Realität der Schweiz

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neuester Beitrag: 26.12.06 10:15
eröffnet am: 24.12.06 11:02 von: Urnikologin Anzahl Beiträge: 14
neuester Beitrag: 26.12.06 10:15 von: Urnikologin Leser gesamt: 1582
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24.12.06 11:02
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65 Postings, 5099 Tage UrnikologinRealität der Schweiz

Prostitution in der Schweiz

Zahlen

  • Rund 14000 Frauen gehen in der Schweiz der Prostitution nach.
  • Etwa 350'000 Männer in der Schweiz nehmen wenigstens einmal im Jahr die Dienste einer Prostituierten in Anspruch. Das heisst, fast jeder fünfte Mann zwischen 20 und 65 Jahren.
    Diese Angabe beruht auf Hochrechnungen von kleinen Stichproben.
  • Landesweit geht man von einem jährlichen Gesamtumsatz der Prostitution von ungefähr 3.5 Milliarden Franken aus.

Rechtliches

  • Prostitution ist in der Schweiz seit 1942 legal .
    Die Rahmenbedingungen dafür (Strichzonenpläne, Vorschriften über die erlaubte Art von Prostitution etc.) können allerdings je nach Kanton und Gemeinde sehr unterschiedlich sein.
  • In der ganzen Schweiz darf die Prostitution als Gewerbe nur ausüben, wer
    • sexuell mündig (d.h. älter als 16 Jahre) ist
    • im Besitz einer Aufenthalts- und Arbeitsbewilligung ist
    • die geltenden Rahmenbedingungen einhält.
  • Strafbar sind überall in der Schweiz die Förderung der Prostitution und die Ausnützung sexueller Handlungen. Zuhälter, Bordellbesitzer und andere Arbeitgeber machen sich beispielsweise schuldig, wenn
    • eine Prostituierte nicht selbst entscheiden kann, welche Freier sie bedienen will,
    • sie bei ihrer Tätigkeit überwacht wird,
    • sie über ihre Einnahmen nicht frei verfügen kann oder
    • wenn sie gegen ihren Willen zur Prostitution gezwungen wird.


    Wenn Sie einen Verdacht auf Menschenhandel, Zwang oder Ausbeutung haben, handeln Sie nicht überstürzt und nicht im Alleingang. Geben Sie der Frau Adresse und Telefonnummer der Beratungsstelle FIZ Makasi und ermutigen Sie sie, dort anzurufen. Oder nehmen Sie direkt mit der Beratungsstelle Kontakt auf: FIZ Makasi, Tel. 044 240 44 22 (Telefonzeiten: Montag bis Donnerstag 9-13 Uhr), www.makasi.ch
 

24.12.06 11:06

65 Postings, 5099 Tage UrnikologinDas wird aber auch Zeit Eidgenossen

Konsum von Kinderpornografie im Internet soll strafbar werden

2006

Die Fachstelle ECPAT Switzerland von Kinderschutz Schweiz befürwortet die FDP-Motion

Nicht nur der Download, sondern auch der vorsätzliche Konsum von Kinderpornografie soll strafbar werden. Das verlangt der Zuger Ständerat Rolf Schweiger (FDP/ZG) in einer Motion.

Zur Begründung führt Schweiger an, es dürfte nicht sein, dass nur Konsumenten bestraft würden, welche das angeschaute Material auf ihrem Computer abspeichern und so im juristischen Sinn besitzen. Schweiger bezieht sich dabei auf den entsprechenden Artikel im Strafgesetzbuch, der lediglich den Erwerb und Besitz von Kinderpornografie, nicht aber den Konsum verbietet. Der Artikel reiche als Rechtsgrundlage nicht mehr aus, unterstrich auch die freisinnige Genfer Anwältin Sara Giardina vor den Medien. Technische Einrichtungen ermöglichten es heute, Kinderpornografisches zu konsumieren, ohne die Bilder auf den eigenen Computer herunterzuladen. Schon wer solche Bilder auch nur anschaue, verletze aber die Würde der für die Aufnahmen missbrauchten Kinder. Von Strafe ausgenommen bleiben soll laut der Motion der Konsum aus Fahrlässigkeit.

Die zweite Stossrichtung von Schweigers Motion zielt auf den Schutz der Kinder vor dem Pornokonsum allgemein. Dazu will er die Internetanbieter verpflichten, ihren Kunden gratis Programme zur Verfügung zu stellen, mit denen pornografisches Material herausgefiltert werden kann. Kinder dürften ihre ersten Kontakte zur Sexualität nicht über harte Pornografie herstellen und Bilder anschauen, die sie noch nicht verarbeiten könnten, argumentierte Schweiger. Zudem will er die Internet-Hoster dazu verpflichten, ihre Server regelmässig auf illegale Daten zu scannen. Zum Schutz von surfenden Kindern sollen Internetanbieter verpflichtet werden, ihre Logbuchdateien statt sechs künftig zwölf Monate zu speichern, um den Strafverfolgungsbehördenlänger damit die Möglichkeit zu geben, längere Zeit auf wichtige Daten zugreifen zu können. Der Aufwand für Kontrollen und Überwachung werde von den Internetanbietern meist überschätzt, sagte Schweiger. Erhalte das Anliegen beim Staat Priorität, könne für Ermittlungen genügend Personal verfügbar gemacht werden. Ermittlungen müssten zentral geleitet, die Verfolgung einzelner Täter aber Sache der Kantone sein.

(Quellen sda )

ECPAT Switzerland, die Fachstelle gegen Kinderpornografie von Kinderschutz Schweiz, teilt die Ansicht des Motionärs und spricht sich explizit dafür aus, auch den Konsum von Kinderpornografie unter Strafe zu stellen. Gerade der rapide steigende Konsum macht die Produktion von immer neuen Bildern zu einem lukrativen Geschäft für zahllose Akteure. Es ist auch hier die Nachfrage, welche das Angebot steuert. Wer also Kinderpornografie konsumiert, mach sich mitschuldig an der sexuellen Ausbeutung von missbrauchten Kindern und Jugendlichen. Deshalb ist es eine zentrale Aufgabe, den Konsum von Kinderpornografie unter Strafe zu stellen. Hier besteht eine Gesetzeslücke, die zu schliessen ist, denn hinter jedem Bild steckt ein Missbrauch, steckt ein Opfer, ein Kind. Jedes neue Bild zeigt ein Opfer zu viel!

 Français  

24.12.06 11:12

65 Postings, 5099 Tage UrnikologinWarum wohl? Ist doch klar...

Thailand ist das Zentrum des asiatischen Ferienerlebnisses ? und wird auch in Zukunft die beliebteste Ferienregion der Schweizer in Asien bleiben. Diese Überzeugung vertritt Gere Gretz, Leiter des Schweizer Büros der Tourism Authority of Thailand (TAT). Und recht hat er: «Mit den Besucherzahlen bis Mai 2005 sind wir bereits wieder auf Vorjahresniveau. Mit 129 347 Schweizern und einem Wachstum von rund elf Prozent war Thailand im Jahr 2004 so erfolgreich wie noch nie», erklärt der engagierte Thailand-Promotor und weist mit Stolz auf den Besucherrekord des letzten Jahres hin.

Dieser soll jedoch keinesfalls der letzte sein. Thailands Behörden haben sich weiterhin einen forschen Vorwärtsgang auf die Fahne geschrieben. Der hohe Anteil an Wiederholern von 64 Prozent ? dies trotz all der Krisen ? soll, wie in den vergangenen Jahren, weiterhin anhalten und jährlich noch mehr Schweizer ins Königreich am Golf von Siam bringen. «Die Schweizer Besucher sind mündig und können verschiedene Vorkommnisse selber einschätzen», sieht Gretz einen der Gründe, weshalb er vorderhand nicht um die Beliebtheit des Ferienparadieses bangen muss.

 

24.12.06 11:13

21368 Postings, 7098 Tage ottifantDie Schweizer haben andere Sorgen

Der Schweiz droht eine Energie-Krise


GENF/BERN ? Droht der Schweiz der Saft auszugehen? Laut Walter Steinmann, dem Direktor des Bundesamts für Energie (BFE) zeichnet sich bereits für die kalten Winternächte des Jahres 2012 ein Energie-Engpass ab.


Deshalb sei schnelles Handeln erforderlich, sagte Steinmann in einem Interview der Westschweizer Tageszeitung «Le Temps». Die ältesten Schweizer Atomkraftwerke Mühleberg und Beznau seien im Jahr 2020 insgesamt 50 Jahre lang im Betrieb. Vernünftigerweise müssten sie zu diesem Zeitpunkt stillgelegt werden. Das BFE werde in den kommenden Monaten das in der Schweiz vorhandene Energiesparpotenzial analysieren. Mit Energiesparprogrammen könnte der absehbare Engpass allenfalls um zwei oder drei Jahre hinausgeschoben werden.

Um die künftige Energieversorgung zu gewährleisten, geht Steinmann davon aus, dass sich die Schweiz für eine Mosaiklösung entscheiden wird, welche die Versorgungssicherheit gewährleistet, aber auch die Klimavorgaben erfüllt. Alle Vorschläge seien willkommen ? auch der Radikalvorschlag für den Bau eines neuen Atomkraftwerks.

Über eine solche Lösung würde aber nach Einschätzung des BFE-Direktors letztlich nicht das Parlament, sondern das Volk entscheiden. Steinmann gab ausserdem zu bedenken, dass ein neues Atomkraftwerk frühestens im Jahr 2025 ans Netz gehen könnte.

 

24.12.06 11:15
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863 Postings, 5122 Tage Kalter KaffeeJa ja, stille Wasser sind tief! o. T.

24.12.06 11:15
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33505 Postings, 5710 Tage PantaniIhr habt ja Probleme

mit der Schweiz.
Unglaublich.  

24.12.06 11:29
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3440 Postings, 5478 Tage MatzelbubIch mag Schweizer

Käse, is nur etwas zu teuer.  

24.12.06 11:52
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871 Postings, 5483 Tage stefan64zu # 1 - nur mal gerechnet

wenn 350.000 schweizer Männer für einen Prostitutionsumsatz von 3,5 Milliarden SFR im Jahr sorgen, sind das pro Schniedel 10.000,- SFR/p.a. d.h. der durchschnittliche schweizer Freier verjubelt bei den freundlichen Damen 2 Monatsgehälter im Jahr = ca. 17 % seines Einkommen, dazu fällt mir nur eine: potente und reiche Schweizer.
tolle Statistiken, wer's glaubt wird selig

Stefan64
 

24.12.06 12:02
4

1276 Postings, 5155 Tage RochusSchmidtAuf jeden Fall sieht es da ein wenig

weihnachtlicher aus, als bei uns.  
Angehängte Grafik:
Adelboden.jpg (verkleinert auf 63%) vergrößern
Adelboden.jpg

24.12.06 12:06

863 Postings, 5122 Tage Kalter KaffeeIch sollte auch mal in den Puff!

Wenn ich doch bloß nicht so auf "Erobern" stehen würde, verdammt!

Bumsen, Zahlen, Gehen!

Wo is denn da der Kick?

Aber einmal muß ich hin, hilft nix! Jede Erfahrung ist wertvoll!

LG Tony  

24.12.06 12:09

8758 Postings, 5514 Tage DSM2005der Kick ist



nicht immer die Hübscheste zu nehmen sondern die fette Alte die immer zum Schluß vorgeführt wird......würg




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Liebe geht durch den Magen, Pils durch die Blase.
 

24.12.06 12:19

1276 Postings, 5155 Tage RochusSchmidt@10 Ich gehe da lieber in

das Alpamare in Pfäffikon am Zürichsee.
Da kann man(n) auch schöne Schweizerinnen kennenlernen!  
Angehängte Grafik:
alpa.JPG
alpa.JPG

24.12.06 12:34

863 Postings, 5122 Tage Kalter KaffeeAuch nicht schlecht, Rochus! :-) o. T.

26.12.06 10:15

65 Postings, 5099 Tage UrnikologinWikepedia

Asyl in der Schweiz

Das schweizerische Asylrecht kennt - im Gegensatz zum restlichen Europa - zwei Arten des Asyls, nämlich die definitive Aufnahme und die vorläufige Aufnahme. Bei letzterer können Flüchtlinge durchaus mehr als zehn Jahre in der Schweiz leben, bevor sie zurückkehren müssen. Sie können aber jederzeit ausgeschafft (schweizer Sprachgebrauch für abgeschoben) werden.

Eine definitive Aufnahme erhalten Flüchtlinge, die von einem Staat oder von einer staatlichen Institution verfolgt werden. Menschen, in deren Heimat ein Bürgerkrieg herrscht oder Frauen, die dort an ihren Genitalien verstümmelt werden könnten, erhalten eine vorläufige Aufnahme.

Das im internationalen Vergleich sonst recht humanitäre Asylrecht wurde im Jahre 2006 durch eine vom Volk in einer Abstimmung bestätigten Gesetzesrevision verschärft. Eine wichtige Neuerung galt dem Grundsatz, dass auf das Gesuch von Asylbewerbern, die keine Papiere (Identitätskarte, Pass etc.) vorweisen konnten, nur eingetreten wird, wenn das Fehlen dieser Papiere glaubhaft begründet werden kann (Art. 32 Asylgesetz). Ist ein abgewiesener Asylbewerber nicht willig die Schweiz zu verlassen, so kann er gemäss neuem Asylgesetz bis zu zwei Jahren in die sogenannte Ausschaffungshaft genommen werden.

Aufgenommene haben Anspruch auf Sozialhilfe, jedoch nicht Menschen mit abgelehntem Asylgesuch. Solche erhalten Nothilfe, die sich auf Essen, Obdach, Kleider und grundlegendste medizinische Behandlungen beschränkt.

Abgewiesene Asylbewerber müssen innerhalb einer bestimmten Frist das Land verlassen. Um dem zu entgehen tauchen sehr viele Ausländer unter und können dadurch in die Kriminalität geraten oder arbeiten ohne Arbeitsbewilligung und Sozialabgaben schwarz. Dies führt zur Problematik der sogenannten sans papiers (deutsch: "ohne Papiere"). Dieser französische Begriff wird gemeinhin verwendet, um papierlose Ausländer ohne Aufenthaltsbewilligung zu kennzeichnen. Viele sans papiers leben seit Jahren in der Schweiz als illegale Aufenthalter, aber sie gehen einer bezahlten Arbeit nach.

 

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