Müller-Milch = Gen-Milch

Seite 1 von 1
neuester Beitrag: 20.12.06 21:51
eröffnet am: 19.12.06 15:25 von: Sahne Anzahl Beiträge: 17
neuester Beitrag: 20.12.06 21:51 von: Tobber Leser gesamt: 945
davon Heute: 0
bewertet mit 4 Sternen

19.12.06 15:25
4

8215 Postings, 7144 Tage SahneMüller-Milch = Gen-Milch

SPIEGEL ONLINE - 19. Dezember 2006, 13:44
URL: http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,455463,00.html

GERICHTSENTSCHEID ZUR MÜLLER-MILCH

Greenpeace darf "Gen-Milch" sagen

Schon seit Jahren zoffen sich der Müller-Konzern und Greenpeace vor Gericht. Nun hat das Unternehmen in dritter Instanz verloren: Die Umweltschutzorganisation darf die Milch weiterhin als "Gen-Milch" titulieren.

Köln/Hamburg - Das Oberlandesgericht (OLG) Köln wies eine Unterlassungsklage der Unternehmensgruppe Theo Müller ab. Der Konzern wollte Greenpeace verbieten lassen, seine unter verschiedenen Marken vertriebenen Milch- und Molkereiprodukte als "Gen-Milch" zu bezeichnen.

 

19.12.06 15:27

61594 Postings, 6244 Tage lassmichreinUnd womit begründet Greenpeace diese Titulierung? o. T.

19.12.06 15:31

2072 Postings, 7215 Tage olejensendas ist die Begründung

Gen-Milch

Was ist Gen-Milch?
Milch die von Kühen Produziert wird die genmanipuliertes Futter fressen darf laut Oberlandesgericht Köln GEN-MILCH genannt werden!
Greenpeace fand bei Sichproben auf M*** Milch-Höfen genmanipuliertes Soja, welches als Futter verwendet werden kann.
g-oj
 
Angehängte Grafik:
capito.gif
capito.gif

19.12.06 15:40

1287 Postings, 6248 Tage Tobber...

http://www.greenpeace.de/themen/gentechnik/...gen_aeckern_zu_milchpr/

mein lieblings jogurt war der im pfandglas von müller ... aber denn kauf ich schon lange nicht mehr weil ich genmanipuliertes zeug ohne ausnahme ablehne (so wie die meisten ... trotzdem liegt es in den geschäften und kaum einer weiß es)
leider erfährt man nur hintenherum wo etwas derartiges enthalten ist ...

der

 

19.12.06 15:46
2

64714 Postings, 7698 Tage KickyLandliebe: Gentechnik - Hände weg!

Gentechnik ist wenn es Landliebe ist  http://www.greenpeace.de/fileadmin/gpd/...ik/greenpeace_landliebe.pdf  

19.12.06 19:57

64714 Postings, 7698 Tage Kickyalle Campinaprodukte gehören dazu

s.obigen Link Landliebe gleich Campina  

19.12.06 20:06

8758 Postings, 5507 Tage DSM2005das macht doch keinen Spaß mehr


da gings ja im Osten noch gesitteter zu............


ok.......Ariva-User werden sich nun beim Kauf von Müllermilch-Produkten zurückhalten........


was ist aber mit dem Rest der Bevölkerung.....


ein Aufschrei müßte durch die Bevölkerung gehen........und Müllermilchprodukte dürften nicht mehr gekauft werden...


das halten die 3 Monate durch....dann sind die pleite.......


das würde einigen anderen Lebensmittelherstellern zu denken geben.......



Ps.: wir sind viel zu weich und verwöhnt......um Lebensmittelproduzenten ihre Grenzen zu zeigen.........





--------------------------------------------------
--------------------------------------------------
Liebe geht durch den Magen, Pils durch die Blase.
 

19.12.06 22:57
1

7145 Postings, 5649 Tage cziffraMüller milch?

ich dachte das wär ein

Bonbon!!  

19.12.06 23:05

1276 Postings, 5148 Tage RochusSchmidtLöschung


Moderation
Zeitpunkt: 20.12.06 09:12
Aktionen: Löschung des Beitrages, Nutzer-Sperre für 2 Stunden
Kommentar: Regelverstoß

 

 

19.12.06 23:10

11023 Postings, 5418 Tage pinguin260665Genmanipulierte Nahrungsmittel...

sind bestimmt nich so schlimm wie Gammelzeugs!  

19.12.06 23:31

64714 Postings, 7698 Tage KickySind genmanipulierte Lebensmittel sicher?

Genmanipulation kann die Lebensmittelsicherheit auf zwei verschiedene Arten beeinträchtigen:

   * Genspaltung oder Geninstabilität kann zur Bildung neuer Giftstoffe führen

   * Neue Proteine, die durch Einbringen eines oder mehrerer Fremd-Gene entstehen, können Allergien verursachen oder direkt toxisch wirken.

Die Wissenschaftler sind sich einig, dass diese Risiken bestehen, und in vielen Ländern gibt es Bestimmungen, um die Sicherheit von gentechnisch manipulierten Lebensmitteln zu kontrollieren. Wie gut ist jedoch das Kontrollsystem? Diese Zusammenfassung untersucht die bestehenden Vorschriften und ihre Wirkungsweise. Beunruhigenderweise zeigt sich dabei, dass die zuständigen Behörden sich auf das Konzept der «substanziellen Äquivalenz» abstützen, obwohl dies von einigen der angesehensten wissenschaftlichen Institutionen stark kritisiert wird.Wie werden gentechnisch veränderte Lebensmittel geprüft?Obwohl die Vorschriften für gentechnisch veränderte Nahrungsmittel von Land zu Land unterschiedlich sind, bildet das Konzept der «substanziellen Äquivalenz» weltweit die Grundlage der behördlichen Untersuchungen. Im Wesentlichen wird die chemische Zusammensetzung genmanipulierter Lebensmittel mit einer entsprechenden nicht genmanipulierten Sorte verglichen ? oder sogar einer genmanipulierten, die bereits einige Zeit ohne sichtbare negative Folgen auf dem Markt ist! Gentechnisch veränderte Sojabohnen werden zum Beispiel mit konventionellen, nicht genmanipulierten Sojabohnen verglichen. Wenn zwischen beiden Sorten kein direkt messbarer Unterschied bezüglich Aussehen, Nährwert, Toxizität festgestellt wird, wird die genmanipulierte Sorte als sicher deklariert. Dieses Vorgehen erscheint vernünftig. Bei näherem Hinsehen werden jedoch schwere Unzulänglichkeiten deutlich........
Die Kritik an der «substanziellen Äquivalenz» ist mehr als nur von akademischem Interesse. Es existieren Beweise dafür, dass unbeabsichtigte Wirkungen der Gentechnologie häufig vorkommen, dass aufgrund von unzureichenden Kontrollen potenzielle Allergene in die Nahrungskette gelangen und dass die wissenschaftlichen Daten, die den Kontrollbehörden vorgelegt werden, nicht zuverlässig sind.....
Im Folgenden einige Beispiele für die unerwarteten Wirkungen der Gentechnologie bei Pflanzen und Tieren:

  1. Hefe, die gentechnologisch verändert wurde, um die alkoholische Gärung zu verbessern, besass im Vergleich mit der nicht genmanipulierten Kontrollsorte überraschenderweise eine bis zu dreissig Mal höhere Konzentration an Methylglyoxal (eine hochgiftige Verbindung) [14].
  2. Die Forscher bei Monsanto, die den Gehalt an Karotinoiden (einer Chemikalie, die zur Bildung von Vitamin A verwendet wird) in Ölsamenraps (Canola) zu erhöhen versuchten, fanden heraus, dass der Gehalt an Vitamin E und Chlorophyll in den Samen unerklärlicherweise dramatisch gesunken war [15].
  3. Andere Forscher, die versuchten, die Karotinoidpfade bei Tomaten gentechnisch zu verändern, stellten fest, dass ein übermässiges Vorliegen des Gens zu unerwartetem Zwergwuchs der Pflanze führte [16].
  4. Die genmanipulierten Roundup-Ready-Sojabohnen von Monsanto erlitten aufgrund von gespaltenen Halmen, die wahrscheinlich durch einen erhöhten Ligningehalt hervorgerufen wurden, bei heissem, trockenem Wetter unerwartete Ernteeinbussen [17]. Der Phytoöstrogengehalt der Sojabohnen liegt ausserdem um 12 bis 14% unter jenem von konventionellen Sojabohnen, was bedeuten kann, dass Sojaprodukte, die aus Roundup-Ready-Sojabohnen hergestellt werden, als Photoöstrogenquelle weniger ergiebig sind [18].
  5. Der Gehalt eines Kartoffelgiftstoffs (Glykoaloid) stieg und sank in verschiedenen gentechnologischen Experimenten unerwartet beim Einfügen unterschiedlicher Gene, die den Giftstoffgehalt nicht beeinträchtigen sollten [19].

StarLink von Aventis war eine insektenresistente, genmanipulierte Maissorte, die von 1998 an in den USA angebaut wurde und das Bt-Protein Cry9C produzierte. Sie wurde nur als Tiernahrung und zu industriellen Zwecken zugelassen, da Bedenken bestanden, das Cry9C-Protein könnte Allergien verursachen, weil es über Merkmale anderer Allergene verfügte. Im September 2000 wurde StarLink jedoch in Taco-Mais-Chips und in anderen Lebensmitteln festgestellt, und mehr als 300 Maisprodukte mussten vom Markt genommen werden [20]. Ausserdem wurden Spuren von StarLink in maishaltigen Nahrungsmitteln in Japan und Korea gefunden. Es ist nicht bekannt, wie StarLink in die menschliche Nahrungskette geraten ist ? es kann versehentlich mit anderem Mais in einer Mühle vermischt worden sein oder mit einer konventionellen Ernte durch Bestäubung gekreuzt worden sein. Oder ein Bauer hat StarLink als menschliche Nahrung verkauft, um einen höheren Preis zu lösen [21]. Obwohl StarLink im Moment nirgends auf der Welt angebaut wird, kann es andere Maissamen verunreinigt haben und sich immer noch in der Nahrungskette befinden. Dieser Vorfall wirft Fragen über die Fähigkeit der Kontrollbehörden auf, genmanipulierte Ernten zu überwachen......
http://info.greenpeace.ch/de/gentech/...setzungen_Archiv/lebensmittel
 

19.12.06 23:40

11023 Postings, 5418 Tage pinguin260665Erklärt mir jemand...

was ist sicher???
Sterben müssen wir alle.
Werden wir gefragt, was wollt ihr in euer Essen oder in die Getränke?
Alles nur lachhaft!  

19.12.06 23:44

64714 Postings, 7698 Tage Kickyund ein Sieg für Österreichs Verbot von GM Food

http://www.foeeurope.org/press/2006/HH_18_Dec_Austia_ban_reaction.htm
dank einer Entscheidung der WTO,die besagt,dass Verbote einzelner Länder Internationales Recht brechen ,hat die EU Commission gestern in einer Entscheidung abgelehnt ,gegen Österreichs Verbot von genmanipulierten Lebensmitteln und Pflanzen vorzugehen.  

19.12.06 23:50
1

11023 Postings, 5418 Tage pinguin260665Durch Genmanipuliertes...

Obst, Gemüse und Getreide wäre den hungernden der Welt geholfen!
Meine Meinung!  

20.12.06 21:24

64714 Postings, 7698 Tage KickyFinger weg von Chiqita Bananen

Sat 3 brachte vorhin unter nano einen beeindruckenden Bericht zum Pestzideinsatz bei Bananen und zu gefälschten Ökozertifikaten von Rainforest Alliance,40 Prozent seines Umsatzes macht das Unternehmen in Europa, 43,4 Prozent in Nordamerika.
http://www.3sat.de/nano/
Biosiegel von der "Rainforst Alliance" trotz Chemikalien
          §Trotz des Biosiegels der US-amerikanischen Nichtregierungsorganisation "Rainforst Alliance" setzt Chiquita giftige Chemikalien auf seinen Bananenplantagen ein, wie "nano"-Recherchen ergeben haben. Die Universität Augsburg untersuchte Chemikaliensäcke(mit dene die Bananenfrüchte vor der Ernte umhüllt werden): "In den Umhüllungen konnten die beiden Insektizide Chlorpyrifos sowie Bifenthrin in erheblichen Konzentrationen eindeutig nachgewiesen werden. Beides sind Kontaktgifte." Sie werden über Haut und Atemwege aufgenommen.Dabei führen sie laut der Uni Augsburg "zu Nervenschäden, Atembeschwerden, Hautirritationen usw.". Wegen der stark toxischen Wirkung beider Insektizide muss dringend angeraten werden, Arbeitsschutz-Kleidung zu tragen." Das "Rainforest Alliance" sagt dazu: "Seit Woche 13 wird nur noch Bifenthrin angewandt."Das deckt sich nicht mit "nano"-Beobachtungen - unser inoffizieller Besuch auf einer Plantage hat später stattgefunden. "Rainforest Alliance" weiter: "Das Sicherheitsdatenblatt für dieses Produkt gibt an, dass nur Gummistiefel und langärmlige Kleidung notwendig sind. Atemschutzmasken und Handschuhe sind nicht erforderlich." Seit Wochen juckten ihm Arme und Rücken, klagt Ronald Gomez. Hautausschlag quält ihn und seine Kollegen. Früher, erzählt er, sei ihr Blut alle sechs Monate untersucht worden. War zu viel Gift im Blut, dann wurden sie ein zeitlang an einen anderen Arbeitspatz in der Plantage versetzt.
          §Jetzt gibt es für sie keine Blutuntersuchungen mehr - und auch keine Schutzkleidung. In den Plastiksäcken seien keine Chemikalien mehr drin, habe ihnen der Vorarbeiter gesagt. Wer wie Chiquita Bananen in Monokultur produziert, kommt ohne Pestizide nicht aus. Anders sei Pilzen und Insekten in diesem feucht-warmen Klima nicht Herr zu werden.Alle zehn Tage wird die Plantage aus der Luft besprüht. Chiquita hält dabei - nach eigenen Angaben - eine acht Meter breite Pufferzone zu den Wohnhäusern ein. 44 Kilogramm Pflanzenschutzmittel gehen jährlich pro Hektar auf die Bananen nieder. Die "Rainforest Alliance" hat alle Chiquita-Plantagen in Costa Rica zertifiziert. "Betriebe werden dazu angehalten, von Jahr zu Jahr weniger Pestizide einzusetzen, von einer Kontrolle zur anderen. Ein gerechtfertigter, gleichwertiger Pestizid-Einsatz ist möglich innerhalb unserer Zertifizierung, aber eine Reduzierung ist wünschenswert", schildert Oliver Bach.
          §Die Kriterien für die Zertifizierung schreiben Schutzkleidung vor: "Alle Arbeiter, die in Kontakt mit Agrochemikalien kommen, müssen Schutzausrüstung tragen. Das Unternehmen ist verpflichtet, diese Ausrüstung in gutem Zustand zur Verfügung zu stellen." Während unseres offiziell angekündigten Drehs auf der Chiquita-Plantage Nogal trugen die Arbeiter tatsächlich Schutzkleidung.20 Mio US-Dollar hat Chiquita in den Umwelt- und Arbeitsschutz investiert, um von der Rainforest Alliance zertifiziert zu werden. Chiquita pflanzt Bäume. Ein mittelamerikanischer Biokorridor ist geplant: Ein Waldstück wird mit einem Waldrest verbunden, dafür wird auf der Fläche dazwischen, die Chiquita einst für ihre Bananen abgeholzt hat, nun wiederaufgeforstet - mit deutscher Hilfe: Der deutsche Steuerzahler bezuschusst das Projekt mit 200.000 Euro. "Eine Menge Dinge haben sich verändert, sagt Raúl Gigena Pazos von Chiquita. "Sie sehen nicht mehr die Mengen von Abfall, die wir in der Vergangenheit produziert haben und die Verschmutzung, die in Flüssen und Wäldern passierte. Auch haben wir viele Gebiete, in denen wir Bäume wieder anpflanzen und hier sogar ein Schutzgebiet."
                    §
Die Plantage in Nogal, auf die uns Chiquita eingeladen hat, erscheint vorbildlich. Plastikabfälle werden recycelt. Die Arbeiter bekommen mehr als den gesetzlich vorgeschriebenen Mindestlohn von rund einem Dollar pro Stunde. Die Frauen, die die Bananen aus dem Chlorwasser nehmen und portionieren, tragen Handschuhe und wasserdichte Kleidung. Das Wasser wird - nach eigenen Angaben - geklärt, bevor es in den Fluss geleitet wird. Chemikalien und Pestizide werden nach Gebrauch weggeschlossen.Die Biosiegel-Kriterien der "Rainforest Alliance" fordern unter anderem: "Das Unternehmen darf keinen Mitarbeiter oder Bewerber diskriminieren wegen Rasse, Hautfarbe, Geschlecht oder Zugehörigkeit zu einer Gewerkschaft." Ramón Barrantes von Sitagah kritisiert: "Für die Gewerkschaft gibt es Anlass zur Sorge, dass die Zertifizierer uns nicht berücksichtigen, obwohl wir ihnen die Klagen und Beschwerden mitgeteilt haben."Sie hätten "nicht einmal darüber nachgedacht und die Arbeiterrechte werden weiterhin mit Füßen getreten. Die Arbeitsbedingungen sind weiterhin nicht ausreichend. Die Stimme der Arbeiter wird nicht gehört." Bei seinen angemeldeten Inspektionen sei immer alles in Ordnung gewesen, sagt dagegen Oliver Bach: "Nicht alle Farmen haben Gewerkschaftsangehörige, obwohl Farmen ihren Arbeitern die Möglichkeit eröffnen müssen, Gewerkschaftsmitglieder zu sein und dürfen deshalb nicht diskriminiert werden."
da kann man nur sagen Guten Appetit !  
Angehängte Grafik:
20_bananenimage7_n_155x90.jpg
20_bananenimage7_n_155x90.jpg

20.12.06 21:40

8028 Postings, 6465 Tage RigomaxDarf ich Euch jetzt als Gen-Arivaner bezeichnen,

wenn Ihr schon mal Müller-Milch getrunken habt?
Und sind Eure Kinder dann Gen-Kinder?  

20.12.06 21:51

1287 Postings, 6248 Tage Tobberes geht doch darum

das noch keiner die genauen auswirkugen kennt ... und ich zb müller milch trinke und keine ahnung habe was da eigentlich so alles drinn ist ...
und wenn die das kennzeichnen müsten ... dann würde das zeug auch keiner mehr trinken ...



der

 

   Antwort einfügen - nach oben