Patagonien......... Am Ende der Welt

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neuester Beitrag: 18.12.06 18:13
eröffnet am: 17.12.06 22:46 von: denkidee Anzahl Beiträge: 13
neuester Beitrag: 18.12.06 18:13 von: denkidee Leser gesamt: 481
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bewertet mit 2 Sternen

17.12.06 22:46
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112127 Postings, 6305 Tage denkideePatagonien......... Am Ende der Welt

Gefrorene Kraft
Wie eine Steilküste aus Eis thront der Perito-Moreno-Gletscher über dem Lago Argentino. Die riesige Eiswand ist mehr als fünf Kilometer breit und fast 60 Kilometer hoch.

Foto: National Geographic Deutschland

 
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17.12.06 22:51
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13393 Postings, 6214 Tage danjelshake60 Kilometer hoch? sicher?

17.12.06 23:05

112127 Postings, 6305 Tage denkidee@danjelshake

Wird wohl ein Druckfehler sein.

http://www.nationalgeographic.de/search/results.php3  

18.12.06 07:45

112127 Postings, 6305 Tage denkideeSchroffe Türme

Schroffe Türme
Der Sonnenaufgang wärmt die eisige Südspitze der Anden im chilenischen Nationalpark Torres del Paine. Sonst verhüllen Wolken, voll gesogen mit pazifischer Feuchtigkeit, die Spitzen.

Foto: National Geographic Deutschland

 
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18.12.06 11:00
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112127 Postings, 6305 Tage denkideeWindige Pracht

Windige Pracht
Die größten Spektakel zaubert in Patagonien die Natur. Der Wind formt die Wolken, wie es ihm gefällt. Im Sonnenuntergang bilden sie einen bronzefarbenen Baldachin über dem Nationalpark Los Glaciares. Diese Eiskappe ist die größte Eismasse außerhalb der Polarregionen.

Foto: National Geographic Deutschland

 
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18.12.06 12:02
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14478 Postings, 5223 Tage NurmalsoDie Eiswand ist bis 60 m hoch.

Stand da schon gegenüber, als zufällig die Wand in einer Breite von vielleicht 100 m abbrach und mit echtem Donner ins Wasser stürzte. Das Eis war damals viel dichter am Felsen als auf dem Foto oben. Der Perito Moreno riegelt den Lago Argentina alle paar Jahre richtig ab. Ist dann berichtenswert für alle Nachrichtensendungen im TV, wenn der See wieder durch das Eis bricht. Das Eis ist der Hammer. Leuchtet bei Sonnenschein in allen Tönen von Blau. Die Oberfläche des Gletschers sieht aus wie ein Meer aus Eisnadeln. Temperaturen lagen bei 3 Grad. Wind. Man hatte das Gefühl, auf der einen Seite von der Sonne geröstet zu werden, während die andere Körperseite gerade erfror. Trotzdem ist man fasziniert von dem Anblick und möchte gar nicht wieder weg. Man darf dort seit ein paar Jahren nicht mehr bis ans Wasser gehen. Gab oft Tote, wenn Teile der Gletscherwand abbrachen und kühlschrankgroße Eisbrocken durch die Luft flogen.  

18.12.06 12:53
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2590 Postings, 5790 Tage brokeboyoffenbarung

ein tipp von brokeboy: vor ca. 14 jahren sah ich ein special anlässlich des todes eines sehr interessanten mannes namens bruce chatwin - ein kunst- und kulturbeflissener reisender und literat, der weltweit nomadenstämme und sehr sehr interessante menschen gefunden, interviewed und beschrieben hat - seither habe ich fast auf jeder reise eines seiner bücher dabei - das gehört zum grössten, was je geschrieben wurde:

bruce chatwin:
-in patagonien
-traumpfade
-was mache ich hier  

18.12.06 13:19

112127 Postings, 6305 Tage denkideeNationalpark Torres Del Paine

Nationalpark Torres Del Paine
In der geheimnisvollen, spröden Grenzregion zwischen Chile und Argentinien können wilde Pferde noch über die Steppe toben und Abenteurer ihre Träume ausleben.

Foto: National Geographic Deutschland

 
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18.12.06 13:46

14478 Postings, 5223 Tage NurmalsoIst wirklich eine rauhe und schöne Landschaft.

Hat schon etwas, mal zwischen tausenden Pinguinen zu stehen oder aus nächster Nähe Seelöwen und Seelefanten zu beobachten. Die Berge sind in den oberen Bereichen scharf gezackt, die Bergtäler durch die Eiszeit rund geformt. Sieht man sehr schön auf dem Foto (#8). Und es hat natürlich auch etwas, bis ans südliche Ende der Panamericana zu fahren, dann noch einige Schritte zu laufen, und das Ende des Festlandes zu erreichen. Eine vom Wind zerfetzte argentinische Flagge knattert im Sturm, Wolkenfetzen fliegen dicht über einen hin, Wellen werden gepeitscht und die Leute, die es bis hierher geschafft haben, stürzen in ein sehr, sehr kleines Holzhaus - das südlichste Postamt der Welt. Was die meisten nicht sehen: Abseits des Weges blühen sogar Pflanzen, kleine Orchideenarten. Patagonien ist schon interessant: die südlchste Stadt der Welt, das südlichste Spielcasino, die südlichsten Puffs ... Und herbe Landschaft satt. Schotterpisten bis zum Horizont geradeaus. Ohne Ende Weidezäune rechts und links der Piste. Und fast alles Land gehört der Familie Benetton. Der Beagle-Kanal mit vielen hunderten verrosteter Schiffswracks. Treibende Eisberge. Lohnt sich schon, da mal eine Woche zu verbringen.  

18.12.06 13:58

14478 Postings, 5223 Tage NurmalsoGanz typische Landschaft,

dort, wo die Anden im Meer versinken ...

 

18.12.06 16:58

112127 Postings, 6305 Tage denkideeAm Ende der Welt

Am Ende der Welt
Patagonien von weit oben. Bis vor kurzem war diese riesige, spärlich bevölkerte Region ganz im Süden Südamerikas der Inbegriff des Entlegenen und Fernen.

Foto: National Geographic Deutschland

 
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18.12.06 17:04

14478 Postings, 5223 Tage NurmalsoIst auch heute noch entlegen und fern.

Man sieht auf dem Satellitenfoto sehr schön, warum der argentinische Teil Patagoniens so trocken ist. Die Wolken regnen/schneien sich beim Aufstieg über die Anden auf chilenischer Seite ab. Nur ganz unten auf Feuerland, wo die Anden immer kleiner werden und dann bei Kap Horn im Meer versinken, ist es feuchter.  

18.12.06 18:13

112127 Postings, 6305 Tage denkideeLand der Extreme

Land der Extreme
Eine lebensgroße Kopie des größten uns bekannten fleischfressenden Dinosauriers grüßt an der Straße nach Villa El Chocón die Autofahrer. Als Vorlage diente ein Fossil, das 1993 ganz in der Nähe ausgegraben wurde.

Foto: National Geographic Deutschland

 
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