ÖKOSTALINISTEN wollen höhere Steuer für Currywurst

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neuester Beitrag: 01.07.04 14:03
eröffnet am: 01.07.04 10:28 von: Happy End Anzahl Beiträge: 7
neuester Beitrag: 01.07.04 14:03 von: kiiwii Leser gesamt: 333
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01.07.04 10:28

95441 Postings, 7321 Tage Happy EndÖKOSTALINISTEN wollen höhere Steuer für Currywurst

Berlin - Die Grünen-Politikerin Ulrike Höfken sprach sich in der "Bild"-Zeitung dafür aus, den Kampf gegen Übergewicht gerade bei Kindern zu verschärfen. Deshalb solle für Lebensmittel, die besonders viel Salz, Fett oder Zucker enthielten, künftig nicht mehr der halbe Mehrwertsteuersatz (7 Prozent) gelten - sondern der übliche von 16 Prozent.

Höfken findet: Der Staat sollte diese Lebensmittel nicht zusätzlich durch ermäßigte Steuern subventionieren - auch wenn es durchaus legitim sei, hin und wieder mal eine Limonade zu trinken. Die Politikerin ist stellvertretende Vorsitzende des Bundestagsausschusses für Ernährung. Mit der Initiative will sie auch die Ausbreitung von Karies hemmen.

Verbraucherschutzministerin Künast hatte bereits angeregt, die Steuern auf ungesunde Nahrungsmittel anzuheben. Höfken macht nun einen der ersten konkreten Vorschläge.

Noch eine Idee: Der Vorsitzende des Bundeselternrates, Wilfried Steinert, schlug in der Zeitung vor, mit den zusätzlichen Einnahmen aus der Currywurst-Steuer Gratisessen in Kindergärten zu finanzieren. Gesundes Gratisessen natürlich.

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gruß
happy  

01.07.04 10:32

1728 Postings, 6265 Tage StrotzWas hat denn das..

mit Stalinisten zu tun?
 

01.07.04 10:40

2718 Postings, 6179 Tage IDTEstrotz

dieses wort in der überschrift soll die "zielgruppe" anlocken- leute, die mit unseren derzeitigen "regierung" unzufrieden sind.  

01.07.04 10:52

16575 Postings, 6768 Tage MadChartFalscher Ansatz

Wenn die Leute bzw. Eltern in Deutschland nicht seit Jahrzehnten auf breiter Front immer träger werden und verblöden würden (Wer anderer Meinung ist, der schaue bitte mal vormittags oder am frühen Nachmittag Privatfernsehen), dann wären weder die besagten Leute noch Ihre Kinder zu dick.

Stattdessen soll der Staat einschreiten, damit sich die ganzen Idioten nicht zu Tode fressen. Eigentlich unfassbar. Naja, Müntefering wird sich freuen. Der sieht es immer gerne, wenn der Staat lenkend eingreift.

Bleibt nur noch die Frage: Wann kommt das Bundeskalorienaufsichtsamt?

 

01.07.04 10:53

7215 Postings, 7036 Tage bullybaerProst - Mahlzeit !!!

da fällt einem wirklich nix mehr ein !!!

Demnächst werden bei uns noch Metzger und Landwirte,
selbstverstänlich nur die mit Viehzucht und ohne
ökologischen Anbau, geächtet oder eingesperrt.

Wie ist dann das dann eigentlich mit Weißbier,
soll sher gesund (beinhaltet krebshemmende Stoffe)
sein und ist alles drin was der Körper braucht.

Denn Begriff Ökostalinisten find ich dafür sogar noch
harmlos.

So, jetzt beiss ich in meine fettes Leberwurstbrot,
danach gibts noch Sahnetorte von der Kollegin.

Und heut Abend gibts während des Fussballspiels
Weißbier 2 Tüten Paprika-Chips und eine Packung
Salzletten.

Pro Person versteht sich - es könnte ja bald das letzte mal sein


In diesem Sinne - Hicks und Rülps!!!!!!!!!

mfg
bb  

01.07.04 11:19

191 Postings, 6060 Tage haerte10Das würde den Dönerbuden-Boom

in unserem Land abrupt stoppen. Immerhin sind wir hier noch Weltmeister. Diese erfolgreiche Vorstufe der Ich-AG würde mit wirtschaftlich unzumutbaren Abgaben belegt. Die Aktien am Neuen Döner Markt stagnieren jetzt schon. Hoffnung besteht für die Anleger noch, wenn der Döner als gesundheitlich wertvoll eingestuft wird. Dann könnten im Sinne Trittins die Abgaben auf andere Lebensmittel als Subvention umgeleitet werden. Zu rechnen ist auch mit Klagen an den Verfassungsgerichten, denn immerhin könnte der Integration ein höherer Stellwert eingeräumt werden.

Von der Klagewelle die Deutschland überrollt, ob ein BigMac nun als gesund oder nicht eingestuft wird, mal ganz abgesehen.  

01.07.04 14:03

129861 Postings, 6276 Tage kiiwiiBillig und Basta !

Currywurst bleibt billig und basta

Fast hätte grüner Innovationseifer die Koalition in die erste Krise des Sommerlochs gestürzt: Eine Politikerin schlug vor, Pommes, Limo und Wurst künftig stärker zu besteuern. Mit der Partei des Wurst-Connaisseurs Gerd Schröder ist das nicht zu machen.


Kanzler in Thüringer Mission: Auch für Fett und Zucker soll es weiter einen Steuerdiscount geben, dekretiert die SPD

Berlin - Auf dieses Dementi hat die Republik gewartet. Am späten Vormittag stellte das Finanzministerium in Berlin klar: Minister Hans Eichel denkt nicht daran, eine höhere Mehrwertsteuer auf Currywurst, Pommes und andere ungesunde Speisen zu erheben.

Nur allzu gerne sagte Eichels Sprecher Jörg Müller anrufenden Journalisten, der Mehrwertsteuersatz werde bei sieben Prozent bleiben. Ernährungsministerin Renate Künast und die grüne Parteikollegin Ulrike Höfken hatten sich dafür eingesetzt, den vollen Mehrwertsteuersatz von 16 Prozent anzurechnen.

Die Botschaft ist des Eichel-Ministeriums ist klar, die Begründung eher fadenscheinig: "Die Erhebung des vollen Mehrwertsteuersatzes für Lebensmittel mit erhöhtem Zucker-, Fett- oder Salzgehalt ist schlicht nicht durchführbar", behauptete Müller. Der administrative Aufwand sei zu groß.  

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