Richemont wirft Auge auf Rodenstock-Brillen

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neuester Beitrag: 19.05.11 12:16
eröffnet am: 20.01.10 10:18 von: norbert1963 Anzahl Beiträge: 8
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20.01.10 10:18
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313 Postings, 5006 Tage norbert1963Richemont wirft Auge auf Rodenstock-Brillen

Zürich/Frankfurt (Reuters) - Der schweizerische Luxusgüterkonzern Richemont könnte zum Rettungsanker für den traditionsreichen Brillenhersteller Rodenstock werden. Finanzkreisen zufolge liegt für diesen ein Angebot der für "Piaget"-Uhren, "Cartier"-Schmuck und "Montblanc"-Füller bekannten Richemont vor. Zwei mit den Gesprächen vertraute Personen sagten am Dienstag, die Schweizer zielten auf einen Mehrheitsanteil ab. Die Kreditgeber fordern für das hoch verschuldete Unternehmen frisches Eigenkapital. Der Eigner von Rodenstock, der britische Finanzinvestor Bridgepoint, betonte jedoch, er wolle "aktiver Investor" bei Rodenstock bleiben. Die Verhandlungen mit den Banken liefen gut.

Richemont und Rodenstock wollten sich nicht zu einer Offerte äußern, über die auch die "Financial Times Deutschland" berichtet hatte. Rodenstock ist Finanzkreisen zufolge mit 370 Millionen Euro verschuldet. Bridgepoint war 2007 für rund 700 Millionen Euro mit 85 Prozent eingestiegen. Es ist bereits der zweite Finanzinvestor bei Rodenstock. Der Rivale Permira hatte das Unternehmen 2003 nach 125 Jahren in Familienbesitz von Randolf Rodenstock gekauft.

Bridgepoint betonte, es gebe keinen formalen Verkaufsprozess für Rodenstock. In Finanzkreisen hieß es, das Richemont-Angebot sei bisher das einzige. Allerdings wird mit den Kreditgebern über eine Umschuldung verhandelt: "Wir sind in konstruktiven Gesprächen über eine langfristige finanzielle Neuausrichtung", sagte eine Sprecherin des Investors. Dabei gehe es um eine neue Kapitalstruktur.

Finanzkreisen zufolge hat Rodenstock im ersten Halbjahr 2009 die Kreditauflagen verletzt, die Banken können die Kredite dadurch neu verhandeln. Sie peilten eine Lösung in den nächsten drei Monaten an. Ein Forderungsverzicht komme nicht infrage.

UMSÄTZE UNTER ERWARTUNGEN

Die Umsätze hinkten schon seit gut einem Jahr den Planungen hinterher, hieß es in den Kreisen. Gründe seien die Rezession, die das Geschäft mit den - vermehrt als Modeaccessoires betrachteten - Brillen trifft, aber auch operative Versäumnisse. Rodenstock-Chef Olaf Göttgens setzt auf Kooperationen mit bekannten Marken, auch mit Richemont. Der Umsatz des Unternehmens mit 4200 Mitarbeitern stagnierte 2009 bei 380 Millionen Euro. Nur dank gedrosselter Investitionen sei ein operatives Ergebnis (Ebitda) von knapp 50 Millionen Euro erwirtschaftet worden.

Richemont, nach der französischen LVMH zweitgrößter Luxuskonzern der Welt, hätte ausreichend Mittel, um Rodenstock zu kaufen. Allein im vierten Quartal 2009 stiegen die liquiden Reserven um rund 500 Millionen auf knapp 1,4 Milliarden Euro. Branchenexperten in der Schweiz rätseln aber über den Sinn eines solchen Zukaufs. "Das ist ein Bereich, der nichts mit Luxusgütern zu tun hat, und wäre etwas ganz Neues für Richemont", sagte Analyst Rene Weber von Vontobel. Rodenstock-Brillen sind mit rund 1000 Euro aber im oberen Preissegment angesiedelt. Richemont verkauft auch teure Sonnenbrillen, die jedoch in Lizenz produziert werden.

Die Richemont-Aktie trat mit 37,50 Euro auf der Stelle.  

20.01.10 10:22

313 Postings, 5006 Tage norbert1963Richemont will Rodenstock

20.01.2010 02:50 Uhr Wirtschaft

München. Deutschlands größter Brillenhersteller Rodenstock kommt nicht zur Ruhe. Nach zahlreichen Chef- und Besitzerwechseln in den vergangenen Jahren wird erneut über Veränderungen der Eigentümerstruktur spekuliert. Der Schweizer Luxuswarenkonzern Richemont ist laut «Financial Times» an einem Einstieg interessiert. Die Verhandlungen liefen bereits. Richemont- und Rodenstock-Sprecherinnen wollten den Bericht nicht kommentieren.

Durch eine Beteiligung des Richemont-Konzerns, der unter anderem für Edelmarken wie Cartier oder Montblanc bekannt ist, könnte das Eigenkapital der hoch verschuldeten Traditionsfirma aufgestockt werden. Rodenstock und Richemont verbindet bereits eine strategische Partnerschaft. Unter anderem nutzt Rodenstock für Brillen die Marke Dunhill, die zu Richemont gehört. Nach mehr als 100 Jahren im Familienbesitz war Rodenstock im Jahr 2003 an die Beteiligungsgesellschaft Permira verkauft worden, die die Firma wenige Jahre später an den Finanzinvestor Bridgepoint weitergab. Rodenstock muss Kreditgeber seit Monaten um Aufschub bitten, nachdem Kreditvereinbarungen gebrochen wurden. Seit Ende 2008 steht Olaf Göttgens an der Firmenspitze.  

20.01.10 10:24

313 Postings, 5006 Tage norbert1963Richemont liebäugelt mit Rodenstock

19. Jänner 2010, 13:37

München - Deutschlands größter Brillenhersteller Rodenstock kommt nicht zur Ruhe. Nach zahlreichen Chef- und Besitzerwechseln in den vergangenen Jahren wird erneut über Veränderungen der Eigentümerstrukturen spekuliert. Der Schweizer Luxuswarenkonzern Richemont ist nach Informationen der "Financial Times Deutschland" (Dienstag) an einem Einstieg bei Rodenstock mit Sitz in München interessiert. Die Verhandlungen liefen bereits.

Durch eine Beteiligung von Richemont, der unter anderem für Edelmarken wie Cartier oder Montblanc bekannt ist, könne das Eigenkapital der hoch verschuldeten Traditionsfirma wieder aufgestockt werden, berichtete die Zeitung. Eine Rodenstock- Sprecherin wollte sich am Dienstag auf Anfrage nicht zu dem Bericht äußern. Rodenstock und Richemont verbindet bereits eine strategische Partnerschaft. Unter anderem nutzt Rodenstock für Brillen die Marke Dunhill, die zu Richemont gehört.  

20.01.10 10:27

313 Postings, 5006 Tage norbert1963http://www.youtube.com/results?search_type=videos&

...sieht nicht schlecht aus, der Boris mit seinen selbst designten Brillen!  

21.01.10 07:59

313 Postings, 5006 Tage norbert1963Ist Richemont am Brillenhersteller Rodenstock...

Spekulationen
Ist Richemont am Brillenhersteller Rodenstock interessiert?

Die nächste Marke?
(01/2010) Der größte Brillenhersteller Rodenstock mit Sitz in München steht nach zahlreichen Management- und Eigentümerwechseln in den letzten Jahren möglicherweise erneut vor einem Verkauf. Nach Informationen der "Financial Times Deutschland" vom 19. Januar 2009 ist der Schweizer Luxusgüterkonzern Richemont an einem Einstieg bei Rodenstock interessiert.

Der "Financial Times Deutschland" zufolge liegt die Schuldenlast von Rodenstock bei 370 Millionen Euro. Dies entspricht fast dem geschätzten Jahresumsatz von ca. 400 Millionen Euro. Nach "Financial Times Deutschland"-Informationen muss Rodenstock seine Kreditgeber seit Monaten um Aufschub bitten, nachdem Kreditvereinbarungen im Geschäftsjahr 2009 gebrochen worden seien.  Die Kreditgeber fordern für das hoch verschuldete Unternehmen jetzt angeblich frisches Eigenkapital. Durch eine Beteiligung von Richemont könnte das Eigenkapital der hoch verschuldeten Traditionsfirma wieder aufgestockt werden.

Richemont und Rodenstock wollten sich auf Anfrage nicht zu den Spekulationen äußern. Weltweit beschäftigt Rodenstock 4.200 Menschen, davon rund 1.500 in Deutschland.  
Angehängte Grafik:
rodenstock.jpg
rodenstock.jpg

21.01.10 10:59

313 Postings, 5006 Tage norbert1963Sportbrillen von Uvex und Rodenstock

Sportbrillen von Uvex und Rodenstock
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Porsche Desgin von Rodenstock
Modisch - Porsche Desgin von Rodenstock20.01.2010 - München/Deutschland - von Roland Schopper
Fotos: Roland Schopper.

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Daher zeigen wir euch vorab drei Rodenstock und uvex Neuheiten der Sportsaison 2010

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2. Scheibe: clear (S0)
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Uvex radical
Die Uvex radical gibt es in drei Farben. Ob black, green oder wihte, stylische schöne Sportbrille mit Clip-in-Sehstärkegläser. Durch die Biegung sind die Augen gut vor dem Fahrtwind geschützt. Das Clip-in-Modelle lässt auch schlecht Sehende gut aussehen!
 
Sportbrille
Sportbrillen sind speziell auf die Anforderungen im Sport ausgerichtet. Sie bieten durch ihre durchgebogene Form einen optimalen Rundumschutz vor Sonne und Wind sowie höchsten Tragekomfort durch geringes Gewicht und perfekten Sitz. Rodenstock hat für diese stark durchgebogenen Fassungen spezielle Sportbrillengläser entwickelt, die den Sportler nicht nur gut aussehen, sondern auch gut sehen lassen.  

01.02.10 08:01

313 Postings, 5006 Tage norbert1963Richemont treibt Übernahme von Rodenstock voran

Der Luxusgüterkonzern Richemont verbündet sich mit Fonds, um Rodenstock zu übernehmen. Über Rodenstock könnten bekannte Richemont-Marken wie Montblanc in einem neuen Marktsegment vertrieben werden.

HB FRANKFURT. Der Schweizer Luxusgüterkonzern Richemont verbündet sich mit Blick auf eine Übernahme von Rodenstock mit einem Finanzinvestor, an dem sein Chef Johann Rupert beteiligt ist. Die ?Financial Times? (FT) berichtete am Freitag, der Fonds Trilantic wolle für den Münchener Brillenhersteller bieten, Richemont solle Lizenzen für seine Luxusmarken beisteuern. Die aus der Private-Equity-Sparte von Lehman Brothers hervorgegangene Trilantic, an der der südafrikanische Milliardär Rupert indirekt 49 Prozent hält, solle im Zuge dessen die Mehrheit an Rodenstock übernehmen.

Reuters hatte berichtet, dass der Hersteller von ?Piaget?-Uhren und ?Cartier?-Schmuck ein Auge auf Rodenstock geworfen hat.

Dem FT-Bericht zufolge bietet Richemont Rodenstock eine Lizenzvereinbarung an, mit deren Hilfe das Traditionsunternehmen Brillen unter Marken wie ?Chloe? und ?Montblanc? anbieten könne.

Darin stecke mit der Lage vertrauten Personen zufolge die Chance, Umsatz und Gewinn von Rodenstock in den kommenden drei Jahren zu verdoppeln. Das Unternehmen gehört seit 2007 dem Finanzinvestor Bridgepoint, muss derzeit aber mit den Banken über eine Umschuldung verhandeln, weil es die Auflagen für seine Kredite im Volumen von 370 Mio. Euro verletzt hat. Derzeit läuft ein Stillhalteabkommen.

Die Zeitung berichtete, die Banken von Rodenstock hätten das erste Übernahmeangebot von Trilantic und Richemont abgelehnt.

Geplant sei eine Eigenkapitalzufuhr von 75 Mio. Euro, wovon der größere Teil von Trilantic und 45 Prozent von Bridgepoint kommen solle. Die Banken verlangten aber größere Sicherheiten für die verbleibenden Verbindlichkeiten von 200 Mio. Euro.

Uneinigkeit herrsche auch, inwieweit die Kreditgeber von einem künftigen Verkauf profitieren könnten. Der britische Finanzinvestor Bridgepoint hatte betont, er wolle ein ?aktiver Investor? bei Rodenstock bleiben.  

19.05.11 12:16

26242 Postings, 4437 Tage brunnetaRichemont erhöht die Dividende um 19 Prozent

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Nur meine Meinung, keine Kauf-/ Verkaufsempfehlung !
?Es hört doch nur jeder, was er versteht.?

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