Seehofer verspricht Millionen-Spritze aus Brüssel

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eröffnet am: 30.07.08 08:28 von: buran Anzahl Beiträge: 4
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30.07.08 08:28

245706 Postings, 5196 Tage buranSeehofer verspricht Millionen-Spritze aus Brüssel

Seehofer
Seehofer verspricht Millionen-Spritze aus Brüssel
Keine konkretes Ergebnis, aber viel guten Willen gab es beim Milchgipfel in Berlin: Minister Seehofer kündigte an, sich für einen EU-Fonds stark zu machen. Der Handel versprach, nicht durch allzu aggressives Preis-Dumping den Bauern zu schaden.


Symbolischer Schluck: Landwirtschaftsminister Seehofer vor dem MilchgipfelBeim Milchgipfel in Berlin haben sich Bauern, Handel und Molkereien mit Bundeslandwirtschaftsminister Horst Seehofer (CSU) auf eine Reihe von Maßnahmen für einen kostendeckenden Milchpreis geeinigt. Seehofer kündigte nach dem Gespräch am Dienstag in Berlin an, er werde sich in der EU für einen Milchfonds für die deutschen Bauern einsetzen. ?Das wird meine Aufgabe sein?, sagte Seehofer. Aus dem Fonds sollen möglichst ab dem kommenden Jahr 300 Millionen Euro Ausgleichszahlungen jährlich fließen. ZUM THEMA
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Milchpreise:
Bauern fordern weniger Macht für HandelSeehofer erklärte, nur mit einem Begleitprogramm wie einem Milchfonds lasse sich ein Kollaps vermeiden, wenn 2015 die Milchquoten in der EU abgeschafft werden sollen. Der Handel sicherte seinerseits zu, auf aggressive Werbekampagnen für Milch und Butter und damit Tiefstpreise zu verzichten. Die Molkereien wollen ihre Verhandlungsmacht gegenüber dem Einzelhandel über eine verstärkte Zusammenarbeit und Fusionen stärken.

Seehofer spricht von Riesenproblem

Um ihre Marktmacht zu stärken, sollen sich die Molkereien zu ?Leuchtturmprojekten? zusammenschließen. Seehofer sagte, die Bundesregierung wolle diese Projekte unterstützen und kartellrechtlich absichern. Die Molkereien seien nicht auf Augenhöhe mit dem Handel: ?Das ist ein Riesenproblem, das muss sich ändern?, forderte der Minister.

Zahlenspiele sollen Preise heben

Im Bundesrat sollen im Herbst ein neuer Umrechnungsfaktor für Milch und die Abschaffung der Regelung beschlossen werden, nach der Milcherzeuger bei Molkereien mehr Milch anliefern dürfen, als ihnen per Quote erlaubt ist. Dadurch würde das Überangebot abgebaut, und die Preise könnten steigen. Mit der geplanten Anhebung des Umrechnungsfaktors für Milch von 1,02 auf 1,03 würden die Milchbauern mehr Geld für die gleiche Menge Milch bekommen. Der Faktor wird bei der Umrechnung von Milchlieferungen von Liter in Kilogramm angewendet.


Der Präsident des Milchbauernverbandes BDM, Romuald Schaber, bezeichnete die Ergebnisse des Milchgipfels als ?ersten wichtigen Schritt? auf dem Weg zu kostendeckenden Preisen für die Landwirte. Er begrüße sehr, dass die Teilnehmer auch kurzfristige Signale gesetzt hätten. Der BDM erwägt dennoch, über eine Rücklage eine Art Streikkasse für die Milchbauern zu schaffen. flf/AP/AFP
http://www.focus.de/finanzen/news/...tze-aus-bruessel_aid_321073.html  

30.07.08 08:30

245706 Postings, 5196 Tage buranGut,tolle Sache.

Mal sehen was die Bauern nun machen.  

30.07.08 09:40

245706 Postings, 5196 Tage buranHamse doch vor einigen Tagen ihre Milch

noch weggekippt,um mehr Geld zu bekommen und nun melken die wieder für's selbe Geld. *fg*
Gibt zu viele Milchbauern,da müssen erstmal welche krachen gehen,dann wird auch mehr bezahlt,weil weniger produziert wird.
Wurde schon reichlichst im Ratskeller drüber diskutiert.  

30.07.08 09:55

245706 Postings, 5196 Tage buranWir Männer aus'm Ratskeller ziehen sowieso

bald im Bundestag ein!  

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