Nachricht des Tages

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neuester Beitrag: 29.03.09 17:03
eröffnet am: 29.03.09 16:22 von: BRAD P007 Anzahl Beiträge: 4
neuester Beitrag: 29.03.09 17:03 von: bauwi Leser gesamt: 174
davon Heute: 1
bewertet mit 4 Sternen

29.03.09 16:22
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17924 Postings, 4639 Tage BRAD P007Nachricht des Tages

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Foto: picture-alliance/dpa

 

Die Deutsche Bahn hat über Jahre hinweg die E-Mails von mehr als 170 000 Mitarbeitern systematisch überwachen lassen und in Einzelfällen sogar gelöscht. Das Teuflische daran: Viele der ausgespähten Angestellten schöpften keinerlei Verdacht, weil sie dachten, dass es bei der Deutschen Bahn völlig normal ist, wenn Dinge verspätet oder

Nach unbestätigten Ger

http://www.welt.de/satire/article2191084/Deutsche_Bahn_Mitarbeiter_voellig_ahnungslos.html

 

 

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29.03.09 16:23
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17924 Postings, 4639 Tage BRAD P007Editor-Würg

Nach unbestätigten Gerüchten flog der Skandal jetzt auf, weil sich immer mehr Nachrichten-Empfänger über von Bahn-Kontrolleuren gelochte E-Mails beschwerten.
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29.03.09 16:27
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31025 Postings, 6820 Tage sportsstarEmails werden jetzt schon gelocht?

Krass, was dieses elektronische Zeitalter doch alles an Vereinfachung der Verwaltung/Ablage mit sich bringt...
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Wir leben alle unter dem gleichen Himmel, aber wir haben nicht alle den gleichen Horizont.
(K. Adenauer)

29.03.09 17:03
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7732 Postings, 7518 Tage bauwiMensch Harmut! Wie lange machste das noch?

Hartmut Mehdorn zählt zu den umstrittensten deutschen Industriemanagern. Zahllose Male wurde Mehdorns Rücktritt gefordert. In einer repräsentativen Umfrage im Auftrag einer Zeitschrift sprachen sich Mitte Februar 2009 drei Viertel der Befragten für den Rücktritt Mehdorns aus.

Mehdorns als direkt (?hemdsärmlig?) geltender Führungsstil wird häufig kritisiert. Sein Verhalten wird oftmals als taktlos und undiplomatisch wahrgenommen. Ihm wird häufig vorgeworfen, auf andere Meinungen keine Rücksicht nehmend, seine Meinung kompromisslos durchzudrücken. So stieß seine Haltung im elfmonatigen Tarifkonflikt mit der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer auf breite Kritik. Für seine Ablehnung der Wanderausstellung Sonderzüge in den Tod (2006) wurde er ebenso kritisiert wie für die strikte Erhebung von Stations- und Trassenpreisen für die rollende Ausstellung Zug der Erinnerung (2008) durch die DB Netz und die zeitweise geplante Einführung eines ?Bedienzuschlages? für Fahrkartenverkäufe am Schalter zum Dezember 2008.

Vielfältig kritisiert wurde auch die Unternehmensstrategie, insbesondere zahlreiche Maßnahmen zur Rationalisierung und Erhöhung der Wettbewerbsfähigkeit der DB AG, insbesondere im Hinblick auf die geplante teilweise Kapitalprivatisierung. Häufig wird kritisiert, das Unternehmen würde Investitionen in das Schienennetz vernachlässigen, um das Ergebnis für Investoren aufzupolieren. Teils wird berichtet, Mehdorn wolle das Unternehmen unbedingt an den Kapitalmarkt bringen, um seine Berufslaufbahn damit krönend abzuschließen. In seiner Zeit als Bahn-Vorstandsvorsitzender wurde die Zahl der DB-Mitarbeiter um rund ein Viertel von rund 320.000 (Geschäftsjahr 1999) auf etwa 237.000 (Geschäftsjahr 2007) reduziert.

Weitere Kritikpunkte waren und sind unter anderem die Einführung eines neuen Preissystems (2002) und die Einstellung des InterRegio. Ferner wird die ?Abkopplung? von Großstädten (z. B. Bremerhaven oder Gera) und des Bahnhofs Zoo in Berlin vom ICE/IC-Verkehr kritisiert. Meinhard von Gerkan verklagte die Deutsche Bahn, nachdem Mehdorn architektonische Änderungen am neuen Berliner Hauptbahnhof angeordnet hatte, die erheblich in den Architektenentwurf eingriffen. Der Verein Deutsche Sprache verlieh 2007 Mehdorn den Titel ?Sprachpanscher des Jahres?  für den gehäuften Gebrauch von Anglizismen durch die Deutsche Bahn. Auch nachdem Anfang 2009 die Überprüfung der Stammdaten des Großteils der DB-Mitarbeiter (?Screening?) bekannt wurde, kamen zahlreiche Rücktrittsforderungen auf.

Mehdorn auch zur Zielscheibe für Kritik, die sich gegen das gesamte Unternehmen richtet. Zum Teil wird er für bahnpolitische Entscheidungen der öffentlichen Hand verantwortlich gemacht, beispielsweise über Entscheidungen über den (Nicht-)Ausbau von Strecken oder die Reduzierung oder Einstellung von Regionalverkehren durch die Länder (Regionalisierungsgesetz). Täglich erreichen mehr als einhundert Beschwerden sein Büro.

2006 erhielt Mehdorn die Verschlossene Auster für die restriktive Informationspolitik der Bahn.

In einer repräsentativen Umfrage, bei der das Ansehen und die Leistung der 20 im Jahr 2007 von der Deutschen Presseagentur meisterwähnten Deutschen bewertet wurde, erhielt Mehdorn die schlechteste Bewertung. In einer Umfrage zum Ansehen deutscher Spitzen-Manager unter 1.000 deutschen Führungskräften war Mehdorn ebenfalls über mehrere Jahre auf dem letzten Platz. Ende 2008 erreichte in derselben Statistik den zweiten Platz.
(Quelle: Wikipedia)
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MfG bauwi
Die Freiheit des Menschen liegt nicht darin, daß er tun kann, was er will, sondern das er nicht tun muß, was er nicht will.

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