Lieber Arbeitslos als Wohnort wechsel

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neuester Beitrag: 29.03.05 14:31
eröffnet am: 29.03.05 14:04 von: ottifant Anzahl Beiträge: 10
neuester Beitrag: 29.03.05 14:31 von: SAKU Leser gesamt: 304
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29.03.05 14:04

21368 Postings, 6990 Tage ottifantLieber Arbeitslos als Wohnort wechsel

Die meisten Arbeitslosen in Deutschland würden nach einer Umfrage für eine neue Stelle nicht umziehen. 63 Prozent derArbeitslosen sind nicht bereit, ihren Wohnort zu wechseln, wenn dies für eine neue Arbeitsstelle nötig würde, ergab eine Umfrage des Instituts Infratest dimap für die Zeitung ?Die Welt?. 36 Prozent würden dagegen den Möbelwagen bestellen. Laut Umfrage würden zudem 54 Prozent der Befragten auch keine mehrstündigen Fahrten zum Arbeitsplatz in Kauf nehmen.

 

29.03.05 14:06

50430 Postings, 6109 Tage SAKUHmmm...

wo ein Wille ist, ist auch ein Weg.
Und bist du nicht willig, so brauch ich Gewalt.

Oder so ähnlich...

Is da nicht was mit Alg-Kürzung und so?

Ich sach nur Kompfortzone!  

29.03.05 14:09

13786 Postings, 7618 Tage Parocorpich fasse es nicht !

wenn einer ein haus hat, familie und es nicht "kann"... ok.


aber der rest? tz........

  

firefox: schneller, sicherer, besser!

 

29.03.05 14:13

7089 Postings, 6703 Tage MützenmacherNaja, ich würde München auch nicht verlassen um

nach Hamburg oder Berlin zu ziehen.  

29.03.05 14:14

2202 Postings, 5980 Tage Kade_Ischeinbar gehts den 63 % zu gut ...

denen sollte man die Kohle noch mehr kürzen, dass sie auch endlich mal schnallen, dass Normalsterbliche für Ihr Geld ARBEITEN MÜSSEN !  

29.03.05 14:21

13436 Postings, 7364 Tage blindfishimmer langsam...

wie immer sollte man es nicht einseitig sehen - zu berücksichtigen sind die gründe, die paro angeführt hat; aber zudem sind auch die freunde wichtig. jemand, der sich in einem umfeld wohlfühlt, leistet bessere arbeit als jemand, dessen leben sich von heute auf morgen komplett ändert. junge menschen haben da natürlich sicher weniger probleme als alte... nicht vergessen darf man auch, wie schnell man heutzutage wieder gefeuert ist! also kinder aus der schule gerissen, umzug (ist ja nicht wenig arbeit, stichwort bürokratie), usw - und dann nach einem jahr arbeit für (zum "reinkommen") ein paar lumpige taler dann wieder auf der straße zu stehen ist auch nicht schön. die entscheidung zum wohnortwechsel beinhaltet schon einige, auch finanzielle, risiken... wenn es schief geht, steht derjenige anschließend evt. sogar noch schlechter da - und gebracht hat es dann niemandem etwas...

fazit: mobilität fordern - ja, aber mit etwas weitsicht...
 

29.03.05 14:22

4073 Postings, 7219 Tage Nobody IIIst halt der gesellschaftliche

Widerspruch.

Geht arbeiten, bringt Kinder zur Welt, seid eine glückliche Familie, baut ein Haus und seid glücklich.

Die Theorie und Praxis scheitern, wenn irgendwo dort eine "Wohnort"-Arbeitslosigkeit eintritt, dass man das obige Bild aufgeben muß.

Flexibilität darf nicht heißen, dass ich für 6 Monate nach Bremen gehe, danach für 1 Jahr nach München und dann wieder wo anders hin.

Flexibilität muß heissen, dass ich bereit bin ähnliche Jobs anzunehmen oder mich nach dem Bedarf hinzuentwickeln, aber Zigeunerleben hat nichts Flexibilität zu tun.

Ich persönlich fahre jeden Tag 250km für meinen Job. Aber ich will meine Familie nicht aufgeben. Und umziehen? Geht nicht, entweder ich fahre oder meine Frau.

Gruß
Nobody II  

29.03.05 14:24

5501 Postings, 6844 Tage teppichalso ich denke,

die sollten schon flexibler sein....

andererseits:
da wo dann mal eine stelle frei ist, gibt es bestimmt auch einen passenden bewerber in der unmittelbaren nähe. sollte bei so vielen arbeitslosen kein problem sein....

das hauptproblem ist eben nicht der fehlende wille oder sonst was, sondern die fehlende arbeit. man sollte da nicht alle AL über einen kamm scheren.



MfG Teppich (immer schön draufbleiben)  

29.03.05 14:28

50430 Postings, 6109 Tage SAKUDer Kollege des Vaters meiner Freundin

(...hat nen Bruder und dessen Tante kennt einen, dessen Zeitungsausträger bringt einem die Zeitung und der hat von einem erzählt, der...) ;o)

für alle, die es nicht kapieren, hier gehts weiter:

fährt täglich (!) von Leverkusen nach Limburgerhof (Wohin?? Das liegt bei Ludwigshafen/Mannheim) zum arbeiten...

So viel zum Thema "Laut Umfrage würden zudem 54 Prozent der Befragten auch keine mehrstündigen Fahrten zum Arbeitsplatz in Kauf nehmen.".

Natürlich haben Paro, blindfish und nobodyII recht aber ich glaube nicht, dass dies aller auf die 63% zutrifft.

Ich will nicht sagen, dass sie zu faul sind, um zu arbeiten. Wohl aber zu bequem!  

29.03.05 14:31

50430 Postings, 6109 Tage SAKUups... vergessen...

...nicht alle! Ich will nicht pauschalisieren. 63% sind aber schon ne größere Anzahl. Dass es davon dann auch wieder ein Bruchteil (wie groß auch immer der ist) ist, den ich anspreche, ist mir bekannt.  

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