News vom Meister

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neuester Beitrag: 01.12.18 09:53
eröffnet am: 31.10.03 14:09 von: tom68 Anzahl Beiträge: 11
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31.10.03 14:09
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4579 Postings, 6718 Tage tom68News vom Meister

Warren Buffett im Gespräch

Ein Gespräch mit der Investmentlegende Warren Buffett über den US-Aktienmarkt, Risikoanleihen und die Kunst des Wartens.

 
Wenn Sie derzeit keine günstige Investitionsmöglichkeit finden, sind Sie nicht allein. Auch Warren Buffett hat dieses Problem. Der legendäre Chef der Investmentholding Berkshire Hathaway sitzt auf 24 Milliarden Dollar Barmitteln. Er würde sie nur zu gerne auf den amerikanischen Aktien- und Anleihenmärkten investieren - wenn sich gute Gelegenheiten böten.

Aber Buffett sagte jetzt in einem großen Interview: "Ich finde derzeit am Aktienmarkt nichts." Auch bei US-Regierungs- und Risikoanleihen begeistert ihn das Angebot nicht. "Wir haben mehr Bargeld als Ideen. Die Frage ist, ob diese Situation ungebührlich lang anhalten wird." Buffett bleibt trotzdem "optimistisch", dass sich letztlich gute Chancen ergeben werden. Irgendwann.

Die Situation ist nicht neu. Berkshire Hathaway hat auch in der Vergangenheit schon brachliegende Märkte erlebt. Die Cash-Position der Holding ließ Buffett im ersten Halbjahr 2003 von 10 Milliarden auf 24 Milliarden Dollar anwachsen.

Einfach ruhig bleiben

Dieser hohe Anstieg hat vor allem zwei Gründe: Die Betriebsgewinne stiegen auf 2,7 Milliarden Dollar im ersten Halbjahr, während die aktiv verwalteten Portfolios langfristige US-Staatsanleihen im Wert von etwa neun Milliarden Dollar abstießen. Berkshire trennte sich von den Regierungspapieren, weil die langfristigen Zinsen auf ein 40-Jahres-Tief gefallen waren - ein kluger Schachzug, wie der seitherige Zinsanstieg gezeigt hat.

Buffett, der sein Leben lang erfolgreich mit Risiken jongliert hat, lässt auch beim derzeitigen Niveau die Finger von US-Staatsanleihen. Wie er sagt, könnte Berkshire mehr aus seinem Investmentportfolio herausholen, wenn die Barmittel in länger laufende Anleihen umgeschichtet würden.

Aber der zusätzliche Gewinn wiegt nach seiner Meinung das Risiko nicht auf. Wie Buffett auch im Jahresbericht von Berkshire betont, ist eine Rendite von weniger als einem Prozent nach Steuern auf kurzfristige Anlagen "kein Grund zur Freude, aber ein erfolgreicher Anleger muss gelegentlich einfach ruhig bleiben können".

Unter Buffetts Führung ist der einstige Versicherungskonzern Berkshire Hathaway durch zahlreiche Übernahmen in den vergangenen Jahren zu einem mächtigen Konglomerat geworden. Mit 60 Tochtergesellschaften kommt das Unternehmen auf einen aktuellen Marktwert von 115 Milliarden Dollar.

2003 hat Buffett allerdings nur zwei größere Akquisitionen gewagt: Clayton Homes, einen Fertighaushersteller, der auch im Kreditgeschäft tätig ist, und McLane, einen führenden Lebensmittelgroßhändler, der 7-Eleven und andere kleine Einkaufsketten beliefert. McLane übernahm Buffett von Wal-Mart. Nun, so hofft er, kommt das Unternehmen auch mit Einzelhändlern ins Geschäft, die mit Wal-Mart in Konkurrenz stehen und die McLane zuvor aus diesem Grund gemieden hatten.

Clayton wiederum wurde von Berkshire für 1,7 Milliarden Dollar gekauft, das Zwölffache des Jahresgewinns nach Steuern - ein Preis, den viele Aktionäre für unangemessen hielten. Sie versuchten, die Übernahme zu verhindern. Vergeblich.

Nach oben gezerrt

An den beiden Zukäufen zeigt sich Buffetts Strategiewandel: Statt Aktienpakete großer Unternehmen zu kaufen, konzentriert sich die Holding nun darauf, Firmen komplett zu übernehmen. Damit hat Berkshire das Sagen über die Verwendung der Gewinne.

Die langfristigen Beteiligungen an Coca-Cola und Gillette, die Berkshire schon Ende der Achtzigerjahre aufbaute, erwiesen sich allerdings als guter Griff. Buffett meint jedoch heute, er hätte sie am Höhepunkt des Bullenmarktes Ende der Neunzigerjahre verkaufen sollen.

Die Kurse der beiden Aktien, ebenso wie deren Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV), das damals bei etwa 50 lag, haben sich in etwa halbiert. "Coke und Gillette waren von der manischen Entwicklung nur am Rande berührt, aber die Kurse wurden mit nach oben gezerrt." Derzeit werden die beiden Aktien zum 20- bis 25fachen des für 2003 erwarteten Gewinns gehandelt.

Einer der besten Berkshire-Deals der vergangenen Jahre war wohl die Übernahme einer Kontrollmehrheit an Mid-American Energy. Berkshire zahlte für den 80-Prozent-Anteil an dem Energieversorger etwa zwei Milliarden Dollar und streicht jetzt dafür jährlich mehr als 300 Millionen Dollar Gewinn ein.

In den vergangenen Monaten konnte Mid-American zwei große Erdgaspipelines günstig erwerben. "Mid-American wird in zehn Jahren ein ganz großes Unternehmen sein", sagt Buffett, "das Wachstum kommt in Schüben." Aber wie er zu sagen pflegt: "Langfristig verdienen wir lieber 15 Prozent mit Durststrecken als 12 Prozent ohne."

Besonderes Vertrauen in Technologieaktien hat Buffett nie gesetzt, und über die aktuelle Bewertungslücke zwischen den großen Technologie- und Pharmawerten kann er sich nur wundern. Intel und Cisco Systems haben ein doppelt so hohes KGV wie die Pharmamarktführer Pfizer und Johnson & Johnson. "Im Ganzen gesehen sind Medikamente aber das bessere Geschäft als Technologie", meint Buffett.

Echte Stars

Diese Branche erziele höhere Kapitalrenditen und verfüge dank Patentschutz über langlebigere Produkte. "Nehmen sie die zehn umsatzstärksten Unternehmen: In der Pharmabranche erzielen auch die Unternehmen auf Platz acht und neun noch gute Gewinne. Und Pharmafirmen gehen praktisch nie Pleite", sagt Buffett. Im Technologiesektor hingegen "sind die Stars echte Stars", aber es gibt nicht so viele davon. Außerdem seien sie anfälliger für zyklische Entwicklungen.

Buffett ist ein großer Fan der Einzelhandelskette Wal-Mart. Es sei einer seiner größten Fehler gewesen, die Aktie nicht schon vor Jahren zu kaufen, weil sie ihm bereits damals überbewertet erschien. "Das hat uns acht Milliarden Dollar gekostet."

Angesichts der starken Marktstellung von Wal-Mart hält er - ganz im Gegensatz zu vielen anderen wertorientierten Anlegern - die Supermarktaktie immer noch für unterbewertet: Wal-Mart ist inzwischen zum größten US-Lebensmitteleinzelhändler avanciert und nach seiner Ansicht dabei, die anderen Supermärkte "umzubringen".

Der 73-jährige Buffett gibt nur selten Interviews. Das "Barron?s"-Gespräch wurde beim Mittagessen (ein Schinken-Tomaten-Sandwich und ein Eistee) sowie in seinem unscheinbaren Büro in der Provinzstadt Omaha, Nebraska, geführt. Ganz untypisch für den Chef eines großen Unternehmens hat Buffett keinen Computer und auch kein Finanzdatenterminal in seinem Büro. Seine E-Mails liest er erst, nachdem sie ihm von seiner Sekretärin ausgedruckt wurden.

"Barron?s" führte das Interview an dem Tag, an dem der Versicherungsanalyst Vinay Saqi von Morgan Stanley eine Erstanalyse von Berkshire mit der Empfehlung "Übergewichten" und einem Kursziel von 90 000 Dollar (aktuell etwa 76 200 Dollar) veröffentlichte. Gleichzeitig setze Saqi den Konkurrenten AIG von Neutral auf Untergewichten. Buffetts Reaktion: Saqi hätte besser umgekehrt Berkshire eine niedrigere und AIG eine höhere Bewertung gegeben - weil "Hank (der AIG-Chef Hank Greenberg) auf so etwas Wert legt. Ich nicht".

Die Berkshire-Aktie hat 2003 bisher nur vier Prozent zugelegt, obwohl die Gewinne und der Buchwert gestiegen sind. Das kümmert Buffett jedoch nicht. Sein Augenmerk gilt nicht dem Aktienkurs des Unternehmens, er will keine Aktionärsbasis, die sich mit "Krimskrams" aufhält.

Vielmehr legt er Wert auf Aktionäre, die in langen Zeiträumen denken. Mit nur drei Prozent ist der Umsatz bei Klasse A-Aktien des Unternehmens auffallend gering. Der Investorenmeister kann stolz sein, dass seine Aktionäre seinem Rat offensichtlich folgen.

ANDREW BARY

30.10.2003



 

31.10.03 15:56

6685 Postings, 5942 Tage geldschneiderTja von dem Mann kann man viel lernen!

Müßte mir mal ein Buch von dem besorgen.

Ist schon erstaunlich, wo es soviel unterbewertete Unternehmen gibt und so viele übernahemen.
Da müßte doch für ihn was dabei sien. Aber er will ja langfristig investieren. Eben nicht eine Firma , die übernommen werden soll, keine Firma, dies isch ihre Lorbeeren erst verdienen muß, also noch nicht im Gewinn ist , bzw. war, wie Biotechs , New economy, Umwelttechnik.

Da ist Bill Gates etwas progessiver bei seiner Wahl. Der hat auch investiert in Solarworld, vor 2 Jahren.

Es ist wirklich nicht einfach, bei dem vielen Angebot an Aktien, und auch Newcommern,
die richtige Wahl zu finden, dnen wir haben kein Beraterteam, keine Analysten, wie Herr Buffet.

Trotzdem
good trades

geldschneider  

31.10.03 16:03

6383 Postings, 6357 Tage Schwachmatgeldschneider

kannst du mir bitte unterbewertete unternehmen (usa + deutschland) nennen.
nach meinem empfinden haben die überbewertungen irrationale ausmaße wie anfang 2000 angenommen. ich lasse mich aber gern belehren.  

31.10.03 16:11

7336 Postings, 6015 Tage 54reabbill gates hat die

vergangenen jahren sein vermögen schrittweise in renten und anleihen umginvestiert. er beschäftigt in ny eine eigene investitionsgesellschaft, die sukzessive eigene microsoft-aktien in sicherere papiere wandelt.

momemtan schwimme ich auch im cash. habe auch einen großen teil der anleihen und renten zu cash gemacht - in erwartung steigender zinsen. ob warren bei mir abgeschaut hat? ;o)


 www.baer45.de.vu">

drei für diesen beitrag :o)  

05.03.05 20:11

13781 Postings, 7203 Tage ParocorpBerhshire Profit um 40% gestiegen


http://www.reuters.com/...cle.jhtml?type=businessNews&storyID=7816321
 

05.03.05 20:11

13781 Postings, 7203 Tage Parocorp.

NEW YORK (Reuters) - Berkshire Hathaway Inc. (BRKa.N: Quote, Profile, Research) (BRKb.N: Quote, Profile, Research) , the holding company run by Warren Buffett, said on Saturday that quarterly profit surged 40 percent, helped by more than $2.3 billion of investment gains as the billionaire successfully bet the U.S. dollar would fall.




  

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05.03.05 20:50

272 Postings, 6755 Tage MarSGillette wurde verkauft o. T.

05.03.05 21:40
1

4579 Postings, 6718 Tage tom68Von Buffet?

Hast du dafür eine Quelle MarS? Oder meinst du, dass P & G Gilette gekauft hat?

28.01.2005

WARREN BUFFETT
 
Traumgeschäft

Vom Gebot des Konsumgüterriesen Procter & Gamble für Gillette profitiert einer ganz besonders: Warren Buffet. Der berühmte Milliardär aus dem Mittleren Westen steigt zum Großaktionär von Procter auf. Sein Urteil steht deshalb fest.

© AP
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"It's a dream deal": Warren Buffett
Omaha - "It's a dream deal!", sagte Buffett, nachdem Procter & Gamble sein Interesse am Rasierklingenriesen Gillette verkündet hatte. "Aus dieser Fusion wird der größte Konsumgüterhersteller der Welt hervorgehen".

Buffett frohlockt, weil er selbst einer der großen Profiteure ist. Denn er hält über seine Holdinggesellschaft Berkshire Hathaway 9 Prozent an Gillette . Als sich der Rasierklingenhersteller in der Krise befand, war es Buffett, der mit James M. Kilts einen Sanierer an die Gilette-Spitze brachte.

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 · Gebot für Gillette: Procter & Gamble plant Megafusion (28.01.2005)
 · Warren Buffett: "Last Man Standing" (02.05.2004)
 · Audienz bei Buffett: Woodstock der Kapitalisten (30.04.2004)
Nun will Buffett profitieren. In einer Mitteilung schrieb er, er werde einen Anteil an Procter & Gamble von 7 Prozent halten, das entspricht 100 Millionen Aktien. Dafür werde er nach derzeitigem Kurs noch einmal 350 Millionen Dollar aufbringen.

Es ist ein Geschäft nach seinem Geschmack. Buffett liebt grundsolide Großunternehmen, und er liebt es, wenn seine Anteile durch geschickte Schachzüge an Wert gewinnen. So ist er groß geworden, so hat er es geschafft, dass der Börsenwert der Berkshire-Beteiligungsgesellschaft, die im vergangenen Jahr 8,1 Milliarden Dollar Nettogewinn erzielt hat, ist seit 1965 um 400.000 Prozent geklettert.

 

05.03.05 22:19

272 Postings, 6755 Tage MarSP&G war gemeint, ja o. T.

07.03.05 21:53

13781 Postings, 7203 Tage ParocorpBuffett macht mit Dollar-Wetten satten Gewinn

Devisenmarkt

Warren Buffett macht mit Dollar-Wetten satten Gewinn



07. März 2005 Der Milliardär Warren Buffett hat auch im vierten Quartal auf einen schwachen Dollar gesetzt. Die Wetten des Investmentgurus haben seiner Holdinggesellschaft Berkshire Hathaway Inc. einen Gewinnanstieg von 40 Prozent auf 3,34 Milliarden Dollar (2,5 Milliarden Euro) oder 2.171 Dollar je Aktie beschert.


Buffett hat seine Dollar-Terminkontrakte um sieben Prozent auf 21,4 Milliarden Dollar erhöht, das hat ihm einen Gewinn von 1,63 Milliarden Dollar eingebracht. Ohne Buffetts Dollar-Wetten und andere Gewinne und Verluste aus Kapitalanlagen, hätte Berkshire Hathaway im vierten Quartal einen Gewinn von 1,84 Milliarden Dollar erzielt, das entspricht einer Steigerung von 19 Prozent. Für das gesamte Jahr ging der Gewinn von Berkshire um zehn Prozent auf 7,31 Milliarden Dollar zurück. Verluste aufgrund der schweren Hurrikans in Amerika belasteten das Ergebnis.

Haushalts- und Handelsbilanzdefizite große Belastungsfaktoren

Buffett sieht den Dollar auch über die nächsten Jahre weiter fallen, belastet durch Haushalts- und Handelsbilanzdefizite in Amerika. "Die Handelspraktiken unseres Landes belasten den Dollar", kritisierte der 74-jährige Buffett. "Der Wertverlust ist bereits massiv, aber er dürfte weiter anhalten." Der Dollar- Index des New York Board of Trade, der den Dollar in Relation zu sechs anderen Währungen misst, gab in den vergangenen drei Monaten 2004 um 7,5 Prozent nach.

Berkshire Hathaway hat derzeit 43,4 Milliarden Dollar in der Kriegskasse und dürfte damit auch außerhalb von Amerika auf Einkaufstour gehen, erwarten Analysten. Buffett, nach Bill Gates der zweitreichste Mensch der Welt, hat mit seiner Holdinggesellschaft Berkshire Hathaway Dutzende von Firmen aufgekauft, die unter anderem Versicherungen, Farben, Teppichböden und Mobilheime verkaufen. Über Beteiligungen ist Berkshire der größte Aktionär von Coca-Cola Co., American Express Co. und Gillette Co.

Die liquiden Mittel von Berkshire sind von 43 Milliarden Dollar per 30. September weiter gestiegen. Buffett kündigte an, zusammen mit dem 81-jährigen Vice Chairman Charlie Munger daran zu arbeiten, "2005 einen Teil dieser Summe in interessantere Anlagen zu investieren, obwohl wir keinen Erfolg versprechen können." "Charlie und ich hätten jetzt gerne ein bisschen Action", schrieb Buffett in seinem jährlichen Aktionärsbrief.

Buchwert nach Steuern um 10,5 Prozent gestiegen

Die Einnahmen bei Berkshire stiegen im vierten Quartal 0,9 Prozent auf 20 Milliarden Dollar. Der Investmentertrag im Versicherungsbereich, einschließlich Zinsen und Dividenden, sackte acht Prozent auf 774 Millionen Dollar ab. Bei der Tochtergesellschaft General Re Corp. brachen die Einnahmen im Sach- und Haftpflichtversicherungsgeschäft in Amerika 20 Prozent ein, nachdem sich die Rückversicherung von nicht einträglichen Geschäften zurückgezogen hatte, teilte Berkshire mit.

Der Buchwert der Holdinggesellschaft stieg 2004 um 10,5 Prozent nach Steuern. Zum Vergleich: der amerikanische Benchmarkindex Standard & Poor's 500 kam auf ein Plus von 10,9 Prozent vor Steuern. Auf dieser Basis war 2004 eines von lediglich sechs Jahren seit 1965, in denen Berkshire eine schlechtere Wertentwicklung vorzuweisen hatte als der S&P 500, berichtete Buffett in seinem Aktionärsbrief. Er führte das geringe Wachstum auf fehlende Akquisitionsmöglichkeiten zurück.

Der Kurs der Berkshire-Aktie fiel am Freitag 0,3 Prozent auf 89.300 Dollar. Hätte Ein Anleger 1965 10.000 Dollar in Berkshire investiert, als Buffett die Kontrolle über die Gesellschaft übernahm, wäre seine Beteiligung heute 50 Millionen Dollar wert. Buffetts eigener Anteil an Berkshire hat einen Wert von rund 42,5 Milliarden Dollar.

Buffett beurteilt die amerikanische Wirtschaft an sich positiv

Durch seine Investments in fremde Währungen habe Buffett "die Kaufkraft eines Teils seiner liquiden Mittel bewahrt", sagt Keith Trauner, Fondsmanager bei Fairholme Capital Management in Short Hills, New Jersey. Buffett selbst hofft, daß er mit seiner Dollar-Prognose falsch liegt. "Die Ressourcen von Berkshire sind stark in Dollar-basierten Anlagen konzentriert, und sowohl ein starker Dollar als auch ein Umfeld mit niedriger Inflation sind sehr in unserem Interesse", schrieb er in seinem Aktionärsbrief. Er forderte die amerikanische Regierung auf, einen neues Zollsystem einzuführen, um das Handelsdefizit unter Kontrolle zu bringen. 2004 verzeichnete Amerika ein Rekord-Handelsdefizit von 617,7 Milliarden Dollar.

Seine Ansichten hinsichtlich des Dollar spiegeln jedoch nicht etwa eine negative Einschätzung der amerikanischen Wirtschaft wider, betonte Buffett. "Unsere Volkswirtschaft ist bei weitem die kräftigste der Welt und wird das auch weiterhin sein", schrieb er.



  

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01.12.18 09:53
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6310 Postings, 1270 Tage 1QuantumWarren Buffett aktuell

https://de.m.wikipedia.org/wiki/Warren_Buffett

https://www.finanzen.net/nachricht/aktien/...aerker-in-banken-6874810

https://www.finanzen.net/ratgeber/wertpapiere/...n-wie-warren-buffett

https://www.fool.de/2018/11/30/...ktien-fuer-fans-von-warren-buffett/

https://www.cnbc.com/berkshire-hathaway-portfolio/

https://keyinvest-de.ubs.com/trendradar/signal/175476228


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