Minus 24 Milliarden

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neuester Beitrag: 29.12.06 18:32
eröffnet am: 24.12.06 00:05 von: AbsoluterNe. Anzahl Beiträge: 8
neuester Beitrag: 29.12.06 18:32 von: Peet Leser gesamt: 434
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bewertet mit 2 Sternen

24.12.06 00:05
2

26159 Postings, 6107 Tage AbsoluterNeulingMinus 24 Milliarden

SPIEGEL ONLINE - 23. Dezember 2006, 22:23
URL: http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,456451,00.html
VERBRAUCHERSCHÜTZER WARNEN
Höhere Steuern kosten Milliarden an Kaufkraft

Mit den Steuererhöhungen 2007 droht den Bundesbürgern im nach Berechnungen von Verbraucherschützern ein massiver Verlust an Kaufkraft. 24 Milliarden Euro sollen in den Geldbeuteln der Deutschen für den ersehnten Konsum fehlen.

Hamburg - "2007 wird für die Verbraucher teuer", sagte die Vorsitzende des Bundesverbandes der Verbraucherzentralen, Edda Müller, der "Hamburger Morgenpost am Sonntag". Es gehe dabei gehe es um die Erhöhung der Versicherungssteuer, die Streichung der Pendlerpauschale, die Beitragserhöhungen bei der Renten- und Krankenversicherung und die höhere Mehrwertsteuer. "Wir haben errechnet, dass die Haushalte
dadurch im kommenden Jahr 24 Milliarden Euro weniger zur Verfügung haben", betonte die Verbandschefin.

Angesichts der Mehrwertsteuererhöhung forderte Müller die Verbraucher auf, bei den Packungsgrößen und Preisen in 2007 besonders gut aufzupassen. Vor allem Drogeriemärkte hätten die Preiserhöhungen schon vorgezogen. "In vielen Fällen werden die Preiserhöhungen auch dadurch verschleiert, dass man für den gleichen Preis geringere Packungsinhalte bekommt", warnte sie.

kai/AFP/ddp

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Aber DANKE für das "Kleine" Lob von die
bezüglich meiner kleine Arbeit was andere betrifft.
Das tat mir nun einmal richtig gut.  

24.12.06 00:08

13197 Postings, 5278 Tage J.B.Falsches Forum

Dieses Posting gehört in den Doomsday-Bären-Thread!!

Ansonsten Klasse Info!


mfg J.B.  

24.12.06 00:13
1

41145 Postings, 7161 Tage Dr.UdoBroemmeMan wird's sehen.

Ich denke ja, Geld ist genug da; nur die Unsicherheit der letzten Jahre hat dazu geführt, dass die Leute lieber gespart als konsumiert haben.

Wenn man jetzt nicht jeden Tag damit rechnen muss, dass einem die Kündigung auf den Tisch flattert und eventuell auch mal ein Plus im Lohnsäckchen zu verzeichnen ist, dann interessiert die MwSt-Erhöhung keine Sau.

ariva.de

Es genügt nicht, keine Gedanken zu haben, man muss auch unfähig sein, sie auszudrücken.  

24.12.06 00:26

13197 Postings, 5278 Tage J.B.Also, Doc

Ich weiß nicht so Recht!! Ich bin zwar aus Ösiland, wo die Mehrwertsteuer sowieso 20% beträgt, es sei denn, es handelt sich um Grundnahrungsmittel(nur 10% Mwst.), aber sowas müsste man spüren!!

80 Millionen Deutsche, das wären dann 300 Euro pro Mann und Nase!!

Und trotz der 24 Milliarden welche in die Staatskassen fließen, bleibt immer noch ein Minus!! Und wie wird die Merkel, dieses Minus beseitigen???---> Natürlich Steuererhöhung, Förderungen kürzten usw....


mfg J.B.  

24.12.06 00:36

41145 Postings, 7161 Tage Dr.UdoBroemmeWirtschaft ist zum großen Teil Psychologie.

Die Mehrwertsteuer betrifft hauptsächlich Investitionsgüter, woanders merkt man eine 3-prozentige Erhöhung kaum, oder die Steuer wird gar nicht erhöht wie z.B. bei Lebensmitteln.

Und diejenigen, die für größere Anschaffungen zuständig sind, gehören meist zu den besser gestellten Einkommensbeziehern und da ist wie gesagt eigentlich genug Kapital da.

Und wenn der Aufschwung sich selber trägt, gehen auch schnell die Schulden zurück, da die Sozialkassen durch sinkende Arbeitslosigkeit entlastet werden und auf der anderen Seite die Steuereinnahmen steigen.

Hat man ja in Amerika unter Clinton gesehen, wie schnell ein Etat bei entsprechenden Rahmenbedingungen entschuldet werden kann.


ariva.de

Es genügt nicht, keine Gedanken zu haben, man muss auch unfähig sein, sie auszudrücken.  

24.12.06 00:40

13197 Postings, 5278 Tage J.B.So gesehen, schon richtig

Aber ich tue mir schwer dabei, die Merkel mit Cliton zu vergleichen!! *lol*

Im Ernst, wir werden es sehen, aber ob das so spurlos an der Wirtschaft vorbei geht??

24 Milliarden sind kein Pappenstiel mehr!!


mfg J.B.


PS: Übrigens Frohes Fest, Doc!!  

24.12.06 00:53

41145 Postings, 7161 Tage Dr.UdoBroemmeDanke, dir auch.

ariva.de

Es genügt nicht, keine Gedanken zu haben, man muss auch unfähig sein, sie auszudrücken.  

29.12.06 18:32
1

Clubmitglied, 6455 Postings, 7696 Tage PeetGfK : Kauflaune verabschiedet sich

Freitag, 29. Dezember 2006
Mehrwertsteuer ist schuld
Kauflaune verabschiedet sich


Der Gesellschaft für Konsumforschung, GfK, zufolge wird die steigende Mehrwertsteuer die Kauflaune der Deutschen zu Jahresbeginn sinken lassen. Auf den Einzelhandel kommen schwere Zeiten zu.

Wie die GfK mitteilte, fiel der monatlich ermittelte Konsumklimaindikator für Januar auf 8,7 von revidiert 9,2 Punkten im Vormonat. "Die Mehrwertsteuererhöhung betrachten die Konsumenten offensichtlich als eine drastische Belastung für ihre Kaufkraft", hieß es zu der Befragung von 2.000 Verbrauchern.


Verschärft werde dies durch höhere Kranken- und Rentenversicherungsbeiträge sowie wegfallende Steuervorteile. Dadurch hätten sich die Einkommenserwartungen stark eingetrübt. "Die Verbraucher sind verunsichert", sagte GfK-Experte Rolf Bürkl. Dies gelte besonders für Haushalte mit niedrigem Einkommen und Rentner. Besserverdienende und die Mittelschicht seien weniger pessimistisch. "Hier zeigt sich ein Trend zur Polarisierung der Gesellschaft", sagte Bürkl.

Die Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) sieht aber gute Chancen, dass sich die Verbraucher im Laufe des Jahres von dem "Steuerschock" wieder erholen. Grund sei der wachsende Konjunkturoptimismus zusammen mit der besseren Arbeitsmarktlage sowie die Aussicht auf stärkere Lohn- und Gehaltserhöhungen.

Die Anschaffungsneigung sank im Dezember um vier Zähler auf 59,9 Punkte. Die Einkommenserwartungen gingen um 10,2 auf minus 16,6 Punkte zurück. Die Konjunkturerwartungen legten dagegen um 25,4 auf 35,7 Punkte zu. Die Schere zwischen den Verbrauchern in Ost- und Westdeutschland öffnete sich weiter. Die Ostdeutschen seien tendenziell skeptischer, hieß es. Einkommenserwartung und Anschaffungsneigung seien im Osten weitaus deutlicher gesunken als im Westen.

Wegen vorgezogener Käufe verharrte die Kaufbereitschaft im Dezember auf einem hohen Niveau. Aus Furcht vor Preiserhöhungen angesichts der von 16 auf 19 Prozent steigenden Mehrwertsteuer hielten es viele Verbraucher für ratsam, größere Ausgaben noch im alten Jahr zu tätigen. Mit dem Wegfall der Vorzieheffekte werde wohl auch weniger eingekauft, betonte die GfK.

Experten sehen wegen des eingetrübten Konsumklimas schwere Zeiten auf den Einzelhandel zukommen. Sie hatten mit einem zum Vormonat unveränderten Konsumklimaindikator gerechnet. "Das ist ein ziemlich untrügliches Zeichen für die erwartete Konsumdelle im ersten Quartal, wenn nicht im ersten Halbjahr", sagte Sebastian Wanke, Volkswirt von der DekaBank. Im Jahresverlauf sei aber dank der guten Konjunktur mit einer Besserung zu rechnen. "Der Arbeitsmarkt sollte sich weiter positiv entwickeln und den privaten Verbrauch stützen", erwartet auch Jürgen Michels von der Citigroup. Er rechnet ebenso wie Wanke mit einer Stagnation des privaten Verbrauchs im neuen Jahr. Der Einzelhandelsverband HDE hofft auf ein Umsatzplus von 0,5 bis 1,0 Prozent.

http://www.n-tv.de/748362.html



bye bye peet

do you know - there´s a story about a new-born child and the sparrow´s song

 

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