Schröder mit dem Rücken zur Wand

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neuester Beitrag: 31.03.05 10:24
eröffnet am: 30.03.05 22:28 von: Rexini Anzahl Beiträge: 14
neuester Beitrag: 31.03.05 10:24 von: IDTE2 Leser gesamt: 359
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30.03.05 22:28

4112 Postings, 7282 Tage Rexini Schröder mit dem Rücken zur Wand

Schröder stellt Freiheitsbegriff zur Abstimmung
Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) will im Wahlkampf für die Bundestagswahl 2006 die sozialen Kompetenzen seiner Partei in den Vordergrund stellen. Union und FDP verträten ein Verständnis von Freiheit, "die nur noch Gewerbefreiheit ist", sagte Schröder in einem Interview mit der Wochenzeitung "Die Zeit". Die rot-grüne Koalition stehe dagegen für einen Freiheitsbegriff, "der seiner sozialen Bezüge nicht entkleidet wird. Dann wird man sehen, wie das Volk sich entscheidet."

Schröder sagte, die soziale Lage eines Menschen dürfe nicht durch den Geldbeutel der Eltern sondern müsse durch "Talent, Fleiß und harte Arbeit" bestimmt werden. Der Kanzler richtete sich dabei auch gegen Bundespräsident Horst Köhler, der in seiner viel beachteten Rede vom 15. März den Begriff der Freiheit in den Mittelpunkt gestellt hatte. "Wenn man ein so wichtiges Ziel wie Freiheit verabsolutiert und es sozusagen löst von den gesellschaftlichen Bindungen, dann verliert man leicht die Richtung", sagte Schröder.  

Keine Chance gegen Arbeitslosenzahl
Die schlechten Umfragewerte der rot-grünen Koalition führte der Kanzler vor allem auf die Wirkung der hohen Arbeitslosenzahl zurück. "Gegen eine solche Zahl und ihre psychologische Wirkung kommen Sie nur ganz schwer an", sagte er der Zeitung. Dabei gebe es mit der Zusammenlegung von Arbeitslosenhilfe und Sozialhilfe, die dazu führte, dass viele ehemalige Sozialhilfeempfänger neu in der Arbeitslosenstatistik auftauchten, "wahrlich nachvollziehbare Gründe" für den Anstieg.

Spekulationen über ein Ende der Koalition nach dem Wahldebakel in Schleswig-Holstein wies Schröder zurück: "Ich bin sicher: Das wird nicht eintreten." Die Niederlage bedeute zudem "nichts" für die Wahlkampfstrategie in Nordrhein-Westfalen, wo am 22. Mai gewählt wird. "Man muss aufhören, die Strategien in Landtagswahlen nach anderen Gesichtspunkten auszurichten als denen, die im Land selber liegen", so Schröder.

(N24.de, Netzeitung)
 

30.03.05 22:57

8158 Postings, 7588 Tage bauwiAuch außenpolitisch - siehe China!

Was passiert mit dem Embargo? Hinterlässt Schröder einen Scherbenhaufen???????

MfG bauwi  

30.03.05 23:11
1

12570 Postings, 6086 Tage EichiSchröder zeigt Mut!

Er ist der Chef!

Seine China-Reise hinterlässt die erwarteten Spuren. Aufträge aus und die Freundschaft mit China sind vordringlich wichtig. Die Konjunktur muss angekurbelt werden.  

30.03.05 23:15

4101 Postings, 5645 Tage IDTE2jo die waffenkonjunktur lol

wenn nichts mehr geht, waffen gehen immer..


toll eichi  

30.03.05 23:23

12570 Postings, 6086 Tage EichiJa und?

Moderne konventionelle Waffen gehören dazu. Dadurch wird China auch nicht verändert. China ist international gesehen ein großer friedlicher Staat. Das Land befindet sich in der richtigen Entwicklung. Alte Zöpfe werden dort nach und nach abgeschnitten.

Daneben hast du z. B. den Transrapid, die Automobilindustrie, die Chemie sowie Banken und Versicherungen vergessen!  

30.03.05 23:30
1

69004 Postings, 6122 Tage BarCodeDer große friedliche Staat

hat sich allerdings gerade recht kriegerisch gegen Taiwan gegeben...

Waffenembargo aufheben? Geht nicht. Is nicht. Darf nicht. Man kann nicht von den USA immer dann Friedfertigkeit verlangen, wenn man grade nicht ausreichend mitverdient, dann aber ausscheren aus einer Front, wenn man den Silberling am Horizont exclusiv blinkern sieht...

Gruß BarCode
 

30.03.05 23:34

4101 Postings, 5645 Tage IDTE2lol eichi, du bist wirklich ein witziger vogel :-)

glaubst du das wirklich?

China befindet sich mitten im krieg - mit den usa. einem wirtschaftskrieg, der momentan noch mit friedlichen mitteln geführt wird.
china ist dabei sich enorme rohstoffquellen überall auf der welt zu sichern (im iran, lybien kuba, sudan, südamerika und bis zur invasion auch im irak etc). vielleicht fällt dir bei den genannten ländern ja etwas auf!?

irgendwann wird es eskalieren. spätestens dann, wenn die amis ihre schuldenwirtschaft nicht mehr finanzieren können und der raketenschutzschild reibungslos funktioniert.
 

30.03.05 23:38

1720 Postings, 5855 Tage Hartz5Pos. 1 hört sich aber verdammt nach

Resignation an. Man scheint wohl eingesehen zu haben, daß man den falschen Weg eingeschlagen hat. Weiterhin bereichnend bleibt, bei Regierungsspitze und Basis, hieraus endlich die richtigen Schlüsse zu ziehen.

Bemerkenswert auch die Definition von der Bestimmung der sozialen Lage eines Menschen. Mag man Talent und Fleiß (wohl eher Disziplin in der Sache) mit Abstrichen so stehen lassen, so ist harte Arbeit wohl fehl am Platz. Vor nicht all zu langer Zeit haben Menschen dafür gekämpft, daß harte Arbeit eben nicht mehr Teil einer modernen Gesellschaft auf hohem Niveau ist. Gerade gute Bildung (und die sich daraus ableitenden Ideen) sollte der Schlüssel dazu sein. Ich verstehe daher auch die Menschen nicht, die sich rühmen für ihren Lebensstandard so ungemein hart arbeiten zu müssen (bzw. dies freiwillig tun). Irgendwie scheinen sie da was falsch verstanden zu haben oder sie nutzen nicht all die Möglichkeiten, die ihnen das heutige Deutschland (noch) bietet. Trotz ihrer größtenteils guten Bildung sind sie Sklaven ihrer selbst.  

30.03.05 23:40

59073 Postings, 7194 Tage zombi17Pennt ihr immer alle bis 21Uhr und

tretet dann Herdenweise auf:-))  

31.03.05 07:30

4112 Postings, 7282 Tage Rexinija nachts ist hier die hölle los

fine ich aber sehr geistreich. vieleicht liegt es aber auch an den promillen. egal im wein liegt die warheit.  

31.03.05 09:43

12570 Postings, 6086 Tage EichiChina gehört zur globalen Weltgemeinschaft

der friedliebenden Länder und leistet dazu jetzt und in der Zukunft einen großen Beitrag.

China sucht die Freundschaft zur stärksten Wirtschaftsmacht Europas und das ist Deutschland.

Ferner ist die Freundschaft traditionell. Mit Deutschland hatte man noch nie Probleme im Gegenteil. Der Boxeraufstand in der Kolonie ist abgehakt. Dafür brachten die D das gute Bier nach Tsingtau, was die Chinesen bis heute zu schätzen wissen.

Jedes Land in dieser Welt kann frei nach den Regeln der globalen Wirtschaftsgemeinschaft handeln, kaufen und verkaufen, egal ob im Sudan oder in Südamerika, wobei in Südamerika ausschließlich friedliche Länder beheimatet sind.

Das Säbelrasseln mit Taiwan ist Poker (Ein Krieg ist ausgeschlossen, da praktisch wegen des Verlusts im internationalen Ansehen und in der Folge eines zu erwartenden verlustreichen Krieges, nicht durchführbar). Taiwan ist eine abtrünnige Provinz und eine Einmischung in die inneren Angelegenheiten eines Landes (wie von der USA hier versucht wird) ist verboten (vgl. Tschetschenien).  

31.03.05 09:51

4101 Postings, 5645 Tage IDTE2@eichi, sag mal willst du uns verar....?

"Mit Deutschland hatte man noch nie Probleme im Gegenteil. Der Boxeraufstand in der Kolonie ist abgehakt. Dafür brachten die D das gute Bier nach Tsingtau"


lol  

31.03.05 10:21

12570 Postings, 6086 Tage EichiDer Boxeraufstand fand im Jahre 1900 statt.

Die Boxer ware heilige chinesische Krieger und galten sogar als unverwundbar.

Kaiser Wilhelm II. schickte ein Expeditionskorps nach China und machte diesem Aufstand mit zusätzlich alliierter Unterstützung ein Ende, wobei auch Peking besetzt wurde.

Deutschand hatte in China Kiautschou (Hauptstadt Tstingtau) als Kolonie (1898-1920), etwa dreimal so groß wie Hongkong.  

31.03.05 10:24

4101 Postings, 5645 Tage IDTE2@eichi

das meinte ich nicht!

Nur dein Fazit war sehr lustig.

Krieg ist vergessen, Bierfreundschaft hat Bestand :-))))  

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