Russland kann die Krim behalten!

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neuester Beitrag: 21.02.17 13:37
eröffnet am: 21.02.17 12:49 von: Rubensrembr. Anzahl Beiträge: 7
neuester Beitrag: 21.02.17 13:37 von: Katjuscha Leser gesamt: 548
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21.02.17 12:49

43750 Postings, 4624 Tage RubensrembrandtRussland kann die Krim behalten!

Möchte nur mal meine persönliche Meinung kund tun, damit nicht die falsche Ansicht
entsteht, alle Deutschen sind der Ansicht Merkels. Begründung: Die Krim hat seit
Jahrhunderten zu Russland gehört. Erst in den letzten Jahren der Sowjet-Diktatur
hat Chruschtschow (wahrscheinlich falsch geschrieben?) die Krim verwaltungsmäßig
von Russland an die Ukraine übertragen, vermutlich weil er selbst Ukrainer war.
Meiner Ansicht nach ist das überhaupt nicht völkerrechtsverbindlich. Außerdem
haben die Krim-Bewohner ähnlich wie im Kosovo mehrheitlich für den Anschluss
an Russland gestimmt. Deshalb bin ich auch der Ansicht, dass die Sanktionen
gegen Russland völlig überflüssig sind und sofort aufgehoben werden sollten.  

21.02.17 13:07
2

69017 Postings, 6171 Tage BarCodeRussland wird die Krim behalten.

Das ist eh klar. Darum geht es aber nicht. Es geht darum, wie es zu solchen Vereinnahmungen kommt...
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Alles ist relativ.

21.02.17 13:14

43750 Postings, 4624 Tage RubensrembrandtDas habe ich doch dargestellt.

Und ich persönlich erhebe keine Einwendungen, siehe oben.  

21.02.17 13:15

3004 Postings, 6330 Tage DisagioKönigsberg ist unser !

zum Thema wer seit Jahrhunderten wem gehört.

Ähnlich wie mit den Entschädigungszahlungen aus anno dazumal  

21.02.17 13:31

43750 Postings, 4624 Tage Rubensrembrandt#4 Bisschen mehr differenzieren

sollte man schon können.  

21.02.17 13:33
1

33775 Postings, 3623 Tage NokturnalSchwaben und Nordberlin treten wir ebenfalls

an die Russen ab.  

21.02.17 13:37
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99744 Postings, 7502 Tage KatjuschaNur weil die Krim lange Zeit in der Sowjetzeit

zur Sowjetunion und davor 150 Jahre zum Zarenreich gehörte, ist man noch lange nicht russisch, auch wenn dort natürlich durch die Zeit im Machtbereich Russlands überwiegend russisch gesprochen wird, genau wie in Teilen der sonstigen Ukraine.

Die Krim gehörte erstmal den dortigen Stämmen, dann den Tartaren, zeitweise den Mongolen, dann lange den Osmanen, und erst ab Ende des 18.Jahunderts vertrieben die Russen dann viele Tartaren, die ins Osmanische Reich flohen. 1917 wollte die Krim dann unabhängig werden, aber die Bolschewiki schlug den Aufstand nieder und gliederte die Krim in die Sowjetunion ein.

Ist die Krim nun russisch, weil man insgesamt knapp 180 Jahre zu Russland/Sowjetunion gehörte, oder ukranisch, weil man 50 Jahre zur Ukraine gehörte? oder gehört man eigentlich den Tartaren oder später den Kosaken oder was immer vorher da so lebte?

Fazit: Egal wer irgendwann mal irgendwo gelebt hat, es gibt nirgendwo eine Rechtfertigung für Annexion. Das würde ja bedeuten, Deutschland müsste sich weite Teile Polens zurückholen. Wo fängt das an und wo hört es auf? Es könnten sich ja viele europäische Nationen auf ihre Kolonialzeit von 200-300 Jahren berufen, und sich weite Teile Afrikas, Asiens oder gar Amerikas zurückholen. Der einzige Unterschied zur Krim ist, dass auf der Krim halt überwiegend russisch gesprochen wird was nach 200 Jahren aber auch kein Wunder ist. Wobei, in weiten Teilen Afrikas wird auch französisch gesprochen. Insofern, mal gucken wie Frau Le Pen so vorgehen wird. ;)
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