SEC-Chef Christopher Cox liest bei Libuda mit

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neuester Beitrag: 17.08.08 09:39
eröffnet am: 03.08.08 15:29 von: Libuda Anzahl Beiträge: 3
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03.08.08 15:29

53847 Postings, 5875 Tage LibudaSEC-Chef Christopher Cox liest bei Libuda mit

SEC-Chef Christopher Cox hat es jetzt kapiert, denn er will jetzt dem kriminellen nackten Shortselling einen Riegel vorschieben, wie man im Wall Street Journal lesen kann. Das folgende stammt nicht von Libuda, wie er das so ähnlich schon seit Jahren fordert, sondern tatsächlich von Christopher Cox, der jetzt wohl doch Angst bekommt, dass es ihm wegen der Nichtbeachtung von bestehenden Gesetzen so geht wird wie einst Richard Nixon, wenn sein Schutzengel, der Bushkrieger, nicht mehr über ihm wacht.

"Was wir jetzt brauchen ist eine Marktaufsicht, die verlässliche Informationen für Investoren garantiert, und das Vertrauen, dass Handel ohne illegale Beeinflussung stattfinden kann. Durch nacktes Leerverkaufen wurde viel Schaden angerichtet. Durch die in der vergangenen Woche in Kraft getretenen Regeln unterstutzt die SEC nun legales, wirkliches Leerverkaufen, das irrationale Übertreibungen und Blasenbildung verhindert und Investoren ermöglicht, auf einen Abwärtstrend zu setzen und andere Positionen zu hedgen. Investoren können wieder auf den Markt vertrauen und sicher sein, nicht auf Marktmanipulationen hereinzufallen. Das Prinzip soll auf alle Unternehmen anwendbar sein. Die SEC will einen geregelten Wertpapiermarkt bewahren und kann und sollte nicht Einfluss auf die Fluktuation im Markt ausüben, sondern einen stetigen Zufluss an Liquidität in die Märkte sichern - und zwar von Anlegern, die sicher sein können, nicht hinters Licht geführt zu werden."


 

16.08.08 13:58

53847 Postings, 5875 Tage LibudaNoch eine Information für Mr. Cox

http://www.businessjive.com/  

17.08.08 09:39

53847 Postings, 5875 Tage LibudaEin wichtiger Baustein für die Stabilisierung

des Finanzsystems ist die Beseitigung von Manipulationen. Zwar haben sich Banken wie Bear Stearns durch zu viele riskante Geschäfte selbst ein Bein gestellt, aber das Tüpfelchen auf das i kam von Manipulateuren, die zunächst einmal mit scheinbar unglaublich niedrigen Basispreisen bei Kaufoptionen vorlegten, die zudem sehr kurze Laufzeiten aufwiesen (sodass man für sehr kleine Mengen unglaublich große Mengen kaufen konnte) und dann mit extremem nackten Shortsellern von einigen Akteuren im Konzert (wobei der Dirigent Goldman Sachs gewesen zu sein scheint) und mit dem Streuen von Gerüchten die Optionen mit den unglaublich niedrigen Basiswerten in Werrpositionen brachte.

Wenn die SEC diese Manipulationen zukünftig unterbindet, was sie in der Vergangenheit nicht ausreichend getan hat, weil der US-Finannzminister, ihr oberster Dienstherr, von Goldman Sachs kommt, wird das Vertrauen der Banken untereinander wiederhergestellt, da man nicht mehr davon ausgehen kann, dass an sich ausreichend kapitalisierte Banken (das was bei Bear Stearns übrigens durchaus der Fall) von Kriminellen umgelegt werden, die bei dem Umlegen ihr Süppchen kochen.  

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  1 Nutzer wurde vom Verfasser von der Diskussion ausgeschlossen: Cosha