Legalisierung leichter Drogen

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neuester Beitrag: 23.08.05 13:53
eröffnet am: 15.04.03 14:03 von: werweiß Anzahl Beiträge: 127
neuester Beitrag: 23.08.05 13:53 von: Bluezifer Leser gesamt: 7210
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15.04.03 14:03

1544 Postings, 6312 Tage werweißLegalisierung leichter Drogen



bei ca. 5 Millionen schätz ich die Konsumentengruppe, könnte der Staat doch
ganz gut verdienen !!!

Oder was meint ihr dazu !!!  
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101 Postings ausgeblendet.

18.04.03 05:17

13475 Postings, 7629 Tage SchwarzerLordMaMoe, du hast es voll durchschaut.

War ja nicht so schwer darauf zu kommen. Aber ob deine Schlüsse daraus die richtigen sind, was das Bescheissen angeht? Ich bleibe skeptisch.  

18.04.03 05:48

10873 Postings, 7301 Tage DeathBullMsmoe hst in seiner Kampfjetzeit

zuviele Amphetamine verabreicht bekommen. Seitdem ist er der König des Weltalls.
Jedem das seine, es bleibt dabei.  

18.04.03 19:14

900 Postings, 7479 Tage DauberusLegalisieren hin oder her..

aber eine Cannabis-Besteuerung wird wohl nicht durchzusetzen sein. Den Kram kann doch dann jeder selbst anbauen..?! Oder wird das Anbauen verboten bleiben? Das würde dann allerdings sehr nach Abzocke riechen..
Außerdem, nur weil etwas nicht nachweislich schlimmer ist als Alkohol, muss ich es doch längst nicht legalisieren. Und Beschaffungskriminalität für die tägliche Tüte.. da muss ich ja schon mal lachen. Das Zeug ist doch spottbillig. Wenn man sich in eine Kneipe setzt und vollaufen lässt wird das locker fünfmal so teuer wie zwei Joints!!
Deswegen jetzt Alkohol und Nikotin zu verbieten geht natürlich auch nicht. Das ist beides so verankert in unserer Kultur und Geschichte. Sogar Jesus hat schon Wasser zu Wein gemacht..

Ich weiß, klingt ziemlich polemisch was ich hier loslasse, habe aber keine Zeit und Lust ellenlage Begründungen aufzuführen. Darf doch außerdem jeder denken was er will.
Übrigens, wer hat eigentlich Ariva legalisiert? So wie man das hier sieht, ist auch Suchtpotenzial vorhanden..

Frohe Ostern!!

Grüße

Dauberus  

18.04.03 20:51
1

4690 Postings, 7192 Tage proxicomiDROGEN und ihre MÄZENE

von Dr. Joseph D. Douglass

Dr. Joseph D. Douglass befasst als Analytiker verschiedener amerikanischer Nachrichtendienste seit langem mit den Hintergründen der Drogenverseuchung Amerikas. Erkenntnis: Die Sowjetunion und ihre Satellitenstaaten setzten Drogen gezielt als subversive Waffe ein. Douglass verfasste dazu das Sachbuch "Red Cocaine", wozu ein ehemaliger Vizedirektor der CIA das Vorwort schrieb. Douglass` Ausführungen lassen auch die angeblich "neue" Schweizer Drogenpolitik unter einem zusätzlichen Gesichtspunkt erscheinen, so dass sich dazu manchem Leser neue Fragen aufdrängen werden. Cui bono?

Zeit-Fragen: Herr Douglass, Sie haben in Ihrem Buch "Red Cocaine" Ihre Forschungen zum Drogenhandel als einer strategischen Waffe dargestellt. Könnten Sie kurz Ihre wichtigsten Schlussfolgerungen zusammenfassen?

Dr. Joseph D. Douglass: Seit Jahren erzählt man vage, dass Drogen nur aus Profitstreben verkauft werden und die Nachfrage das Angebot erzeugt. Bei meinen Nachforschungen stiess ich jedoch darauf, dass es sich dabei um Propagandabehauptungen handelt, die von Grund auf falsch sind. Der wahre Grund für die grossen Drogenmengen im Westen und der Auslöser für die Drogenplage in den USA liegt darin, dass der Westen in den siebziger und achtziger Jahren absichtlich und gezielt mit Drogen vollgepumpt wurde - und zwar infolge einer sehr erfolgreichen strategischen Geheimdienstoperation östlicher Dienste und deren Ableger in Kuba und Südamerika.

Das Ziel war, die Jugend zu demoralisieren, verschiedene Bereiche der Gesellschaft zu schwächen sowie Leute in Politik und Finanzwelt zu korrumpieren, wodurch diese auch später erpressbar blieben. Das war ein bestens koordinierter Plan, der ab 1949 von China entwickelt wurde. Die Sowjetunion hat sich in den späten 50er Jahren eingeklinkt und diese Operation übernommen. Sie setzte all ihre eigenen nachrichtendienstlichen Mittel und auch die der osteuropäischen Länder ein, um den "kapitalistischen Westen" zu schwächen. Die moralische Zersetzung sollte der physischen "Eroberung" durch die sozialistischen Nationen den Weg bereiten.

Kommunistische Beteiligung am Drogenhandel
Dies klingt unglaublich, fast wie in einem Agentenroman. Wie kamen Sie zu der Erkenntnis, dass das Drogenproblem nicht "gesellschaftlich" bedingt ist, sondern das Ergebnis einer Operation kommunistischer Geheimdienste darstellt? Aus welchen Quellen bezogen Sie Ihre Informationen?

Ich denke, es ist zunächst wichtig zu wissen, dass ich diese Forschungsarbeit weder für die US-Regierung noch für irgend eine Organisation gemacht habe. Ich wollte sowohl als Vater als auch aus meinem beruflichen Interesse für Probleme der nationalen Sicherheit mehr über das Drogenproblem erfahren. In den frühen 80er Jahren fing ich an, mich mit den öffentlich zugänglichen Quellen zum Drogenproblem zu befassen, mit Zeitungen, Kongress-Anhörungen, Büchern. Je mehr ich darüber las, desto sicherer wurde ich in meiner Einschätzung: Was dort berichtet wurde, war nur ein kleiner Teil der ganzen Wahrheit.

In jenen Jahren wurden eine Menge Informationen über die Aktivitäten verschiedener kommunistischer Länder im Drogenbereich bekannt - zum Beispiel über Kuba, Nicaragua und Bulgarien. In jedem einzelnen Fall waren die Nachrichtendienste dieser kommunistischen Länder in grossem Umfang beteiligt - was ohne die massgebliche Mitwirkung der Sowjetunion nicht möglich gewesen wäre. Doch über die Rolle der Sowjetunion war in den Zeitungen oder Kongress-Anhörungen absolut nichts zu finden.

Beruflich hatte ich mehrere Jahre mit ranghohen Überläufern aus kommunistischen Staaten gearbeitet, vor allem mit dem tschechischen General Jan Sejna. Dieser war, bevor er sich 1968 in die Vereinigten Staaten absetzte, seit 1956 in hohen Positionen der Führungshierarchie der Tschecheslowakei tätig gewesen: Er war Mitglied des Zentralkomitees und des Parlaments, Stabschef des Verteidigungsministeriums und ausserdem Sekretär des tschechischen Verteidigungsrates. Er war der ranghöchste Überläufer, der je in den Westen kam.

Kampfstrategie für die Weltrevolution
Ich fragte General Sejna einmal ganz nebenbei, ob er etwas über eine sowjetische Beteiligung am Drogenhandel wüsste. Er sagte: "Um Himmels Willen, allerdings!" Dann gab er mir eine halbe Stunde lang eine Information nach der anderen, und zwar über alles: von der Langzeitstrategie über einzelne Geheimdienstoperationen und die beteiligten Leute bis hin zu den Entscheidungen und Dokumenten.

Diese einmalige Quelle wäre auch für mich nicht zugänglich gewesen, hätte ich nicht schon vorher mehrere Jahre mit General Sejna gearbeitet: Ich kannte seine Position genau und konnte den Wert seiner Information beurteilen. Das war ein glücklicher Zufall.

Kann man wirklich von einer grossangelegten strategischen Operation gegen den Westen sprechen, und warum wurde dies nicht schon früher bekannt?

Während vier Jahren habe ich General Sejna ausführlich über die Details dieser kommunistischen Operationen befragt. Diese Einzelheiten betrafen die chinesischen Strategien und Operationen, von denen die sowjetischen Geheimdienste wussten. Er berichtete, wie der sowjetische Geheimdienst die chinesischen Operationen studierte, auswertete und ungefähr 1956 die Entscheidung traf, den Drogenhandel zusammen mit dem organisierten Verbrechen und dem internationalen Terrorismus als neue Waffe in die eigene revidierte - und indirektere - Kampfstrategie für die Weltrevolution aufzunehmen. Dann die Einzelheiten der Durchführung: Wie die Sowjets Kuba ins Spiel brachten, wie sie Kuba und die osteuropäischen Geheimdienste benutzten, um eine Vielzahl von Operationen in ganz Lateinamerika, Indonesien, Burma, Indien, Australien und auch Europa durchzuführen.

General Sejna war ausserordentlich gut informiert, denn er hatte im Zentrum dieser geheimen Drogenoperationen gestanden: Er hatte die Papiere gelesen, er hatte sie geschrieben, er war dabei gewesen, als die Entscheidungen getroffen wurden. Er war sogar daran beteiligt, die Pläne zu entwickeln und deren Durchführung zu überwachen.

Weshalb wurde Sejnas Wissen nicht auch offiziell, politisch und geheimdienstlich genutzt? Zweifelte man an seiner Glaubwürdigkeit?

Gegen General Sejna wurden - und werden immer noch - starke Widerstände aufgebaut. Aus einer ganzen Reihe von Gründen, von denen jedoch keiner etwas mit seiner Bedeutung als zuverlässige Informationsquelle oder der Glaubwürdigkeit seiner Informationen zu tun hatte. Doch was er zu sagen hatte, widersprach damaligen Positionen. Es war besonders der "friedlichen Koexistenz" und der Entspannungspolitik - die es als strategische Täuschung charakterisierte - vollkommen entgegengesetzt.*

Die Drogenplage - strategisch geplant und aufgebaut
Seit wann wurde der Einsatz von Drogen als strategische Waffe gegen die westlichen Länder, insbesondere gegen die USA, geplant?

Die Entscheidung der Sowjetunion, den Drogenhandel als strategische Geheimdienstoperation zu betreiben, wurde 1956 gefällt. Es folgte eine Zeit der Vorbereitung. Die Operation begann um 1960. Im Jahre 1962 wurden die osteuropäischen Länder, die Teil des Rauschgiftplanes waren - Ostdeutschland, die Tschechoslowakei, Ungarn und Polen -, während eines Geheimtreffens in Moskau darüber informiert, dass dies eine Hauptoperation darstelle. Jedes Land entwickelte daraufhin unter den wachsamen Augen sowjetischer Berater seinen eigenen strategischen Plan. Ab 1963 wurden diese Pläne umgesetzt. Jedes Land hatte zwar seinen eigenen Plan, aber sie wurden selbstverständlich von der Sowjetunion koordiniert.

Und wie wurden die Pläne umgesetzt?

Die Abfolge der Ereignisse in den lateinamerikanischen Ländern ist besonders interessant. Im Herbst 1960 starteten die Tschechen in Kuba eine Geheimdienstoperation und halfen beim Aufbau des kubanischen Geheimdienstes. Gemäss den Anweisungen der Sowjets war ihre erste Aufgabe, die Drogen in Kuba zu starten und deren Verteilung in den Vereinigten Staaten zu organisieren.

1961 erhielten die Kubaner Instruktionen, alle bereits existierenden Drogenhändlerringe in Lateinamerika zu infiltrieren, um verstehen zu lernen, wie dieser Handel arbeitete, um Erpressungs-Informationen zur politischen Korruption zu sammeln und die Kontrolle zu übernehmen. 1962 wurden sie angewiesen, eine eigene Drogenhandelsorganisation aufzubauen, was sie auch taten: zuerst in Mexiko, dann in Kolumbien, Panama, Chile und Argentinien.

Im darauffolgenden Jahr, 1963, starteten die osteuropäischen Geheimdienste ihre eigenen unabhängigen Operationen in Lateinamerika. Dabei nutzten sie einige der kubanischen Einrichtungen. Einer der Führer der kubanischen Operation in Kolumbien zum Beispiel wurde zu den Tschechen abkommandiert, um ihnen beim Aufbau ihrer Aktivitäten in Kolumbien zu helfen.

In der Folge gab es Mitte der 60er Jahre in beinahe jedem lateinamerikanischen Land viele verschiedene Operationen. Dasselbe passierte auch in anderen Teilen der Welt.

Die Planung war umfassend, koordiniert und sehr gründlich: Sie umfasste die Erforschung neuer Drogen, die Entwicklung wirksamerer Drogen, welche bessere «Kicks» hervorriefen, effektiver waren und länger anhaltende - sprich schädlichere - Nebenwirkungen hatten. Neue und effizientere Methoden der Drogenproduktion wurden entwickelt, man kümmerte sich um Drogenpropaganda, Korruption, Täuschung und bessere Verkaufswege und war ständig auf der Suche nach neuen Zielgruppen.

Sie begannen zum Beispiel mit dem US-Militär [in Korea und Vietnam, d. Red.], konzentrierten sich schon bald auf die Jugend als Hauptzielgruppe, auf Universitäten und Hochschulen, dann auf die innerstädtischen Minoritäten, die technische Elite, auf Bankleute und Politiker. Für jede Gruppe gab es eine spezielle Strategie.

In der Sowjetunion und der Tschechoslowakei, in Ungarn, Ostdeutschland, Nordkorea, Nordvietnam, Kuba und anderen Ländern wurden Trainingszentren aufgebaut, um Drogenhändler zu schulen.

Hauptziel der Drogenoperation: Zerstörung westlicher Kultur
Ging es dabei nicht auch um die Erschliessung einer gigantischen Devisenquelle?

Geld war damals nicht das Hauptmotiv, eher ein nützliches Nebenprodukt. Das Hauptziel war die Zerstörung der Kultur; man wollte die Jugend schwächen, Politiker, Geschäftsleute und Personen aus der Wirtschaft korrumpieren. Natürlich brachte der Drogenhandel auch eine Menge Geld ein. 1967 zum Beispiel deckten die tschechischen Drogengewinne die gesamten Kosten für die tschechischen Geheimdienstoperationen im Ausland. Ich würde sagen, dass in den späten 70er und mittleren 80er Jahren die Operationen der kommunistischen Geheimdienste insgesamt zu ungefähr 80% aus Drogengeldern und Einnahmen aus der organisierten Kriminalität finanziert wurden.

Sind die kolumbianischen Drogenkartelle ebenfalls von kommunistischen Geheimdiensten aufgebaut oder infiltriert worden?

Die meisten Terrororganisationen in Kolumbien wurden eindeutig von den Kommunisten gesponsert. 1967 liefen in Kolumbien eine tschechische und zwei kubanische Operationen möglicherweise noch weitere Operationen anderer kommunistischer Regimes.

Bis 1967 waren 90% aller lateinamerikanischen Drogenhändlerringe unterwandert. Zu jener Zeit wurde beschlossen, dass diejenigen Drogenkartelle, die der kommunistischen widerstanden hatten bzw. sich nicht benutzen ließen, zerstört werden sollten. Die Zerstörung ist relativ einfach. Man gibt Informationen über die Organisationen, die man gerne zerstören möchte, an die Behörden weiter und eröffnet ihnen damit die Möglichkeit, gegen diese Organisationen vorzugehen. Die Regierung kann damit der Bevölkerung zeigen, dass sie ihre Aufgabe bei der Beseitigung von Drogenhändlerringen erfüllt. In Wirklichkeit handelt sie nur als Agent - oder «nützlicher Idiot» - für die sowjetischen Operationen.

Interessenpolitik und Drogenlobby im Westen
Was Sie in diesem Interview und in «Red Cocaine» beschreiben, ist der Öffentlichkeit weitgehend unbekannt geblieben. Warum haben die westlichen Länder diese subtile kommunistische Strategie nie aufgedeckt und angeprangert?

Das Drogenproblem steht immer hinter wirtschaftlichen und politischen Interessen zurück. Um die neue Annäherung an China nicht zu gefährden, wurden nachrichtendienstliche Erkenntnisse über den chinesischen Drogenhandel vom Weissen Haus in vielen Fällen nicht besonders hochgespielt. Das US-Aussenministerium weigerte sich in einem anderen Fall, die Rolle Bulgariens im Drogenhandel zuzugeben - trotz einer ganzen Reihe von Beweisen. Auch weigerte es sich, Fidel und Raoul Castro als Haupt-Drogenhändler zu brandmarken. 1988, als es eine Liste von 24 Ländern veröffentlichte, die in die Produktion und Verteilung von Drogen verwickelt waren oder diese förderten, stand nur ein einziges kommunistisches Land auf dieser Liste: Laos. Das war natürlich ein Witz.

Vertreter der US-Regierung bemühten sich, kommunistische Länder unter allen Umständen zu schützen. Heute setzt sich dieser Trend fort, wenn es um die ehemals kommunistischen Staaten geht.

William van Raab, unter Präsident Reagan Chef der US-Zollbehörde und ein ausgezeichneter Kenner des weltweiten Drogenhandels, bezeichnete zum Beispiel die Vorgehensweise der Regierung Bush in dieser Frage vermutlich treffend als «kriecherischen Pazifismus».

Hat man in den entscheidenden Behörden nichts über diese Zusammenhänge gewusst oder nichts wissen wollen?

1970 war bekannt, dass Bulgarien stark in den Drogenhandel involviert war. Die CIA besass darüber eine Untersuchung, es gab Berichte der DEA (Drug Enforcement Agency), die Zollbehörden hatten Kenntnis davon. Es gab sogar einen Überläufer des bulgarischen Geheimdienstes, der Dokumente mitbrachte und beschrieb, inwieweit sein Land darin verwickelt war.

Gab es in den westlichen Ländern selbst Kräfte oder Gruppen, die diese Drogenverbreitungsstrategie aktiv unterstützten oder deckten?

Oh ja, eine Reihe. Da Waren zum einen die radikalen Linken in den 60ern - die Gegenkultur -, die damit Karriere machten, dass sie die Legalisierung der Drogen vorantrieben. Ich glaube jedoch, dass der wahrscheinlich grösste Feind in den Vereinigten Staaten die Intellektuellen und die Sozialwissenschaftler waren sowie ihre Schutzpatrone, die grossen steuerfreien «kulturellen» Stiftungen wie die Ford Foundation, die Rockefeller Foundation oder die Carnegie Foundation. Diese grossen Foundations unterstützten das Bestreben, den Drogenkonsum zu einer sozial akzeptierten Praxis zu machen. Das begann in den 60er Jahren und nahm an Intensität zu, nachdem Präsident Nixon den «Krieg gegen die Drogen» ausgerufen hatte.

Sehen Sie noch gesellschaftliche Kräfte oder Gruppen, die fähig wären, das Drogenproblem anzugehen?

Meine Erfahrungen der letzten Jahre haben mich zu der schmerzhaften und schwierigen Einsicht kommen lassen, dass eine Lösung in einzelnen Ländern nicht von seiten der Regierungen kommen wird. Die Menschen, die dort Regierungsverantwortung haben, sind ein Teil des Problems. Sie haben nicht im Sinn, sich zu ändern oder zuzugeben, dass sie Fehler gemacht haben oder machen.

Die Menschen müssen aktiv werden und ...
Die Menschen müssen aufwachen und realisieren, dass es sich um ihre Kultur handelt, die zerstört wird, dass es ihr Leben ist, das ihnen genommen wird, dass es ihre Kinder sind, die ins Drogenelend gezogen werden. Die Menschen müssen anfangen, aktiv zu werden. Sie werden entscheiden müssen, in was für einer Welt sie leben wollen.

Die Regierungen sind schon zu sehr auf ihren Pfad eingespurt, zu korrumpiert, zu sehr damit beschäftigt, ihre eigenen Interessen wahrzunehmen, als dass sie noch das Volk oder das Gemeinwohl repräsentieren würden.

Die Drogenkriminalität untergräbt und korrumpiert auch die legale Wirtschaft.

Handelsfirmen zum Beispiel sind besonders anfällig dafür, als Kanäle benutzt zu werden, durch die Drogen von einem Land zum anderen verschoben werden. Was wollen Sie machen, wenn Sie entdecken, dass eine Ihrer Abteilungen im Drogenhandel aktiv ist? Wenn man Sie vor die Alternative stellt, dies entweder zu tolerieren oder umgebracht zu werden, was werden Sie dann tun?

Die Verantwortlichen in der Wirtschaft müssten sich doch gegen die Investierung der gewaltigen Mengen Drogengelder wehren, wenn sie nicht ihre Handlungsfreiheit verlieren möchten?

Früher oder später werden die Geschäftsleute realisieren, dass die Korruption und das Vorgehen der organisierten Kriminalität Verhältnisse schaffen, in denen sie nicht mehr konkurrieren und wirtschaften können.

... selbst bestimmen, in welcher Kultur sie leben wollen
Denn «konkurrieren» in einer derart korrumpierten Wirtschaft bedeutet, dass man Experte werden müsste auf dem Gebiet der Bestechung: Wen muss man bestechen, wie muss man bestechen und wie kann man Konkurrenten überbieten? Man müsste sehr berechnend und kaltblütig Morde planen und ausführen. Wenn man es mit bestimmten Teilen des organisierten Verbrechens oder mit der Welt des Drogenhandels zu tun hat, dann gäbe es nur eine Art, sich um Personen zu kümmern, die ernsthaft Schwierigkeiten machen: man bringt sie um.

Wer nicht bereit wäre, auf diese Art vorzugehen, hätte keine Chance, gegenüber anderen zu bestehen, denn so brutal arbeitet das organisierte Verbrechen in Russland, und so arbeitet es in Lateinamerika. Dem kann niemand entkommen - alle Wirtschaftsbereiche werden davon betroffen sein.

Beispiele für diesen Prozess kann man heute in Mexiko, Kolumbien und Russland sehen. Wer meint, man könne in diesen Ländern normal Geschäfte machen, der sollte für eine Weile dorthin ziehen und es versuchen. Vielleicht kehrt er dann zurück und sieht schliesslich ein, dass er mit Geldwäscherei nichts zu tun haben möchte; vielleicht fängt er sogar an, sich dafür zu interessieren, was da eigentlich vor sich geht, und beginnt, zusammen mit den Eltern und dem Rest der Gesellschaft selbst zu bestimmen, in welcher Art von Kultur er leben möchte.

Herr Douglass, herzlichen Dank für das Gespräch. Sie geben uns Anlass, Ihre Angaben zu überprüfen, Ihr Buch zu lesen und die Situation im eigenen Land im Spiegel Ihrer Ausführungen zu überdenken.

Dr. Joseph D. Douglass
Berater für nationale Sicherheit der USA; 25jährige Erfahrung in Verteidigungspolitik, Technologie und Nachrichtendiensten; war Berater mehrerer Regierungsagenturen und Non-Profit-Unternehmen. Doktorat an der Cornell Universität, Lehrtätigkeit an der Naval Postgraduate School und der John Hopkins Schule für internationale Beziehungen. Autor und Co-Autor von Büchern wie Soviet Strategy for Nuclear and Biological Warfare, America the Vulnerable: The Threat of Chemical and Biological Warfare, Communist Decision-Making: An Inside View. Zum Thema des Interviews besonders interessant: Red Cocaine. The Drugging of America. Clarion House, Atlanta 1990 (2. Auflage 1997).


Vergessen oder verdrängt?
Joseph D. Douglass legt in diesem Interview - und wesentlich ausführlicher und faktenreich in seinem Buch «Red Cocaine» - Zusammenhänge dar, die in Deutschland, Österreich und der Schweiz heute weitgehend unbekannt sind. Auch in unseren Breiten wusste man aber davon. Auf diese schockierenden und folgenschweren Zusammenhänge wurde schon vor Jahren aufmerksam gemacht. Sie wurden aber in der öffentlichen Diskussion nicht aufgegriffen und sind wieder in Vergessenheit geraten. Zeit-Fragen wird demnächst darauf zurückkommen. «Red Cocaine» (2. Aufl. 1997, engl.) kann über den Zeit-Fragen-Bücherdienst bezogen werden.

*
Recherchen von Zeit-Fragen zeigen, dass in den USA, in Deutschland und in Österreich, gestützt auf Sejnas Angaben, Gegenmassnahmen ausgelöst wurden, die erfolgreich waren. Auch bei schweizerischen Experten waren seine Aussagen bekannt und hatten sich nie als falsch erwiesen.

(Quelle: Zeit-Fragen / Zürich Nr. 10 Oktober 1997, S. 1+2)

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manche menschen sollten lieber laub harken oder alten omas über die straße helfen, als dererlei unfug zu verzapfen!

http://www.kapsler.de/n2oinfo/suchtips.html

Hi Tmo!
Gestern, war ich bei einer Party. Natürlich hatte ich meine 24er Packung iSis dabei.
Zuerst probierte ich eine iSi im nüchternen Zustand. Jo, war ned schlecht, aber der hammer wars auch nicht.
Nun trank ich, aus rein wissenschaftlichen Zwecken natürlich, einen Liter Wein. Dann füllte ich mir erneut einen Ballon und inhalierte. Ganz nach deinem Motto, der erste Zug ist der beste, ließ ich das lachgas 30-40 sec. in meiner lunge, und atmete danach langsam in den Ballon zurück....WWOOOWWW! Ich fühlte mich, als hätte jemand die Zeit angehalte. Ich war der einzige der sich bewegen konnte. Wenn jemand Sprach hörte ich bloß "auw, auw, auw, auw,...". Das war so heftig, daß ich fast vom Sessel fiel.
Danach inhalierte ich das gas wieder, mit fast dem gleichen Effekt. Ich beschloß bei der nächsten Kapsel das N20 so lange wie möglich in der Lunge zu lassen. Gedacht, getan :)
Diesmal kam auch was Optisches hinzu. Alles flimmerte. Einfach ein geiles Gefühl. Das nächste mal, dachte ich, geh ich zum Maximum.
Mittlerweile hatte ich schon relativ viel Alkohol konsumiert. Ich füllte mir den Ballon mit 2 Kapseln, und inhalierte. Von der Musik hingerissen (The Doors - Break on Through) streckte ich meine Arme in die höhe, schloß die Augen, und bewegte mich zur Musik. Ui, da wird mir auf einmal schwindlig, sicher der Alkohol schuld, und ......(Na ja, kannst dir denken).
Ok, jetzt wußte ich wie weit ich gehen konnte, und so konnte ich den weiteren Konsum in vernünftigen Grenzen halten.
Ein Paar Freunden bot ich auch eine Kapsel an. Manche nahmen sie auch, und konnten deine Theorie - Der erste Zug ist der Beste, Die erste Kapsel ist die Beste) bestätigen. Das geilste an Lachgas ist, daß die Wirkung nur kurz anhält, und man nachher wieder "normal" ist.

Nun gut, ich hoff ich hab dich nicht gelangweilt,


selbst lenin war schon bei zeiten blau........





gruß
proxi
 

19.04.03 00:22

19279 Postings, 7462 Tage ruhrpottzockerDämlicher kann man ja nicht mehr lügen !!


Hahahhahahhahhah

Diejenkigen, die dauernd schreien "Keine Macht den Drogen" das sind die Dealer oder deren Claqueure ! Und die sitzen hier bei uns !

Und sie verdienen sich dumm und duselig !

Au weia, der arme Proxi, er ist selber drauf - oder dealt !

 

19.04.03 01:04

4690 Postings, 7192 Tage proxicomi@rpz du hast noch gefehlt im PANOPTIKUM

na klar, mir gehört ganz kolumbien.koka/kokain.
afghanistan gehört auch zum eizugsgebiet für opium/heroin.
diesen ganzen synthetischen mist lasse ich lieber, in polen von verarmten medizinprofessoren und deren komolitonen zusammenbrauen.

versand läuft über holland, als internet-apotheke getarnt. morris oder so ähnlich.


was brauchst du denn so......?


gruß
proxi  

19.04.03 09:55

13475 Postings, 7629 Tage SchwarzerLordproxi, lass die schwafeln.

Daß versucht wird, dann einem in so einem Fall selbst irgendwas anzuhängen, entspricht den typischen Verhaltensmustern von Drogenabhängigen, die damit ihre eigene fatale Abhängigkeit damit kaschieren wollen.  

19.04.03 11:26

3996 Postings, 6358 Tage Dope4you@werweiß

Der Verkauf von Hanfsamen in der BRD zum Anbau ist VERBOTEN.
Aber wenn du Angler bist habe ich ne gute und interessante Seite für dich.

 http://www.fischkoeder.de/
Beste Grüße

Dope4all

PS es gibt auch interessante Seiten über Kochen mit Samen.  


       

19.04.03 12:23
1

2875 Postings, 7374 Tage Hill@proxi Die Quellen

die zu deiner Meinungsbildung führen sind sehr einseitig!  

19.04.03 13:18

19279 Postings, 7462 Tage ruhrpottzockerHill, das sind reine Propaganda-Quellen.


Zur Tarnung iwrd ihnen ein pseudo-wissenschaftlicher Umhang verpasst.

Wir hatten dieses Thema hier schon mal ausgiebig diskutiert. Bei der Gelegenheit hat Proxi auch eine "untersuchung" präsentiert. Darin wurden sachliche Feststellung aufgelistet und vermischt mit ideologisch verbrämten, zum Teil äussertst dümmlichen Behauptungen.

Fest steht nach wie vor, dass das Drogenproblem nicht zur Kenntnis genommen wird. Es wird uns aber überrollen. Die Drogen-Mafia erhält immer mehr Macht, unterstützt vom Staat und denjenigen, die hier lauthals "keine Macht den Drogen" schreien und ansonsten die Nase rümpfen, wenn sie mit den Betroffenen konfrontiert werden.

Anders wird es dann, wenn sie plötzlich selber betroffen sind. Das geschieht zum Beispiel dadurch, dass sie Opfer eines Beschaffungs-Verbrechens werden. Oder sie stecken sich mit irgendeiner Krankheit auf dem Strassenstrich an. Wer einmal Einblick hatte in diese Hölle, kann ein Liedchen davon singen, wie diese ehrenwerten Wohlstandsbürger hinter dem Lenkrad ihrer Edelkarosse sitzen auf der Suche nach kleinen, abhängigen Mädchen.

Wer meint, dass sei ein Randproblem, der irrt. Der Markt hat inzwischen gewaltige Ausmaße. Die Zahl der Starkabhängigen geht in die Hunderttausende. Die Zahl der Gefährdeten steigt von Tag zu Tag, gepuscht durch diejenigen, die "Keine Macht den Drogen schreien" schreien und sich ansonsten so verhalten wie die berühmten drei Affen.

Die Verbots- bzw Freigabediskussion kann in disem Zusammenhang eher langweilen. Das ist überhaupt nicht das Thema. In der Szene interessiert sich momentan kein Mensch dafür, ob etwas verboten ist oder nicht. Eine Ausnahme: die Drogen-Mafia hat natürlich ein dringendes Interesse daran, sich ihre 1000 % - Gewinnspanne nicht kaputt machen zu lassen. Dabei helfen ihr diese Ignoranten.    


 

19.04.03 13:26

19279 Postings, 7462 Tage ruhrpottzockerVergessen:


Was hilft denn nun ?

Einzelne können nichts tun. Im gegenteil - ich rate dringend davon ab ! Es ist nämlich brandgefährlich.

Aufklärung tut not. Das wird heute gar nichts getan. Wer keinen Einblick hat, weiss auch so gut wie nichts. Diese Feststellung muss ich leider immer wieder machen. Sie galt auch jahrzehntelang für mich, bis ich Einblick erlangte.

Echte Hilfsprogramme für die Süchtigen müssen her. Das Angebot ist heute gleich Null. Man erspare mir eine Diskussion über Entgiftungs- und Therapieeinrichtungen. Ich kenne mehrere, aber keine auch nur halbwegs geeignete.

Das Thema dieses Threads sind "leichte" Drogen. Ich habe über harte Drogen gschrieben. Der Übergang von leicht zu hart ist aber fließend, die Grenze wird leicht überschritten. Ist man bei hart angelangt, gibt es so leicht keinen Weg zurück. Jede Droge ist eine Gefahr für Leib und Seele des Menschen. Aber man komme mir bitte nicht mit Verboten ! Zumindest nicht als einziges Argument !    

19.04.03 14:40

27 Postings, 6262 Tage zebrahai@proxicomi contra rpz

was bist du denn für eine type?

ich nehme an du bist dauerbedröhnt und kennst den unterschied zwischen realität und fantasy nicht mehr.

dir sollte man mal ein paar abc waffen ins haus schicken, du redest ja wohl totalen mist.... nee, nee, die amazonen werden dich in zukunft beobachten.....

gez. der zebrahai der richtig stinkig wird, wenn er deinen gefaselten kokolores liest...  

19.04.03 15:05

3996 Postings, 6358 Tage Dope4youHab auch noch meinen Senf

Wenn du in Deutschland deinen Rausch-Kick willst gibt es genug legale Möglichkeiten.
Du kannst dir bei deinem Arzt Valeron oder in deinem Supermarkt deinen Alk besorgen. Ich glaube auch wie viele sagen es müß dieses Angebot nicht noch erweitert werden. Aber, und das ist der Punkt, wenn einer die leichte Droge Hanf benützen will soll er nicht von der Gesellschaft in die kriminelle Schublade gedonnert werden. Ich sehe Hanf genauso wie einige Meikamente oder Alk als große gefahr und ich werde mich nicht hin stellen und das ganze verharmlosen aber ich sehe die Gefahr bei Hanf um einiges geringer als bei Alkohol.
Hanf ist eine Droge die nicht den Gesellschaftlichen-Stellenwert wie Alkohol hat und nur die annahme ein Student hat einen Unfall mit dem Auto und dieserr hat Hanf geraucht führt sofort zu einer Verurteilung durch die Allgemeinheit wie "Schau dir diesen Fixer und Junkie an" hat der gleiche Student einen Unfall mit 0,9 Promil wird dies sofort gerechtfertigt mit "ach das waren doch nur 2 Bier".
Warum ist dies so?? Weil jeder sich vorstellen kann vor seinen Kindern Alk zu trinken aber keiner sich in die Situation versetzten kann sich vor seinen Kindern einen Joint zu bauen.

Ich hab mal einen guten Ausspruch gelesen: Stell dir mal vor jedes Jahr treffen sich 1000000 Junkies und feiern 1-2 Wochen durch. Rauchen einen Joint nach dem anderen und singen und feiern bis die Socken qualmen.Unvorstellbar oder Woodstock??
Jetzt nimm statt der Joints einfach Bier und das ganze heißt dann Oktoberfest!!!

Ich hör immer die Sprüche Alkohol kann man nicht mit Hanf vergleichen!!
Wieso nicht??? Nur weil das eine nicht so bekannt ist und bei uns in Deutschland bestraft wird? In vielen Ländern des Mittleren Osten herrscht Alkoholverbot, aber die Westlichen-Süchtlinge bringen es fertig gegen dieses Verbot Ausnahmen zu beantragen und verkaufen Ihren Alkohol in den Hotels oder Dutyfree-Shops gegen die Sitten dieser Länder. Vergleichbar würde es sein wenn in (Holländischen) Hotels in Deutschland Hanf legal zu kaufen sein würde.!.!
Ich kann die scheinheilige Haltung gegen Hanf nicht verstehen besonders nicht von abhänigen Alkoholikern die jeden zweiten Tag an Ihrem "Stammtisch" über die Richtigkeit des Hanfverbotes quatschen, und sich selbst und der Umgebung das Märchen erzählen sie selbst haben ja kein Problem mit Alk sie könnten ja auch ohne Ihren Stoff leben aber sie wollen jetzt momentan ja aus irgend einem Grund nicht abstinent sein. Die Droge Hanf ist in Deutschland ohne Probleme zu bekommen, nur die "Gebrauchsanweisung" mußt du dir selbst besorgen weil dir keiner HELFEN darf weder deine Eltern noch dein Arzt-sondern nur irgend ein Dealer der dir das Zeug auf dem Schulhof verkauft-und da weißt du nicht welche Qualität das Gras hat und was alles reingemischt wurde(ist so alls wenn du deinen Schnaps hinter der Grenze bei einem Philippino kaufst und nicht weißt ob du blind wirst)
Ich möchte eine offene Behandlung des Themas Hanf und nicht eine pseudo Diskussion von ein paar Alkis die Angst haben das man ihnen ja auch ihren Stoff wegnehmen könnte wenn die Leute erst mal schnallen das Ihre Droge der Alkohol nicht so easy ist wie sie glauben.
Ich habs da mehr wie Hans Söllner und möchte einen vernünftigen Umgang mit den Drogen.

Dope4all

 


       

19.04.03 16:50

9161 Postings, 7522 Tage hjw2gibs den suffköppen 4you *g* o. T.

19.04.03 19:04

13475 Postings, 7629 Tage SchwarzerLordInteressanter Beitrag von dope4you.

Wie wäre es aber mit einem anderen Ansatz: Statt diese angeblich "leichten" illegalen Drogen zu entkriminalisieren, dann stattdessen die Folgen von Alkohol und Tabak mehr in das Licht rücken, in das sie gehören: Gift und Abhängigkeit für die meisten Menschen? Das finde ich die bessere Lösung als zu verharmlosen. Nein, wer bekifft Auto fährt, der muß richtig dicke bestraft werden, und wer das mit Alkohol macht, mind. genauso. Ich kann mir auch nicht vorstellen, daß es überhaupt so ist wie du sagst, nämlich daß in einem solchen Fall verharmlost wird.
Generell wäre es auch ein guter Weg, das Rauchen im Sinne der Gesundheit noch mehr zu besteuern, das würde einige vom Konsum abhalten, der auch Nichtraucher in Mitleidenschaft zieht. Und jetzt kommt mir bloß nicht wieder damit, daß ein Apfel täglich auch eine Abhängigkeit darstellt.  

19.04.03 19:15

107 Postings, 7400 Tage balragh@sl

Wenn weniger leute rauchen kann eichel das rentenloch nie mehr stopfen. ich glaub nicht dass die mehreinnahmen durch die tabaksteuer das ausgleichen. vielleicht koennte man die tabaksteuer bis zum 18 lebensjahr aussetzten, das waere ne moeglichkeit, wenn auch kaum durchzusetzen.  

19.04.03 19:55

19279 Postings, 7462 Tage ruhrpottzockerbalragh, du bist weltfremd !


Das Rauchen verursacht einen derart volkswirtschaftlichen Schaden, dass auch eine Verdoppelung der Tabaksteuer nicht langen würde, um nur einen Teil des Schadens abzudecken.

Würde niemand rauchen, wäre wir alle ein Stück reicher, viel Leid bliebe den Menschen erspart.  

19.04.03 20:22

9161 Postings, 7522 Tage hjw2so isses rz

über die alkbedingten vw-schäden darf man gar nicht nachdenken  

19.04.03 20:29
1

51340 Postings, 7279 Tage eckiZUgedröhnt Autofahren ist natürlich nicht ok

Ob die Dröhnung jetzt vom Alk oder dope kommt ist da doch egal.

Aber ich sehe es auch nicht ein, warum ich ein übler Krimineller sein sollte, wenn ich mir am Wochende einen guten Tee mache oder einen cookie esse (dass rauchen habe ich vor 2,5 Jahren aufgehört).

Grüße
ecki  

19.04.03 21:41

107 Postings, 7400 Tage balragh@ruhrpottzocker

da der thread eigentlich ein anderes thema hat will ich hier nicht grossartig abschweifen, aber ich glaube wir missverstehen uns gerade.
Ich habe nie behauptet die externen effekte des rauchens koennten durch die tabaksteuer ausgeglichen werden. mir ging es eher um die eingesparten rentenzahlungen aufgrund der geringeren lebenserwartungen.

ich habe jetzt keine zeit dass zu recherchieren da ich bei dem schoenen wetter nicht den ganzen nachmittag zu hause verbringen will aber ein kurzer blick in google hat gezeigt dass rauchen die lebenserwartung um durchschnittlich 7 jahre verkuerzt (http://www.biorap.org/rg/rgagelifestyle.html). bei einem durchschnittseinkommen von von 30,000$ (gerundet von http://www.child-hood.com/en/text_p445.html) und einem rentenviveau von 60% p.a. sind dass pi mal daumen 126,000$ (30,000 * 0.6 *7, aus zeitgruenden geh ich jetzt mal nicht auf zinsen etc. ein)

ich habe auf die schnelle keine zahlen gefunden wieviel durchschnittlich pro raucher an medical treatment ausgegeben wird aber raucher zahlen ja auch hoehere kassenbeitraege, insofern ist die obige zahl eh mit vorsicht zu geniessen.

Bevor ich jetzt total geflamed werde: mir ist bewusst das die volkswirtschaftlichen schaeden durch verlorene produktivitaet, rauchen waehrend der schwangerschaft etc. viel weitreichender sind als die reinen behandlungskosten aber ich habe jetzt einfach keine zeit und lust mich in dieses thema einzuarbeiten. wenn interesse an einer diskussion besteht koennen wir das gerne in einem andren thread tun.  

20.04.03 12:44

1544 Postings, 6312 Tage werweißRecht auf Rausch,



meiner Meinung soll sich doch jeder zuknallen, wie er will, es muß immer das Maß stimmen. Wer nicht mit Cannabis umgehen kann, kann erst recht nicht mit Alkohol umgehen, also Leute streubt euch nicht so  

26.04.03 12:40

1544 Postings, 6312 Tage werweißHiermit bekenne ich mich öffentlich,




vor 3 Jahren einen Joint geraucht zu haben !!!!

gruß werweiß  

26.04.03 12:46

1544 Postings, 6312 Tage werweißJetzt trau ich mich nicht mehr, denn in Bayern,




ist das verboten und ich werde verfolgt und werde süchtig und in Bayern ist Cannabis so schlimm wie Heroin, und Cannabis macht blöd, ach ich habs geschafft
ich bin clean, in 3 Stunden trink ich mein erstes Bier für heute und dann gehts rund. So ein Rausch ist halt was wunderschönes und nicht verboten.
Vor allem in Bayern !!! Der Otto Wiesheu unser Wirtschaftsminister in Bayern ist mein großes Vorbild 10 Büchsenbiere saufen und ein Kind überfahren und dann Fahrerflucht, der ist doch glatt freigesprochen worden, weil er nicht mehr weiß was er gemacht hat, der arme, und jetzt schaut er nicht mal mehr in die Fernsehkamera,
ich liebe dieses Bayern, jetzt ist es genug sonst haben die mich noch auf dem Kicker, der Beckstein, der Stoiber, der Zehetmaier alles Größen aus Bayern, ich bin stolz ein Bayer zu sein !!! Eigentlich bin ich nur ein kleiner Franke, hihi

gruß werweiß
danke das ihr mein gschmarri gelesen habt
 

26.04.03 13:03

9950 Postings, 6761 Tage Willi1werweiß

schon?

Knopf hoch

Willi  

23.08.05 13:53

1 Posting, 5390 Tage Bluezifer...

Also, soviel Schwachsinn wie in diesem Thread hab ich derart hoch gestapelt, noch nirgends erlebt. Man kommt sich vor, wie auf dem billigsten aller Stammtische, das ist wirklich nur noch peinlich. Wenn ich schon Argumente lese wie, Cannabis ist eine Einstiegsdroge, da jeder Heroin-Abhängige in seinem vorherigen Leben schon mal gekifft hat, lässt das nicht unbedingt auf einen sehr hohen IQ stoßen. Naja, Unmengen Alk und täglich die BILD hinterlassen dann scheinbar doch seine Spuren. Ist schon traurig, aber mit dieser Kirmes-Logik voller Ahnungslosigkeit, sollte man sich bei solchen Themen besser raushalten, aber was erwartet man schon von verwöhnten Yuppies, deren einziges Interesse am Leben nur noch die geschickte Gewinnmaximierung ist. Könnte jetzt gut und gerne 35 Argumente aufzählen, die den hier verbreiteten Unsinn widerlegen, aber das spar ich mir, weil ich bezweifle, das dass überhaupt jemand zu verstehen scheint. Gewillt bis zum letzten, üble Stammtischvorurteile mit in's Grab zu nehmen. Achja, und ich kiffe nicht, falls das Argument jetzt wieder fallen sollte. Mich regt nur dieses alberne Getue einiger Leute auf, die sich ihre Wahrheit nach Lust und Laune zu Recht biegen.  

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