Ohne Abi auf die Uni?

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neuester Beitrag: 30.03.08 14:53
eröffnet am: 30.03.08 09:48 von: Zombi 0815 Anzahl Beiträge: 11
neuester Beitrag: 30.03.08 14:53 von: agathon Leser gesamt: 453
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30.03.08 09:48
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2790 Postings, 4286 Tage Zombi 0815Ohne Abi auf die Uni?

Pläne der Bildungsministerin
Ohne Abi auf die Uni?

Bildungsministerin Annette Schavan will den Zugang zur Universität künftig auch ohne Abitur ermöglichen. Geplant seien 3000 so genannte Aufstiegsstipendien, berichtet die "Welt am Sonntag". Vorgesehen sei eine elternunabhängige Förderung von 650 Euro monatlich. "Wir wollen damit jungen Menschen, die in Ausbildung und Beruf besonderes Talent bewiesen haben, Anreize zur Aufnahme eines Studiums und damit zur Weiterqualifizierung geben", so Schavan.

Insgesamt werden 25 Millionen Euro für das Programm zur Verfügung stehen. "Das kann auch noch ausgeweitet werden", sagte die Ministerin. Schavan sieht in dem Programm einen Schritt, das Bildungssystem durchlässiger zu machen. Die Stipendien sind Teil eines Pakets der Bundesregierung zur Bekämpfung des Fachkräftemangels.

Stand: 30.03.2008 05:51 Uhr  

30.03.08 10:34
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7521 Postings, 6181 Tage 310367aFachkräftemangels.???

die sollen mal anfangen die lohnnebenkosten zu senken.....und die lehrlinge besser fördern, dann haben wir keinen fachkräftemangel mehr.

und arbeit richtig zu entlohnen.....bei den 1? jobs vorschlägen kein wunder, dass kein junger mensch mehr arbeiten will.

ausserdem fachkräftemangel......und dann müssen die zur uni....soso...interessant
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ich werde komunist mit parteizugehörigkeit.den parteimitgliedern ist es immer gut gegangen, was man vom restlichen volk nicht sagen kann

30.03.08 10:34
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12104 Postings, 6446 Tage bernsteinach ne,hätte man alles schon seit 1990

haben können.nach für nach lernt man von skandinavien.damit es ja nicht
so aussieht es komme aus der ddr.(obwohl diese länder vieles von dort
übernommen haben)
jahre später merkt man das die kinderbetreuung(kindergarten und krippe,
hort(ähnlich den tagesschulen) nicht schlecht waren.
abitur mit 12 wird immer mehr eingeführt.von der ddr lernen heißt zwar
nicht siegen lernen,aber einige wenige sachen waren eben besser.
wieviele fallen durch die roste,haben erst keinen bock auf abi und die
erleuchtung zum studium kommt erst später.die mögen zum teil mehr auf
dem kasten haben als ein gymnasiast.die eine oder andere begabung wird
damit garantiert entdeckt.  

30.03.08 13:47
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1767 Postings, 4520 Tage agathonIch fände die Möglichkeit gut...

Das gäbe denen die sich, aus welchen Gründen auch immer, gegen Abi entschieden haben eine zusätzliche Perspektive. Investitionen in Bildung sind immer lohnend. Und wenn man für´s Studium kein Abi mehr braucht, fällt eine bedeutende Barriere für diejenigen weg, die vielleicht aus finanziellen oder familiären Gründen kein Abi machen konnten.(ich rede nicht von den "NullBockTypen")

Klaro hatte die DDR auch "gutes" zu bieten. Bestreitet ja keiner. Nur waren sie nicht in der Lage das auch substantiell zu unterhalten. Die DDR war bankrott. Fertig. Würde die DDR Heute noch existieren, wären diese "Vorzüge" mit Sicherheit schon jahrelang wegrationalisiert.
(ist nicht schadenfroh gemeint...)

Wenn die Schavan das durchkriegt, (kann ja noch Jahre dauern...), hat sie wenigstens für ein paar Leute eine "spürbare" Verbesserung erreicht.  

30.03.08 14:12
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6254 Postings, 4471 Tage aktienbärStudieren ohne Abitur? Das

gibt es in jedem Bundesland schon sehr lange.
Kulturhoheit der Länder: Jedes Land regelt dies eigenständig.
Z.B. HH:

"Studieren ohne Abitur
Berufstätige können in Hamburg auf Antrag auch ohne Abitur studieren. Alle Fächer, außer »Geschichte der Naturwissenschaften« und Bioinformatik stehen offen. Dazu sind zwar einige Hürden zu überwinden. Aber das ist machbar.

In Hamburg kann sich bewerben wer eine abgeschlossene Berufsausbildung und mindestens vier Jahre Berufstätigkeit nachweisen kann. Familienarbeit wird bis zu zwei Jahren angerechnet. Wer diese Voraussetzungen erfüllt, kann sich für die Aufnahmeprüfung anmelden. Die Aufnahmeprüfung besteht entweder aus einer Eingangsprüfung oder einem Beratungsgespräch. Das hängt von der Vorbildung und dem Studienwunsch ab."

Weiter:
http://hamburg.kursportal.info/glossar.php?id=246&wisySkin=skprint  

30.03.08 14:14
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6254 Postings, 4471 Tage aktienbärZ.B. FernUniversität in Hagen

Siehe:
http://www.fernuni-hagen.de/universitaet/...s/2007/10/11-ak-abi.shtml  

30.03.08 14:18
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3469 Postings, 4551 Tage KnitzebreiJedem Facharbeiter und jeder

Krankenschwester gebührt ein Doktortitel !

...putzen sollen gefälligst die dusseligen Manager und Ärzte, diese Kamele...


DAS ist soziale Gerechtigkeit...  und dafür werden der Genosse Oskar Lafontaine und die Genossin Wowi ab 2009 schon noch schon sorgen...

:)
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"Vorwärts immer, rückwärts nimmer...und das ist auch gut so: Hauptsache arm, aber sexy !"
Klaus Wowereit (SPD) / Erich Honecker (SED)

30.03.08 14:29
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1767 Postings, 4520 Tage agathonIst bekannt aktienbär....

Aber gibt´s da auch 650? ?...... Hagen ist doch eher was für sog. "Spätzünder" die ihre Berufsausbildung haben und sich spezialisieren wollen. Ist ja auch OK. Wer einen Job hat und das finanzieren kann hat da sicherlich seine Möglichkeiten. Ich schätze mal das den meisten "abilosen" studierwilligen die Mittel fehlen. Deshalb soll Anette das ruhig durchziehen.  

30.03.08 14:33
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1767 Postings, 4520 Tage agathon#7

dämliches Geschwätz, gehört hier nicht hin... (obwohl ich den Teil mit den Managern mag...)  

30.03.08 14:39
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6254 Postings, 4471 Tage aktienbäragathon

Bafög gibt es dann nach einer bestimmten Berufstätigkeit auch
einkommensunabhängig:
http://www.bafoeg.bmbf.de/  

30.03.08 14:53
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1767 Postings, 4520 Tage agathonDu meinst die

Begabtenförderung wenn ich das richtig verstehe? Einkommensunabhängig sehe ich da nix...  

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