Liebe Amerikaner, VON HELMUT SCHMIDT

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neuester Beitrag: 04.02.08 17:28
eröffnet am: 04.02.08 16:19 von: cheche Anzahl Beiträge: 5
neuester Beitrag: 04.02.08 17:28 von: cheche Leser gesamt: 534
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04.02.08 16:19
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4218 Postings, 4694 Tage checheLiebe Amerikaner, VON HELMUT SCHMIDT

Wenn wir Europäer uns an den amerikanischen Vorwahlen beteiligen dürften, dann hätte ich zuvor einige Fragen an die Kandidaten in beiden großen Parteien. Denn wir haben im Laufe des vergangenen Jahrhunderts gelernt, dass die auswärtige Politik jedes amerikanischen Präsidenten für uns Europäer eine nahezu überwältigende Bedeutung hat. Im Herbst 2003 hatte Präsident Bush jr. verkünden lassen: »Mission accomplished.« Aber auch heute, fast fünf Jahre später, sind die künftigen Ziele und Wege Amerikas immer noch genauso unklar wie damals, jedoch sind neue Ungewissheiten hinzugekommen.

Das weltpolitische Erbe, das der neue Präsident im Januar 2009 antreten muss, erscheint komplizierter, weitläufiger und bedrückender als das Erbe in Vietnam, welches 1969 Nixon von seinen Vorgängern Kennedy und Johnson zu übernehmen hatte. Tatsächlich hat weder Richard Nixon noch haben seine Nachfolger Gerald Ford und Jimmy Carter das Selbstvertrauen der amerikanischen Nation wiederherstellen können. Dies ist erst Ronald Reagan gelungen, wobei der Zeitablauf geholfen hat. Aber in den gegenwärtigen Vorwahlkämpfen spielt die Erinnerung an den bösen Fehler des Vietnamkrieges immer noch eine wichtige Rolle.
Quelle / mehr: http://www.zeit.de/2008/06/01-USA
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04.02.08 16:28

44542 Postings, 7273 Tage SlaterRecht hat der der Altmeister

04.02.08 16:33

8298 Postings, 7046 Tage MaxGreenauf diese Worte darf er sich auch eine Zigarette

genehmigen
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Kein Geist ist in Ordnung, dem der Sinn für Humor fehlt. (Samuel Coleridge)

04.02.08 16:35

1287 Postings, 5272 Tage NavigatorCist doch ganz einfach

 
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04.02.08 17:28
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4218 Postings, 4694 Tage checheHelmut Schmidt nennt Irak-Krieg einen Fehler

Es sollte eine Feierstunde des transatlantischen Verhältnisses sein. Doch Alt-Bundeskanzler Helmut Schmidt nutzte die Verleihung des Henry-Kissinger-Preises, um den Irak-Krieg zu kritisieren. Der Konflikt sei schuld daran, dass die USA seit 9/11 weltweit an Sympathie verloren hätten.
Wenn Helmut Schmidt Sehnsucht nach seiner Zeit als Kanzler hat, dann trifft er sich mit Henry Kissinger. Einmal im Jahr reisen die beiden Staatsmänner a.D. nach München und erörtern bei bayerischem Bier und unzähligen Zigaretten die drängenden Fragen der Zeit. In aller Stille und ganz ohne ungebetene Zaungäste schreiben sie dabei Geschichte. Für Schmidt und Kissinger ist das Treffen zwar nur eine ganz selbstverständliche Geste ihrer langen Freundschaft, doch in Wahrheit ist es mehr. Es ist ein Symbol für den transatlantischen Dialog. Und es ist ein Symbol für die deutsch-amerikanische Freundschaft. Dass diese Freundschaft durchaus auch kritische Töne vertagen kann, wurde am Donnerstag bei der Verleihung des neu geschaffenen Henry-Kissinger-Preises der American Academy Berlin deutlich. Helmut Schmidt wurde im prunkvollen Kaisersaal der Münchner Residenz mit dem Preis für sein Lebenswerk und seinen exemplarischen Beitrag zum europäisch-amerikanischen Dialog geehrt. Dort nahm Schmidt den Preis aus der Hand des früheren US-Botschafters in Deutschland und bei den Vereinten Nationen, Richard Holbrooke, entgegen. Der Namensgeber des Preises und frühere US-Außenminister Kissinger ist Ehrenvorsitzender der 1994 gegründeten Akademie, die sich um den transatlantischen Austausch in Wissenschaft, Politik und Kultur bemüht.
Quelle / mehr: http://www.welt.de/politik/deutschland/...rak-Krieg_einen_Fehler.html
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