K+S wird unterschätzt

Seite 1 von 1465
neuester Beitrag: 24.06.19 22:50
eröffnet am: 28.01.14 12:31 von: Salim R. Anzahl Beiträge: 36618
neuester Beitrag: 24.06.19 22:50 von: Diskussionsk. Leser gesamt: 4730244
davon Heute: 1157
bewertet mit 37 Sternen

Seite: 1 | 2 | 3 | 4 |
1463 | 1464 | 1465 | 1465   

28.01.14 12:31
37

89 Postings, 3284 Tage Salim R.K+S wird unterschätzt

Als ich im August 2013 über die Aktie K+S eine Analyse unter dem Titel ?Alle Krähen hacken auf K+S?  schrieb, lag ihr Preis zwischen 17?-18?. Es war die Zeit in der viele Analysten über K+S nur negatives geschrieben haben. Als ich die Fakten studierte, stellte ich fest, dass es eine unbegründete Angst ist, die die Aktie herunterzog. Die Spekulation um niedrigen Kalipreise war das Hauptargument. Es schien mir schon damals unlogisch, dass ein tiefer Kalipreis für alle Kaliproduzenten langfristig sinnvoll wäre. Es lag auf der Hand, dass um Kalipreis letztendlich einen vernünftigen Kompromiss geben muss.

Wie ist die Lage jetzt?
Nun seit August letzten Jahres ist eine Menge geschehen. Der Vorstandschef von Uralkali Baumgartner wurde in Ukraine verhaftet. Der Milliardär und Großaktionär von Uralkali, der den Preiskampf wollte, hat auf Druck von Putin seine Anteile verkaufen müssen. Das politische Verhältnis zwischen Russland und Ukraine verbesserte sich enorm. Es stellte sich heraus, dass Kaligeschäft für die Ukraine ein wichtiger Devisenbringer ist.  
Da der russische Präsident Putin seinen guten Verhältnis zum Nachbarland Ukraine weiter stärken und ausbauen will, fällt mir schwer zu glauben, dass er mit einem Kalipreiskampf weiter machen wird. Meine Schlussfolgerung ist: Der Kalipreis wird wieder steigen!

Wie steht es mit K+S?
Das erste, was mir sofort auffiel, war das gute Management von K+S. Ich habe den Eindruck, dass hervorragende Personen an der Leitung von K+S tätig sind. Sie haben sofort ihre Hausaufgaben gemacht. Es wurde ein Sparprogramm in Höhe von 500 Millionen Euro in den nächsten drei Jahren auferlegt. 150 Millionen davon werden im Jahr 2014 zu realisieren sein. Der Kauf von Kali Mine in Kanada wurde klugerweise mit Ausgabe von Anleihen finanziert und nicht Bankkrediten, da in einer problematischen Situation man mit Anleihenbesitzern besser verhandeln und gute Kompromisse schließen kann. Mit den Banken wäre das nicht ohne weiteres möglich.
Der andere Vorteil ist: Sollte, aus welchen Gründen auch immer, der Kurs der K+S-Anleihen fallen, könnte K+S ihre Schulden billiger zurück kaufen. Die Kalimine im Kanada, die 2016 in Produktion geht, wird das Produzieren von Kali viel billiger machen. Das bedeutet mehr Gewinn für K+S.  

Wie ist die Bewertung der Aktie?
In meinem Beitrag von August letzten Jahres ? Alle Krähen hacken auf K+S? sah ich die faire Bewertung der Aktie bei 30?. Diese Bewertung fand in einer Zeit statt, als noch Spannungen zwischen Russland und Ukraine gab. Baumgartner posaunte täglich die Abwärtsspirale des Kalipreises aus. Das Sparprogramm von K+S war noch nicht verkündet worden.
Heute ist die Situation anders: Der Kalipreis wird wieder ansteigen. Der Gewinn von K+S wird sich erhöhen (Sparprogramm, Kalipreisanstieg, Salzgeschäft). Zukunftsvisionen des Managements im Bereich Seltene Erden werden einen positiven Wachstumsschub auf langer Sicht ermöglichen.  Ich sehe aktuell die faire Bewertung der Aktie zwischen 50-60?.
Diese Bewertung habe ich sehr konservativ und fast pessimistisch berechnet. Wenn der brutto Gewinn des Unternehmens für 2013 bei 600 Millionen Euro liegt, und das netto Gewinn ca. 280 Millionen beträgt, dann hätten wir für 2013 einen netto Gewinn von 1,46? pro Aktie.
Nehmen wir pessimistisch an, dass dieser Gewinn in den nächsten drei Jahren auf diesem Niveau bleibt. Dazu kommt durch das Sparprogramm ein brutto von 500 Millionen Euro hinzu. Netto wäre das wahrscheinlich 280 Millionen. Geteilt durch drei Jahre hätten wir pro Jahr 93 Millionen oder 0,49? pro Aktie zusätzlich. Also 1,46? + 0,49? = 1,95? pro Jahr pro Aktie. Bei den Kursen von 50? - 60? hätte die Aktie eine Gewinnrendite von 4% bzw. 3,2%.
Dieser Prozentsatz ist Momentan bei vielen Aktien gar nicht ungewöhnlich!
Und wie hoch ist der aktuelle Preis der Aktie? Nur 23?!
Meiner Meinung nach ist eine Verdopplung bzw. eine Verdreifachung des Aktienkurses nur eine Frage der Zeit und Geduld.
Alle Forum Lesern wünsche ich viel Erfolg und gute Gewinne!
Salim R.
 
Seite: 1 | 2 | 3 | 4 |
1463 | 1464 | 1465 | 1465   
36592 Postings ausgeblendet.

22.06.19 09:19
1

170 Postings, 235 Tage hugo1973Metro

Das geht hier nicht anders aus wie bei METRO. Irgendeiner aus Polen oder Tschechien kauft den Laden in der unteren Preisspanne.
Typen wie Babis (GoldenToast, SKW Priesteritz, Präsident Tschechien, Salonbolschewist) können heute solche Deals stemmen.
Wer das Fiasko bei Familie Haniel und METRO angesehen hat, wird merken, dass es hier nicht anders laufen kann.
Die alten kommunistischen Kader sitzen auf ungezähltem Geld, das Draghi extra für die druckt und das muss in Sachvermögen umgewandelt werden.  

22.06.19 09:32
1

170 Postings, 235 Tage hugo1973Babis + Co.

So Typen gehen erst mal bis knapp vor 30 % über ihr Netzwerk rein, decken dann erst auf und sichern sich eine knappe Mehrheit und bieten dafür einen etwas besseren Kurs. Dann wird durch regiert Personal abgebaut und die Auflagen reduziert. In dem Zug drück man den Kurs unter 10 ? und übernimmt den Rest. Das machte Günter Quandt schon so vor hundert Jahren. Babis ist mit seiner Firma Agrofert schon heute eine europäische Größe und bestens in der Branche vernetzt. Für den ergeben sich sogar noch Synergieeffekte. In diesem Zusammenhang erinnern wir uns an COMPO und FERTIVA, die von K+S verkauft wurden und Ertragsperlen im Konzern waren. Der Kauferlös ist mittlerweile verpufft. Danke Onkel Norbert !  

22.06.19 09:33
3

1242 Postings, 2233 Tage conteHugo, IR und Algen

mit der absurden Mitarbeiterstärke der IR-abteilung hat hugo  leider vollkommmen recht. Das ist exact die Grösse der Siemens  - IR,  da greift man sich echt vor den Kopf- Für ein Unternehmen der Grösse ks reichen 3 leute, davon noch eine Sekretrariatskraft.
Im übrigen, zu der hier  eingestellten Präsentaton bei Coba fragt man sich ohnehin was das alles soll. Das sind alles alte Hüte, das 1. Quartal, das ohnehin jeder kennt . Also wenn man schon eine Roadshow machen will, dann doch besser nach Bekanntgabe neuer Zahlen, oder eben auf Basis einer hoffentlich deutlch nach oben gerichteten ebitda-Range. Aber irgendwie will das Übermass an IR_personal wohl beschäftigt sein, was es bringt, sieht man ama Kurs.

Damit sind wir beim Algenthema angelangt. hab mir das mal angeschaut. Vorab, ich finde dAs Thema grundsätzlich durchaus interessant. Insbesondere in einer Welt, wo die natürlichen Ressourcen immer mehr ausgeschlachtet sind. Die Damen haben das auch ganz informativ gemacht.

Wobei und da sind wir beim letztlich wichtigen Punkt. Macht das für KS überhaupt Sinn, oder kostet es nur Geld ? was man ohnehin nur beschränkt hat und bindet Ressourcen, die anderswo dringender gebraucht werden. Mein Urteil ist, es wird etwas gemacht, das bei einem höchst protiftablen Nahrungsmittel- oder Pharmaunternehmen als Basisforschung durchaus Sinn machen würde, bei ks ist es vermutlich Unsinn.
Die junge durchaus kompetente Dame hat ja auch extrem ausweichend  geantwortet, wann und wie damit Geld verdient werden kann. Die Antwort ist wohl, man hofft, damit mal was zu verdienen, aber letztlich ist alles in einem frühen Zeitpunkt und durchaus möglich, dass es Geld ksoten wird, aber nie welches reinbringen wird.
übrigens, dass das alles kein wirklcihes Thema ist, sieht man schon in den aktuellen Präsentatonen. Wenn das alles wirklich bedeutsam wäre, würde man es ja wohl in den Präsentationen gross herausstellen, auf der HV-Rede kam es- wenn ich mich recht ernnnere- erst gar nicht vor.
mein Fazit- vermutlch Geld fehl investiert. Erinnert mich so ein bisschen an das Afrika-thema, davon hört man ja auch nicths mehr .

letztlich ist es das Thema, was ja die user , die sich geschlossene Forum beschränken, schon länger umgtreibt und das eben in der Kursmisere auch seinen Niederschlag findet. Statt sich auf die vielen Probleme des Basisgeschäftes zu konzentrieren, werden jede menge Nebenschauplätze aufgemacht, die Geld kosten , aber vermutlich keines einbringen. Afrika ist letztlich wie Algen. Auf sehr lange Sicht vielleicht ein Thema, allerdings muss ks kurzfristig jede menge Problem lösen und das wenige Geld auch relevant einsetzen.

Die Visionen von Lohr und Co erinnern mich persönlich zunehmend an die Visionen der Deutsche Bank-Versager.

zu den kursen 13/15 kann ich nur sagen, die hatten wir ja kürzlich - jedenfalls so annähern, jedenfalls 14 und 15.  die zu den Kursen gekauften habe ich erst mal  zum grossen Verfall mit Gewinn verkauft- dies nur zu Beruhigung für den user, der sich um den letzten kauf von user C so grosse Sorgen machte.
Davon abgesehen, denke ich, dass es ks eigentlich trotz massiver Inkompetenz des Managements eigentlich gelingen sollte , in 2020 oder 2021  iin den Bereich von 2 E EPS zu kommen. Damit sollten dann auch wieder Kurse von 25 E drinnen sein.  Wenn die Kalirpreise deutlich fallen sollten, ist ohnehin finito.

Das Forum ist ja eigentlich ein ganz guter Beleg dafür, was sich im Investorenlager so abspielt. Überzeugte Langfirstanleger gibts fast gar keine mehr. Wodoo hat es ja vor langer Zeit genau richtig vorausgesagt. Reines Zockerinvestment. Denke, anders geht es kaum. Bei Schwäche kaufen, bei Erholungen wieder verkaufen. Ggf mit Prämien auf Derivative schön aufpeppen. Wobei man da auch nicht zu vorsichtig sein kann, bei SP 18 habe ich trotz scheinbar günstigen Kaufs etwas verloren, allerdings bei SP 16 war es Volltreffer. Na, den 18 er habe ich mal prolongiert, ich habe als letzter Optimist- unsere fanbois sind ja jetzt alle kritisch - durchaus Hoffnung, dass wir den Kurs dieses Jahr noch mal sehen.  

22.06.19 11:12
2

170 Postings, 235 Tage hugo1973Algenthema

Das Algenthema macht in der Tat Sinn. K+S ist bereits heute über die Salzschiene ein bedeutender Lieferant für die Lebensmittelindustrie und beherrscht dort das Thema der erforderlichen Zertifizierungen, auch für den Pharmabereich. Der Rest ist Anlagentechnik. Da hat K+S ganz tolle Leute im Haus, die beim Thema Algen sich mal richtig austoben dürfen / können.
Auch ist der Standort Sigmundshall mit seiner sehr preiswerten Medienversorgung und die räumliche Nähe zu Hannover wunderbar geeignet. Mit dem Trend zu mehr veganem Fraß, wird der markt für chemisch und biochemisch hergestellte Lebensmittelzusatzstoffe ein gutes Wachstum haben, das Wachstumspotential ist hier scheinbar unbegrenzt. Die Konkurrenz ist meist mittelständisch fragmentiert und hier kann man preisgünstig Firmen mit der entsprechenden Technologie und ihrer Marktbasis übernehmen. Der Markt für Lebensmittelzusatzstoffe ist extrem profitabel, wenn ich mir mal Hersteller für Backzutaten, Pektine oder Symrise anschaue. Tatsache ist das alle BIO schreien, aber es kauft fast keiner, im Gegensatz hierzu ist Industriepampe richtig gefragt und dieser Markt steigt in der Tat mit dem Anstieg der Weltbevölkerung und deren Kaufkraft. Algen wachsen lassen ist kein Problem, technisch anspruchsvoll ist die Trennung der Stoffe und genau das sollte K+S wohl können.  

23.06.19 14:26
1

1983 Postings, 986 Tage And123Klassischer Tommi

Mal wieder Zeit für einen klassischen Tommi:

Drecksladen mit 2030 Visionen!!

Drogentest notwendig  

23.06.19 16:29

998 Postings, 1872 Tage Salzsee..

Warum nicht alles verkaufen? Wenn kein Vertrauen, dann weg mit den Aktien!
 

23.06.19 16:50

3745 Postings, 3753 Tage Diskussionskultursoll wohl

heißen: wenn weg mit den aktien, dann weg aus dem forum  

23.06.19 16:58

1983 Postings, 986 Tage And123Kritische Ankeraktionäre

Wie mich Abschaffen?!

Nix DA!

;-))  

23.06.19 17:50
1

170 Postings, 235 Tage hugo1973Kritischer Ankeraktionär

*lol* Hab grad mal nach geschaut, K+S macht 0,008 % meines Depotwertes aus und liefert nicht mal 0,005 % meiner Nettodividenden.
Der Wert ist mit 5,83 % im Minus. Bei mir eigentlich nicht der Rede wert, dass ich mich darüber aufrege.
Ich gebe aber zu, dass ich im Juni 2008 für 3,3 Mill. ? K+S Aktien verkaufen konnte, die ich 1991/92 für 1,24 ? bzw. 45.000 ? gekauft hatte.
K+S hat mir und meiner Familie schon ein recht sorgenfreies Leben ermöglicht, dass wir trotzdem täglich mit Fleiß und Sparsamkeit erfüllen.
Wir würden schon gerne wieder mehr in die Firma investieren, aber entweder ist uns der Kurs zu hoch oder das Management zuwenig vertrauenswürdig.
Die Anlagealternativen ausserhalb der Eurozone sind aktuell so attraktiv und sicher bei wachstumstarken, gut finanzierten und gut geführten Unternehmen,
dass es bzgl. K+S eigentlich gar keiner Gedanken bedarf. Man muss heute eben auch bedenken, dass die Anlagehorizonte konservativer Anleger heute andere sind als vor 10 oder 15 Jahren und keiner mehr auf so Werte wie K+S wartet. Die Fehler wurden vor 20 - 30 Jahren gemacht und das Dilemma kann K+S heute nicht mehr ohne kapitalstarken aktiven Ankeraktionär beheben um an diesem Kapitalmarkt konkurrenzfähig zu sein.  

23.06.19 18:26

998 Postings, 1872 Tage SalzseeHugo1973

Nur 0,008 Prozent? Und dafür schreibst du aber extrem viel und mit viel zu viel Herzblut. Es gibt Leute die sind nur in K+S investiert, sind aber im Forum nicht aktiv - warum wohl?  

23.06.19 18:41
1

170 Postings, 235 Tage hugo1973Salzsee

Weil ich in dem Laden arbeite und die ganze Verwandschaft ?  

23.06.19 19:10

998 Postings, 1872 Tage Salzseehugo1973

Also nicht mehr überzeugt obwohl du und die Verwandtschaft bei K+S beschäftigt.
Warum nicht komplett vom Aktienbestand trennen - immer noch ein großer Gewinn, und in eine oder verschieden Unternehmen investieren, von denen du eine bessere Meinung hast?  

23.06.19 19:52
1

165 Postings, 1966 Tage CBSNLWeshalb arbeitest Du noch bei K+S???

Du bist Multimillionaer und willst uns erzaehlen, dass Du immer noch morgens aufstehst und in's Werk faehrst?
 

23.06.19 22:38
1

3745 Postings, 3753 Tage Diskussionskulturbis zum pförtner,

wenn auch vom gegenüberliegenden eingang, ist nicht mehr weit, will mir scheinen.  

24.06.19 00:20
1

170 Postings, 235 Tage hugo1973Ja das Geld reicht

Aber was soll man den Kindern lernen ? Lodderleben, Faulheit und Luxus ? Da hat man nur anderen Ärger und Sorgen ....
Wir müssen nicht mehr ganz so spitz rechnen und schauen dann mal was der Nachwuchs so vor hat ....ggg  

24.06.19 08:02
1

1242 Postings, 2233 Tage contewie hätte es anders sein können

bekanntermassen ist Deutschland ja ein Land, wo mehr als anderswo Geld und Wohlstand bevorzugtes Neid und Hassziel derjenigen ist , die meinen, irgendwie zu kurz gekommen zu sein. In dne USA ist es genau umgekehrt, was fast genau so absurd ist.

Richtig absurd ist es aber , wenn gerade hugo, der vermutlich  genau zu dem Zeitpunkt eingestiegen ist wie ein anderer bestens bekannter user hier zu einem nachträglich idealen Zeitpunkt eingestiegen ist, was bei reitz von seinen Jüngern immer als Ausdruck besonderen Sachverstandes beurteilt wurde, bei hugo  kritisch hinterfragt wird.

Vermutlich haben beide die Gunst der Stunde genutzt, vermutlich hugo besser , denn er scheint ja - und das war dann sicher die richtige Entscheidung, die temporäre Überbewertung der Aktie genutzt zu haben. Vielleicht hat hugo da auch noch den Vorteil gehabt, dass er immer selbstständig denkt, wie wir ja alles inzwischen wissen, während ein anderer Herr ja eher auf die Betreuung eines "Pförtners" angewiesen zu sein scheint.

Meinen Glückwunsch hat hugo aber für eine Entscheidung, die ungleich wichtiger und mE auch richtiger gewesen ist. Dass Leben genauso fortzuführen, wie man es auch vorher für richtig und gut befunden hat. Und wenn man seine Arbeit gerne verrrichtet, dann ist Arbeit nun mal ein ganz wesentlicher positiver Beitrag für ein gelungenes und erfülltes Leben. Ich kenne genügend Leute, die wirklich viel Geld haben. Fast alle arbeiten hart, viel härter als andere. Nötig haben sie es nicht, es ist einfach Bestandteil ihres Lebens.

persönlich gehöre ich in dem Forum wohl auch eher zu der kleinen Gruppe von usern, die lieber mit Aktien Geld verdienen als es zu verlieren. Aber was immer da am Ende rauskommt, was an der Börse verdient ist, das macht letztlich nicht das aus, was einem Leben wirklich Sinn gibt. Arbeit schon, meine ich zumindestens. Aber wie auch immer, schön zu sehen, wer da immer sofort aus dem geschlossenen Forum herbeigeeilt kommt, wenn es darum geht, hugo eins mitzugeben. Diesen usern aber auch ein freundliches glück-auf







 

24.06.19 11:25
2

805 Postings, 2325 Tage hagenversAntwort der IR zum Thema Salzblog37

Ich habe noch nachzutragen, dass ich mich bezüglich des Salzblog 37 mit der IR in Verbindung gesetzt hatte.
Frau Bock und Frau Rochell von der IR nahmen dazu Stellung:

Die Ausführungen aus diesem Artikel sind nicht nachvollziehbar und erfunden.
Wir arbeiten seit einiger Zeit gut mit K-UTEC zusammen.
Das von uns angestrebte Verfahren wird bereits in alten stillgelegten Bergwerken angewandt. Wir sind gesetzlich verpflichtet, diese aus Sicherheitsgründen mit Salzwässern zu fluten. Dorthin haben wir letztes Jahr auch Abwässer per LKW gebracht, um die Produktion an der Werra so lange wie möglich aufrecht zu erhalten.
Zum jetzigen Zeitpunkt sehen wir keinen Grund, warum wir keine Genehmigung erhalten sollten, wir lagern keine Salzwässer ein, die die Stabilität der Stollen gefährden würde. Wir müssten ja die daraus entstehenden Anschlusskosten auch wieder tragen.

Wir möchten Ihnen noch einen Hinweis auf den Verfasser geben:
Die Person Dr. Hölzel ist dem Unternehmen seit längerem bekannt. Er hatte sich stets sehr kritisch über das Unternehmen geäußert und hatte früher über die Seite Gerstungen, dann auch über diverse Medien seine Artikel veröffentlicht.
mittlerweile findet sich jedoch niemand mehr, der noch bereit ist seine Artikel zu veröffentlichen, daher finden Sie diese auch nicht wenn Sie im Internet danach suchen.
(ich hatte die IR gefragt warum ich im Netz außer den Hinweis auf dieses Forum keine einzige Quelle zu diesem Artikel gefunden hatte)  

24.06.19 12:56
1

165 Postings, 1966 Tage CBSNL@conte (#36609)

"... bekanntermassen ist Deutschland ja ein Land, wo mehr als anderswo Geld und Wohlstand bevorzugtes Neid und Hassziel derjenigen ist , die meinen, irgendwie zu kurz gekommen zu sein. In dne USA ist es genau umgekehrt, was fast genau so absurd ist."

Ich schaetze Mal, Dein Kommentar bezieht sich auf mein Posting.
Wo hast Du dort irgendwas von Neid und Hass gelesen??? Du versuchst wie immer hier zu Spalten.
Hugo ist zum richtigen Zeitpunkt bei K+S, einer Firma die ihm sehr am Herzen liegt, eingestiegen, hat dann, wie Du geschrieben hast, die Zeichen der Zeit erkannt und mit grossem Gewinn wieder verkauft.
Das einzige, was ich nicht verstanden habe ist, weshalb man mit soviel Geld dann nicht in Fruehrente geht und das Leben geniesst (Hobbies, Sport, Reisen, ?) anstatt weiter frueh morgens zur Schicht zu fahren,  um sich dann ueber die Firma und Kollegen aufzuregen. Natuerlich kann jeder machen, was er will.

P.S.: Neid und Hass lese ich uebrigens meist aus Deinen Postings heraus, wenn es um einen bestimmten Foristen und seine "Juenger / Fanboys" geht. ;) Im Uebrigen wohne ich schon lange nicht mehr in Deutschland, daher war Dein erster Satz auch am Ziel vorbei.
 

24.06.19 15:24
3

170 Postings, 235 Tage hugo1973@cbsnl

Ab einem Eigenkapital von 300 Mill. ? braucht man nichts mehr zu tun, da bleibt der Vermögensstock über Generationen erhalten. Eine siebenstellige Summe ist sehr schnell verbraucht.
Soviel habe ich an der Börse auch gelernt, dass sich der Depotwert auch halbieren kann. Aber wir kaufen unsere Klamotten nicht bei KIK, das haben wir noch nie getan, weil Oma sagt, so ein Gelumpe flickt sie nicht. Man konnte nach dem Minicrash 2008 aber wieder zu guten Einstiegskursen wiederanlegen und die Veräusserungsgewinne aus diesen Altaktien sind ja auch noch steuerfrei. So sind 100 ? eben 100 ? und nicht nur 71,50 ?. Deshalb werden wir es nach Möglichkeit auch vermeiden, dass wir diesen Altbestand auflösen und haben bei der Wiederanlage darauf geachtet, dass ein Anteil stabile Dividenden liefert. Aus dem Grund stellt K+S für den "Mittelstandsaktionär" und den "Altersversorgungsaktionär" auch keine Anlagealternative da, weil die IR Strategie bei K+S sich nur an den Finanzinvestoren orientiert. Die nervigen Kleinaktionäre von vor 30 Jahren sind heute alle gutbetucht und werden trotzdem noch ignoriert. Eine akzeptable Dividende könnte das höhere Risiko bei der Aktie abfangen und den Kurs stabilisieren. Das hat LOHR noch nicht verstanden.  

24.06.19 16:52
4

2089 Postings, 4227 Tage DerLaie@ Hugo

"Eine akzeptable Dividende könnte das höhere Risiko bei der Aktie abfangen und den Kurs stabilisieren. Das hat LOHR noch nicht verstanden."  

Das setzt aber ein entsprechendes Ergebnis voraus. Und wo nichts ist....  

24.06.19 17:08

998 Postings, 1872 Tage SalzseeGenau, Laie

niedriges Ergebnis = niedrige Dividende !  

24.06.19 18:29
1

170 Postings, 235 Tage hugo1973Dividende

K+S sollte sich schon, angesichts der stets lauthals verkündeten Lieferungen, verbindlich erklären eine Dividende nach Steuern zu zahlen, die etwa 1 % des Börsenkurs entspricht. Das sind etwa 20 Cent. Dann wäre die Aktie für weiter oben beschriebene Anlegerkreise wieder ein interessantes Papier. Das Geld dafür könnte man ja beim Pförtner, unnötigen Gerichtsverfahren, sinnlosen Pseudoaktivitäten und der IR einsparen. Wenn man dann noch hohe Kosten für externe Berater hat, bleibt die Frage was die 800 Leute in der Hauptverwaltung Kassel ergebnisorientiert arbeiten.  

24.06.19 21:28

998 Postings, 1872 Tage SalzseeHugo1973

Verkaufe deine Aktien von K+S mit Gewinn. und du musst dich nicht mehr ärgern und hast ein sorgenfreies gegeben.  

24.06.19 21:35
1

1983 Postings, 986 Tage And123Hugo

Lass dich nicht abschalten!

Hier wird versucht kritische Aktionäre loszuwerden!

SKANDAL!

;-)  

24.06.19 22:50
1

3745 Postings, 3753 Tage Diskussionskulturdie dividende

ist jetzt aber hoffentlich nicht die entscheidende frage.

verbindlich 1% vom börsenkurs.

gehts noch???

natürlich hat der laden einsparpotential. ich schätze, 10 % pauschal würde keiner außer den betroffenen merken. und nochmal 10 % kreativ. aber jeder, der einblick in eine von managern geführte ag hat (also fast alle ags), weiß, wie unrealistisch so ein vorhaben ist. nicht mal in einer schweren unternehmenskrise geht das. und das irre neue insolvenzrecht erschwert solche maßnahmen sowieso latent.

die meisten ags unterscheiden sich in ihrer struktur immer weniger vom staat.

allgemein gesprochen: es wird böse enden.  

Seite: 1 | 2 | 3 | 4 |
1463 | 1464 | 1465 | 1465   
   Antwort einfügen - nach oben