Parsytec erreicht Gewinnzone

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eröffnet am: 24.04.03 11:57 von: roumata Anzahl Beiträge: 1
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Parsytec erreicht Gewinnzone

Der Softwarehersteller Parsytec (DE0005089908) ist wieder voll da. Die ersten drei Monate des neuen Geschäftsjahres sind zufrieden stellend verlaufen. Das sagt uns Vorstandschef Falk Kübler im Hintergrundgespräch. Dem Vernehmen nach liegen die Einnahem in der Zeit von Januar bis März erheblich über den 5,7 Millionen Euro in Q1 des Jahres 2002 und auch deutlich über den 6,7 Umsatzmillionen im Schlussquartal des vergangenen Jahres. Nach unseren Berechnungen sollten in der ersten Periode über sieben Millionen Euro Umsatz in den Büchern stehen. Für das Ergebnis prognostizierte der CEO bei der Vorstellung des Jahresberichts Mitte März die Gewinnschwelle zu erreichen. ?Wir sehen uns in unseren Erwartungen nach Ablauf des ersten Quartals bestärkt?. Explizit bestätigen wollte Kübler das Erreichen des break-evens nicht. Wir sind aber felsenfest davon überzeugt, dass die Aachener ihr Versprechen eingehalten haben.

Im Gesamtjahr 2003 peilt der Firmengründer eine knapp zweistellige Umsatzsteigerung an. ?Wir spüren eine vorsichtige Marktbelebung in unserem Geschäft?, sagt Kübler. Letztes Jahr setzte der 142 Mann starke Betrieb 25,5 Millionen Euro um. Auf der Ertragsseite sieht der Konzernlenker gute Chancen in jedem einzelnen Quartal profitabel zu sein. 2002 verbuchte Parsytec einen Verlust vor Steuern und Zinsen von fünf Millionen Euro. Nach Steuern betrug das Minus 4,5 Millionen Euro. Zur exakten Höhe des Gewinns in diesem Jahr wollte sich Kübler nicht äußern. Eine EBIT-Marge von circa drei Prozent und eine nochmalige Verbesserung der Bruttomarge gegenüber dem Vorjahr (34 Prozent) erscheint unseres Erachtens realisierbar.

Bilanziell ist das Unternehmen mit einer Eigenkapitalquote von 73 Prozent kerngesund. Sehr solide auch die Cashposition von rund 12 Millionen Euro per Ende Dezember. Einen kleinen Schönheitsfehler haben wir in der jüngsten Bilanz aber doch gefunden. Der Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit ist mit 1,1 Millionen Euro negativ ausgefallen. Das wird sich nach Angaben des CEO´s in 2003 ändern. Wie uns Kübler verrät, ist der operative Cashflow im ersten Quartal schon positiv ausgefallen. ?Wir haben Cash generiert?, betont der Manager. Sodann haben sich die liquiden Mittel per Ende März erhöht.

Ins Reich der Fabeln gehören die vor kurzem verbreiteten Übernahmegerüchte des Softwareherstellers. ?An mich ist zumindest bis heute keiner herangetreten?, berichtet Kübler. Der Vorstandsvorsitzende hat Parsytec im Jahre 1985 gegründet und hält selbst rund 45 Prozent der Anteilsscheine. Nach eigenen Angaben besteht auch kein Interesse diese aus der Hand zu geben.

Die Aktie des weitweit führenden Herstellers von Oberflächen-Inspektionssystemen für die Bahnwarenproduktion wird aktuell lediglich auf Basis des Eigenkapitals bewertet. Jedes Papier ist zudem zur Hälfte mit Cash unterfüttert. Da der Turnaround erreicht wurde und die Auftragseingänge sich verbessern sehen wir die Aktie locker auf der Überholspur. Glücklicherweise sind die Anteile nach der kräftigen Aufwärtsbewegung wieder etwas zurück gekommen. Klar kaufenswert!
 

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