Mal ein wenig Kontrastprogramm zu Henriko F.

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neuester Beitrag: 23.12.06 22:26
eröffnet am: 22.12.06 14:38 von: Talisker Anzahl Beiträge: 33
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22.12.06 14:38
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36800 Postings, 6276 Tage TaliskerMal ein wenig Kontrastprogramm zu Henriko F.



«Man arbeitet Vollzeit, aber Hartz IV bleibt»
22. Dez 08:21

Seit einem Monat fahren Langzeitarbeitslose in Leipziger Straßenbahnen mit, um den Fahrgästen besseren Service zu bieten. Eine Netzeitungs-Reporterin begleitete eine von ihnen bei ihrer Schicht.

Von Bettina Less, Leipzig

Die neue, blau-orangene Straßenbahn der Linie sieben rattert nur leise. Geschmeidig schlängelt sie sich durch Leipzigs Osten: graue Häuserzeilen, abgerissene Markisen vor den Geschäften, zugemauerte Fenster und Türen. Dazwischen ragen nur wenige Altbauten durch ihren frischen Anstrich heraus.
«Das war Anfang der Neunziger mal eine feine Adresse», sagt Brigitte Rieger. Sie ist klein, und in ihren braunen, dauergewellten Haaren sind noch Reste einer rötlichen Färbung zu sehen. «Jetzt wohnen hier eher sozial Schwache, weil die Mieten so billig sind.»

Sicherheit in Leipzigs Bahnen

Brigitte Rieger ist offiziell langzeitarbeitslos, jobbt aber im so genannten Begleit-Dienst «Aktiv-Office» der Leipziger Verkehrsbetriebe LVB. Auf Ärmel und Hemdkragen ihrer grau-blauen Uniform steht in goldgelber Schrift «Service». Am Ausstieg der Straßenbahn, die sie liebevoll sächselnd «meene Bimmel» nennt, hält sie sich an einer Stange fest, wenn es in die Kurven geht.

Sie und ihre Kollegen sollen mit ihrer bloßen Anwesenheit für mehr Sicherheit und weniger Vandalismus in Leipzigs Bahnen sorgen, beim Ein- und Aussteigen helfen, über den Fahrplan informieren. Wie bei normalen Ein-Euro-Jobs auch dürfen sie allerdings nichts tun, wofür eine reguläre Stelle geschaffen werden müsste.

600 Bewerber auf 300 Stellen

Stichwort
"Active Office"
Das Pilotprojekt «Active Office» wurde auf Initiative von Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee (SPD) im September 2006 gestartet. Träger sind die Arbeitsgemeinschaft Leipzig und die Leipziger Verkehrsbetriebe.
Im Laufe des Jahrs 2007 sollen bis zu 300 Fahrgast-Begleiter im Einsatz sein.
Der Unterschied zu anderen Ein-Euro-Jobs ist, dass er nicht auf ein halbes Jahr befristet ist, sondern auf drei Jahre. Und: Er ist freiwillig. Brigitte Rieger musste sich bewerben und im Vorstellungsgespräch überzeugen. Auf 300 ausgeschriebene Stellen kamen 600 Bewerber.

«In Richtung unserer Endhaltestellen sieht die Stadt schon recht schäbig aus», sagt Rieger. Die Linie sieben sei vielleicht deswegen besonders von Vandalismus betroffen, zerkratzte Scheiben, kaputte Sitze, Graffitis. Das sei so ein «bestimmtes Klientel», das hier nachts fahre, sagt Rieger.
Eine Schicht wird in Zweier-Teams gefahren und dauert sechs Stunden. «Manchmal geht das dann bis 1.20 Uhr», sagt Rieger. «Party-Bahn-Dienst» nennen sie das, wie sie lachend erzählt. Zum Feiern ist denjenigen, die diese Schicht bekommen, aber nicht zumute.

«Da gibt es schon mal blöde Anmachen. Die Jugendlichen sagen dann abfällig ´Guck mal, da sind wieder die Ein-Euro-Jobber´ und lachen dann.» Aber wenn sie mit sich im Reinen sei, dann seien ihr die Blicke egal, sagt Rieger. Sorgen mache es ihr eher, wenn die Leute andere Fahrgäste belästigen. Dann nämlich muss sie sich überlegen, ob sie einschreitet oder ob die eigene Sicherheit vorgeht. Das hat sie im Deeskalationstraining gelernt, bevor sie den Job angetreten hat.

Betrunkene Fahrgäste pöbeln herum

Bei einer Nachtfahrt war ein Fahrgast sturzbetrunken, pöbelte herum. Sie und ihr Kollege mussten ihn ermahnen, «erst einmal, dann ein zweites Mal. Dann haben wir ihm gedroht, dass wir gleich von unserem Hausrecht Gebrauch machen.» Daraufhin sei er ausgestiegen ? glücklicherweise. Anfassen nämlich dürfen die Fahrgast-Begleiter die Leute nicht ? sie sind schließlich nicht die Polizei oder ein Sicherheitsdienst.

Wenn es darauf ankommt, können sie nur mit ihren Diensthandys die Polizei anrufen. In solchen Situationen «rutscht einem schonmal das Herz in die Hose», sagt Rieger. Dabei ist sie eigentlich eher eine robuste Frau, die nicht wirkt, als könne sie noch etwas erschüttern.
Eigentlich sei es aber ein unspektakulärer Job. Für die Fahrgäste da sein, ab und zu ein positives Feedback von ihnen bekommen, das findet Rieger schön. Sie hat Spaß an ihrer Arbeit, ist froh, nicht mehr so isoliert zu sein wie vorher.

Es gab Zeiten in ihrem Leben, da konnte Rieger das Gefühl, nicht gebraucht zu werden, nicht mehr ertragen. «Manchmal hat man die Faxen dicke, wenn man mal zweieinhalb Jahre zuhause war.» Das war die längste Zeit am Stück, die sie arbeitslos war. Sie spricht in der unpersönlichen Form von sich, als ob sie sich dadurch von dieser Zeit besser abgrenzen könnte. Die Worte kommen zögernd. «Da war man mental am Boden, verkriecht sich zuhause, will nirgends mehr hin. Man hat keine Hoffnung.»

Karriere-Ende nach der Wende

Dabei hatte Rieger einmal eine glänzende Karriere vor sich. Nach der Schriftsetzer-Lehre studierte sie Gesellschafts-Wissenschaft und schloss mit einem Diplom ab. Den Titel darf sie «in Westdeutschland» aber nicht tragen. «Das waren systemrelevante Bildungsinhalte, die ich studiert habe. Das zählt seit 1990 nichts mehr.»

Zu DDR-Zeiten arbeitete sie für die Gewerkschaft und schaffte es bis in die Betriebs- Gewerkschaftsleitung ? ein angesehener Posten, auch bei den Mitarbeitern. «Nach der Wende hat mir das aber nur geschadet.» Ganz leise sagt sie das und ein wenig bitter. Eigentlich wäre es ihr lieber, wenn niemand wüsste, was sie damals machte. Man könne ja nie wissen, ob es die Arbeitgeber störe. Sie seufzt. Als die DDR zusammenbrach, war es mit der Karriere vorbei. Damals war sie 37 Jahre alt. Seitdem hatte sie nie wieder einen festen Job.

Wie viele Bewerbungen Brigitte Rieger in den letzten Jahren geschrieben hat, hat sie nicht gezählt. «Ich habe mich einfach so viel wie möglich beworben. Überall. Und beim Arbeitsamt frage ich auch regelmäßig nach. Schon aus Trotz.» Ihr Lachen deutet an: Eine Stelle haben die ohnehin nicht für sie.

«In meinem Alter ist das schon schwierig», sagt die 53-Jährige. Sie machte Fortbildungen und Umschulungen, zur Personal-Referentin und zur Online-Redakteurin. Hangelte sich dann von einer Arbeitsplatzbeschaffungsmaßnahme zur nächsten, engagierte sich ehrenamtlich und macht sogar Presse- und Öffentlichkeitsarbeit für einen großen Leipziger Verein.

«Hartz IV bleibt trotzdem»

Der Job als Fahrgast-Begleiterin gibt ihr zumindest für die nächsten drei Jahre eine Perspektive. Dennoch liegen die Schattenseiten auf der Hand: «Wie soll ich das sagen. Man arbeitet eben fast Vollzeit, und Hartz IV bleibt trotzdem.» Je nach Einsatz verdienen sich die Langzeitarbeitslosen bis zu 150 Euro monatlich dazu. Sie arbeiten etwa 30 Stunden die Woche. Richtig unabhängig fühlt sich Rieger nicht. Obwohl sie arbeitet, hat sie auch weiter Bewerbungs-Pflicht. Sie solle selber versuchen, ihre Situation zu beenden, sagt ihr die Arbeitsagentur.

Wie es nach dem Job als Fahrgastbegleiterin weitergeht? Die LVB haben den Langzeitarbeitslosen gesagt, dass die Teilnehmer «bei entsprechender Eignung» gute Chancen auf eine feste Stelle hätten. «Das wäre schon schön», findet Rieger. «Aber immer heißt es: könnte, würde, sollte.» Was in drei Jahren geschehe, könne ja niemand wissen. Natürlich hoffe sie darauf. «Aber ob es dann reicht und man 'würdig' ist für das Unternehmen?», fragt sie lachend in das Rattern der Straßenbahn hinein. «Naja, wer weiß.»

http://www.netzeitung.de/arbeitundberuf/479948.html  
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7 Postings ausgeblendet.

22.12.06 18:12

8028 Postings, 6464 Tage Rigomaxbrokeboy(7): Bist Du sicher?

Guck mal da:
http://www.bmwi.de/BMWi/Navigation/...usbildungsberufe,did=68518.html

Allerdings habe ich den Eindruck, daß einige der Fähigkeiten, die einen guten Schriftsetzer auszeichnen, bei moderner Mediengestaltung teilweise in Vergessenheit geraten sind.

Früher wußten Schriftsetzer, daß man mit der Anzahl der verschiedenen Schriften und den Auszeichnungen sparsam umgehen muß. Wenn ich mir so manche Webseiten ansehe, habe ich den Eindruck, daß deren Entwerfer meinen, unter 5 Schriften wär's nichts.

Früher waren Schriftsetzer Experten in Rechtschreibung und darin häufig weit besser als Deutschlehrer. Na gut, die Deutschlehrer sind auch nicht mehr, was sie mal waren... .  

22.12.06 18:23

36800 Postings, 6276 Tage Taliskerbrokeboy,

ich habe auch den Kenntnisstand, dass es noch die Ausbildung Schriftsetzer gibt, s. auch den Link von Rigomax.

Aber ist doch interessant, die Reaktionen hier. Will ja nicht übers Ziel hinausschießen, aber die Ausbildung von Henrico F. wurde so gar nicht thematisiert, was er an Jobs mit seinen körperlichen Gebrechen übrehaupt noch machen kann, interessierte kaum jemanden. Da waren die Reaktionen gänzlich andere als hier im Thread.
Nur so ne Beobachtung.
Gruß
Talisker  

22.12.06 18:39

2745 Postings, 5489 Tage Bullish_HaramiEigentlich lasse ich mich nicht

zu solchen Bemerkungen hinreissen, aber dieser Herr F. ist für mich der Inbegriff des "auf Kosten Anderer lebenden".

Grüße
Bullish  

22.12.06 18:45
2

16572 Postings, 6707 Tage MadChartMachen wir uns nichts vor

es gibt unter den Langzeitarbeitslosen einen gewissen Anteil von nicht vermittelbaren Leuten. Keine brauchbare Ausbildung, körperliche Gebrechen, dummgesoffen, faul, das alles in beliebiger Kombination. Da kann auch ein herr Beck nichts tun.

Wie sich das im Fall Henrico F. konkret verhält, weiß ich allerdings natürlich nicht.



 

22.12.06 18:56

26159 Postings, 6105 Tage AbsoluterNeulingMach Dir nichts vor

Henrico vereint 3 von 4 Deiner Kriterien.
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Aber DANKE für das "Kleine" Lob von die
bezüglich meiner kleine Arbeit was andere betrifft.
Das tat mir nun einmal richtig gut.  

22.12.06 18:57
1

36800 Postings, 6276 Tage TaliskerInwiefern?

Hat er ne brauchbare Ausbildung?
Gruß
Talisker  

22.12.06 19:04

26159 Postings, 6105 Tage AbsoluterNeulingGenau

Soweit ich weiss, hat er eine Lehre abgeschlossen (Maurer? Schreiner? Irgend su jet...).
__________________________________________________
Aber DANKE für das "Kleine" Lob von die
bezüglich meiner kleine Arbeit was andere betrifft.
Das tat mir nun einmal richtig gut.  

22.12.06 19:09

36800 Postings, 6276 Tage TaliskerHm

Hier heißt es "Bauhandwerker"
http://www.taz.de/pt/2006/12/22/a0081.1/text
ich las auch schon "Bauhelfer". Aber mit seinen körperlichen Gebrechen kann er das vergessen.
Hier noch ein Interview mit der Person, die das Ganze am meisten genießt:
http://www.taz.de/pt/2006/12/22/a0082.1/text
Info zur Person:
http://www.taz.de/pt/2006/12/22/a0074.1/text

Gruß
Talisker  

22.12.06 19:14

36800 Postings, 6276 Tage TaliskerAber auch Henrico F. bewegt sich

Henrico Frank «verheerend» für alle Joblosen
22. Dez 15:26

Während sich BA-Chef Weise über den Arbeitslosen Frank ärgert, sorgt sich der ALG-II-Empfänger um seine Mutter. Erste Schritte, wieder einen Arbeitsplatz zu bekommen, hat er auch unternommen.

Der Vorsitzende der Bundesagentur für Arbeit (BA), Frank-Jürgen Weise, hat das Verhalten von Henrico Frank als verheerend für alle Arbeitslosen kritisiert. Der 37-jährige Langzeitarbeitslose aus Wiesbaden verkörpere ein Bild, das nicht der Realität entspreche, sagte Weise am Freitag der Nachrichtenagentur AP: «Man könnte sagen, das ist ein Einzelfall, aber er ist verheerend in der öffentlichen Darstellung».

Der ALG-II-Empfänger Frank, der einen persönlichen Termin bei SPD-Chef Kurt Beck abgesagt und vor wenigen Tagen mehrere Jobangebote abgelehnt hatte, mache sich inzwischen Sorgen um seine Mutter. Dass er als «Deutschlands frechster Arbeitsloser» bezeichnet wird, mache seiner Mutter schwer zu schaffen, sagte er dem Magazin «Stern». «Sie sitzt daheim und heult. Das ist kein Spaß mehr», sagte Frank.

Arbeitsloser hatte Termine

Er rechtfertigte sich erneut dafür, den Termin beim Rheinland-Pfälzischen Ministerpräsidenten Beck abgesagt zu haben. Zeitgleich habe ein lang geplanter Adventskaffee einer Arbeitsloseninitiative stattgefunden, sagte er. Außerdem habe er befürchtet, von dem Politiker «verhackstückt» zu werden. Daher wollte er nicht allein zu Beck. Die Staatskanzlei lehnte jedoch eine Begleitperson ab, und so habe er das Treffen lieber gar nicht erst wahrgenommen.

Dass er sich bei keiner der sieben Firmen gemeldet hat, die ihm einen Job angeboten haben, erklärte der Arbeitslose damit, dass die Stellen wegen seiner «30-prozentigen körperlichen Einschränkung» ohnehin nichts für ihn wären. Auch habe er kein Geld für ein Telefonat gehabt, er.

Druck auf Arbeitslose nicht erhöhen

Der SPD-Vorsitzende selbst hat sich gegen Forderungen gewandt, nach dem Fall Henrico Frank den Druck auf Langzeitarbeitslose generell zu erhöhen. «Den Menschen zu drohen oder den Druck zu erhöhen, wäre völlig falsch», sagte Beck der Nachrichtenagentur AP. Eine nochmalige Verschärfung der Hartz-IV-Gesetze sei derzeit nicht angebracht: «Ich sehe keinen gesetzgeberischen Handlungsbedarf.» Beck verwies darauf, dass ab dem 1. Januar 2007 schärfere Regeln für Empfänger von Arbeitslosengeld II gelten, die eine Arbeit ablehnen:

«Die Wirkung dieser Maßnahmen sollten wir zunächst abwarten.» Ab Januar 2007 müssen Langzeitarbeitslose, die dreimal einen zumutbaren Job ablehnen, damit rechnen, dass ihnen das Arbeitslosengeld komplett gestrichen wird sowie Wohnung und Heizung nicht mehr bezahlt werden.

Frank bemüht sich jetzt
Der von SPD-Chef Beck zum waschen und Rasieren angehaltene Frank unternahm indes erste schritte für einen neuen Job. Er habe beim Wiesbadener Amt für soziale Arbeit eine so genannte Eingliederungsvereinbarung unterschrieben, sagte der zuständige Abteilungsleiter Wolfgang Werner am Freitag. Damit verpflichtete sich Frank zu einer Änderung seines Verhaltens.

Darüber hinaus rief der Arbeitslose bei einem der Unternehmen an, die ihm nach der Vermittlung von Beck Hilfe angeboten hatten. Engagement sei jetzt allerdings auch notwendig, warnte Abteilungsleiter Werner. Sonst drohe eine Kürzung der staatlichen Unterstützung. (nz)


http://www.netzeitung.de/arbeitundberuf/480884.html
 

22.12.06 19:15
2

26159 Postings, 6105 Tage AbsoluterNeulingDas taz-Interview ist echt die Härte...

Glaube, der Typ DARF gar nicht arbeiten, damit das Weltblid dieser Frau nicht zerbricht. Schön auf fremder Leute Kosten profiliert...
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Aber DANKE für das "Kleine" Lob von die
bezüglich meiner kleine Arbeit was andere betrifft.
Das tat mir nun einmal richtig gut.  

23.12.06 17:58
2

2590 Postings, 5778 Tage brokeboykleine story

vor ca. 2 jahren verklagte eine (ost)berlinerin den bund, weil ihr als hartzlerin mit der geringen stütze kein "menschenwürdiges leben" möglich wäre - kein urlaub, keine zoo- oder theaterbesuch .... sie war (mal) technische zeichnerin und seit ÜBER ZEHN JAHREN ohne job und ihr mann lebte auch von der stütze. mir ging damals fast der hut hoch, angesichts der tatsache, dass jmd.
a) in berlin
b) in einem absolut "toten" job
c) zehn jahre lang

ohne wegziehen oder weiterqalifizieren einfach die hand aufhält. sorry, aber die ganzen heinis, die so sehr gegen hartz waren sollen mir mal sagen, wie man derartige leute "bewegt" - doch ganz sicher nicht indem man sie weiteralimentiert bis zur rente!  

23.12.06 21:13

7462 Postings, 5435 Tage 2teSpitzeWichtige Termine!?

Der will doch gar nicht arbeiten. Eins von den vielen faulen Schw****n, die zwar rummaulen, aber lieber von der Stütze leben, als ihren Arsch zu bewegen.

Dem werden 8 Jobs angeboten und der Vogel hat keine Zeit. Unglaublich. Sofort Hartz IV kürzen.

Hacke, Spitze, 1, 2, 3!!!

 

23.12.06 21:43

10041 Postings, 6732 Tage BeMiSind seine beruflichen

Einschränkungen eigentlich amtsärztlich belegt,
oder werden diese nur von ihm behauptet?  

23.12.06 21:45

7462 Postings, 5435 Tage 2teSpitzeMit 37 schon so viele

Beschwerden. Ist der mal vom Panzer überfahren worden?

Hacke, Spitze, 1, 2, 3!!!

 

23.12.06 21:50

10041 Postings, 6732 Tage BeMiIch halte diese Aussage für seriös und realistisch

288. Vor Jahren wurde4507 Postings, 2060 Tage xxxxxxxxx  21.12.06 15:58 zum nächsten Beitrag springenzum vorherigen Beitrag springen

das mal untersucht - etwa ein Fünftel (Untergrenze) der Arbeitslosen will nicht. Bisherige Bewertungen:
1x informativ
 

23.12.06 21:51

10041 Postings, 6732 Tage BeMiNix da, Panzer,

besoffen von der Hollywoodschaukel gefallen.
.... sagt Muttern  

23.12.06 21:54

26159 Postings, 6105 Tage AbsoluterNeulingWas soll das denn, BeMi?

Erst den Autor Karlchen aus-ixen und dann auch noch die Quelle umschreiben?
Tz tz tz...
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23.12.06 22:02
2

10041 Postings, 6732 Tage BeMiGestern abend in Focus TV

 Arbeit im Angebot?

Von Jobs und vermeintlichen Interessenten

Henrico Frank ? seines Zeichens im Moment der bekannteste Arbeitslose der Republik ? hat abgelehnt. Statt eines der acht Angebote aus der rheinland-pfälzischen Staatskanzlei anzunehmen, ließ er seine Pressesprecherin verkünden, es gehe mehr ums große Ganze.

Tatsächlich ist die Massenarbeitslosigkeit ein Problem, doch mitunter anders, als man annehmen möchte. Denn es gibt sie noch: Arbeitgeber, die mitunter schon jahrelang nach geeigneten Kräften suchen.
Und sich von potenziellen Mitarbeitern eigentlich nur etwas Interesse und rudimentäre Rechschreibkenntnisse wünschen.
Was aber soll man mit einem Bewerber anfangen, der gerne in der Gastronomie arbeiten würde ? aber noch nie etwas von einem Aperitif gehört hat?
FOCUS TV über das bisweilen schwere Unterfangen, einen Arbeitsplatz zu besetzen.


 

23.12.06 22:05

10041 Postings, 6732 Tage BeMiQuelle

vergessen.
(Auch das noch: AN ein Moralist?) *g*
Mir bleibt auch nicht erspart.

http://www.focus.de/magazin/tv/sendung/...t-im-angebot_aid_26075.html  

23.12.06 22:11

26159 Postings, 6105 Tage AbsoluterNeulingMoralist?

Ja klar - weisst Du doch...

Ich meinte aber die Quelle des Zitats in #23...

http://www.ariva.de/board/277449?pnr=2983365#jump2983365
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23.12.06 22:13

10041 Postings, 6732 Tage BeMiLöschung


Moderation
Zeitpunkt: 01.01.07 18:25
Aktion: Löschung des Beitrages
Kommentar: Regelverstoß-beleidigend

 

 

23.12.06 22:18

10041 Postings, 6732 Tage BeMiDas, lieber AN,

hatte mit einer gewissen Affinität deinerseits
zu einer bestimmten ID zu tun.
Habe ich mich strafrechtlich schuldig
gemacht?
Dann muss ich ja wohl jetzt in den Ariva-Karzer.

Grüsse
B.

 

23.12.06 22:21

26159 Postings, 6105 Tage AbsoluterNeulingSry - da komm ich nicht ganz mit...

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Das tat mir nun einmal richtig gut.  

23.12.06 22:23

10041 Postings, 6732 Tage BeMiEin

Intellektueller kann das auch nicht
verstehen.
Tröste Dich.

Grüsse
B.  

23.12.06 22:26
1

26159 Postings, 6105 Tage AbsoluterNeulingIntellektuell?

Schön wärs...
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