Mehr Power im Wahlkampf

Seite 1 von 1
neuester Beitrag: 12.09.05 08:12
eröffnet am: 12.09.05 08:12 von: permanent Anzahl Beiträge: 1
neuester Beitrag: 12.09.05 08:12 von: permanent Leser gesamt: 112
davon Heute: 1
bewertet mit 0 Sternen

12.09.05 08:12

20752 Postings, 6218 Tage permanentMehr Power im Wahlkampf

Montag, 12. September 2005
Merz und Wulff fordern
Mehr Power im Wahlkampf

Die CDU-Spitzenpolitiker Christian Wulff und Friedrich Merz haben sich für eine Zuspitzung des Wahlkampfes in den letzten Tagen vor der Abstimmung ausgesprochen. "Wir müssen den Bürgern in den kommenden Tagen ganz klar sagen, wie die Alternative lautet: Rot-Rot-Grün oder Union und FDP", sagte Merz in einem Interview der "Bild"-Zeitung.

Wulff, der niedersächsischer Ministerpräsident ist, sagte dazu in dem gemeinsamen Gespräch: "Entscheidend wird sein, dass die Bürger mit Union und FDP wirtschaftlichen Aufstieg und mit Rot-Grün plus Sozialismus weiteren Niedergang verbinden." Die Große Koalition sei nur eine große Illusion, sagte Merz.

Beide Politiker stellten sich uneingeschränkt hinter Kanzlerkandidatin Angela Merkel: Sie "wird mit unser aller Unterstützung eine exzellente Kanzlerin sein", sagte Wulff. Sie werde die mutigen, aber notwendigen Veränderungen am Arbeitsmarkt, beim Bürokratieabbau, der Senkung der Lohnzusatzkosten und für ein einfaches Steuerrecht durchsetzen. Merz sagte: "Ich bin sicher, dass Angela Merkel und wir als Mannschaft es schaffen werden."

Wulff sprach sich zugleich für eine führende Rolle von Merz in der Zukunft aus: "Mit Friedrich Merz wird ökonomische Kompetenz verbunden. Den Bürgern ist wichtig, dass Politiker vorangehen, die ein Gesamtkonzept haben, wie Deutschland zu alter Stärke zurückfindet. Deswegen ist Friedrich Merz unentbehrlich in der Spitzenmannschaft der Union."

Merz hatte nach der Bundestagswahl 2002 seinen Posten als Chef der Unions-Bundestagsfraktion an Merkel verloren.

 

   Antwort einfügen - nach oben