Porsche, Samsung und Bayer im Blick

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eröffnet am: 04.03.03 07:34 von: Happy End Anzahl Beiträge: 1
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95440 Postings, 7206 Tage Happy EndPorsche, Samsung und Bayer im Blick

Das antizyklische Investitionsverhalten von Samsung ist nach Ansicht der BHF Bank ein Zeichen für die Stärke des Elektronikkonzerns. Bei Bayer sollte sich die Lipobay-Hysterie legen, meint Merck Finck. Helaba belässt Porsche vor den Zahlen auf "Neutral".

Die Analysten von Helaba Trust bewerten die Aktie des Automobilherstellers Porsche (693 773) weiterhin mit "neutral". Der Autobauer wird am Dienstag den Aktionärsbrief über die ersten sechs Monate des Geschäftsjahres 2002/03 (31.07.) vorlegen. Die vorläufigen Zahlen hatte Porsche bereits Ende Januar veröffentlicht.

Im Blickpunkt steht der Ausblick für die kommenden Monate . Nachdem der Januar-Absatz in den USA enttäuschend ausgefallen sei, geht das Unternehmen nicht mehr davon aus, dass vom renditestarken 911er in diesem Geschäftsjahr mehr als 30.000 Fahrzeuge abgesetzt werden könnten. Die Porsche-Aktie habe in den vergangenen Wochen erheblich eingebüßt und notiere derzeit mit einem KGV 2002/03e von mittlerweile unter 10. Die erfolgreiche Einführung des Cayenne (seit Dezember 2002 in Deutschland, ab Mitte März USA) trete derzeit aufgrund der Sorgen um den 911er-Absatz in den Hintergrund.

Bayer: Lipobay-Hysterie / Halten (Merck Finck)

Die Analysten der Münchener Privatbank Merck Finck empfehlen Anlegern, ihre Anteile am Pharmakonzern Bayer  (575 200) weiterhin zu halten. Der Kurs der Aktie habe enorm gelitten, da Schätzungen über die finanziellen Belastungen durch die Baycol/ Lipobay Klagen bereits zweistellige Milliardenbeträge erreicht haben.

Nun hat sich allerdings das Management von Bayer zu Wort gemeldet: Man rechne mit Belastungen durch Lipobay/Baycol zwischen einer und zehn Milliarden Euro. Die Analysten von Merck Fink gehen davon aus, dass Zahlungen am unteren Ende dieser Spanne fällig werden.

Samsung: Investieren in der Krise / Outperformer (BHF Bank)

Die Analysten der ING BHF-Bank bewerten in ihrer März-Studie die Aktie des koreanischen Elektronikkonzerns Samsung Electronics (881 823) mit "Outperformer". Samsung habe im vierten Quartal bei einem Umsatz von 8,6 Milliarden Euro (+26 Prozent) ein operatives Ergebnis vib 1,2 Milliarden Euro erzielt. Aufgrund hoher Bonuszahlungen an Mitarbeiter sowie eines schwächeren inländischen Handygeschäftes sei der Gewinn unter den Erwartungen geblieben.

Dennoch seien die Ergebnisse im Vergleich zu Wettbewerbern herausragend. Die operative Marge von 14,1 Prozent liege weit über dem Branchendurchschnitt. Im Jahr 2003 will Samsung seine Investitionen von 3,4 auf 4,8 Milliarden Euro steigern. Dieses antizyklische Investitionsverhalten könnte für die Jahre 2003 durchaus positive Geschäftsimpulse bringen. Mit einer Eigenkapitalquote von 70 Prozent, einer Nettoliquidität von 3,3 Milliarden Dollar und einem erwarteten 2003er KGV von 7 sei Samsung ein sehr interessantes Investment.  

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