Schröder und Fischer auf Dummenfang!

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neuester Beitrag: 13.09.05 07:51
eröffnet am: 12.09.05 20:18 von: sly1 Anzahl Beiträge: 63
neuester Beitrag: 13.09.05 07:51 von: sly1 Leser gesamt: 1744
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12.09.05 20:18
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601 Postings, 6368 Tage sly1Schröder und Fischer auf Dummenfang!

glaube die beiden wären besser in Hollywood aufgehoben!!

ist echt der Hammer - um nicht zu sagen Verarschung der Menschen - wie die beiden ihre Felle retten wollen !!

Das besch.... Ergebnis von 7 Jahren kann man doch nur ... in 7 Tagen als Erfolg verkaufen!!

Man hört immer nur die Leier - wie schlecht es die anderen machen und was man selbst nicht macht!! Aber das wars auch schon....

Bin aber trotzdem optimistisch das die Leute kurz vor Sonntag wieder ihr Gehirn zum nachdenken einschalten ;-) !!  
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37 Postings ausgeblendet.

12.09.05 22:59

10041 Postings, 6737 Tage BeMiBegründung? o. T.

12.09.05 22:59

21799 Postings, 7668 Tage Karlchen_IVielleicht guckste mal selbst nach - Faulpelz. o. T.

12.09.05 23:03

10041 Postings, 6737 Tage BeMiIch behaupte, Du

erzählst hier in diesem Zusammenhang nonsense.  

12.09.05 23:05

601 Postings, 6368 Tage sly1bezeichnend

war auch das direkte Ablenkungsmanöver von Fischer - als ihm die Frage nach dem "Haushaltsloch-Stopfen" gestellt wurde... da kam gleich wieder IRAK IRAK IRAK ...einfach lächerlich

Die träumen vom Sieg und träumen und träumen... und halten die Leute für blöd...  

12.09.05 23:14

21799 Postings, 7668 Tage Karlchen_IBei Kohl lag der Gesamtbeitragssatz zur

Sozialversicherung bei 42,1% - jetzt sind wir trotz der demografischen Entwicklung bei knapp 41%.

Redet im allgmeinen Gejammer keiner drüber - würde auch nicht zur Stimmung passen.  

12.09.05 23:16

69017 Postings, 6233 Tage BarCodeUnd nebenbei sind auch die Steuersätze gesunken o. T.

12.09.05 23:21

10041 Postings, 6737 Tage BeMiNach meiner Rechnung

- ich hab gestern die Endlohnabrechnung
für August gemacht -
sind es jetzt (ohne Pflegeversicherung)
ca. 39,5% (19,5 + ca. 14 + 6 %).
Wie es vor 1998war, weiß ich aufgrund meines Alters
nicht,
aber waren Maßnahmen für eine mögliche Senkung dafür
kausal?
Achso, die Renten- (=Ökosteuer).
Danke

Ciao
BeMi  

12.09.05 23:24

21799 Postings, 7668 Tage Karlchen_ISo ist es - aber manche Spinner können eben den

Hals nicht voll kriegen.

Bei Kohl wars umgekehrt:

- Der hat die Lohnnebenkosten kräftig angehoben.

- Die Steuern erst recht.

- Und bei den Arbeitslosenzahlen hat er richtig gemogelt. Um die Maastricht-Kriterien zu erfüllen, hat er allen Dreck zusammengekehrt und die arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen drastisch reduziert. Und nach dem 31. 12. 1997 hat er dann genau das Gegenteil gemacht - er hat ABM in astronomische Höhen geschraubt, um 1998 die Bundestagswahlen zu gewinnen. Hat aber nix genützt. Jedenfalls hatten wir unter Birne nicht weniger Unterbeschäftigte, als wir heute haben. Dafür aber mehr Arbeitsplätze.

All das wollen aber die Schwarzseher nicht wahrnehmen.  

12.09.05 23:25

21799 Postings, 7668 Tage Karlchen_I@Bemi: Hast die Pflegeversicherung vergessen. o. T.

12.09.05 23:30

4101 Postings, 5756 Tage IDTE2"wir wollen uns an der Arbeitslosenzahl

messen lassen"

können sie haben....

Offiziell als arbeitslos gemeldet 4.233.000
Offizielle Erwerbslosenquote 10,2%
Arbeitslose in Maßnahmen der BA 868.000
Arbeitslose in Maßnahmen der Kommunen 390.000
Arbeitslose im Vorruhestand 1.077.000
Kurzarbeiter    75.000§
Stille Reserve 2.000.000
Wahre Arbeitslosigkeit 8.643.000
Tatsächliche Arbeitslosenquote 18,8%

Quelle: "Wirtschaftswoche" Nr. 29 vom 08.07.2004, S. 24; "Vorruhestand" und "Stille Reserve" geschätzt. Quelle der Daten: BA, Sachverständigenrat, Deutscher Städtetag, Stiftung Marktwirtschaft.

Mit 8,64 Millionen oder fast 20% Arbeitslosen sieht die Lage wesentlich dramatischer aus als unmittelbar vor der Machtergreifung Adolf Hitlers im Januar 1933. Und damals wie jetzt beginnen Millionen Menschen zu begreifen, daß sie nicht versagt haben, sondern betrogen wurden.




also glatte 6. versetzung nicht erreicht. was ist eigentlkich mit peter hartz, der spd-programm-ikone geworden?
schon traurig, dass unsere aller zukunft den namen eines windigen kriminellen tragen soll. schade, dass die neue regierung nicht mehr daraus macht...  

12.09.05 23:33

21799 Postings, 7668 Tage Karlchen_IDann stell mal dieselben Zahlen für 1998 zusammen.

Wirst dich wundern.  

12.09.05 23:34

41157 Postings, 7164 Tage Dr.UdoBroemmeDie Versetzung ist schon lange geschafft.

Immerhin ist er nach diesem Ausspruch schon einmal wiedergewählt worden.


Never argue with an idiot -- they drag you down to their level, then beat you with experience.  

12.09.05 23:36

601 Postings, 6368 Tage sly1warum hat die SPD so viele Wahlen

vorher in den Ländern verloren???

vergessen ????  alszheimer lässt grüssen

Wahrscheinlich waren sie soooo gut... ;-)

SCHRÖDER:  "Wir haben die Probleme der Menschen gelöst"  ...  GENAU !!!! ;-)
__________________________________________________

Serie von SPD-Niederlagen in den Ländern seit Bundestagswahl 2002

Debakel von Nordrhein-Westfalen brachte Fass zum Überlaufen
Berlin/Wien - Die deutschen Regierungsparteien SPD und Grüne haben nach der letzten deutschen Bundestagswahl vom 22. September 2002 eine Reihe von Niederlagen in den Bundesländern erlitten, bevor Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) nach dem Debakel in Nordrhein-Westfalen am 22. Mai dieses Jahres die Notbremse zog und sich für vorgezogene Neuwahlen entschied. Im Bundesrat, der Länderkammer des deutschen Parlaments, gibt es bereits seit der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt im April 2002 eine Mehrheit der unionsgeführten Länder. Im Folgenden eine Chronologie der Landtagswahlen:

2. 2. 2003: Die CDU ist klarer Gewinner der Wahlen in Hessen, wo sie alleine regieren kann, sowie in Niedersachsen, wo sie den Machtwechsel schafft und in einer Koalition mit der FDP regiert.

25. 5. 20003: Die SPD siegt bei den Landtagswahlen in Bremen, die Koalition mit der CDU wird fortgesetzt.

21. 9. 2003: In Bayern erreicht die alleinregierende CSU bei den Landtagswahlen 60,7 Prozent, die SPD verliert 9,1 Prozentpunkte.

13. 6. 2004: Die CDU siegt in Thüringen und setzt die Alleinregierung fort.

5. 9. 2004: CDU baut ihre Mehrheit im Saarland aus und regiert weiter alleine.

19. 9. 2004: Die CDU verliert die absolute Mehrheit in Sachsen und bildet eine Koalition mit der SPD. In Brandenburg bleiben die Sozialdemokraten trotz Verlusten stärkste Partei und setzen das Regierungsbündnis mit der CDU fort.

20. 2. 2005: Nach Verlusten der SPD bei den Wahlen in Schleswig-Holstein wird die rot-grüne durch eine CDU-SPD-Koalition abgelöst.

22. 5 . 2005: Der CDU-Wahlsieg in Nordrhein-Westfalen besiegelt das Ende der letzten rot-grünen Landesregierung in Deutschland. Die Christdemokraten bilden ein Regierungsbündnis mit der FDP. Schröder zieht die politischen Konsequenzen aus der Niederlage seiner Partei in Nordrhein-Westfalen und kündigt vorgezogene Neuwahlen auf Bundesebene für den Herbst an. (APA)

 

12.09.05 23:38

95440 Postings, 7265 Tage Happy End1933?

Uiiii, IDTE mal wieder ganz tief im Sumpf...

PS: http://www.ariva.de/board/218913


 

12.09.05 23:38

21799 Postings, 7668 Tage Karlchen_IGeht doch nicht um früher verlorene Wahlen -

sondern um die Wahl am Sonntag. Oder?  

12.09.05 23:45

601 Postings, 6368 Tage sly1Genau um diese - karlchen ;-)

...und ausserdem - was interessiert mich mein Geschwätz und meine verbockte Sch... von gestern
haha...

SCHRÖDER: ICH BIN DEUTSCHLAND! und ICH HABE NOCH NICHT FERTIG !

...  

12.09.05 23:51

21799 Postings, 7668 Tage Karlchen_INeues Spiel - neues Glück. Sehen wir mal weiter. o. T.

13.09.05 00:00

601 Postings, 6368 Tage sly1stell Dir mal bildlich vor

Schröder steht grinsend am Roulett-Tisch als professioneller Gruppier

uns spricht:

"Rien na va plus!!" ;-)  

13.09.05 00:03

1720 Postings, 5966 Tage Hartz5Nach der heutigen Runde kann man Rotgrün

durchaus eine Art Weitsicht bescheinigen. Endlich konnte ich mit eigenen Augen sehen und mit den eigenen Ohren vernehmen, was sie damals mit "neuer politischer Mitte" meinten. Das dies allerdings "Irgendwo im Nirgendwo" bedeuten sollte, hatte ich damals nicht so deutlich rausgehört. Immerhin hat der Gysi zum Schluß der SPD ja noch ein Hintertürchen offengehalten. Wenn auch erst nach einer Fasten- und Besinnungszeit. Muß doch wie ein wenig Balsam auf die geschundene Seele so manches Sozialdemokraten gewirkt haben.  

13.09.05 00:14

4101 Postings, 5756 Tage IDTE2Eines ist sicher...

Schröder wird auf ewig als Kanzler der Arbeitslosogkeit in den Geschichtsbüchern stehen...

besonders traurig finde ich ausserdem die kasperauftritte des ex-steineschmeissenden taxifahrers, der meint über allem und jedem zu stehen. und das mit seinen 6 klassen...

wie weit runtergekommen muss ein land sein, in dem so ein niemand/nichtsnutz aussenminister werden kann....


*kopfschüttel*

 

13.09.05 00:17

69017 Postings, 6233 Tage BarCodeTja, so ist das manchmal...

Da war man jahrelang der Streber - und dann machen die anderen das Rennen. Einfach so. Und sind auch noch beliebter... Bitter.

Gruß BarCode  

13.09.05 00:57

4101 Postings, 5756 Tage IDTE2@barcode das was du ansprichst ist das

"Küblböck-Phänomen".

Wir in Deutschland finden es irgendwie toll, wenn Menschen, die eigentlich überhaupt nichts können, quasi über Nacht zu stars werden, wenn irgendwelche, im Grunde armseligen, Kreaturen in positionnen kommen, denen sie nicht gewachsen sind.
Die "Brot und spiele"-Gesellschaft ergötzt sich dann an den witzigen Ergbenissen, die anschliessend von den überforderten Kreaturen fabriziert werden.
Was der Küblböck im Musikgeschäft sind Schröder, Fischer und co in der Politik.


Küblböck ansehen und sich darüber schieflachen/aufregen ist das eine, aber total unfähige gescheiterte Persönlichkeiten in politische Ämter zu bringen, ist etwas anderes.
Ich persönlich kann es nicht.
Schade, dass die Talkshow- (oder küblböck)-fraktion mittlerweile so stark ist, dass 7 Jahre rot/grünes entertainment der untersten Schublade überhaupt möglich waren.



 

13.09.05 01:36

129861 Postings, 6220 Tage kiiwii"Klassenbeste gegen Klassenkasper"

Klassenbeste gegen Klassenkasper


von Gerrit Wiesmann, Berlin


Gerhard Schröder und Angela Merkel liefern sich bei einer TV-Debatte einen Kampf um Fakten und Emotionen. Ein ungleicher Kampf.


Gesprächsrunde "Die Favoriten - Spitzenpolitiker im Kreuzverhör"


Dabei scheint Unionskanzlerkandidatin Angela Merkel gerade in Fahrt zu kommen: Die Regierung Kohl sei 1998 abgewählt worden, weil die Menschen "ihr die Problemlösung nicht mehr zugetraut" hätten. Streng guckte sie Gerhard Schröder an, um dem Kanzler zu verkünden, er habe sieben Jahre später beim Thema Arbeitslosigkeit genauso versagt.


Doch Schröder münzt mit unbekümmertem Grinsen das Eingeständnis Kohl'scher Versäumnisse auf die Kandidatin um. Merkels Adjutant, CSU-Chef Edmund Stoiber, wirft Schröder vor, die Probleme des Landes nicht gelöst zu haben. "Hat sie doch auch nicht gemacht", entgegnet der mit einem Fingerzeig in Anspielung auf Merkels Kabinettsposten in der letzten Regierung Kohl. Ein feixender Außenminister Joschka Fischer tritt aus dem Off ermuntert nach: "Weil sie's nicht gepackt hat."


Selbstsicherheit der Macht

Die Republik steht bei der Bundestagswahl am Sonntag voraussichtlich vor der Entscheidung zwischen Schwarz-Gelb und Schwarz-Rot - beides unter einer Kanzlerin Merkel. Dennoch zeigt sich das rot-grüne Spitzenduo sechs Tage vor ihrer wahrscheinlichen Abwahl in einem Berliner ARD-Studio in guter Verfassung. Schröder und Fischer kämpfen 90 Minuten lang unerschrocken und teilweise rüpelhaft gegen Merkel, Stoiber und die Spitzenkandidaten von Liberalen und Linkspartei, Guido Westerwelle und Gregor Gysi.


Allein die Körperhaltung verrät die Selbstsicherheit der Macht. Mehr lehnend als sitzend verfolgen sie, Seite an Seite, die Argumente der Rivalen. Es gibt für Kritik großzügiges Lächeln oder emporgezogene Augenbrauen. Vor allem gibt es die Einwürfe und die Unterbrechungen, die die Wähler je nach Couleur als vermessen und dreist oder aber als lustig und richtig empfinden werden. Das Duo verlässt sich offenbar auf die Bürger, die so etwas bereits 1998 und 2002 gut fanden.


Eher Kirche als Wahlkampf

Merkel sitzt kerzengerade mit den Händen im Schoß verschränkt. Das sieht eher nach Kirche als nach Wahlkampf aus. Auf rot-grüne Flapsigkeiten ist sie kaum eingestellt: Sie umreißt die Senkung der Lohnnebenkosten und der Steuern. Sie greift Schröder für sein Schweigen über neue Reformen an und sagt: "Ihre Arbeitsmarktreform - es muss damit weitergehen." Schröder kontert: "Aber wo?" Merkel redet von "der notwendigen Umstellung auf Wachstum und Beschäftigung". Schröder unterbricht: "Welche sind das?"


Wie beim Duell gegen Schröder am Sonntag vor einer Woche beweist Merkel, dass sie die Details beherrscht. Aber Schröder argumentiert fast ausschließlich mit Humor und Gefühlen: "Wir haben die Reformen angepackt, das waren unsere Vorschläge", sagt er an Merkel gerichtet. "Das mag Ihnen nicht reichen. Wir haben es aber angepackt." Als Ersatz für eigene Vorschläge will Schröder mit dieser simplen Botschaft Merkel die Reformkompetenz streitig machen.


Ein ungleicher Kampf

Es ist ein ungleicher Kampf: Merkel will Konzepte für die Zukunft des Landes vertreten, Schröder und Fischer das in der Vergangenheit Geleistete. Rot-Grün entkräftet alle Kritik mit der Entschuldigung: "Besser als Stillstand unter Kohl." Merkel muss zur Verteidigung viel erklären. Fischer unterbricht mit einer Frage über die "Kopfpauschale, die die soziale Gerechtigkeit in Frage stellt". Merkel holt Luft: "Sie müssen die Krankenversicherung und das Steuersystem zusammen sehen ..."


Schnell kommt Merkel dann allerdings auf den Punkt -, dass "der Pförtner" und "der Minister Fischer" unter einer schwarz-gelben Regierung nicht den gleichen Krankenversicherungsbeitrag zahlen müssten. Doch Fischer resümiert eigensinnig: "Sie entkoppeln die starken von den schwachen Schultern" - und schon springt die Diskussion zum nächsten Thema. Bezeichnend für den Auftritt der CDU-Chefin ist, dass sich kurz danach Schröder und nicht Merkel über die "hinreichend unkonkreten Vorwürfe" des Gegners beschwert.


Aus der FTD vom 13.09.2005



MfG
kiiwii  

13.09.05 02:04

3488 Postings, 5764 Tage johannahP 61, Selbstsicherheit der Macht ....

So selbstsicher sollten die Genossen doch nicht sein.

Noch ist die Wahl nicht gelaufen. Noch haben sie, in welcher Konstellation auch immer, die Wahl nicht gewonnen.

Ich bin zuversichtlich, daß der Wähler sich letztendlich für die vernünftigere Lösung entscheidet.

MfG/Johannah  

13.09.05 07:51

601 Postings, 6368 Tage sly1SPD: We love to entertain you!

...warum schreiben die das eigentlich nicht auf ihre Plakate ;-)  

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