Massentlassungen senken die Kosten, steigern den Gewinn und erfreuen den Aktionär!

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neuester Beitrag: 14.12.06 18:56
eröffnet am: 14.12.06 18:56 von: fuller81 Anzahl Beiträge: 1
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2 Postings, 5100 Tage fuller81Massentlassungen senken die Kosten, steigern den Gewinn und erfreuen den Aktionär!

Genau so ist es und so ist es auch richtig!

Beispiel: der Allianz-Konzern erzielt jedes Jahr Gewinne in Milliardenhöhe.
Trotzdem wurden vor einigen Monaten Massenentlassungen angekündigt.
Der Sinn des Ganzen: in Zukunft müssen nun weniger Mitarbeiter mehr arbeiten, dafür werden die Gehälter der Entlassenen eingespart. Dies wiederum senkt die Kosten der Allianz AG und steigert deren Gewinn (in der Fachterminologie nennt man dies auch Produktivitätssteigerung. Und daraufhin wiederum reagiert der Börsenkurs mit einem Freundensprung. Ihr könnt es auch mal bei anderen AGs beobachten: kommt die Meldung von Massenentlassungen, macht die Aktie einen Jump nach oben und wir Aktionäre können uns freuen!
Bei Allianz war ich dabei und bei Bayer und Intel auch. War jedesmal echt happy als zuerst die Meldung über Massentlassungen im Radio kam und ich dann später die Kursgewinne in meinem Depot gesehen habe!

Nach dieser Nachhilfestunde in VWL nun noch ein paar Worte zu dem anderen Punkt,über den sich einige Ungebildete und ewig Gestrige ja immer wieder aufregen: der völlig mißverstandene menschliche Aspekt. Meine Meinung: ich habe Null Mitleid mit den Leuten die da entlassen werden! Beispiel Allianz: die meisten von denen haben doch bestimmt doch ein dickes Auto vor der Tür stehen, fahren jedes Jahr 3 mal in Urlaub,haben den neuesten technischen Schnickschack in Ihrer Wohnung und die Ehefrau und die lieben Kinderchen tragen Markenklamotten und werfen das Geld zum Fenster raus!
Aber wenn es dann mal Entlassungen gibt, ist sogleich das Geschrei groß, die bösen Vorstände und Aktionäre sind an allem schuld und der Staat soll helfen und mit Millionen und Milliarden einspringen. Und alles nur, weil er oder Sie so blöde war und sein/Ihr Gehalt ständig zum Fenster rausgeworfen hat, statt vorzusorgen für schlechte Zeiten. Und wenn ausnahmsweise doch ein paar von denen mal nicht alles verschwendet haben, sondern ein paar Euro sparen,dann sind Sie auch noch zu faul, sich über renditestarke Kapital-Anlagen zu informieren, sondern legen das Geld aufs Sparbuch für 0,5% Zinsen.
Für solche Leute hab ich kein Mitleid und Verständnis, absolut Null!
Ich bin nämlich sparsam, verwende viel Zeit für die Lektüre von Börsenzeitschriften und investiere mein Geld an der Börse! Und dafür will ich dann zu Recht eine gute Rendite haben!

Also noch mal: Massenentlassungen senken die Kosten, steigern den Gewinn und erfreuen den Aktionär!
So ist das richtig!

Und deswegen müssen auch endlich die Interessen der Kapitalanleger stärker berücksichtigt werden: Schluß mit der Besteuerung von Dividenden und Zinserträgen, höhere Freibeträge, niedrigere Unternehmenssteuer!
Schließlich hat der Kapitalismus gesiegt und damit müssen auch die Rechte der Anleger endlich besser vertreten werden.
Und wer noch mehr Nachhilfeunterricht in Sachen Börse braucht:
http://www.wallstreet-online.de/dyn/community/forum.html?forum_id=96  

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