NEU jetzt auch Hauspflicht für Katzen!

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neuester Beitrag: 01.03.06 19:48
eröffnet am: 01.03.06 15:36 von: .Juergen Anzahl Beiträge: 7
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01.03.06 15:36
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12162 Postings, 6206 Tage .JuergenNEU jetzt auch Hauspflicht für Katzen!

in Vogelgrippe-Zonen
Nach der ersten Säugetier-Infektion mit dem gefährlichen H5N1-Virus auf Rügen beschließen Bund und Länder

Länder verschärfen Schutzmaßnahmen

Hauspflicht für Katzen in Vogelgrippe-Zonen

Berlin/Riems - Für Katzen und Hunde gelten nach dem ersten Vogelgrippefall bei einem Haustier in Deutschland verschärfte Schutzmaßnahmen in Sperrzonen. Darauf einigten sich Bund und Länder bei einer Konferenz des Nationalen Krisenstabes für Tierseuchen. Die Bundesländer, die bereits den Virus H5N1 bei Wildvögeln entdeckt haben, würden diesen Erlass umgehend verhängen, teilte das Bundeslandwirtschaftsministerium in Berlin mit. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) lässt sich nach Angaben von Regierungssprecher Thomas Steg kontinuierlich über die Entwicklung informieren.

Wissenschaft: Wie groß ist die Gefahr für Haustiere?

http://channel1.aolsvc.de/index.jsp?cid=383008281&sg=News_Special1

Der Präsident des Robert Koch-Institutes (RKI), Reinhard Kurth, sieht durch den am Dienstag auf Rügen bekannt gewordenen Fall einer infizierten Katze keine gewachsene Gefahr. Für Fachleute gebe es keine neue Gefahrenlage, sagte er im ZDF. "Wir haben in den letzten Wochen ein relativ großes Katzensterben im Irak beobachtet auch durch H5N1." Insofern sei der Fund der toten Katze auf Rügen etwas früh gekommen, aber nicht überraschend. Bereits 2004 sei der Ausbruch der Krankheit bei Katzen in Asien beobachtet worden.

Der Deutsche Tierschutzbund warnt vor Panikmache. Ein bundesweiter Hausarrest für Katzen oder auch Hunde sei nicht angemessen, teilten die Tierschützer in Bonn mit. Halter sollten aber in Vogelgrippe-Gebieten genau auf ihre Tiere achten.

Katzenhalter offenbar gesund

Nach Behördenangaben war die gestorbene Katze von Nord-Rügen ein Streuner mit wenig Kontakt zu Menschen. Ob sie mit dem aggressiven Asia-Stamm des Vogelgrippevirus H5N1 infiziert war, an dem in Asien auch Menschen erkrankten und starben, wird noch untersucht. Der Halter der Katze zeige keine Anzeichen einer Grippe-Erkrankung, hieß es vom Krisenstab in Schwerin. Der Mann stehe aber weiter in Kontakt mit dem Gesundheitsamt und werde ärztlich überwacht. Den infizierten Kater habe er noch nicht lange gehabt. Das Tier sei ihm erst vor einiger Zeit zugelaufen.

In Bayern und Baden-Württemberg wurden nach Bekanntwerden der ersten Infektion eines Säugetiers mit dem H5N1-Virus die Vorsorgemaßnahmen verschärft. In den Sperrbezirken müssen Katzen im Haus bleiben und Hunde angeleint werden, in den Beobachtungsgebieten wird es empfohlen. Bis zum Mittwoch hatten Bayern, Baden-Württemberg, Brandenburg, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern Vogelgrippefälle gemeldet. Als neunter Staat der Europäischen Union (EU) hatte Schweden am Dienstag die Tierkrankheit festgestellt.

"Wir sind besser vorbereitet als jemals zuvor"

Die Ausbreitung der Tierseuche ist nach Angaben von Vogelkundlern noch immer rätselhaft. "Ich habe den Eindruck, das Virus schlummert schon an verschiedenen Stellen und bricht unter Bedingungen aus, die wir noch nicht ganz durchschauen", sagte der Leiter des Max-Planck-Institutes für Ornithologie in Radolfzell, Wolfgang Fiedler, der "Zeit".

RKI-Präsident Kurth hält die Maßnahmen im Kampf gegen die Vogelgrippe für ausreichend. "Aus den Pannen haben die betroffenen Stellen gelernt", sagte Kurth im ZDF. Auch er empfahl, Katzen in Sperrgebieten im Haus zu halten und Hunde an der Leine zu führen. Kurth warnte vor Panik mit Blick auf eine mögliche weltweite Grippe-Epidemie bei Menschen. "Wir sind besser vorbereitet als jemals zuvor." Eine Infektionskette unter Menschen gab es bisher nicht.

Seit Dezember 2003 wurden laut Weltgesundheitsorganisation WHO weltweit 173 Infektionen bei Menschen bekannt, 93 Patienten starben. Es ist keine Ansteckung bei Wildvögeln oder Säugetieren dokumentiert. (md/dpa)

Katzen können sich beim Verspeisen von infizierten Vögeln anstecken. (Foto: AP)

 

 
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01.03.06 15:40

291 Postings, 6065 Tage OdemaltoesUnd wie ist das mit den

streunenden Katzen????  Darf man denen verbieten die herumliegenden Vögeln zu verspeisen?  

01.03.06 15:47
1

19522 Postings, 7185 Tage gurkenfredda hat spezial-h5n1-bekämpfer

backhaus gestern was zu gesagt: "die werden, ähh, erlegt."

mfg
GF

 

01.03.06 15:50

29689 Postings, 5641 Tage ScontovalutaAusserhalb von Wohngebiet sollen Katzen rigoros

abgeschossen werden! Das ist aber nichts Neues. Kommt jetzt aber das große "Halali" auf die Hauskatze? Die Ansicht der Jäger zum Thema "streunende Katzen" ist allseits bekannt.
Was ist aber mit (echten, einheimischen) Wildkatzen, Mardern, Füchsen, Igeln und anderen Säugetieren die kranke oder tote Vögel nicht verschmähen?  

01.03.06 15:51

50458 Postings, 6152 Tage SAKUDie habem Pech gehabt




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01.03.06 16:02
1

21368 Postings, 7033 Tage ottifantJetzt wird erst mal ne Meldestelle für

Arbeitslosen und Hartz IV Empfänger errichtet, dann werden diese, zusammen mit
der Bundeswehr zur Einsammlung der toten Vögel abkommandiert.
Dann werden Hinweisschilder für Mardern, Füchsen, Igeln usw. aufgestellt.
Und dann wollen wir doch mal sehen, ob es dieses Federvieh wagt unser Grund und Boden
zu beschmutzen.  

01.03.06 19:48
2

50458 Postings, 6152 Tage SAKUSituationsbericht heimischer Hühnerfarmen




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