Öko- kann Atomstrom "problemlos" ersetzen

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eröffnet am: 28.10.05 09:24 von: lassmichrein Anzahl Beiträge: 2
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61594 Postings, 6103 Tage lassmichreinÖko- kann Atomstrom "problemlos" ersetzen

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Solarworld-Chef Frank Asbeck (Foto: Solarworld)
28. Oktober 2005

Öko- kann Atomstrom "problemlos" ersetzen

Der Vorstandsvorsitzende von Solarworld

, Frank Asbeck, hat den Vorwurf zurückgewiesen, die hohen Stromkosten in Deutschland gingen zu einem großen Teil auf die Förderung von Erneuerbarer Energie zurück. Der Zuwachs des Marktanteils von Ökostrom um sechs Punkte auf jetzt elf Prozent sei mit 0,54 Cent je Kilowattstunde bezahlt worden. Weitere sechs Prozentpunkte würden den Verbraucher noch einmal einen halben Cent kosten, argumentierte Asbeck im Gespräch mit der Netzeitung.

"Das Stromablesen bei RWE kostet währenddessen einen Cent je Kilowattstunde - das sind fünf Prozent des gesamten Strompreises nur für die Administration",( Ähhhm sorry, Herr Asbeck... Muss Öko-Strom NICHT abgelesen werden ??? ) rechnete Asbeck vor. "Eine Verdopplung der Ökostromförderung wird noch nicht einmal soviel kosten, wie beispielsweise RWE fürs Stromablesen einstreicht."

 

"Von unrentabel kann nicht die Rede sein"

"Jeder Verbraucher weiß, dass konventionelle Energie kontinuierlich und im Schnitt um zehn Prozent pro Jahr teurer geworden ist", sagte der Solarworld-Chef. In sechs Jahren würden sich die Erzeugungskosten je Kilowattstunde Ökostrom beziehungsweise konventioneller Energie treffen. "Von unrentabel oder von einer Gefährdung der Industrie kann da schon heute nicht die Rede sein."

Asbeck geht davon aus, dass in zehn Jahren ein Marktanteil der Erneuerbaren Energie von deutlich über 20 Prozent "technisch machbar und ökonomisch sinnvoll" ist. "Insofern verstehe ich auch nicht, warum der VDEW sich nicht entblödet, Gutachter zu beauftragen, die Berichte vorlegen und von möglichen Kosteneinsparungen durch andere Fördersysteme für die Erneuerbaren sprechen, die weit höher liegen als das, was überhaupt in die Erneuerbaren an Fördergeldern fließt", kritisierte der Solarworld-Chef den Verband der Stromerzeuger. "Es soll also mehr gespart werden, als überhaupt ausgegeben wird."

"Gezielt gestreute Lüge der Atomindustrie"

Zudem wies Asbeck die Argumentation von Atomkraft-Befürwortern zurück, es sei nicht möglich, in absehbarer Zeit den Atom- durch Ökostrom zu ersetzen. "Das ist eine gezielt gestreute Lüge der Atomindustrie", sagte Asbeck. Der Anteil des Atomstroms am gesamten Aufkommen in Deutschland liege bei "mickrigen 6,5 Prozent". Der Anteil könne künftig "problemlos" von den Erneuerbaren Energien gedeckt werden.

Zudem stünden den "gerade einmal 6500" Beschäftigten der gesamten Atomindustrie mehr als 100.000 Jobs in der Alternativenergie-Branche gegenüber. "Die Zahlen sprechen für sich", meinte Asbeck: "Die Sache ist gelaufen - die Atombranche hat das nur noch nicht gemerkt." Sorgen, dass der Atomausstieg durch die Große Koalition auf der Kippe stehen könnte, hat Asbeck nicht. "Wir haben eine klare Haltung bei der SPD", sagte der Solarworld-Chef.

Keine Blase bei Solar-Aktien

Auch der designierte Umweltminister Sigmar Gabriel (SPD) habe sich immer für alternative Energien ausgesprochen. Die Union sei in umwelt- und energiepolitischen Fragen zwar zerstritten, aber "immerhin ist dort in Energiefragen Peter Paziorek am Ruder, der das Erneuerbare Energien Gesetz in der jetzigen Form befürwortet".

In den vergangenen Wochen war eine Reihe von Solarunternehmen mit kräftigen Kurssprüngen an die Börse gegangen, darunter Q-Cells und Ersol

. Beide Emissionen waren zigfach überzeichnet, die Erstnotizen lagen jeweils deutlich über dem Ausgabepreis. Eine Blase sieht Asbeck darin aber nicht: "Wenn eine Branche als zukunftsweisend gesehen wird, investieren die Leute auch." Zwar gebe es immer "Mitläufer und schwarze Schafe". Aber die an die Börse gegangenen Unternehmen seien "grundsolide".

(N24.de, Netzeitung)

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28.10.05 09:39

61594 Postings, 6103 Tage lassmichreinIch sagte WITZIG !! *grummel* o. T.

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