Sensationelle Studie bzgl. Körpergewicht

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13.09.05 07:50

95440 Postings, 7267 Tage Happy EndSensationelle Studie bzgl. Körpergewicht

Wohngegend beeinflusst Gewicht

Grünanlagen vor der eigenen Haustür scheinen vor Übergewicht zu schützen. Hundekot bewirkt das Gegenteil.

Von Michael Simm

Weltweit gelten mehr als 1,2 Milliarden Menschen als übergewichtig. Tendenz steigend. Neben einer einseitigen Ernährung könnte auch das Wohnquartier einen Einfluss auf das Gewicht haben. Zu diesem Schluss kommen jedenfalls Anne Ellaway, Sally Macintyre und Xavier Bonnefoy von der Universität Glasgow und dem Europäischen WHO-Zentrum für Umwelt und Gesundheit in Bonn. Bei ihrer Studie haben sie mehrere europäische Städte und ihre Bewohner genauer unter die Lupe genommen.

«Mehr und mehr erkennen wir, dass der Lebensort mit der Gesundheit zusammenhängen könnte», schreiben die Forscher in der Online-Ausgabe der Fachzeitschrift «British Medical Journal».

Bei ihrer Analyse stützten sich die Wissenschaftler auf Daten der so genannten Lares-Studie («Large Analysis and Review of European Housing and Health Status»), bei der per Fragebogen die Lebensverhältnisse in acht europäischen Städten erkundet wurden: Genf, Bonn, Budapest, Bratislawa, Angers (Frankreich), Ferreira do Alentejo (Portugal) und Forlì (Italien).

In all diesen Städten besuchten die europäischen Forscher in den Jahren 2002 und 2003 rund 7000 zufällig ausgewählte Menschen in ihren Wohnungen. Gefragt wurde nach Grösse und Körpergewicht, nach dem Umfang der körperlichen Aktivitäten sowie bestimmten Merkmalen der Wohnungen und der unmittelbaren Nachbarschaft.

Parks oder Graffiti
Zusätzlich inspizierten Studienmitarbeiter die nächste Umgebung auf Graffiti, Strassenabfälle und Hundekot sowie Grünanlagen und andere Bepflanzungen. Auf eine Rangliste der untersuchten Städte habe man bewusst verzichtet, erklärte Nathalie Röbbel vom europäischen WHO-Zentrum, die massgeblich an der Datensammlung beteiligt war.

Dennoch ergaben die Analysen ein eindeutiges Bild: Dort, wo die Menschen von vielen Grünanlagen umgeben waren, fanden sich 40 Prozent weniger Übergewichtige als in den Gegenden mit den wenigsten Grünanlagen. Ebenso lebten in den schmutzigsten Nachbarschaften fast 50 Prozent mehr Dicke als an den Wohnorten mit den saubersten Strassen. Besonders aufschlussreich war auch die dritte Analyse: Sie zeigte, dass die Menschen in den grünsten Wohngegenden sich mehr als dreimal so häufig körperlich betätigten wie die Einwohner verschmuddelter Stadtteile.

Wohnquartiere aufbessern
All dies spricht dafür, dass eine besonders lebenswerte Umgebung Spaziergänge, Jogging, Radfahren und andere körperliche Aktivitäten fördert. Ganz sicher sind sich die Forscher aber nicht. Schliesslich könnte es auch sein, dass gerade besonders sportliche Menschen in die grünen Wohngegenden ziehen, weil sie ihre Hobbys dort besser ausüben können. Auch wäre es möglich, dass eine erhöhte Kriminalität in den schmutzigen Stadtbereichen den Bewegungsdrang vieler Menschen bremst.

Die Forscher räumen ein, dass ihre Studie viele Fragen offen lässt. Eines aber ist sicher, sagt Anne Ellaway: «Wir müssen uns mehr anstrengen, um die heruntergekommenen Bezirke aufzuwerten und damit die Menschen zu ermutigen, öfter ins Freie zu gehen und sich körperlich zu betätigen.»

Quelle: http://www.tagesanzeiger.ch/dyn/leben/gesundheit/537389.html  

13.09.05 07:56

21799 Postings, 7670 Tage Karlchen_IJa ja - und in ländlichen Gebieten ist die

Geburtenrate besonders hoch, weil es da mehr Störche als in der Stadt gibt. Deshalb müssen wir in den Städten mehr Platz für Störche schaffen.  

13.09.05 07:58

24273 Postings, 7628 Tage 007BondScheint zu stimmen diese Studie ...

die meisten Penner, die auf den Parkbänken in unseren Parks herumliegen, sind häufig ziemlich schmal.  

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