Lufthansa-Streik,Ab Mittwoch wird es richtig wehtun

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eröffnet am: 29.07.08 17:01 von: zocktrain Anzahl Beiträge: 3
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29.07.08 17:01

330 Postings, 4802 Tage zocktrainLufthansa-Streik,Ab Mittwoch wird es richtig wehtun

Lufthansa-Streik

„Ab Mittwoch wird es richtig wehtun“Im Tarifstreit mit der Lufthansa will Ver.di den Druck noch einmal erhöhen. Doch nicht nur die Dienstleistungsgewerkschaft fordert mehr Geld für ihre Mitglieder. Auch andere Organisationen bringen sich in Stellung. Die Lufthansa ist unter Beschuss mehrerer Gewerkschaften„Wir werden uns ein Stück vom Kuchen nehmen und uns nicht mit ein paar Krümeln zufrieden geben“, sagt Annett Wernecke, Vertrauensfrau des Bodenpersonals in Frankfurt auf einer Streikversammlung. Dass die Auswirkungen des Streiks zunächst kaum zu spüren waren, ändert nichts an der Entschlossenheit der Belegschaft. Der Streik sei angekündigt worden und das Unternehmen habe sich vorbereiten können, sagt Hans-Josef Weilbächer, Betriebsratsvorsitzender bei Lufthansa Technik in Frankfurt. Die Folgen der Arbeitsniederlegungen kämen daher nicht auf einen Schlag, sondern erst zeitversetzt zum Tragen, besonders auf der Langstrecke. Dass der Ausstand seine Wirkung verfehlen wird, glaubt bei Ver.di aber niemand. Im Gegenteil. „Ab Mittwoch wird es der Lufthansa richtig weh tun“, so Weilbächer. ZUM THEMALufthansa:
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Die Streikenden bemühen sich zudem, das Bild von Geschlossenheit innerhalb der Belegschaft aufrecht zu erhalten. „Wir sind eine Firma. Wir lassen uns nicht in verschiedene Gesellschaften und Geschäftsfelder auseinanderdividieren“, sagt Gerold Schaub, Landesfachbereichsleiter Verkehr des Ver.di-Landesbezirks Hessen. Die Realität sieht allerdings anders aus. Denn Mitarbeiter der Lufthansa sind sind keineswegs einheitlich organisiert, die Piloten haben ihre eigene Gewerkschaft, Cockpit und in der Kabine macht die Unabhängige Flugbegleiter Organisation (UFO) der Dienstleistungsgewerkschaft Ver.di Konkurrenz.

Dieser Wettbewerb verschiedener Gewerkschaften kann nach Einschätzung des Tarifexperten Hagen Lesch vom Institut der deutschen Wirtschaft (IW) verheerende Folgen haben. „Da geht es dann um das Aufschaukeln von Lohnforderungen“, sagte Lesch am Dienstag. „Bei der Lufthansa haben wir wie bei der Bahn starke Berufsverbände.“

UFO hatte bereits angekündigt, kommendes Jahr 15 Prozent mehr Lohn und damit deutlich mehr als Ver.di durchsetzen zu wollen. Mit den Technikern habe Ver.di bei Lufthansa nur noch eine große Gruppe, die Druck ausüben könne. „Wenn die sich abspalten würden, dann könnte Ver.di einpacken“, sagte Lesch. „Die Gewerkschaft steht mit dem Rücken zur Wand.“

Ver.di hat ernste Probleme

Im Vergleich zu anderen Tarifrunden in jüngster Zeit habe Ver.di bei Lufthansa mit 9,8 Prozent mehr Geld eine hohe Forderung aufgestellt. Diese liege noch über der letzten Forderung der IG Metall von acht Prozent und sei zuletzt nur von den Lokomotivführern und den Ärzten im Marburger Bund übertroffen worden, sagte Lesch, der das Referats „Tarifpolitik und Arbeitskämpfe“ des arbeitgebernahen Instituts in Köln leitet.

Der wirtschaftliche Verlierer der Konkurrenzsituation sei die Lufthansa. „Der Lufthansa sind die Hände gebunden, sie ist auf die Vernunft der Gewerkschaften angewiesen“, sagte Lesch. Er habe den Eindruck, dass bei Ver.di Arbeitskämpfe in diesem Jahr Teil der tarifpolitischen Taktik seien. Bei der Lufthansa zeigten die Streiks bereits Wirkung. „Ver.di will ihren Mitgliedern zeigen, dass sie alles tut, um das Maximale herauszuholen.“ Dadurch könne die Gewerkschaft auch neue Mitglieder gewinnen, allerdings nur in den Bereichen, wo sie ohnehin stark sei. Die Frage sei nun, wann Ver.di zu einer Schlichtung bereit sei. Kartendaten ©2008 Tele Atlas - Nutzungsbedingungen KarteSatellitHybridges/AP/dpahttp://www.focus.de/finanzen/news/...s-richtig-wehtun_aid_320998.html  

29.07.08 17:05
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13016 Postings, 4867 Tage gogolwas soll die Karte über dem Artikel ??

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auf unserem Planeten gibt es nur Propheten

29.07.08 17:07

12104 Postings, 6443 Tage bernsteinmußt nicht von HH nach stettin?

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