Mutter aller Menschen

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eröffnet am: 19.11.04 11:32 von: EinsamerSam. Anzahl Beiträge: 3
neuester Beitrag: 19.11.04 11:38 von: lutzhutzlefut. Leser gesamt: 200
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19.11.04 11:32

24466 Postings, 5468 Tage EinsamerSamariterMutter aller Menschen

Mutter aller Menschen

Spanische Forscher haben den letzten gemeinsamen Vorfahren von großen Affen und dem Menschen entdeckt ? oder zumindest einen sehr nahen Verwandten dieses Urahns.

Das Fossil, das eine Planierraupe in der Nähe von Barcelona ans Tageslicht befördert hat, könnte damit eine Lücke in der Evolution des Menschen schließen. Das rund 13 Millionen Jahre alte versteinerte Skelett stammt nach Vermutungen der Forscher von einem 35 Kilogramm schweren Affenmännchen. Es hatte die Größe eines Schimpansen und war ? einem Zahn nach zu urteilen ? ein Obstesser. Salvador Moyà-Solà vom Miguel-Crusafont-Institut für Paläontologie in Barcelona und Kollegen beschreiben den ?Pierolapithecus catalaunicus? im Fachjournal ?Science? vom Freitag.

Schädel besonders ausgebildet

Dieser Vorfahr passt für Paläontologen genau ins Bild. Er lebte im mittleren Miozän, einer Zeitspanne vor 16 bis elf Millionen Jahren, in der der Bruch zwischen der Gruppe aus Menschen und ?höheren? Affen (Orang Utans, Schimpansen und Gorillas) einerseits und den ?niederen? Affen wie Gibbons eingetreten sein muss. Entscheidend ist aber vor allem, dass sein Schädel und Skelett weiter ausgebildet sind als die aller bislang gefundenen Fossilien.

Pierolapithecus ging aufrecht

?Die Bedeutung des neuen Fossils liegt darin, dass es als erstes die wichtigen Merkmale moderner Primaten gut erhalten aufzeigt", freut sich Moyà-Solà. Der Brustkorb ist weiter und flacher als der aller anderen Affen vor ihm. Der Pierolapithecus hat relativ kurze und steife Lendenwirbel, gerade Schulterblätter und ein flexibleres Handgelenk. Zusammen genommen schenkten ihm diese Merkmale den aufrechten Gang und die Fähigkeit, auf Bäume zu klettern.

Aus Afrika eingewandert

Selbst der Schädel rückt das spanische Fossil näher an den Menschen und andere Primaten. Sein Gesicht war vergleichsweise kurz und hatte die Nasenwurzel auf gleicher Ebene mit den Augen. Andere Merkmale wie die abgeschrägte Gesichtsform sowie kurze Finger und Zehen dagegen waren noch eher primitiv und lassen seine Herkunft erkennen. Das Forscherteam glaubt, dass der nach einem Dorf in der Nähe seines katalanischen Fundorts benannte Vertreter einmal aus Afrika nach Eurasien eingewandert war.

Quelle: focus.de

...be invested
Der Einsame Samariter

 

19.11.04 11:33

49612 Postings, 5780 Tage SAKUManche Menschen...

...sehen immer noch so aus, verhalten sich aber bei weitem primitiver...  

19.11.04 11:38

4561 Postings, 6225 Tage lutzhutzlefutzAber noch schlimmer sind

diejenigen, die getarnt rumlaufen, keinen Schwerbehindertenausweis (mangels Hirnmasse) haben und dazu noch eine AG gründen.

So kommt es vor, daß es viele börsennotierte Irrenanstalten in Deutschland gibt!  

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