Messerstich in den Rücken - einfach so

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neuester Beitrag: 11.12.06 20:39
eröffnet am: 11.12.06 10:36 von: Sahne Anzahl Beiträge: 37
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11.12.06 10:36
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8215 Postings, 6906 Tage SahneMesserstich in den Rücken - einfach so

Mitten in Karlsruhe

Messerstich in den Rücken - einfach so

Sie sei "außer sich gewesen", hat eine 16-Jährige angegeben, nachdem das Mädchen eine 17-Jährige in Karlsruhe auf offener Straße niedergestochen hatte. Das Opfer starb, die Täterin wurde jetzt verurteilt.
Von Bernd Dörries


 

Tatort Kronenplatz in Karlsruhe
Foto: dpa

 

Nicole wollte gerade Zigaretten holen, als der erste Stich kam. Mit einem Klappmesser, an einer Straßenbahnhaltestelle mitten in Karlsruhe. Fünf Stiche trafen den Oberkörper, einer in den Rücken. Zwei Tage später war die 17-Jährige tot, sie starb in jenem Krankenhaus, in dem sie gerade ein Soziales Jahr machte.

Die Polizei sprach damals von einer neuen Dimension der Gewalt. Die Freunde zogen sich T-Shirts mit einem Bild von Nicole an und liefen durch die Innenstadt. Dort, wo sie starb, legten sie Blumen nieder und stellten Kerzen auf. Auf einem kleinen Schild stand: "Warum?"

Das Landgericht Karlsruhe versuchte in den vergangenen zwei Tagen diese Frage zu klären. Es gibt ein Urteil, aber keine richtige Antwort. Der Vorsitzende Richter sagte am Donnerstag, man habe letztlich keine Erklärung.

In der Nacht zum 1. Juni dieses Jahres war Nicole in der Straßenbahn unterwegs und traf dort auf Nadja, mit der sie früher befreundet war. Die 16-jährige Nadja hatte ihre Clique dabei. Laute Mädchen, die Militärhosen tragen, rauchen und trinken. Die sich in ihrer Clique so benehmen, wie die Jungs es auch tun. Oder noch schlimmer. Nadja wirft Nicole vor, vor einigen Wochen eine Freundin geschlagen zu haben, es wird laut.

Als sie die Straßenbahn verlassen, bekommt Nicole von einer aus der Clique eine Ohrfeige, dann scheint der Streit beigelegt. Die Mädchen wollen rauchen, Nicole will die Zigaretten holen gehen. Nadja nimmt ihr Klappmesser und sticht zu. Eine Wunde ist tiefer als die Länge der Klinge.

Heimtückischer Mord

Von Mittwoch an musste sich Nadja vor dem Landgericht Karlsruhe verantworten, das Verfahren wurde unter Ausschluss der Öffentlichkeit geführt. Die Staatsanwaltschaft sah das Mordmerkmal der Heimtücke für gegeben an. Die Angeklagte ist geständig. In den ersten Vernehmungen hatte Nadja der Polizei zufolge gesagt, sie sei an jenem Tag einfach "außer sich gewesen". Umbringen habe sie Nicole nicht wollen.


Nadja wurde in Kasachstan geboren und kam bald darauf nach Deutschland. Der Vater schlägt sie immer wieder, er kommt später wegen Drogenhandels ins Gefängnis und macht sich danach davon. Nadja fällt schon im Kindergarten durch aggressives Verhalten auf, in der Schule sind die Lehrer überfordert, werden von ihr mit Stühlen beworfen.

Das Jugendamt wird eingeschaltet, kommt aber auch nicht weiter. Nadja ist offenbar nicht so stark, wie sie nach außen hin wirkt. Wirken will. Sie ist lange Bettnässerin und hat später mit Übergewicht zu kämpfen. Ihr Verteidiger Markus Bessler sagt, sie zeige Anfänge einer Persönlichkeitsstörung.

In ihrer Clique ist Nadja die Anführerin, man trinkt, kifft und schlägt sich auch mal. Vor dem Ende ihrer Hauptschulzeit scheint sich das Mädchen zu beruhigen, sie lernt regelmäßig und schafft einen guten Abschluss. Vielleicht entsteht in dieser Zeit so etwas wie ein vages Ziel im Leben. Sie möchte den Realschulabschluss machen.

Schwänzen, Schulverweis, Diebstähle

Als dort kein Platz ist und sie nur auf die Berufsschule kommt, wird die Clique wieder wichtiger als die Zukunft. Sie trinkt noch mehr, und wenn sie trinkt, wird sie aggressiv. "Nachspüler" werden die Schnäpse in der Clique genannt. Die Schule schwänzt sie so oft, bis sie fliegt. Die Kontakte mit der Polizei häufen sich: Diebstahl, Körperverletzung. Sie geht auf Polizisten los, die sie festnehmen wollen.

Sie gerät offenbar außer Kontrolle. Am 2. Juni sticht sie auf Nicole ein, die einmal ihre Freundin war. Sie kommt in Untersuchungshaft und scheint ihre Tat mittlerweile zu bereuen. Sie könne selbst keine Erklärung dafür finden, sagt ihr Verteidiger. Das Gericht verurteilte Nadja wegen Totschlags zu sieben Jahren Jugendhaft. Im Gefängnis soll ihr eine Therapie angeboten werden.

(SZ vom 8.12.2006)

 
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11.12.06 12:12
3

35851 Postings, 6039 Tage TaliskerSchon nicht schlecht

Aber da geht gewiss noch mehr.

Auch wenn es nicht aus #1 hervorgeht, liegt der Verdacht nahe, dass es sich um eine Russlanddeutsche handelt.
Finde ich super, dass hier die Abschiebung einer dt. Staatsbürgerin verlangt wird. Jawoll. Haben wir schon gute Erfahrungen mit gemacht. Und noch viel besser - der Vorschlag mit Sippenhaft. Haben wir auch schon ganz tolle Erfahrungen mit gemacht.
Herr, wirf Hirn.

Kapitalflucht, du hast ne Behauptung aufgestellt, die sich aus #1 nicht ergibt, nicht ich. Bin zwar kein Jurist, aber welchen Anwalt müssen die Angehörigen bezahlen? Da klagt der Staatsanwalt an.

Unserem Strafrecht ist, im Gegensatz zu einigen Leuten hier, der Rachegedanke fremd. Und irgendwie kann ich auch nichts Schlechtes dabei finden, dass man versucht, die Inhaftierte in der Haftzeit so gut es eben geht, zu resozialisieren, auf ein Leben nach der Haft vorzubereiten. Ist auch gesellschaftlich die besten Kosten-/Nutzenrechnung.
Es geht hier um eine 16jährige. Was wäre denn bitte eine angemessene Strafe? Das übliche "Schwanz ab!" scheidet ja irgendwie aus...
Gruß
Talisker

 

11.12.06 12:16

239 Postings, 4946 Tage Kapitalflucht@ BarCode

Wo steht im Opferentschädigungsgesetz das Angehörige Anspruch auf
Entschädigung oder Unterstützung haben?  

11.12.06 12:19
1

68359 Postings, 5991 Tage BarCodeEs zeigt sich bei solchen Diskussionen

immer wieder: Die gute alte Tradition der Blutrache und die Regelungen der Scharia scheinen dem Rachebedürfnis (vor allem der zuschauenden Nicht-Betroffenen) wesentlich gerechter zu werden, als ein rechtsstaatliches Verfahren...

Btw: Bei Gewaltverbrechen wird den sog. Nebenklägern gemäß Opferschutzgesetz übrigens ein Anwalt der Wahl kostenfrei "beigeordnet".

 

Gruß BarCode

 

11.12.06 12:21
1

58960 Postings, 6249 Tage Kalli2003witzig@Talisker

"Es geht hier um eine 16jährige. Was wäre denn bitte eine angemessene Strafe? Das übliche "Schwanz ab!" scheidet ja irgendwie aus..."

unter anderen Umständen hätte ich Dir dafür nen "Witzig" verpasst.

Aber was soll man mit der machen? Wenn die nach der Haft resozialisiert wieder "einfach so" jmd. absticht? Aber andere Alternativen gibts ja wohl nicht.

So long (oder doch besser short?)  

Kalli  

 

11.12.06 12:29
1

35851 Postings, 6039 Tage TaliskerIs nicht witzig gemeint.

7 Jahre für diese Tat finde ich auch nicht gerade viel.
Aber dieses Gejammer "die bekommt auch noch ne Ausbildung im Knast, der gehts da viel zu gut" geht mir auf den Geist. Du sagst da völlig richtig - eine andere Alternative gibt es nicht. Es sei denn, es wird verlangt, diese 16jährige für den gesamten Rest ihres Lebens wegzuschließen.
Die Tote wird nicht wieder lebendig. Man muss sich fragen, was will man erreichen. Rache jawohl nicht, und komme mir keiner, diese Tat wäre mit dem Abschreckungsgedanken ("dafür gehst du bis ans Lebensende in den Knast") verhindert worden.
Gruß
Talisker  

11.12.06 12:32

239 Postings, 4946 Tage Kapitalflucht@ Talisker

schon mal was von Nebenkläger gehört?

Der Rachegedanke ist so alt wie die Menschheit und wenn jemand das Gefühl hat
das ein Täter zu milde bestraft wird und zuviel Unterstützung bekommt schwindet
zwangsläufig der Glaube in dieses Rechtssystem.
Dies kann soweit gehen, das man Selbstjustiz betreibt.

Angemessen für heimtückischen Mord wäre lebenslänglich.

Gruss Kapitalflucht

 

11.12.06 12:40

239 Postings, 4946 Tage Kapitalflucht@ BarCode

Wo steht im Opferschutzgesetz das die Angehörigen des Opfers einen
kostenlosen Anwalt gestellt bekommen?
Und bitte noch Pos. 14 beantworten.  

11.12.06 13:06
1

35851 Postings, 6039 Tage TaliskerKapitalflucht

Faustrecht ist auch ganz schön alt als "Rechtsgedanke". Und? Nennt sich Zivilisation, Rechtsstaat, dies überwunden zu haben.
Zum kostenlosen Anwalt:

http://www.weisser-ring.de/bundesgeschaeftsstelle/...n_info/index.php
daraus:
"Opferanwalt auf Staatskosten für alle schwer betroffenen Verbrechensopfer

1998 folgte das Zeugenschutzgesetz mit Regelungen zur Videovernehmung kindlicher Opferzeugen und der lange überfälligen Einführung des vom Weißen Ring geforderten Opferanwaltes auf Staatskosten, der allerdings nur einem kleinen Teil schwer betroffener Opfer zugestanden wurde. Der Weiße Ring appellierte deshalb an den Gesetzgeber, diesen notwendigen rechtlichen Beistand über den Kreis der Opfer von Sexualstraftaten und versuchter Tötung hinaus kostenfrei auch den Opfern weiterer schwerer Straftaten zukommen zu lassen. Als ebenso unerträglich kritisierte der Weiße Ring, dass Eltern ermordeter Kinder ein Anspruch auf einen vom Staat bezahlten Opferanwalt versagt blieb. Im Opferrechtsreformgesetz aus dem Jahr 2004 wurde zumindest dieser beschämende Zustand beendet."

Vor allem aber lies mal
http://de.wikipedia.org/wiki/Jugendstrafrecht
dort den Absatz "Rechtspolitische Erwägungen"
Und immer dran denken, es geht hier um eine Sechzehnjährige...
Gruß
Talisker


 

11.12.06 13:07

68359 Postings, 5991 Tage BarCodeBin ich dein Google-Sklave, kapitalflucht?

Wenn dich was interessiert, dann such dir die Infos bitte selbst zusammen. Zum Beispiel bei den verschiedenen Opferschutz-Vereinigungen wie "Der weiße Ring" usw.
Das Opferschutzgesetz verweist auf diverse andere Gesetze, etwa das Bundesversorgungsgesetz. Soll ich jetzt ein Jurastudium anfangen, um deine Neugier zu befriedigen?

Jedenfalls zum Anwalt:

Opferanwalt auf Staatskosten für alle schwer betroffenen Verbrechensopfer

1998 folgte das Zeugenschutzgesetz mit Regelungen zur Videovernehmung kindlicher Opferzeugen und der lange überfälligen Einführung des vom Weißen Ring geforderten Opferanwaltes auf Staatskosten, der allerdings nur einem kleinen Teil schwer betroffener Opfer zugestanden wurde. Der Weiße Ring appellierte deshalb an den Gesetzgeber, diesen notwendigen rechtlichen Beistand über den Kreis der Opfer von Sexualstraftaten und versuchter Tötung hinaus kostenfrei auch den Opfern weiterer schwerer Straftaten zukommen zu lassen. Als ebenso unerträglich kritisierte der Weiße Ring, dass Eltern ermordeter Kinder ein Anspruch auf einen vom Staat bezahlten Opferanwalt versagt blieb. Im Opferrechtsreformgesetz aus dem Jahr 2004 wurde zumindest dieser beschämende Zustand beendet

http://209.85.135.104/...ger&hl=de&gl=de&ct=clnk&cd=2

Hinterbliebenenentschädigungen und Schadenersatzansprüche gegen den Täter findest du in den einschlägigen Gesetzestexten. Selber Googeln macht schlau.

Im Übrigen unterstütze ich durchaus die Forderungen des Weißen Ring nach besseren Regelungen. Aber sie erkennen immerhin an, was derzeit schon Rechtslage ist. Und stellen ihre Forderungen deshalb auch weniger Stammtisch-mäßig und dafür fundiert.

Gruß BarCode

 

11.12.06 13:11

1010 Postings, 5901 Tage spaltergleich platzt die Wurst

es geht hiet um eine sechzehnjährige, ja klar

die hat jemanden umgebracht, ermordet, tot, für immer weg

lebenslänglich halte ich für angemessen, aber ohne Entlassung nach 15 Jahren

sondern bis zum Ende des Lebens

Greetz    

11.12.06 13:14

35851 Postings, 6039 Tage TaliskerNennt mich ab jetzt Google-Sklave

Mein link is aber irgendwie hübscher, weil kürzer, BarCode, du alter JIMPSer ;-)
Gruß
Talisker  

11.12.06 13:42
1

Clubmitglied, 7958 Postings, 7043 Tage maxperformance@talisker #13

auch wenn es aus #1 nicht hervorgeht, dass es sich um eine Rußlanddeutsche handelt???

#1: "Nadja wurde in Kasachstan geboren und kam bald darauf nach Deutschland"

Liest Du die Texte gar nicht sondern nur die Reaktionen? Der Verdacht liegt nahe.

Und noch was zum deutschen Staatsbürgertum. Natürlich kann man deutsche Staatsbürger nach gängiger Reschtslage nicht Abschieben, daher habe ich ja den Konjunktiv verwendet.
Aber die Rechtslage kann geändert werden. Nicht umsonst kennt das BGB einen verlängerten Eigentumsvorbehalt bei einem Kaufvertrag bis zur endgültigen Bezahlung.
Analog wäre ein verlängerter Einbürgerungsvorbehalt bis zur endgültigen Integration denkbar. Ob man das auf Familienangehörige ausweitet sehe ich eher skeptisch, wobei es das Abschreckungspotential erhöhen würde.
Und darum geht es, Knast ist keine Abschreckung - Abschiebung schon...


gruß Maxp.  

11.12.06 13:49

239 Postings, 4946 Tage Kapitalflucht@ BarCode

Wenn man was behauptet sollte man es auch belegen können was Du endlich mit
Pos. 21 auch getan hast.
Das Opferrechtsreformgesetz aus dem Jahr 2004 das Eltern ermordeter Kinder ein
Anspruch auf einen vom Staat bezahlten Opferanwalt zuspricht war mir noch nicht
bekannt.

@ Talisker Wenn jemand einen heimtückischen Mord (fünf Stiche in den Oberkörper!)
begeht, sollte derjenige lebenslänglich bekommen. Mit 16 Jahren kann man von jeden  geistig zurechnungsfähigen Menschen erwarten das Er weis das Mord Unrecht ist.

 

11.12.06 13:56

68359 Postings, 5991 Tage BarCodeWenn ich etwas poste

kannst du davon ausgehen, dass ich mich in 99% der Fälle vorher kundig gemacht habe - sofern es sich nicht um eine einfache Meinungsäußerung handelt. Irrtum natürlich selbst bei mir nicht ausgeschlossen.
Hast du dir etwa die Mühe gemacht, dich vor deinen Polterpostings über die aktuelle Rechtslage zu erkundigen?
Und wenn du der Meinung bist, das, was ich behaupte, abstreiten zu müssen, steht es dir immer frei, das Gegenteil zu beweisen...

 

Gruß BarCode

 

11.12.06 14:03

35851 Postings, 6039 Tage Taliskermaxperformance,

ich weiß nicht, was du von mir willst bzw. worauf du hinaus willst.
Wäre ich in #1 nicht auf eben diesen von dir zitierten Satz gestoßen, wäre ich wohl kaum auf meinen naheliegenden Verdacht der Russlanddeutschen gekommen? (es besteht ja noch die kleine, eher unwahrscheinliche Möglichkeit, dass sie Kasachin ist)
Dein Verdacht ist falsch.

Dass es in Deutschland unmöglich ist, dt. Staatsbürger abzuschieben bzw. ihnen die Staatsbürgerschaft zu entziehen, hat u.a. mit unserer Geschichte zu tun.
Und du kannst doch nicht ernsthaft glauben, der Abschreckungsgedanke (dann wirst du abgeschoben) hätte diese Tat verhindert.


Kapitalflucht,
dann kommen wir wohl nicht auf einen Nenner. Ich halte die Unterscheidung Erwachsenenstrafrecht/Jugendstrafrecht für sinnvoll. So wie ich auch nicht jedem Kind/Jugendlichen die gleichen Rechte wie einem Erwachsenen zubillige.
Gruß
Talisker  

11.12.06 14:04
1

6506 Postings, 6806 Tage Bankerslast# 26, Bar Code, Du solltest hier

einige detaillierte Präzedenzfälle nennen, Opferentschädigung etc. Das könnte einige Mißverständnisse ausräumen

Gruß BL  

11.12.06 14:13

1270 Postings, 5759 Tage LavatiMord aus lange Weile und kein Totschlag im Afekt

last euch das mal durch den Kopf gehen. Die Todesstrafe wurde abgeschafft, weil kein Mensch das Recht hat über das Leben eines anderen zu entscheiden. Was bitte macht man aber mit Menschen die keine Entscheidung treffen sondern nur hirnlos handeln? Weil die graue Masse im Kopf hat das Mädel bei Ihrer Tat auf Garantie nicht benutzt. Und zu guter letzt fragt euch mal, wie Ihr darüber denken würdet wenn soetwas in eurem eigenen Umfeld geschehen würde(eigene Familie). Mit ausreichend Abstand ist die Diskussion immer leicht!!  

11.12.06 14:18
2

239 Postings, 4946 Tage KapitalfluchtSelbst beim unseren Jugendstrafrecht

hätte es die möglikeit einer höheren Strafe gegeben.
Aber Nicole ist ja eh schon tot, man kann Sie ja nicht mehr lebendig machen.
Und die arme erst 16 jährige Nadja ......

Solche Richter die bei heimtückischen Mord den viel zu geringen Strafrahmen
nicht ausnützen machen mich wütend.
Es ist möglich das Nadja nach 5 Jahren wieder drausen ist. Für mich ist das
unverständlich.  

11.12.06 15:35

35851 Postings, 6039 Tage TaliskerZum Nachdenken für Kapitalflucht

http://www.ariva.de/board/277233

Zur Sicherheit füge ich aber bei: Is nich ganz ernstgemeint ;-)
Gruß
Talisker  

11.12.06 16:18

239 Postings, 4946 Tage KapitalfluchtIch plediere zwar für härtere Gesetze,

das was die Amis da machen spottet jeder beschreibung.
Einen 4jährigen der sexuellen Belästigung zu beschuldigen ist lächerlich.
Der 4 jährige war sich seiner "Tat" gar nicht bewust, die 16jährige Nadja war
sich Ihrer Tat sehr wohl bewust.  

11.12.06 17:53

35851 Postings, 6039 Tage TaliskerEin ähnlicher Fall

Zeigt auch ein wenig deutlicher, wie Jugendstrafrecht und Richter so ticken:
http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,453828,00.html
Gruß
Talisker  

11.12.06 18:24

239 Postings, 4946 Tage KapitalfluchtPos. 33 Bei einem solchen brutalen Mord

nicht die Höchststrafe zu geben, ist für mich nicht nachvollziehbar.
Was für Richter haben wir eigentlich?
Rücksichtsnahme gegenüber Schwerstkrimminellen ist falsch!
Warum denkt eigentlich niemand an die Gefühle von der Mutter der getöteten
Jennifer?


*Opferbeistand Jürgen Trautmann erklärte, die Mutter des Opfers habe das Urteil unter    Tränen zu Kenntnis genommen. Seine Mandantin sei schockiert und könne nicht verstehen, warum der Täter nicht mit dem vollen Strafmaß belegt worden sei*  

11.12.06 20:16

239 Postings, 4946 Tage KapitalfluchtGerade kam im Fernsehen etwas über den Mord

von Jennifer (Pro 7 Nachrichten). Besonders schlimm war die Aussage:

*Der Mörder von Jennifer hatte keinerlei Anzeichen von Reue gezeigt.*

Menschen die selbst nach einen Mord keine Reue zeigen, verdienen keine
milde Urteile.

Gruss Kapitalflucht  

11.12.06 20:22

6198 Postings, 6075 Tage Palmengel@ Geldflucht

ein Mörder verdient  auch keine milderen Umstände, wenn er Reue zeigt....
.................................................................­.

Palme...

 

11.12.06 20:39

239 Postings, 4946 Tage Kapitalflucht@Palmbengel

Unter bestimmten Voraussetzungen würde ich auch einen Mörder mildere Umstände
einräumen. Die Reue seiner Tat wäre eine davon.

 

Gruss Kapitalflucht

 

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