Seebeben der Stärke 8,2 vor Indonesien

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eröffnet am: 28.03.05 20:06 von: Happy End Anzahl Beiträge: 5
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28.03.05 20:06

95440 Postings, 7157 Tage Happy EndSeebeben der Stärke 8,2 vor Indonesien

Vor der Küste Indonesiens hat sich erneut ein schweres Seebeben ereignet. Das Beben hatte eine Stärke von 8,2 auf der Richterskala. Das Epizentrum soll rund 800 Meilen nordwestlich von Jakarta liegen - unweit der Stelle, wo am 26. Dezember ein Beben den tödlichen Tsunami auslöste. Mehrere Staaten lösten Flut-Warnungen aus.


Jakarta - Die thailändischen Behörden haben nach dem Beben eine Tsunamiwarnung über das Radio verbreitet. Aus Indonesien wurden panikartige Reaktionen der Bevölkerung gemeldet, vielerorts fiel der Strom aus. In der vom Tsunami im Dezember besonders heftig betroffenen Region Banda Aceh auf Sumatra flüchteten die Menschen aus ihren Häusern. Die Erschütterungen waren bis Malaysia und Thailand zu spüren.

Das Beben ereignete sich in Indonesien um kurz nach 23 Uhr (etwa 18 Uhr MESZ). Daher dürften sich nicht viele Menschen am Strand aufgehalten haben - die Flutwellen nach dem Beben im Dezember waren am Vormittag an Land gebrochen. Viele Menschen, die sich am Strand oder in den Siedlungen am Meer aufgehalten hatten, wurden von den Meterhohen Wellen einfach weggerissen.

Nach Einschätzung amerikanischer Geologen handelt es sich um ein Nachbeben des schweren Bebens, dass an Weihnachten einen Tsunami auslöste. Ein Experte der US-Behörde für Geologische Überwachung sagte der Nachrichtenagentur Reuters, das Epizentrum liege 125 Meilen westlich der Stadt Sibolga auf der Insel Sumatra in fast 30 Kilometern Tiefe.

Ob das Beben einen Tsunami zur Folge haben werde, konnte er noch nicht sagen. Die Regierungsstellen in der Region seien benachrichtigt worden. Nach Medienberichten sei die Empfehlung gegeben worden, die Küstenregionen im Umkreis von 1000 Kilometern des Epizentrums in Nordsumatra zu evakuieren. Allerdings sei für den Fall eines Tsunamis nicht davon auszugehen, dass er so weitläufig ausfalle, wie im Dezember.

Das Pazifische Tsunami-Warncenter in Hawai warnte allerdings davor, dass das Beben einen verheerenden Tsunami zur Folge haben könnte. Die Behörden sollten umgehend Maßnahmen wie die Evakuierung der Küstenstreifen einleiten, forderte das Institut. "Die Behörden können davon ausgehen, das die Gefahr vorüber ist, wenn innerhalb der nächsten drei Stunden in der Region nahe dem Epizentrum keine Wellen entdeckt werden", erklärte das Center in einer Mitteilung.

Über die Stärke des Seebebens liegen unterschiedliche Informationen vor. Das japanische Erdbebenzentrum in Tokio registrierte eine Stärke von 8,5, ebenso das Pazifische Tsunami-Warncenter. Zuvor hatten US-Geologen ein Beben der Stärke 8,2 gemeldet.

Ein Augenzeuge auf der Insel Penang in Malaysia berichtete dem Sender CNN, das Erdbeben um 23.09 Uhr Ortszeit sei für zwei bis drei Minuten deutlich zu spüren gewesen. Es habe aber nach erstem Augenschein keine unmittelbaren Schäden gegeben.

Im Dezember 2004 hatte ein Seebeben im Indischen Ozean eine Flutkatastrophe ausgelöst, bei der rund 300.000 Menschen ums Leben gekommen waren. Das Beben im Dezember war ausgelöst worden, als sich die Indische Platte unter die Burmesische Platte schob. Vor allem an den Punkten, an denen zwei Platten zusammenstoßen und aneinander entlangreiben, können Erdbeben entstehen.  

28.03.05 20:08

59073 Postings, 7197 Tage zombi17Guten Morgen, Happy o. T.

28.03.05 20:09

2692 Postings, 5665 Tage nichtshappy ist spät dran... o. T.

28.03.05 20:10

95440 Postings, 7157 Tage Happy EndNa, wenn das das einzige ist

was Euch zum Thema einfällt.  

28.03.05 20:16

59073 Postings, 7197 Tage zombi17Was möchtest du denn hören, Happy?

Das die Rot/Grüne Regierung endlich etwas gegen die unsäglichen Naturkatstrophen im fernen Asien tun soll?  

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