Pentagon diskutiert nuklearen Erstschlag :-(

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eröffnet am: 11.09.05 12:25 von: AbsoluterNe. Anzahl Beiträge: 12
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11.09.05 12:25
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26159 Postings, 6112 Tage AbsoluterNeulingPentagon diskutiert nuklearen Erstschlag :-(

Noch drei Jahre Bush... Daumen drücken, Leute...


SPIEGEL ONLINE - 11. September 2005, 11:45
URL: http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,374119,00.html

USA
 
Pentagon diskutiert nuklearen Erstschlag gegen Schurkenstaaten

Im US-Verteidigungsministerium wird derzeit der Entwurf einer neuen Verteidigungsdoktrin geprüft, die präventive Atomangriffe gegen feindliche Staaten und Extremistengruppen empfiehlt. Noch hat Donald Rumsfeld das Papier nicht gebilligt.

APAmerikanische Trident-Atomrakete: Präventiv gegen Terrorgruppen und ihre Unterstützerstaaten?

Washington - Das Dokument sei seit dem 15. März im Umlauf und in Reaktion auf die neue Weltlage seit dem 11. September 2001 erstellt worden, sagte ein ranghoher Beamter des Ministeriums am Samstagabend der Nachrichtenagentur AFP in Washington.

Der Entwurf, der der Nachrichtenagentur AFP als Kopie vorlag, empfiehlt einen präventiven Atomangriff vor allem auf Staaten oder Extremistengruppen, die einen Angriff mit Massenvernichtungswaffen auf die USA, verbündete Kräfte oder die Zivilbevölkerung planen. Der Einsatz von Nuklearwaffen könne aber auch zur Beschleunigung des Endes konventioneller Kriege beschlossen werden, oder "um den Erfolg von US- und multinationalen Operationen zu gewährleisten".

In dem Papier heißt es weiter: "Für eine größtmögliche Abschreckung gegen den Gebrauch von Massenvernichtungswaffen ist es unerlässlich, die US-Truppen auf den Gebrauch von Atomwaffen wirkungsvoll vorzubereiten und dass die US-Truppen zum Einsatz von Atomwaffen entschlossen sind, falls dies zur Vorbeugung oder zur Vergeltung eines Einsatzes von Massenvernichtungswaffen notwendig ist." Dabei sollten die USA auch gegen Staaten mit Atomwaffen vorgehen, die versuchen, ABC-Waffen an militante Extremistengruppen weiterzureichen.

Die Doktrin würde das Pentagon zudem ermächtigen, Atomwaffen in allen Regionen der Welt zu stationieren, in der ihr Einsatz am ehesten gefragt sein könnte. Die Truppen und ihre Kommandeure müssten im Umgang mit den Nuklearwaffen ständig auf dem Laufenden gehalten werden.


A.N.
(vincit sedendo)

geschichtsunterricht ist das eine, die wahrheit oftmals eine andere. war in meck/pomm und es gab nur einen, der bei diesem lehrer je eine 1+ in der mündl. prüfung bekam.

 

11.09.05 12:33

741 Postings, 6072 Tage rotfrontAls alter Offizier weiß man

Prophylaktisch werden immer, zu jeder Zeit,
bei jeder Armee alle denkbaren Szenarien
durchgespielt (Sandkastenspiele).
Schröder war nie Soldat, deshalb lebt er nur vom
Prinzip Hoffnung.

Grüsse an alle alten
Bundeswehrkameraden
r.  

11.09.05 12:46

26159 Postings, 6112 Tage AbsoluterNeulingEine Empfehlung ist etwas anderes als ein...

...Gedankenspiel.

Der Entwurf, der der Nachrichtenagentur AFP als Kopie vorlag, empfiehlt einen präventiven Atomangriff vor allem auf Staaten oder Extremistengruppen, die einen Angriff mit Massenvernichtungswaffen auf die USA, verbündete Kräfte oder die Zivilbevölkerung planen. Der Einsatz von Nuklearwaffen könne aber auch zur Beschleunigung des Endes konventioneller Kriege beschlossen werden, oder "um den Erfolg von US- und multinationalen Operationen zu gewährleisten".


A.N.
(vincit sedendo)

geschichtsunterricht ist das eine, die wahrheit oftmals eine andere. war in meck/pomm und es gab nur einen, der bei diesem lehrer je eine 1+ in der mündl. prüfung bekam.

 

11.09.05 14:51

26159 Postings, 6112 Tage AbsoluterNeulingDie neue Erstschlag-Politik

SPIEGEL ONLINE - 11. September 2005, 14:43
URL: http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,374132,00.html

Pentagon-Papier
 
Optionen wie im Kalten Krieg

Um Schurkenstaaten und Terroristen abzuschrecken, plädiert das Pentagon in einer neuen Doktrin für den Einsatz von Nuklearwaffen, notfalls sogar für einen Erstschlag. Mit dem jetzt öffentlich gewordenen Papier tritt auch der atomare Bunkerbrecher RNEP wieder auf den Plan.

APUS-Verteidigungsminister Rumsfeld: Rückkehr des RNEP?
Zuletzt war es um den RNEP gegangen, den Robust Nuclear Earth Penetrator. Die Bunker brechende Atom-Bombe stand bereits Anfang 2003 ganz oben auf der Wunschliste des Pentagon, im April dieses Jahres hatte Verteidigungsminister Donald Rumsfeld erneut für die Entwicklung der Waffe plädiert, auch wenn Experten eindringlich davor warnten: Beim Einsatz eines nuklearen Bunkerbrechers gäbe es durch frei werdende Radioaktivität Zehntausende Strahlenopfer.

Sollte die neue Verteidigungsdoktrin in Kraft treten, die das Pentagon dem Verteidigungsministerium vorlegen will, könnte der RNEP bald zum festen Bestandteil des nuklearen Arsenals der USA gehören.

Grundlage für die Revision der bisherigen Statuten ist die Empfehlung, gegen Nationen oder terroristische Vereinigungen, die im Besitz von Massenvernichtungswaffen sind, notfalls einen nuklearen Erstschlag zu verüben. Auch die Zerstörung von biologischen, chemischen und nuklearen Waffenlagern soll dann per Atomwaffen möglich sein.

Das Papier soll dem Präsidenten "alle Möglichkeiten" geben, um gegen eine Bedrohung durch Massenvernichtungswaffen der USA oder ihrer Verbündeten vorzugehen. Die bislang maßgebliche Fassung der Doktrin datiert aus der Zeit Clintons und erwähnt weder den präventiven noch sonst welchen Einsatz von Nuklearwaffen.

Der Neufassung zufolge kommen für einen nuklearen Angriff unter anderem in Frage: - ein Aggressor, der Waffenvernichtungswaffen gegen die amerikanischen Militärstreitkräfte oder ihre Verbündeten beziehungsweise Teile der Zivilbevölkerung einsetzt oder "deren Einsatz plant"; - ein Aggressor, dessen biologische Waffen nur mit Nuklearwaffen sicher zerstört werden können.

Auch die RNEPs stehen wieder auf der Agenda: Im letzten Jahr vom Kongress noch auf Eis gelegt, werden Entwicklung und Einsatz der Bunkerbrecher für "Angriffe auf feindliche Stellungen, die Massenvernichtungswaffen lagern" und auf "Bunker, die chemische oder biologische Waffen enthalten", empfohlen.

APTrident-Atomrakete: Abschreckung von Schurkenstaaten

Grundlegend geht die unter der Leitung von Luftwaffengeneral Richard B. Myers verfasste Expertise davon aus, dass trotz der Beendigung des Kalten Krieges die Gefahr eines nuklearen Angriffs nicht gebannt sei. Es gebe rund dreißig Nationen mit Massenvernichtungswaffen, hinzu kämen nicht-staatliche Aggressoren wie Terroristen, die entweder unabhängig oder finanziert von einem feindlichen Staat eine Bedrohung darstellten.

Die Doktrin, die aktuell noch von Militär- und Rechtsexperten überarbeitet wird, spekuliert deshalb vor allem auf Abschreckung: Die Feinde müssten begreifen, "dass die USA sowohl über die Möglichkeit als auch über die Bereitschaft verfügen, mit Präventiv- oder Vergeltungsschlägen zu reagieren", zitiert die "Washington Post" das Papier.

Die Reaktionen sind kontrovers: Ellen Tauscher vom Streitkräfteausschuss des US-Repräsentantenhauses erklärte der "Washington Post", die Doktrin versuche die Zweifel des Kongresses zu übergehen. Der Streitkräfteausschuss, von Anfang an ein dezidierter Gegner der RNEP-Technologie, werde eine sang- und klanglose Verabschiedung einer Erstschlag-Politik allerdings nicht ohne Anhörung sanktionieren.

Hans M. Kirstensen, eine Beraterin der landesweit tätigen Umweltorganisation NRDC (National Resources Defence Council), die das Dossier auf einer Website des Pentagon entdeckte, betonte andererseits die Wichtigkeit eines soliden Nuklearwaffenarsenals, "um kurzfristig zuschlagen zu können". "Die Doktrin ist kein Beweis für eine Zurücknahme der Reduktion von Nuklearwaffen seitens der Bush-Regierung", so Kirstensen in der "Washington Post".

Daniel Haas


A.N.
(vincit sedendo)

geschichtsunterricht ist das eine, die wahrheit oftmals eine andere. war in meck/pomm und es gab nur einen, der bei diesem lehrer je eine 1+ in der mündl. prüfung bekam.

 

11.09.05 20:57
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17874 Postings, 7670 Tage preisfuchswie war das mit dem bibel code?

muss ich mir da jetzt wirklich gedanken um das jahr 2006 machen?

hehe mein leben beginnt gerade so wirklich schön zu werden somit verschont mich und andere mit der nuklear scheisse.
warum braucht die menschheit diese dinger?  

11.09.05 21:16

45484 Postings, 6361 Tage joker67*jimps`*

http://www.ariva.de/board/230999

 

greetz jokerariva.de

 

11.09.05 21:23

26159 Postings, 6112 Tage AbsoluterNeulingAlso, joker, das ist ja schon sehr frech...


A.N.
(vincit sedendo)

geschichtsunterricht ist das eine, die wahrheit oftmals eine andere. war in meck/pomm und es gab nur einen, der bei diesem lehrer je eine 1+ in der mündl. prüfung bekam.

 

11.09.05 21:27

45484 Postings, 6361 Tage joker67Ich wollte auch einmal...;-)) o. T.

11.09.05 21:31

268 Postings, 5698 Tage geo1Die Amis sind totale Spinner.

Wer schützt uns vor dieser gefährlichen Brut?  

11.09.05 21:39

6836 Postings, 7537 Tage Egozentriker☠ Der Chinese *lol* o. T.

12.09.05 08:41

3051 Postings, 7679 Tage ruhrpottein atomarer Ersrschlag

um an die russischen Ölquellen zu kommen, ist garnicht so abwegig.

Ausgedacht ist oft viel schöner als die Wahrheit.
Deshalb verkauft sich die BLÖD-Zeitung wie Sau.
Vorteil: Das Denken wird einem abgenommen.
Nachteil: Das Denken wird einem abgenommen.

Viele Grüße

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aus dem Ruhrpott

 

12.09.05 08:51

13393 Postings, 6209 Tage danjelshakeich glaub so weit gehen die dann doch nicht...

china und rußland sind glaub ich ne nummer zu groß *g*

mfg ds  

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