Millionen- Raubüberfall auf Sicherheitsfirma

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neuester Beitrag: 06.03.06 15:24
eröffnet am: 22.02.06 21:15 von: lassmichrein Anzahl Beiträge: 10
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22.02.06 21:15
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61594 Postings, 6187 Tage lassmichreinMillionen- Raubüberfall auf Sicherheitsfirma

22. Februar 2006

Millionen-Raubüberfall auf Sicherheitsfirma

In Südengland haben Räuber umgerechnet 36,61 Millionen Euro von einer Sicherheitsfirma erbeutet. Ein Sprecher der Bank of England sagte, das Geld sei in der vergangenen Nacht in Tonbridge in Kent geraubt worden.

An dem Raub seien mindestens sechs Männer beteiligt gewesen, teilte die Polizei mit. Sie hätten 15 Mitarbeiter der Sicherheitsfirma in ihre Gewalt gebracht und gefesselt. Die Räuber hätten sich über eine Stunde in dem Gebäude aufgehalten.

(N24.de, Netzeitung)

 

22.02.06 21:19

11570 Postings, 6127 Tage polyethylenDas bei solchen Firmen Geld

verschwindet ist ganz normal! Auf welche Art auch immer.  

22.02.06 21:27

4572 Postings, 6020 Tage pinkie12345du meinst wohl den ganz normalen Wahnsinn.. o. T.

23.02.06 08:20

61594 Postings, 6187 Tage lassmichreinBin nur mal gespannt, wie weit die mit dem

Haufen Geld kommen...  

23.02.06 13:26
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61594 Postings, 6187 Tage lassmichreinInsider bei Millionen- Raub in England vermutet

Warum war mir das nur SOOO klar ?!?


Securitas-Depot in Tonbridge (Foto: AP)
23. Februar 2006

Insider bei Millionen-Raub in England vermutet

Von Thomas Burmeister

Unweigerlich haben die Briten jetzt wieder Ronnie Biggs vor Augen. Und natürlich auch den Königlichen Postzug, den er mit seiner Gang 1963 auf der Fahrt von Glasgow nach London ausraubte: 120 Goldsäcke im Wert von heute rund 50 Millionen Euro - in dieser Liga spielen auch Biggs geistige Erben, die dem Königreich nun mit einem ebenso detailliert geplanten wie kaltblütig ausgeführten Überfall den vermutlich größten Geldraub der britischen Kriminalgeschichte bescherten.

In freundlicher Feierabendstimmung war der Sicherheitsdirektor eines des größten Gelddepots Europas am Dienstagabend auf dem Weg nach Hause. Sein Arbeitsplatz - das Wertdepot der Firma Securitas in der Ortschaft Tonbridge in der südostenglischen Grafschaft Kent - lag hinter und ein gemütliches Abendbrot mit seiner Frau und dem kleinen Sohn vor ihm.

Getarnt als Verkehrspolizisten

Im Haus der Familie in Herne Bay an der Nordseeküste knisterte vermutlich schon der Kamin, als vor den Augen des Sicherheitschefs am Straßenrand der A249 zwei Gestalten in den neonleuchtend gelben Umhängen der britischen Verkehrspolizei auftauchten und in Richtung Straßenrand winkten.

Der Fahrer war sich keiner Schuld bewusst, hielt aber pflichtbewusst an. Sekunden später schaute er in den Lauf einer Pistole und eine Stimme, die als klar, entschlossen und Furcht einflößend beschrieben wurde, sagte: "Deine Familie wird sterben, wenn Du nicht genau das tust, was wir wollen."

Kurz zuvor hatten zwei andere neongelbe "Polizisten" an dem Haus in Herne Bay geklingelt. Sie schauten betroffen drein: "Tut uns leid, aber Ihr Mann hatte einen Unfall. Sie müssen bitte mitkommen und nehmen sie auch den Jungen mit, es könnte dauern."

"Traumatische Tortur"

"Dies war eine traumatische Tortur für den Direktor, seine Frau und deren kleinen Sohn", sagt später, als alles vorüber und die Bank of England um bis zu 40 Millionen Pfund (60 Millionen Euro) beraubt war, Detective Superintendent Paul Gladstone. Und er fügt mit grimmiger Miene hinzu: "Wir sind fest entschlossen, die Gangster zu jagen, bis sie hinter Schloss und Riegel sind."

Ronnie Biggs und seine 13 Mittäter hatte die Polizei auch gejagt und sogar nach wenigen Wochen erwischt. Doch der Posträuber entkam wieder, floh um die halbe Welt bis nach Brasilien. Er war 71 als er sich schließlich schwer krank und verarmt der britischen Polizei stellte.

Gefesselt mit Handschellen aus Plastik

Dieses Schicksal hatten die mindestens sechs Räuber von Tonbridge garantiert vor Augen. Deshalb dürften diese Männer, die ihren Plan mit der Präzision eines Schweizer Uhrwerks umsetzten, ihre Flucht mindestens ebenso sorgfältig geplant haben, wie den Überfall. Wochen oder Monate, wenn nicht Jahre haben sie unbemerkt alles beobachtet und Informationen gesammelt. Im Umgang mit Waffen waren sie offenbar bestens vertraut.

Zweieinhalb Stunden nach Mitternacht tauchten mit dem Direktor, dessen Frau und Kind sie ähnlich wie in einem Hollywood-Thriller mit Bruce Willis als Geiseln hielten, vor dem Securitas-Depot auf. Rasch waren die 15 Securitas-Wachmänner mit Pastikhandschellen gefesselt.

Geldsäcke mit Gabelstapler umgeladen

Das Schleppen der Geldsäcke machten sich die Täter leicht: Die Paletten mit den gebündelten alten und neuen Pfundnoten, die allesamt das Konterfei der Königin Elizabeth II. zierten, wurden mit einem Gabelstapler in einen weißen Siebeneinhalb-Tonnen-Laster gebracht. Vermutlich war die Beute längst auf mehrere andere Fluchtautos verteilt, als sich die Wachleute befreiten und auf den Alarmknopf drückten.

Innenminister Charles Clarke und Premierminister Tony Blair ließen sich am Donnerstag ständig über die Fahndung informieren. Allzu viel Hoffnungsvolles konnte die Polizei zunächst nicht melden. "Das ganze Ding", sagte ein Fahnder, "scheint Superhirn persönlich geplant zu haben."

Experten glauben an Insider-Hilfe

Nach dem vermutlich größten Geldraub in der britischen Geschichte gehen Experten davon aus, dass die Täter Komplizen in der betroffenen Sicherheitsfirma hatten. Die als Polizisten verkleideten bewaffneten Gangster hätten sich bei dem Millionraub auf interne Kenntnisse gestützt, berichtete die britische Presseagentur PA am Donnerstag. Trotz einer Großfahndung hatte die Polizei mehr als einen Tag nach dem Raub von umgerechnet bis zu 60 Millionen Euro aus einem Gelddepot in der Grafschaft Kent noch keine heiße Spur. (dpa)

(N24.de, Netzeitung)

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23.02.06 20:59

61594 Postings, 6187 Tage lassmichreinFestnahmen nach Rekordraub in England

Na DAS ging ja mal hurtig...


Bild der Überwachungskamera (Foto: dpa)
23. Februar 2006

Festnahmen nach Rekordraub in England

Einen Tag nach dem größten Geldraub in der britischen Geschichte hat die Polizei zwei erste Festnahmen vermeldet. Es handelt sich um einen Mann und eine Frau. Die Ermittler kündigten Einzelheiten für den späten Abend an.

Bei dem Überfall auf eine britische Sicherheitsfirma hat eine bewaffnete Bande bis zu 50 Millionen Pfund (umgerechnet 73,3 Millionen Euro) Beute gemacht. Die genaue Summe wird der Polizei zufolge erst in einigen Tagen bekannt sein. Die Täter hatten ein Bargeld-Lager der Firma Securitas in Südostengland überfallen. Es läuft eine Großfahndung.

Es handelt sich der Polizei zufolge um eine Bande von sechs bis neun Männern. Auf ihre Ergreifung wurde eine Belohnung von umgerechnet knapp drei Millionen Euro ausgesetzt.

Der Überfall sei "mit militärischer Präzision" geplant und ausgeführt worden, sagte der Polizei-Vize der Grafschaft Kent, Adrian Leppard. "Das ist organisierte Kriminalität auf höchstem Niveau."

Falsche Polizisten

Die Bande hatte am Dienstagabend zunächst den Manager des Bargeld-Depots, seine Frau und seinen achtjährigen Sohn in ihre Gewalt gebracht. Dabei gaben sie sich als Polizisten aus. Der Manager wurde von den Männern bei einer nachgestellten Verkehrskontrolle gestoppt, als er auf dem Heimweg war. Der Frau und dem Kind erzählten die falschen Polizisten, der Mann habe einen Verkehrsunfall gehabt. Später drohten sie mit ihrer Erschießung und zwangen den Mann, sein Wissen preiszugeben.

Anschließend räumte die Bande das Bargeld-Depot der Firma im Industriegebiet der Ortschaft Tonbridge aus, das als Lager für die Bank von England dient. Sie fesselten die 15 Wachleute. Erst am Mittwochmorgen konnte einer davon Alarm geben.

Die Polizei veröffentlichte erste Bilder von Überwachungskameras. Darauf ist zu sehen, wie ein weißer Lastwagen zum Transport der Beute bereit steht. Die Täter sind nur schemenhaft zu erkennen. Von allen Fahrzeugen, die bei dem Millionenraub verwendet wurden, fehlt nach wie vor jede Spur.

Suche nach Komplizen

Für die Ermittlungen ist eine Sonderkommission zuständig, die eine Hundertschaft Beamter umfasst. Hauptkommissar Paul Gladstone warnte, dass die Täter "bewaffnet, gefährlich und gewaltbereit" seien. Die Polizei erhofft sich auch Hinweise aus dem kriminellen Milieu. Geprüft wird auch, ob die Täter Komplizen in der Sicherheitsfirma hatten.

Bislang war der größte Coup in der britischen Kriminalgeschichte ein Überfall auf eine Bank in Belfast im vergangenen Jahr gewesen. Damals entkamen die Täter mit Goldbarren im Wert von umgerechnet 38 Millionen Euro.

(N24.de, Netzeitung)



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24.02.06 11:34

61594 Postings, 6187 Tage lassmichreinDritte Festnahme nach Millionen- Raub

Bild einer Überwachungskamera: Weißer Lastwagen im Securitas-Depot (Foto: dpa)
24. Februar 2006

Dritte Festnahme nach Millionen-Raub

Zwei Tage nach dem Aufsehen erregenden Millionenraub in England ist eine weitere verdächtige Frau verhaftet worden. Die 41-jährige habe mehrere tausend Pfund in bar bei sich gehabt, die möglicherweise aus der Beute des Raubs stammen. Das teilte die Polizei am Freitag mit.

Am Vorabend hatten Fahnder bereits eine 31-jährige Frau und einen 29-jährigen Mann in Haft genommen. Den Verdächtigen wird bislang allerdings keine direkte Beteiligung an dem Überfall auf das Gelddepot in der südostenglischen Ortschaft Tonbridge vorgeworfen.

Bei diesem größten Geldraub in der Geschichte Großbritanniens hatten am frühen Mittwochmorgen als Polizisten getarnte und schwer bewaffnete Täter bis zu 50 Millionen Pfund (73,3 Millionen Euro) erbeutet.

(N24.de, Netzeitung)

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25.02.06 15:28

61594 Postings, 6187 Tage lassmichreinNeues Phantombild von Millionenräuber

Oberwachtmeister Adrian Leppard vor dem Phantombild eines der Täter (Foto: AP)
25. Februar 2006

Neues Phantombild von Millionenräuber

Nach dem Fund eines Teils der Millionen-Beute aus dem Überfall auf einen britischen Geldtransport hat die Polizei die Suche nach den Tätern weiter verstärkt. Am Samstag wurde das Phantombild eines weiteren Tatverdächtigen veröffentlicht.

Es handelte sich um den größten Geldraub in der Geschichte des Königreichs. Die Bemühungen der Forensik-Experten konzentrieren sich vor allem auf einen Kleintransporter, in dem am Freitag ein Teil der Beute sichergestellt worden war.

Nach unbestätigten Medienberichten sollen es rund zwei Millionen Pfund (fast drei Millionen Euro) sein. Das wäre nicht einmal ein Zwanzigstel der auf umgerechnet rund 70 Millionen Euro geschätzten Beute.

Nach einem "heißen Tipp" hatten Polizisten den Minivan der Marke Ford vor einem Hotel unweit des Bahnhofs Ashford International an der Strecke des Eurostar-Schnellzugs von London nach Paris entdeckt.

An dem Überfall auf das Gelddepot in der südostenglischen Ortschaft Tonbridge waren in der Nacht zum Mittwoch mindestens sechs bewaffnete Gangster beteiligt, von denen sich mehrere als Polizisten tarnten.

Schnauzbart und Polizeimütze

Das am Samstag verbreitete Computerbild eines der Männer zeigte einen finster blickenden grobschlächtigen Mann mit Schnauzbart und Polizeimütze. Es entstand nach Angaben der Frau und des Sohns des Gelddepot-Direktors, die der Gangster zusammen mit einem Komplizen entführt hatte.

Mit der Drohung, ihre Geiseln zu erschießen, hatten die Räuber den Direktor gezwungen, der Bande Zutritt zu dem Wertdepot in Tonbridge zu verschaffen. Die Polizei wiederholte am Samstag ihren Aufruf an potenzielle Mitwisser der Tat, sich die Belohnung in Höhe von umgerechnet fast drei Millionen Euro für die Ergreifung der Täter zu verdienen.

Drei vorübergehend festgenommene Verdächtige sind inzwischen aber freigelassen worden. Der Fund eines Teils der Beute wurde als "möglicherweise entscheidender Durchbruch" gewertet. Der Kleintransporter sei eine "wahre Fundgrube für Spuren, die zu den Tätern führen könnten", sagte der britische Sicherheitsexperte Steve Park dem Nachrichtensender Sky News.

Suche nach weißen Kleinlaster

Die Polizei sucht jetzt vor allem nach einem weißen Kleinlastwagen, mit dem der Hauptteil der Beute abtransportiert worden war. Zeitungen veröffentlichten Fotos des Wagens, die von Überwachungskameras in dem überfallenen Gelddepot stammen.

(N24.de, Netzeitung)



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03.03.06 09:31

61594 Postings, 6187 Tage lassmichreinEin Millionär als Millionenräuber?

In diesem Gericht in Maidstone wird Fowler mit zwei weiteren Angeklagten verhört. (Foto: AP)
03. März 2006

Ein Millionär als Millionenräuber?

Von Thomas Burmeister

War es Abenteuerlust oder Geltungsdrang? Was könnte einen Millionär dazu treiben, einen riskanten Millionenraub zu begehen? Acht Tage nach dem größten Geldraub in der Geschichte Großbritanniens steht der 60-Jährige Lebemann John Fowler aus der südostenglischen Stadt Maidstone, dieser umtriebige Unternehmer mit dem Spitznamen «Der Flexible», wegen Verschwörung zum Raub, Entführung und Besitzes von Diebesgut vor dem Haftrichter.

"Er wollte hoch hinaus"

Mitangeklagt sind sein Geschäftspartner Stuart Royle (47) und dessen Freundin Kim Shackleton (38). Weitere Anklagen werden vorbereitet. Doch für die Leute in Maidstone, der Regionalhauptstadt der Grafschaft Kent, scheint bereits fest zu stehen, dass nur einer der «big fish» ist, der «flexible» Fowler eben. «Der wollte immer ganz hoch hinaus, immer die ganz große Nummer sein», sagt eine Frau vor der neuen Wohnanlage «Waterside Gate», wo Fowler fünf Luxuswohnungen gehören.

Sie sind längst nicht alles, was der Mann sein Eigen nennt. Dem Autohändler gehören im Zentrum von Maidstone auch etliche Wohn- und Gewerbe-Immobilien, gekauft für vergleichsweise wenig Geld in den Krisen geschüttelten Siebzigern. Autos deutscher und britischer Nobelmarken zählen ebenso zu seinen Besitztümern wie Ferienwohnungen. Zeitweilig hatte er einen Nachtclub. Sein Farmhaus unweit von London, auf dem die Polizei einen Großteil der Beute entdeckt haben soll, wird auf umgerechnet drei Millionen Euro Wert geschätzt.

"Bling-Bling Linda", die Komplizin?

Auch für seine Frau hatten die Leute einen Spitznamen: «Bling-Bling Linda» - weil sie meist mit Unmengen Schmuck behangen war. Die 48-Jährige gilt der Polizei als Komplizin, ist aber vorläufig gegen Kaution auf freiem Fuß. Geld schien für Fowler nur einmal wirklich ein Problem zu sein. 1992 ging sein Saab-Autohandel Pleite. 20 Angestellte verloren ihre Jobs. Doch schon ein Jahr danach war er auf wundersame Weise wieder im Geschäft mit Luxuskarossen aktiv. Als Töchterchen Amy (21) kürzlich ihren Renault Clio zu Schrott fuhr, war Väterchen flexibel und großzügig. Als Ersatz gab es einen Dreier-BMW, berichtete die Zeitung «Sun».

Fowler liebt sein Luxusleben

Doch mehr noch als durch seinen zur Schau gestellten Reichtum machte der «Flexible» durch Ausschweifungen von sich reden. «Der Fowler war als "Party Animal" bekannt», sagt Sally, die in einem beliebten Pub von Maidstone ausschenkt. Die Kneipe in der Boxley Road heißt «Dog&Gun» und ist nur zwei Minuten vom Stadtgefängnis entfernt, in dem Fowler jetzt in U-Haft sitzt. Ihr Wissen hat die Wirtin aus der Zeitung «Mirror», die ein ganzseitiges Foto von Fowler in Unterhosen und den Armen einer Stripperin veröffentlichte.

Natürlich macht ihn das nicht zum Millionenräuber. Ob die Beweise für eine Verurteilung reichen, bleibt abzuwarten. Viele Fragen sind noch unbeantwortet. Die nach dem Motiv im Falle des Millionärs allemal. Und auch, ob dieser Lebemann wirklich das «Superhirn» hinter Großbritanniens größtem Raub war.

Die Fahndung geht weiter

«Die Fahndung geht weiter», sagt Chef-Ermittler Adrian Leppard, der Mann mit dem Kojak-Schädel, der in Großbritannien mindestens ebenso bekannt ist wie nun der «Flexible Fowler». Bis das ganze Puzzle zusammengesetzt, bis alle Täter hinter Gitter seien und bis schließlich auch der letzte gestohlene Geldsack aufgetrieben sei, so Leppard, «könnten noch viele Monate vergehen, vielleicht gar Jahre». (N24.de; dpa)

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Externe Links:
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06.03.06 15:24

61594 Postings, 6187 Tage lassmichreinZweites Millionenversteck bei London entdeckt

Fahndung nach den britischen Millionenräubern (Foto: AP)
06. März 2006

Zweites Millionenversteck bei London entdeckt

Knapp zwei Wochen nach dem Millionenraub in Großbritannien hat die Polizei offenbar einen weiteren Teil der Beute entdeckt. In den vergangenen 24 Stunden sei Beamten ein "bedeutsamer Fund" gelungen, sagte der Polizeichef der Grafschaft Kent, Michael Fuller, am Montag. Eine Summe nannte er allerdings nicht.

Bis zu der jüngsten Entdeckung seien bereits elf Millionen der am 22. Februar aus einem Bargelddepot in Tonbridge geraubten 53 Millionen Pfund sichergestellt worden, sagte Fuller weiter. Der größte Teil davon sei in einer Autowerkstatt im Südosten Londons gefunden worden.

Medien hatten in der vergangenen Woche berichtet, dass bereits rund 20 Millionen Pfund (29,3 Millionen Euro) der Beute in der Nähe einer Farm unweit des Tatortes entdeckt worden seien. Die Polizei wollte den Bericht aber nicht bestätigen.

Am Montag wurde zudem gegen fünf Verdächtige im Zusammenhang mit dem größten Geldraub der britischen Geschichte Haftbefehl erlassen. Die Polizei nahm laut Fuller über 300 Zeugenaussagen auf und führte mindestens 20 Razzien durch.

(N24.de, Netzeitung)

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