Mobile Spam wird zur Plage

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5698 Postings, 6536 Tage bilanzMobile Spam wird zur Plage

Studie: Mobile Spam wird zur Plage  [13/02/2005]
Unerwünschte SMS werden rapide zunehmen.

Mobile Spam wird zunehmend ein Problem für Handybetreiber und Kunden. Mehr als 80 Prozent der Mobiltelefonbenutzer erhalten bereits jetzt regelmässig Spam-Nachrichten. Dies fanden Forscher der Universität St. Gallen in Zusammenarbeit mit dem Sicherheitstechnologieanbieter Intrado und der International Telecommunication Union (ITU) heraus.

In der weltweit ersten Studie zu diesem Thema wurden 1659 Mobiltelefonbenutzer und 154 Mobiltelefonanbieter aus Deutschland, der Schweiz, Österreich, Kanada, den Vereinigten Staaten, Singapur, China und Saudi Arabien befragt.

Die Entwicklung sei besonders für das Image der Mobilfunkanbieter von grossem Nachteil, heisst es in der Studie. Denn die Kunden geben vor allem den Providern die Schuld für die Flut an unerwünschten elektronischen Nachrichten. Acht von zehn der befragten Mobiltelefonbenutzer, die derartige unerwünschte SMS erhalten, würden zur Beseitigung des Problems eher den Anbieter als ihre Telefonnummer wechseln.

Dabei steht das Problem des Mobile Spammings erst am Anfang, so die Forscher. In den nächsten ein bis zwei Jahren wird die Zahl versendeter Spam-Nachrichten weiterhin deutlich ansteigen. 83 Prozent der befragten Mobilfunkanbieter und Kunden rechnen damit, dass künftig noch mehr Spams verschickt werden.

Den besten Weg um gegen die Zunahme der Spam-Nachrichten vorzugehen sehen die Konsumenten und die Industrie in der Selbstverwaltung, denn momentan befinden sich die Mobilfunkanbieter noch in einer Art "trial and error"-Phase, in der noch mit möglichen Lösungswegen experimentiert wird.

"Da es nicht nur einen Lösungsweg für das mobile Spam-Problem gibt, müssen eine Reihe von Massnahmen gesetzt werden um dem Problem Herr zu werden", sagte Tom Phillips, Sprecher der GSM Association. " Dazu zählen beispielsweise die Identifizierung der Spammer durch die Aufhebung anonymer Anmeldemethoden sowie die Einführung neuer Registrierungsmethoden und genauer und klarer Zahlungsmechanismen", so Phillips.

Zusätzlich zu den empirischen Untersuchungsergebnissen und den Analysen zeigt die Studie mögliche Vorgehensweisen für die Unternehmen auf und gibt Einsicht in die zukünftigen Entwicklungen im Bereich neuer Anti-Spam-Kommunikationsstrategien und -Produkte. (pte)

 

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