Natur-Katastrophen - Welt aus den Fugen

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neuester Beitrag: 17.12.06 17:34
eröffnet am: 16.12.06 19:56 von: denkidee Anzahl Beiträge: 11
neuester Beitrag: 17.12.06 17:34 von: denkidee Leser gesamt: 895
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16.12.06 19:56
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112127 Postings, 6303 Tage denkideeNatur-Katastrophen - Welt aus den Fugen

(Foto: dpa)

Gewitter, Sturm und Hagel
Jahr für Jahr verwüsten heftige Unwetter ganze Regionen, jagen tropische Wirbelstürme über die Inseln in der Karibik oder fegen meterhohe Wellen über Südseeinseln hinweg. Ganze Wälder fallen den tosenden Winden zum Opfer, Dörfer und Landstriche ertrinken in Regenfluten, Häuser, Menschen, Vieh und Ernten werden von enormen Hagelschauern erschlagen - und es gibt keinen Schutz vor diesen Urgewalten der Atmosphäre.

 
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16.12.06 20:02

4112 Postings, 7398 Tage Rexiniund es wird noch schlimmer... o. T.

16.12.06 22:50

112127 Postings, 6303 Tage denkideeLand unter

(Foto: dpa)

Land unter
Extreme Regenfälle lassen Flüsse über die Ufer treten, wie in Deutschland im Jahr 2001. Und katastrophale Überschwemmungen nehmen weltweit zu: In den 1950er Jahren waren es sechs, in den 1980er Jahren bereits 18 und im letzten Jahrzehnt 26! Von 1971 bis 1995 waren mehr als 1,5 Milliarden Menschen von Überschwemmungen betroffen, mehr als 810 Millionen wurden obdachlos.

 
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16.12.06 23:59
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112127 Postings, 6303 Tage denkideeTornados

(Foto: dpa)

Tornados
"Twister" gehören zu den spektakulärsten Naturschauspielen. Wenn sich riesige, dunkle Gewitterwolken über dem Mittleren Westen der USA auftürmen und sich aus einigen von ihnen der lange, rotierende, alles zerstörende Rüssel der Verwüstung auf die Erde hinabsenkt, bleibt nur noch die Flucht. Die höchste je bei einem Tornado ermittelte Wind-geschwindigkeit lag bei 508 Stundenkilometern. Auch in Deutschland gibt es Tornados, durchschnittlich etwa zehnmal pro Jahr. Und sie stehen ihren amerikanischen Verwandten in nichts nach ? weder in der Größe, noch in ihrer zerstörerischen Gewalt.

 
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17.12.06 00:02

871 Postings, 5485 Tage stefan64deshalb kaufe ich schon länger keine Aktien von

Rückversicherungen mehr, bei jedem Orkan, Hochwasser, Vulkanausbruch u.ä, gibts ein Knick im Kurs.

Stefan64  

17.12.06 09:53
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112127 Postings, 6303 Tage denkideeDie Erde bebt

(Foto: dpa)

Die Erde bebt
Das stärkste jemals registrierte Erdbeben ereignete sich 1960 vor der Küste Chiles und erreichte die Stärke 9,5 auf der Richterskala. Zwei Städte wurden dem Erdboden gleich ge-macht und eine riesige Flutwelle zerstörte Küstenregionen auf Hawaii, in Japan und auf den Philippinen. Das tödlichste Erbeben in jüngerer Zeit ereignete sich 1976 in China. Offiziell starben 255.000 Menschen, Schät-zungen gehen aber von bis zu 655.000 Toten aus.

 
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17.12.06 10:12
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112127 Postings, 6303 Tage denkideeExplosive Erde

(Foto: dpa)

Explosive Erde
Vulkanausbrüche gehören mit zu den verheerendsten Naturkatastrophen. Auch was die Spätfolgen betrifft: Beim Ausbruch des Tombora im Jahr 1815 in Indonesien wurde 100 Kubikkilometer Material, hundertmal mehr als bei der Explosion des Mount St. Helens, ausgeschleudert. Die Folgen waren weltweit zu spüren. Die Erde kühlte ab, drei Jahre lang kam es zu Missernten, Hunderttausende starben an den Folgen des Vulkanausbruchs
 
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17.12.06 11:35
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112127 Postings, 6303 Tage denkideeSturmfluten

(Foto: dpa)

Sturmfluten
In den nördlichen Breiten zählt der "Blanke Hans? zu den gefährlichsten Naturgewalten. 1362 sollen bei der "Großen Mandränke" fast 100.000 Menschen ertrunken sein, ganze Landstriche versanken in der Nordsee. Sturmfluten haben auch heute nichts von ihrem Schrecken verloren. Ein Fünftel Hamburgs stand 1962 unter Wasser, 300 Menschen kamen um. Hohe Deiche sollen das Hinterland schützen, aber Zunahme der Sturmintensitäten und Meeresspiegelanstieg lassen Sturmfluten weiter bedrohlich bleiben.

 
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17.12.06 12:43
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112127 Postings, 6303 Tage denkideeDer weiße Tod

(Foto: slf)

Der weiße Tod
Unvergessen bleibt die Katastrophe von Galtür: Im Februar 1999 verwüstete eine Lawine den österrei-chischen Skiort und begrub 30 Opfer unter Eis, Schnee und Trümmern. Rund 100 Menschen sterben jedes Jahr durch Lawinen, die meisten davon sind unvorsichtige Skiläufer, die die Lawinen selbst auslösten. Obwohl sich das Wissen um die Vorgänge, die zu Lawinenabgängen führen, sehr stark verbessert hat, bleibt der weiße Tod nach wie vor unberechenbar und gefährlich.

 
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17.12.06 14:49
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112127 Postings, 6303 Tage denkideeWüsten breiten sich aus

(Foto: Archiv)

Wüsten breiten sich aus
Beinahe die gesamte Mittelmeerregion ist von Dürre und Versteppung bedroht. In Australien sind 2002 bei der schlimmsten Dürre seit über 100 Jahren riesige Mengen fruchtbarer Erde durch Staubstürme weggeweht worden, was zu massiven Ernte-einbußen führte. In Indien verwandelt sich jedes Jahr eine Fläche der Größe Albaniens in Wüste. Bis zu 900.000 Mexikaner verlassen jährlich ihr Land, weil der Boden auf dem sie leben, sie nicht mehr ernähren kann. Nirgends sind allerdings die Auswirkungen so immens und bedrohlich wie in Afrika.

 
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17.12.06 17:34

112127 Postings, 6303 Tage denkideeDramatische Eisschmelze

(Foto: AWI)

Dramatische Eisschmelze
Das Eis der Arktis schmilzt in atemberaubendem Tempo. Teile Alaskas haben sich in den letzten Jahren zehnmal schneller erwärmt als der Rest der Erde. Forscher sehen darin Vorboten einer riesigen Klimakatastrophe ? so eine aktuelle Meldung aus dem "Spiegel". Die Beobachtungen verdichten sich zu einem beunruhigenden Bild: Das Eis der Arktis schmilzt wie im Zeitraffer ? mit dramatischen Folgen: Überflutungen durch Meeresspiegelanstieg, Dürren durch Änderungen der Strömungen und andere klimabedingte Katastrophen rücken näher.

 
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