"Mindestlöhne bleiben maximaler Unsinn"

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neuester Beitrag: 05.11.11 23:18
eröffnet am: 05.11.11 23:15 von: Happy End Anzahl Beiträge: 2
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05.11.11 23:15
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95440 Postings, 7205 Tage Happy End"Mindestlöhne bleiben maximaler Unsinn"

Obwohl - die schwarz-gelbe Sprachregelung ist ja jetzt "Lohnuntergrenze"...
Schönen Gruß von der Jahresendzeitfigur...



?CDU, CSU und FDP bekennen sich zur Tarifautonomie. Sie ist ein hohes Gut, gehört unverzichtbar zum Ordnungsrahmen der Sozialen Marktwirtschaft und hat Vorrang vor staatlicher Lohnfestsetzung. Einen einheitlichen gesetzlichen Mindestlohn lehnen wir ab."
(Aus dem Koalitionsvertrag der 17. Legislaturperiode zwischen CDU, CSU und FDP)

?Mindestlohn und Lohnuntergrenze sind das Gleiche. Wir sagen nur Lohnuntergrenze, weil beim Wort Mindestlohn viele in der Union Pickel kriegen."
(Sachsens CDA-Landeschef Alexander Krauß am 18.9.2011)

?Mindestlöhne bleiben maximaler Unsinn, weil sie Arbeitsplätze gefährden."
(Der damalige FDP-Vize Rainer Brüderle am 22.8.2009 in der ?Leipziger Volkszeitung")

"Entscheidend war, dass ein staatlicher einheitlicher und flächendeckender Mindestlohn, wie die SPD ihn gefordert hatte, viele Arbeitsplätze gekostet hätte."
(ANgela Merkel am 20.08.2009, nachdem Union und SPD sich auf die Einführung von Mindestlöhnen in einigen Branchen verständigt hatten)

?Klar ist: Einen gesetzlichen flächendeckenden Mindestlohn wird es mit uns nicht geben, da er Hunderttausende von Arbeitsplätzen kosten würde."
(Der damalige CDU-Generalsekretär Ronald Pofalla am 11.3.2007 in der ?B.Z. am Sonntag")

?Wenn man eine Konkurswelle im Osten erzeugen will, dann sollte man einen Mindestlohn per Gesetz festlegen."
(Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff, damals noch Wirtschafts-Staatsekretär, am 17.11.2004 in der ?Berliner Zeitung")

?Wir glauben, hier würden wir Barrieren aufbauen, wo Menschen sonst den Einstieg in einen Aufstieg für ihr Leben finden könnten."
(Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) im TV-Sender N24 am 2.7.2008 zu den möglichen Folgen eines allgemeinen Mindestlohns)

"Wenn der Staat die Löhne festsetzt, ist der nächste Schritt, die Preise festzusetzen. Das ist ähnlich wie in der DDR, bloß halt ohne Mauer."
(Dirk Niebel, FDP, am 05.12.2007 in der Opposition)

"Die Bundesregierung hat den Rückfall in Planwirtschaft und Dirigismus beschlossen."
(Josef Schlarmann, Vorsitzender der CDU/CSU-Mittelstandsunion am 17.07.2008 nach der Einigung in der Großen Koalition, Mindestlöhne in einigen Branchen einzuführen)

"Es wird nun definitiv keinen einheitlichen, flächendeckenden Mindestlohn in Deutschland geben."
(Volker Kauder, Vorsitzender der Unionsfraktion am 09.02.2009")

http://www.sueddeutsche.de/politik/...iben-maximaler-unsinn-1.1177380  

05.11.11 23:18

95440 Postings, 7205 Tage Happy EndMindestlohn

= einheitliche gesetzliche Lohnuntergrenze (neue schwarz-gelbe Sprachregelung)  

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