McKinsey-Berater: was man sich alles bieten lassen

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neuester Beitrag: 24.12.06 16:04
eröffnet am: 21.12.06 15:12 von: Ommea Anzahl Beiträge: 14
neuester Beitrag: 24.12.06 16:04 von: Slater Leser gesamt: 5605
davon Heute: 1
bewertet mit 19 Sternen

21.12.06 15:12
19

2324 Postings, 5336 Tage OmmeaMcKinsey-Berater: was man sich alles bieten lassen

muss ...



Heute morgen habe ich mir eine Projekt-Präsentation eines McKinsey-Wichtigtuer-Stabes ansehen müssen, die ich allerdings nicht bis zum Ende verfolgt habe ...

Mir ist - und das war der Grund meines Abbruchs - aufgefallen, dass junge, aufstrebende und sehr wichtige Berater ihr Heil scheinbar in der Google-lei suchen und dann tatsächlich ergoogelte Seiten als fachwissenschaftliche Quellen angeben ...

Also, vielleicht liege ich ja falsch, aber Wikipedia z.B. ist für mich keinerlei fachwissenschaftliche Seite, geschweige denn auch nur einer Fußnote in einem Text wert ...

Scheinbar sind wir aber bereits da angekommen, wo PISA uns hingeführt hat ... die tolle IT-Welt wird als fachwissenschaftliches Blatt empfunden und das nicht nur von armen SchülerInnen, sondern von Unternehmensberatern und sogenannten Helden der Wirtschaft ... Menschen, die sich einen Bart stehen lassen müssen, um wenigstens auf 30 Jahre geschätzt zu werden ...

Da bleibt mir nur eines zu sagen: Danke, freie IT-Welt ... und hoffentlich gelingt es mir irgendwann das alles hier als fachwissenschaftliche Abhandlung zu sehen ...


Au weia ... aber scheinbar haben selbst Unternehmensberater Probleme qualifizierte Mitarbeiter zu finden ...

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:-))

Ommea
 

21.12.06 15:20
1

10041 Postings, 6735 Tage BeMiDie suchen immer nur Menschen

mit Leidenschaft,
mehr nicht.

Deren Anforderungsprofil:

http://www.karriere.mckinsey.de/flash.html?gotoID=undefined  

21.12.06 15:27
4

12234 Postings, 6569 Tage GeselleMein schönstes Erlebnis war

als ich einmal ein Gegengutachten zu einem McKinsey-Gutachten und ein Gegengutachten zu Berger&Partner schreiben durfte und es dann zu Honorarkürzungen bei den "Beraterfirmen" kam. Das war teilweise sehr unseriös was die da trieben.

Das einzige was die können müssen, sind aufgemotzte Powerpointpräsentationen. Inhalt wird leider selten von der Geschäftsführungen (Adressaten der Gutachten) hinterfragt. Da würde man sonst sehr schnell rausfinden, dass da nach einer sehr dünnen und wunderschönen Oberfläche nix mehr ist.

Beste Grüße vom Gesellen    

 

21.12.06 15:33
4

44542 Postings, 7305 Tage Slaterdeswegen beraten sie ja, wenn sie wüßten, wie es

geht, würden sie selbst ein Unternehmen gründen.  

21.12.06 15:36

6337 Postings, 7396 Tage hardymanIst shortkiller

etwa bei McKinsey, das würde passen?*gggg*  

21.12.06 15:39
3

12234 Postings, 6569 Tage Geselle@slater, so pauschal würde ich es nicht sehen

Berater können schon hilfreich sein, aber dazu muß der Berater auch etwas auf dem Kasten haben. Leute, die vorher nie in der Praxis waren, kommen nur mit Uni-Wissen in die Beratung und dann gute Nacht. Da werden dann Theorien aufgestellt und Einsparpotentiale generiert, die weit weg von gut und böse sind.

Große Unternehmensberatungsfirmen werden doch i.d.R. nur für die Argumentation für einschneidenden Maßnahmen hergenommen. Das Ergebnis steht doch schon vorher fest. Da muß eben ein Berater her, der das vorgegeben Ziel von z.B. 10% Stellenabbau "erarbeitet". Nur ist dann der Berater dran schuld und nicht der Geschäftsführer ;-)

Beste Grüße vom Gesellen    

 

21.12.06 15:43
8

10041 Postings, 6735 Tage BeMiUnternehmensberatungen

setzen i.d.R. nur das um,
wozu die Geschlechtsführung zu feige ist.
Dafür braucht man einen Dr., smarte Jugend und Eloquenz.
Die meisten Mitarbeiter knicken angesichts derartiger
"Kompetenzen" gläubig ein,
auch wenn das alles alter BWL-Schmarren ist.  

21.12.06 16:14
2

2324 Postings, 5336 Tage OmmeaWas jetzt noch zu klären wäre: ist das Honorar

jetzt fällig, oder sollte man das Honorar auf die Powerpoint-Zeit bis zum Abbruch des Vortrags umrechnen, oder schlicht und ergreifend den netten Beratern ein Essen spendieren und mit einem bedauerlichen Händedruck alles gute für´s neue Jahr wünschen ...

man könnte natürlich auch die eigene aufgewendete, verschwendete Zeit gegenrechnen und McKinsey eine Rechnung schicken ...

krass ...
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:-))

Ommea

 

21.12.06 16:19

12234 Postings, 6569 Tage Gesellemamoe, kommt auf den Auftrag drauf an

Was hattest Du denn bestellt? Eine Powerpointpräsentation?  Oder gibt es Fakten, anhand Du das besser bewerten kannst? Schau Dir doch den Vertrag mal etwas genauer an, dann hast Du da zumindest einen Anhaltspunkt ;-)

Beste Grüße vom Gesellen    

 

21.12.06 16:20

13436 Postings, 7467 Tage blindfishna ja...

wie war es ausgemacht!? war die präsentation das ergebnis eines auftrags!? oder wollten die bei dir nen auftrag bekommen!? wie sieht ein eventueller vertrag aus!?

gruß :-)  

21.12.06 16:29

2324 Postings, 5336 Tage Ommeablindfish: ich entscheide mich für Variante 3:

ich lade die netten Berater zum Hifi-Hören ein und zeige ihnen den CD-Wunderspray incl. dem Phasentester und lasse mir das Ganze dann mal wissenschaftlich-physikalisch von ihnen erklären ...

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:-))

Ommea
 

21.12.06 16:35

10041 Postings, 6735 Tage BeMiImmer noch?

befindet sich noch im Aufbau


Zur Person
 

21.12.06 16:38
2

13436 Postings, 7467 Tage blindfish*ggg* ommea...

soll ich mal eben schnell googlen und dir was schicken!? dann kannst du ihnen die unterlagen gleich vorab überreichen und sie müssen nicht noch selber was tun - nicht, daß du sie überforderst ;-))  

24.12.06 16:04
2

44542 Postings, 7305 Tage Slaterdas Entscheidende ist doch, daß Berater

nie die Verantwortung für Ihre Empfehlungen übernehmen müssen...wie Anal-lysten  

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