Prima:Der VDMA will weniger Rente für die Senioren

Seite 1 von 1
neuester Beitrag: 07.02.08 09:52
eröffnet am: 06.02.08 12:07 von: vega2000 Anzahl Beiträge: 24
neuester Beitrag: 07.02.08 09:52 von: gurkenfred Leser gesamt: 536
davon Heute: 1
bewertet mit 3 Sternen

06.02.08 12:07
3

Clubmitglied, 44586 Postings, 7354 Tage vega2000Prima:Der VDMA will weniger Rente für die Senioren

Und ich Dummerle habe immer geglaubt die Abzüge für die Rentenversicherung auf meinem Gehaltsstreifen dienen meiner Altersvorsorge, tstststst

Was kosten uns pro Jahr eigentlich dieser ganze Funktionärsapparat?


Lobbyverband fordert Rentenkürzungen
05. Feb 12:45

Der VDMA will weniger Rente für die Senioren

Wenn es nach dem Industrieverband VDMA geht, sollen Deutschlands Rentner künftig mit weniger Geld auskommen. Das fordern die Lobbyisten jedenfalls in einem Schreiben an Abgeordnete des Bundestags.


Der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) fordert in einem Brief an Abgeordnete des Bundestags die drastische Kürzung der Renten auf ein Grundniveau. Das Schreiben liegt der Netzeitung vor. Der VDMA fordert darin «den Rückbau der gesetzlichen Rente zu einer Grundsicherung». Der Staat müsse sich generell auf die «Abdeckung von Grundrisiken» beschränken, heißt es in dem Schreiben.

Hier geht es zum gesamten Artikel:
http://www.netzeitung.de/deutschland/893917.html
-----------
Vorsicht, lesen gefährdet ihre Dummheit

06.02.08 12:09

50471 Postings, 6185 Tage SAKUalso 2 mal weniger...

-----------
Signatur is wider die Natur!

06.02.08 12:10
2

61594 Postings, 6219 Tage lassmichreinDie sollen diese shice komplett abschaffen

und jeder guckt, wie er das ersparte Geld am besten anlegt.... Ich will garnicht wissen, was ich für ´ne Rente hätte, würd ich die RV jeden monat nur in einen konservativen Fonds anlegen... *heul*
-----------
Für den Smiley, der sich hier immer befand habe ich leider keine Einverständniserklärung des Urhebers. Bevor mein Posting gelöscht wird, lass ich den Smiley lieber weg.

06.02.08 12:12
2

50471 Postings, 6185 Tage SAKUGar nix!

Hätte alles deine Ex ;o)
-----------
Signatur is wider die Natur!

06.02.08 12:13
3

5671 Postings, 4910 Tage LarsvomMarsNa Vega

Da hast du aber das Prinzip der Rentenversicherung nicht verstanden.

Durch deine eine Beiträge werden die heutigen Rentner finanziert, nicht deine zukünftige Rente.

Wer deine Rente finanzieren wird, ist z.Z. noch nicht ganz klar. Frag einfach zu gegebener Zeit noch mal nach.
-----------



Ministerium für außerplanetarische Angelegenheiten/
Außenkolonienkontaktdienst

06.02.08 12:13

61594 Postings, 6219 Tage lassmichrein*KLICK*

-----------
Für den Smiley, der sich hier immer befand habe ich leider keine Einverständniserklärung des Urhebers. Bevor mein Posting gelöscht wird, lass ich den Smiley lieber weg.

06.02.08 12:15

Clubmitglied, 44586 Postings, 7354 Tage vega2000Lieber Lars,

im Grundgesetz steht aber etwas ganz anderes, dort wird mir zugesichert, daß ich alle Beiträge, die ich eingezahlt habe auch wieder herausbekomme bzw. mir zustehen!

Und was meinen die mit "Grundsicherung"? Eine Tagessuppe pro Tag & Rentner oder wie?
-----------
Vorsicht, lesen gefährdet ihre Dummheit

06.02.08 12:16

19522 Postings, 7218 Tage gurkenfredwar doch gestern erst.....

die kriegen den rachen nicht voll, wie....

-----------
mfg
GF

06.02.08 12:16

3673 Postings, 4727 Tage cicco..endlich eine Motivation ..

..für die zukunftigen renten bezieher jetzt richtig reinzuhauen damit sie später zu sozialamt gehen können und harz18 beantragen können..  

06.02.08 12:17

374 Postings, 4654 Tage MesserjockeIst doch auch logisch, oder

Was willst du mit Geld wenn du alt bist? Je mehr Mangelerscheinungen um so schneller Kiste und weniger Belastung für die Beitragszahler.
Es kristallisiert sich immer mehr heraus, In Zukunft wird Omas Sparstrumpf unterm Kopfkissen die einzig sicherer Geldanlage sein. Sobald die Abschöpflobby sieht wo etwas zu holen ist werden sie auch Wege finden um daranzukommen.
Der ganze Überwachungsapparat wird immer vollkommener und undurchlässiger.
 

06.02.08 12:18
1

Clubmitglied, 44586 Postings, 7354 Tage vega2000Irgendein Experte

sprach einmal davon, daß man sich Gedanken über "ein sozial verträgliches Ableben" machen müsse..., was immer das heißen mag, aber richtig gut hört sich das nicht an!
-----------
Vorsicht, lesen gefährdet ihre Dummheit

06.02.08 12:19

16755 Postings, 7011 Tage ThomastradamusGrundgesetz?

Welcher Artikel?

Gruß,
T.
-----------
Hier könnte Ihre Werbung stehen!

06.02.08 12:23
1

Clubmitglied, 44586 Postings, 7354 Tage vega2000Hier Thomas

http://www.uni-giessen.de/~g41007/vertraue.html
-----------
Vorsicht, lesen gefährdet ihre Dummheit

06.02.08 12:26

374 Postings, 4654 Tage MesserjockeInteressant wäre auch, was

der VDMA unter drastisch versteht. Nee, das möchte ich lieber doch nicht wissen.  

06.02.08 12:26

10765 Postings, 5320 Tage gate4shareDer Vorschlag ist gut und richtig!

Denn wohl dauerhaft wird es ohnehin wohl so kommen, nur eben, dass man ohne Planung und baldige Ausführung, die heute 20 jährigen und auch andere Altersgruppen massiv Beiträge zahlen lässt, diese dann gleich für die aktuellen hohen Renten weg sind und wenn sie selber in Rente gehen, heisst, es Grundsicherung - fertig! Dein Geld ist weg und es gibt nicht mehr so  viele die arbeiten und Deine Rente einzahlen!

Jeder kennt die Alterpyramide. Schon jetzt, wo noch alles im Lot scheint, muss der Staat schon runter ein drittel seiner gesamten Ausgaben, nur für die Rente dazu legen - zusätzlich, zu den Beiträgen die gleich ausgegebne werdne.

Es kann ur folgen und richtig sein, so früh wie möglich, die Renten so drastsich wie möglich zurück zu führen, Geld , Rücklagen ansammeln, damit man gerüstet ist, um in 30 und 40 Jahren wenigstens Renten zu zahlen, die den Grundbedarf decken!

Alle, die Rentenversicherung, die Gesellschaft, alle Menschen, werden von den heutigen Rentnern mit den viel zu hohen Renten ausgebeutet!  

06.02.08 12:28

10765 Postings, 5320 Tage gate4shareDie hier den Verband kritisieren sollen mal sagen

wie es nach deren Vorstellungen laufen soll? Was wäre das ideale, was Ihr gut findet?  

06.02.08 12:36

374 Postings, 4654 Tage MesserjockeIst doch ganz einfach

Jeder der nicht von seiner Arbeit leben kann wird standrechtlich erschossen.
Was mit denen passieren soll, die zu alt oder zu krank zum arbeiten sind, oder einfach nur nicht wollen, erwähne ich erst gar nicht.

 

06.02.08 12:36

1025 Postings, 6918 Tage J.R. Ewing@Thomastradamus: Art. 14 GG

Vor einigen Jahren hat der damalige Präsident des Bundesverfassungsgerichts, Hans-Jürgen Papier, die Auffassung vertreten, daß sich die Rentenbeiträge mit einer Mindestrendite verzinsen müssen, damit der Eigentumsschutz gewährleistet ist. Bei einer Null- oder gar einer Negativrendite stünden eingezahlte Beiräge und ausgezahlte Rente nicht mehr in einer angemessenen Relation zueinander. Und das könnte verfassungswidrig sein.

Experten gehen allerdings davon aus, daß Beitragszahler ab Jahrgang 1970 weniger Geld aus der gesetzlichen Rentenkasse herausbekommen als sie eingezahlt haben. Die rendite ist also negativ.

Für die gesetzlichen Rentenkassen dürfte es jedenfalls in Zukunft eng werden. Schon heute leistet der Staat einer Steuerschuß von 80 Mrd. Euro pro Jahr an die Rentenkasse. Das ist der größte Posten im Bundeshaushalt. Und dieser Zuschuß wird schon wegen der demographischen Entwicklung in Zukunft weiter steigen müssen. Da fragt man sich natürlich, wo das Geld dafür herkommen soll.

J.R.  

06.02.08 12:40
1

5671 Postings, 4910 Tage LarsvomMarsMaschinensteuer, ganz einfach

Nicht der Arbeitslohn alleine darf besteuert werden, sondern die Firmen, die menschliche Arbeitskraft durch Maschinen ersetzen, müssen analog besteuert werden.

So zahlen Firmen, die durch Rationalisierung und Arbeitsplatzabbau höhere Gewinne machen eben auch höhere Steuern als solche, die ihr Betriebsergebnis mit einer hohen Beschäftigtenzahl erreichen.
-----------



Ministerium für außerplanetarische Angelegenheiten/
Außenkolonienkontaktdienst

06.02.08 12:52
2

1025 Postings, 6918 Tage J.R. Ewing@Lars

Der Vorschlag ist aber nur umsetzbar, wenn eine solche Maschinensteuer nicht allein in Deutschland, sondern international eingeführt wird. Andernfalls bauen deutsche Unternehmen ihre Fabriken zukünftig im Ausland.

Ich kann mir nicht vorstellen, daß aufstrebende Industriestaaten wie China oder Indien, oder weniger sozial orientierte Wirtschaftsnationen wie die USA bei einer Maschiennsteuer mitziehen werden.

J.R.  

06.02.08 13:16
1

149 Postings, 5098 Tage mieziBangbuchswieso redet ihr hier immer von den Renten...

fangt doch mal bei den Pensionen an!

Oder kann mir einer erklären, warum so ein Herr Blüm
in seinem Alter so um die  9.000,-- Euros bekommt?  Hhää.
Und diese Blüms - davon gibt es eine ganze Menge.

Bei den Beamten und dem Öffentlichen Dienst ließe
sich m.E. am meisten einsparen.

Und die  Beamten haben noch nicht einmal was einbezahlt!

Mahlzeit!  

06.02.08 13:43
1

19522 Postings, 7218 Tage gurkenfredich mags ja garnicht mehr sagen....

aber auch einkünfte aus v+v und aus kapitalvermögen sollten der sozialversicherungspflicht unterliegen, das würde schon einiges entschärfen....werd ich wohl aber nicht mehr erleben...
-----------
mfg
GF

06.02.08 15:21

5671 Postings, 4910 Tage LarsvomMarsEin durchaus ernstzunehmendes Modell

http://de.wikipedia.org/wiki/Wertsch%C3%B6pfungsabgabe

...

Wertschöpfungsabgabe in Deutschland

Die Wertschöpfungsabgabe wurde in Deutschland durch den Arbeitsminister Ehrenberg der sozialliberalen Koalition Ende der 1970er Jahre ins Gespräch gebracht. Abwertend wurde dieser Ansatz für eine alternative Bemessungsgrundlage für die Sozialversicherungsabgaben als "Maschinensteuer" oder "Maschinenbeitrag" bezeichnet.

In der deutschen Sozialversicherung ist der Sozialversicherungsbeitrag den ein Unternehmen zu bezahlen hat direkt an die Lohnsumme des Unternehmens gekoppelt. Namentlich sind diese ein fixer Prozentsatz der Bruttolohnsumme. Daher sind Sozialversicherungsbeiträge, auch die des Arbeitgebers, Lohnnebenkosten. Dies führt aber zu einem Anreiz lebendige Arbeit durch Maschinen zu ersetzen. Ein weiterer Kritikpunkt stellt die so fixierte einseitige Finanzierung der Sozialversicherung aus den Arbeitseinkommen dar. Damit führt die Bemessungsgrundlage "Arbeit" zu einer einseitigen Belastung des Faktors Arbeit, zugunsten von Kapitaleinkommen.

Um eine Belastung der Faktoren nach ihrem Beitrag zur Wertschöpfung des Betriebes zu erzielen, wurde vorgeschlagen die Wertschöpfung eines Unternehmens als Bemessungsgrundlage zu nehmen. Unter der Wertschöpfung eines Unternehmens versteht man prinzipiell den durch die Unternehmenstätigkeit erzielte Zuwachs an Werten des Endprodukts über die Ausgangsprodukte.

Die Berechnung kann prinzipiell additiv oder subtraktiv erfolgen. Das einfachste Verfahren ist die subtraktive Methode. Bei dieser werden vom Umsatz des Unternehmens die Summe der gegenständlichen Vorleistungen, die über den Markt bezogen werden abgezogen (daher Differenzmethode). Der verbleibende Betrag ist die Bruttowertschöpfung des Betriebes.

Die Wertschöpfungsabgabe wird in Deutschland im Rahmen der Bürgerversicherung diskutiert und soll dort integriert werden. Zusätzlich werden bei der Bürgerversicherung weitere Einkommensarten einbezogen, so dass die Wertschöpfungsabgabe die Arbeitgeber/Arbeitnehmer-Beiträge partiell ersetzt, die Bürgerversicherung sich jedoch auch auf den Personenkreis der Nicht-Erwerbstätigen bezieht.

Die Wertschöpfungsabgabe wurde früher in eingeschränkter Weise als Maschinensteuer diskutiert, heute soll sie anhand des Pro-Kopf-Cash-Flows berechnet werden.

Die Einführung einer Wertschöpfungsabgabe ist eine zentrale Forderung der Linkspartei im Wahlprogramm zur Bundestagswahl 2005.

Kritik [Bearbeiten]

Da die Wertschöpfungsabgabe den Faktor Kapital in die Bemessung der Sozialabgaben einbezieht wird dieser stärker von Abgaben betroffen als ohne Wertschöpfungsabgabe. Dies führt zu einer Verringerung der Kapitalbildung und daher in der Zukunft auch zu einer Dämpfung der Nachfrage nach Arbeit. Die Frage lautet ob der Saldo der kurzfristigen Erhöhung der Arbeitsnachfrage durch die so erzielte Senkung der Lohnnebenkosten und die langfristige Verringerung der Arbeitsnachfrage durch eine Dämpfung beim Aufbau des Kapitalstocks positiv oder negativ sind. Krelle e.a. sind bei Modellrechnungen mit dem Bonner Modell 11 zu der Auffassung gelangt, daß der langfristige Rückgang der Arbeitsnachfrage schwerer wiegt als die kurzfristige Ausweitung aufgrund der Kostensenkung.[1] Angesichts der Langfristigkeit des dabei unterstellten Prognosehorizontes (10 Jahre und mehr) stellt sich allerdings die Frage, ob die prognostizierten Arbeitsplatzverluste nicht im Rahmen der statistischen Unsicherheit liegen, das heißt möglicherweise genausogut durch die inhärenten Messfehler beim Kapitalstock und anderen volkswirtschaftlichen Messgrößen liegt.

In einigen Ländern, wie zum Beispiel England, hat die Wertschöpfungsabgabe dazu geführt, dass Arbeitsplätze gerade dort geschaffen wurden, wo in Deutschland längst Maschinen eingesetzt wurden, z.B. Fahrkartenverkäufer in jeder Busbahn. Der Lohn der Fahrkartenverkäufer war vorher der Gewinn, den der Automat erzielte; dieser Lohn könnte einem arbeitslosen Fahrkartenverkäufer zumindest statistisch in gleicher Höhe in Form von Sozialleistungen zur Verfügung gestellt werden, falls eine entsprechende Besteuerung bestünde.

...
-----------



Ministerium für außerplanetarische Angelegenheiten/
Außenkolonienkontaktdienst

07.02.08 09:52
1

19522 Postings, 7218 Tage gurkenfredtja, larsi, sicher. vor allem

wenn man sich mal ansieht, wie sich die einkommen aus nichtselbständiger tätigkeit im vergleich zu den einkommen aus kapitalvermögen und vermietung und verpachtung in den letzten 15 jahren entwickelt haben.
daß die politik darauf nicht reagiert, liegt natürlich einerseits an der dusseligkeit der politiker, andererseits auch an ideoligisch begründeten denkblockaden der jungs (und mädels).
so ein modell würde ja einer revolution gleichkommen, und das macht man ja bekanntlich in deutschland nicht....
-----------
mfg
GF

   Antwort einfügen - nach oben