Neuer Vorstoß für Jamaika-Koalition

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Neuer Vorstoß für "Jamaika"-Koalition

Politiker von CDU, FDP und Grünen haben einen gemeinsamen Appell an CDU-Chefin Merkel gerichtet: Sie solle schon jetzt die Voraussetzungen für eine "Jamaika"-Koalition nach der nächsten Bundestagswahl schaffen. Die Große Koalition sei nach einem Jahr schließlich entzaubert.

Leipzig - Ein Dreier-Bündnis aus Union, FDP und Grünen sei die "seriösere Alternative". Das erklärten der Vorsitzende der Jungen Union, Philipp Mißfelder, das FDP-Bundesvorstandsmitglied Daniel Bahr und der hessische Grünen-Landeschef Matthias Berninger in einem gemeinsamen Interview mit der "Leipziger Volkszeitung". Die Basis für eine solche Koalition könnten das Prinzip der Nachhaltigkeit, das der sozialen Grundsicherung und Schritte zu mehr Eigenverantwortlichkeit sein.

Die Große Koalition stehe für kein Projekt, betonte Mißfelder. Direkt nach der Bundestagswahl sei "Jamaika" nicht machbar gewesen. Aber nach einem Jahr Großer Koalition werde es höchste Zeit, an die Zukunft zu denken.

Er sei direkt nach der Bundestagswahl "skeptisch" gewesen, ob "Jamaika" wirklich funktionieren könnte, stellte Bahr fest. Aber nach zwölf Monaten Großer Koalition müsse er sagen, "Jamaika" wäre in jedem Fall die bessere Konstellation mit größerer Überzeugungskraft.

Berninger verwies darauf, dass Politik und Bürger die schlechten Erfahrungen mit der Großen Koalition gebraucht hätten, um sich jetzt mit "Jamaika" zu beschäftigen. Die Entzauberung der Großen Koalition sei nötig gewesen, um sich seriös mit Alternativen zu beschäftigen.

ler/ddp

 

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