zivilen Zwecken zu entwickeln.
 

Stimmt das, oder stimmt das nicht, was der iranische UN-Botschafter sagt?

Genau das bringt es auf den Kern. Man verweigert dem einen das, was er öffentlich macht mit vielen Erklärungen und auch Einsichtnahme, was der andere unbehelligt und ohne ein Fünkchen von Kritik machen durfte.

Und wohl auch so demokratische Menschen, wo wir denken, sie wenden Gerechtigkeit an, wie Steinmeier und Dr. Merkel, stimmen wohl, vermeindilch aus Unkenntnis oder falsch verstandender Diplomatie, dem zu.
Merkwürdig, dass gerade die Staaten die sonst wenig sich für Demokratie und Recht, gerade auch im eigenen Land, wenig einsetzen, hier doch eher die gerechte Stellungnahme abgeben!

Meine persönliche Meinung ist einfach, dass es Irsael immer wieder gelingt, und das völlig unberechtigt, sich als Hüter von Recht und Gerechtigkeit zu präsentieren, und den Gegner als Unrechten zu stigmatisieren!

Schade, dass sich wohl so die Weltpolitik auch manipulieren lässt!
 

25.12.06 13:38

9018 Postings, 6981 Tage der boardaufpasserWenn der irakische Führer


deutlichst den Holocaust als Erfindung predigt und die Vernichtung Israels als Ziel vor Augen hat - können sie noch lange wie in #5 argumentieren.



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Fahre nie schneller, als Dein Schutzengel fliegen kann  

25.12.06 13:46
2

7521 Postings, 6567 Tage 310367aähhhhh,man erinnere sich an hiroschima

und nagasaki.........das waren die "hüter der welt" ,die als erstes und ohne zu zögern die bomben schmissen......kein arabisches land.




 

 

gruss

 

310367a

 

25.12.06 14:39

9018 Postings, 6981 Tage der boardaufpasserDie Amis hatten die Absicht den 2 Weltkrieg


schnell beenden zu wollen. Sie hätten diesen auch konwentionell gewinnen können - sie wollten es aber schnell...und mit Abschreckung!

Nichts desto Trotz - es war ein grosser Fehler!



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Fahre nie schneller, als Dein Schutzengel fliegen kann  

25.12.06 15:37

7521 Postings, 6567 Tage 310367ada kann man dann nur hoffen,

dass nicht die isreaeli einmal vorhaben, denn konflikt schnell zu beenden......und die könnten das.
aber wird dann eh wieder deklariert als: zur sicherung des anhaltenden friedens...




 

 

gruss

 

310367a

 

25.12.06 16:01

16661 Postings, 7656 Tage neemaxist der Iran dicht dran?

Wie gefährlich ist das Atomprogramm des Iran?

Urananreicherung.
Einfach nur Strom und Diagnostika oder Massenvernichtungswaffen? Was das Atomprogramm des Iran technisch hergibt und wie gefährlich es wirklich ist.

In drei Jahren, wenn der Schwerwasserreaktor im iranischen Örtchen Arak fertig ist, sollen dort radioaktive Präparate für die medizinische Diagnostik hergestellt werden. Das beteuert jedenfalls Irans Präsident Mahmud Ahmadinedschad. Und in der unterirdischen Anlage zur Urananreicherung im Nuklearforschungszentrum in Natanz lässt er, wie er versichert, bloß Brennstoff für den Leichtwasserreaktor russischer Bauart produzieren, der in Bushehr im November 2007 ans Netz geht. Er soll die Stromversorgung des Landes verbessern. So die offizielle Version. Der Westen deutet das Programm des Iran bekanntlich ganz anders und fürchtet den Bau von Atombomben. Was sagen Experten: Wie gefährlich sind Ahmadinedschads Pläne wirklich?

Nach Einschätzung von John Negroponte, von US-Präsident George W. Bush ernannter Director of National Intelligence und einstiger amerikanischer Irak-Botschafter, ist der Iran noch weit davon entfernt, zur Atommacht aufzusteigen. ?Bis der Iran genügend Bombenuran produzieren kann, gehen mindestens fünf Jahre ins Land?, sagt auch Joachim Ohnemus, Geschäftsführer von Urenco Deutschland, dem Betreiber der derzeit einzigen deutschen Urananreicherungsanlage, die im westfälischen Gronau steht.

Text zur Anzeige gekürzt. Gesamtes Posting anzeigen...

Ingenieure, die in der Atomtechnik bewandert sind, aber allesamt nicht genannt werden möchten, können aus den Bauplänen der Iraner viel herauslesen. Einige wichtige Voraussetzungen für eine friedliche, aber auch militärische Nutzung der Kernenergie hat der Iran demnach bereits geschaffen. Die Anreicherungsanlage, die mit Uran aus eigenem Bergbau versorgt wird, ist in Betrieb, wenn auch noch in so kleinem Maßstab, dass sie in absehbarer Zeit keine nennenswerten Uranmengen für die Versorgung von Kernkraftwerken liefern kann. Erst recht reicht die Kapazität nicht zur ungleich aufwendigeren Produktion von hochangereichertem Uran, wie es für den Bombenbau benötigt wird.

Urananreicherungsanlagen wie die in Gronau oder im iranischen Natanz südlich von Teheran bestehen aus Hunderten schlanken, meterhohen Zylindern, die in Hallen dicht nebeneinander stehen und mit mehr als 100.000 Umdrehungen pro Minute rotieren. Im Inneren dieser Zentrifugen befindet sich ein Gemisch aus einer gasförmigen Uranverbindung (Uranhexafluorid, das im Atomforschungszentrum Isfahan produziert wird). Es enthält spaltbares Uran-235 und nicht spaltbares Uran-238. Da letzteres ein wenig schwerer ist als das spaltbare Material, reichern sich die Uran-238-Atome wegen der Fliehkraft im Außenbereich der Zylinder an, sodass sie abgetrennt werden können.

In zahlreichen Durchläufen entsteht so ein Gemisch, das drei bis vier Prozent Uran-235 enthält. Entsprechend mehr Durchgänge sind nötig, um eine Anreicherung von 70 Prozent und mehr zu erreichen, wie sie für den Bombenbau nötig ist. Im Natururan kommt Uran-235 nur zu mageren 0,7 Prozent vor.

Der Iran, der die in Deutschland und Holland entwickelte Anreicherungstechnik wahrscheinlich von Pakistan bezogen hat, müsste noch Hunderte Zentrifugen aufstellen, um auch nur seinen eigenen Leichtwasserreaktor mit Brennstoff versorgen zu können. Dann allerdings ließe sich auch Bombenuran produzieren, das für Staaten, die nicht über jahrzehntelange Erfahrungen im Umgang mit Nuklearmaterial verfügen, besonders attraktiv ist: Es ist nicht giftig, gibt nur wenig radioaktive Strahlung ab und lässt sich nach der Anreicherung problemlos in eine feste Uranverbindung zurückverwandeln.

Bis zu 86 Kilogramm hochangereichertes Uran sind für den Bau einer Atombombe nötig. Die Menge wird in mehrere Portionen aufgeteilt, die räumlich getrennt in der Bombe sitzen. Damit sie explodiert, werden die Teilmengen mit herkömmlichem Sprengstoff aufeinandergeschossen. Dadurch entsteht die sogenannte kritische Masse ? jene kleinste Menge an Uran, in der spontan Atome gespalten werden, sodass eine verheerende Kettenreaktion beginnt.

Natururan, das Ausgangsprodukt der Anreicherung, ist gleichzeitig Brennstoff für den Schwerwasserreaktor IR-40 in Arak südwestlich von Teheran, der 2009 fertig werden soll. Im Kern des IR-40 entsteht während des Betriebs Plutonium, das auch für den Bau von Bomben geeignet ist. Frühestens 2010/2011 könnte der Reaktor genügend Bombenplutonium produziert haben. Danach dauerte es noch ein bis zwei Jahre, schätzen Experten, ehe daraus eine Bombe gefertigt ist.

Plutonium entsteht, wenn ein Uran-238-Atom ein Neutron einfängt. Diese Neutronen entstehen milliardenfach bei der Spaltung von Uran-235-Atomen in Schwerwasserreaktoren. Die Neutronen lassen sich auch zur Bestrahlung beispielsweise von Jod und anderen Rohstoffen für Medizinzwecke nutzen. In den Blutkreislauf gespritzt, sammelt sich schwach radioaktives Material in den Organen, die untersucht werden sollen. Ihre Strahlen werden von Kameras registriert, so entstehen Bilder des Inneren von Schilddrüse, Herzkranzgefäßen oder Gehirnzellen.

quelle:http://www.wiwo.de/pswiwo/fn/ww2/sfn/buildww/id/...depot/0/index.html
         

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25.12.06 16:23

7521 Postings, 6567 Tage 310367agenauso so dicht, wie irak an den abc waffen

 

 

gruss

 

310367a

 

25.12.06 17:12
1

10765 Postings, 5356 Tage gate4shareEs ist doch Fakt, dass einerseits ein Land, was

sich, gerade auch in den letzten Monaten als Kriegstreiber, ja als brutalster und unmenschliches Mördersyndikat präsentierte, die Atomwaffen für sich hat, und niemand scheint etwas dagegen zu empfinden.
Ein Land, welches sich aber auch von Israel bedroht fühlt, will, so die eigenen Äusserungen, die Atomkraft zur zivielen Zwecken nutzen!

Und jetzt komm mir keiner damit, der Iran würde lügen!

Denn, gerade die, die es ihm vorwerfen, haben doch auch Israel geglaubt, dass sie Baby und Kinder, ganze Häuser aus "Versehen" bombardieten, einen Minibus mit Schulkindern den sie gerade dort hinschickten, auch aus "Versehen" in die Luft sprengten.
Und selbstverständlich wurden die 4 UNO Soldaten auch nur aus Versehen in die Luft gesprengt.
Dagegen kann ich mir schlecht vorstellen, dass der Iran, aus "Versehen" eine Atomwaffe nutzt, somal er die Atomkraft nur zivil nutzen will.
Und überhaupt gibt es im Iran nie solche "Versehen"! Man steht dazu, was man macht und will!
Dagegen scheint es für die Israelis ein selbstzweck zu sein, durch Versehen Menschen zu töten, zu bombardieren, Kinder und Babys in die Luft zu sprengen.
Da bitte sage mir noch einer, wer hier glaubwürdiger ist!

Allen ein schönes und friedvolles Weihnachtsfest und ein erfolgreiches und glückseliges neues Jahr!  

25.12.06 17:27
1

112127 Postings, 6305 Tage denkideeTeheran protestiert gegen Festnahme zweier Iraner

Teheran protestiert gegen Festnahme zweier Iraner im Irak
"NYT": USA haben weitere Iraner in Gewahrsam genommen


Teheran - Die Regierung in Teheran hat gegen die Festnahme zweier iranischer Staatsbürger durch die US-Armee im Irak protestiert. Die Festnahme der beiden Iraner sei rechtswidrig und nicht in Übereinklang mit weltweit gültigen Regeln, sagte der iranische Außenamtssprecher Mohammed Ali Hosseini am Montag nach Angaben der Nachrichtenagentur Mehr. Die irakische Regierung habe die Iraner eingeladen und sei für ihre Freilassung verantwortlich. Laut Mehr bestellte das Außenministerium den Schweizer Botschafter ein, der im Iran auch die Interessen der Vereinigten Staaten vertritt, um förmlich gegen die Festnahmen zu protestieren. (AFP)

25.12.06, 13:12 Uhr

 

25.12.06 17:37

10765 Postings, 5356 Tage gate4shareWas soll denn das wieder? Jetzt wollen die Amis

schon mal prophylaktisch ein paar Iraner gefangen nehmen? Erst die, die im Irak sind, weil man da wohl eine gewisse Berechtigung wegen der "Quasi-Besatzung" sieht. Und dann die Iraner die in den Staateln leben, oder wie?

So als Entführungsopfer für Erpressungen, oder wie muss  man das jetzt verstehen?
Hat dieser Staat von den Verbrechern gelernt, die Angehörige von Ländern als Geisel nahmen um Geld zu erpressen?

Und, auch ich, wir, die denken, wenn hat der Iran auch ein Recht auf Atomkraft, sind sicherlich nicht unbedingt Befürworter der Atomkraft!
Das Sinnigste wäre von Anfang an, am Beginn aller Auseinandersetzungen gewesen, man hätte alle Staaten in den Kriesengebieten, und das heisst speziell hier, Israel dazu bewegt, notfalls gezwungen, ohne Atomkraft aus zu kommen.
Die Macht hätte die USA über Israel gehabt!

Wenn einer Schuld hat, dann wohl nur die Völkergemeinschaft unter Anführung der USA, die immer und immer wieder dem einen Land alles zugestehen, jedes Verbrecher verschweigen, dagegen ständig mit dem Finger, schon allein an Vorhaben, des Gegner Israels zu zeigen!
So kann man keine Weltpolitik machen, die auf Frieden und Gerechtigkeit aus ist!

Und noch das Schlimmste meine ich, dass andere Staaten, auch wir Deutschen, teilweise mitgemacht haben, und es auch teilweise noch tun!





Allen ein schönes und friedvolles Weihnachtsfest und ein erfolgreiches und glückseliges neues Jahr!  

25.12.06 22:56

112127 Postings, 6305 Tage denkideeWeißes Haus: Aktivitäten von festgenommenen Iraner

Weißes Haus: Aktivitäten von festgenommenen Iranern werden geprüft


Washington - Das Weiße Haus hat die Festnahme mehrerer Iraner im Irak bestätigt. Die US-Behörden ermittelten derzeit, welchen Aktivitäten die Festgenommenen im Irak nachgegangen seien, sagte ein Sprecher des Weißen Hauses, Alex Conant, am Montag in Washington. Er habe den Verdacht, dass die Untersuchung die Einschätzung der US-Behörden bestätigen werde, wonach der Iran sich (in die Angelegenheiten Iraks) einmische, doch müssten die Ermittlungen vor einer abschließenden Bewertung erst abgeschlossen werden. (AFP)

25.12.06, 19:42 Uhr
 

25.12.06 23:08

8029 Postings, 6476 Tage RigomaxOb wir demnächst wohl erfahren, wie der Tatbestand

der "Einmischung in die Angelegnheiten Iraks" nach US-amerikanischer Ansicht zu ahnden ist?  

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