S+T AG - neuer TecDAX Kandidat?

Seite 1 von 249
neuester Beitrag: 20.08.19 01:32
eröffnet am: 31.05.13 20:25 von: Klei Anzahl Beiträge: 6203
neuester Beitrag: 20.08.19 01:32 von: Klei Leser gesamt: 1486921
davon Heute: 91
bewertet mit 24 Sternen

Seite: 1 | 2 | 3 | 4 |
247 | 248 | 249 | 249   

31.05.13 20:25
24

4624 Postings, 6000 Tage KleiS+T AG - neuer TecDAX Kandidat?

Scheinbar hat der Ex-Chef der Kontron AG - Hannes Niederhauser - ein neues Baby gefunden:

Die S+T AG - wurde auf die ehemalige "Gericom AG" alias "Quanmax AG" verschmolzen.

Im Zuge dieser Maßnahme äußerte sich der neue Firmenlenker des Gesellschaft - Hannes Niederhauser -, dass dieser sich das daraus entstandene Unternehmen gut im TecDAX vorstellen könne.

Es muss noch einiges an Marktkapitalisierung und Bösenumsätzen zulegen aber die Unternehmenszahlen sprechen für sich.

Also - nur eine Frage der Zeit, bis die Masse diese Aktie entdeckt und fiar bewertet?  
Seite: 1 | 2 | 3 | 4 |
247 | 248 | 249 | 249   
6177 Postings ausgeblendet.

14.08.19 15:21
2

5 Postings, 221 Tage wwak56......

und ich glaube als einzige Aktie überhaupt rauscht die S&T immer acht Prozent nach unten....  ja ich weiß .. die ist Suuuuuper die Aktie  und einfach Vertrauen haben....  oder doch einfach das Geld aus dem Fenster werfen.. dann hat es wenigstens den Nutzen dass diejenigen die es aufsammeln sich freuen...

Sorry aber  bei bald 40 % unter 52 Wochen hoc,h bleibt einem nur noch blanker Sarkasmus, wenn man den Eindruck gewinnt dass die Kursentwicklung außer den Anlegern niemanden zu interessieren scheint..   ahhh   17,56 ?  sind ja auch schon 29Minuten vergangen  

14.08.19 16:16

1395 Postings, 4380 Tage rotsHannes hat wieder gekauft

Für 177tsd ? zu 17,75  

14.08.19 17:19

12 Postings, 492 Tage Max40 0Der Link zum Kauf von Hannes Niederhauser

https://www.finanznachrichten.de/...gskraeften-gem-art-19-mar-015.htm  

14.08.19 17:26

42 Postings, 6057 Tage watchtoll.......

bringt sehr viel Entspannung.....unglaublich was da gerade abgeht  

14.08.19 21:16
1

494 Postings, 1138 Tage GaaryS&T

Die Aktie war doch schon immer volatil. Wenn man damit nicht klar kommt, ist wohl die Gewichtung zu hoch oder es passt generell nicht zum Risikoprofil.

Habe heute ebenfalls zugegriffen. Solange HN liefert (das tut er halt einfach seit einer sehr langen Zeit) kann ich die Kursschwankungen ausblenden und eher für mich selbst nutzen. Auch nach den letzten Zahlen ist hier für mich alles weiter on-Track. Spätestens wenn der Gesamtmarkt halbwegs mitspielt, wird auch S&T wieder die positiv volatilen Tage haben.  

14.08.19 22:05

1432 Postings, 3568 Tage GegenAnlegerBetru.niederhauser

kann nicht wissen wie hong kong sache ausgeht, china wird auch taiwan bald tyrannisieren

falls usa eingreifen

dann s&t bei 10 eur  

15.08.19 10:59

5 Postings, 221 Tage wwak56......

und die 17? sind gefallen  

15.08.19 11:00
6

138 Postings, 1017 Tage jseyseS&T ist derzeit einfach Out

Ich habe es echt selten erlebt, wie ein Unternehmen in weniger als 12 Monaten von einer absoluten In-Aktie zu einer absoluten Out-Aktie transformiert wurde, ohne dass sich am operativen Geschäft und den Zukunftsaussichten irgendetwas negativ entwickelt hätte.

Ich habe es aber auch nur selten erlebt, dass alle Insider mit größeren Aktienbeständen in einer abgesprochenen Aktion große Aktienbestände verkaufen. Damit provoziert man ja quasi schon mutwillig, dass dem auch viele andere Aktionäre folgen und die Aktie bis auf Weiteres auf die Abschussliste gesetzt wird.

Und da helfen jetzt leider auch diese Mini-Alibi-Käufe des CEO von 10.000 Aktien natürlich nichts, weil doch jeder geradezu förmlich spüren kann, dass es sich bei diesem Betrag um reine Alibi-Käufe handelt, die ansonsten nicht weiter ernst gemeint sind.

Der nächste Schritt ist dann sicher, dass man sich wieder neue Aktienoptionen genehmigen lässt, wenn der Aktienkurs am Tiefsten ist, so wie man sich schon Ende 2018, als der Kurs kurzfristig auf ca 15 Euro eingebrochen war, als allererstes im gesamten Vorstand die Aktienoptionen für die Jahre 2018 UND (!) 2019 (AOP 2018, Tranche 2018 und Tranche 2019) auf Basis dieser tiefen Kurse genehmigt hat. Eigentlich schon damals ein Unding, sich auf Basis dieses kurzfristigen Kurseinbruchs gleich für 2 Jahre die Aktienoptionen zu genehmigen, was wohl damals nur deswegen untergegangen ist, weil sich damals der Kurs wieder recht zügig erholt hatte.

S&T muss hier wirklich aufpassen, dass sie am Markt nicht zukünftig so wahrgenommen werden, dass hier die Interessen des Vorstands deutlich vor die Interessen der Aktionären gestellt werden.

Und das schlimmste dabei ist, dass S&T jetzt schon mal vorab in den letzten 12 Monaten um 40% eingebrochen ist, wo der TecDax gerade mal um 10% zurückgegangen ist, also S&T keinerlei Kurs-Polster mehr hat, wenn der TecDax auch mal deutlicher zurückgehen sollte.

Dazu werden derzeit die Zukunftsaussichten einfach auch noch viel zu schlecht am Markt kommuniziert. Mit den aktuellen Ist-Zahlen kann man an der Börse einfach keinen Blumentopf gewinnen, dafür war der Q2-Gewinn einfach viel zu schlecht, das sollte man doch inzwischen gemerkt haben. Da muss man den Aktionären doch viel stärker vermitteln, warum zeitnah deutliche Verbesserungen auch im Überschuss aufgrund aktueller Design Wins zu erwarten sind. Das wird alles noch viel zu wenig vermittelt und dieser verweis auf die Ziele für 2023 ist da leider auch nicht mehr sonderlich hilfreich, weil 2023 noch viel zu weit weg ist und die Börse sich vor allem für die nächsten 12 Monate interessiert. Und hierzu weiß man bei S&T eigentlich noch recht wenig, wie sich die Design-Wins tatsächlich konkret auswirken werden.  

15.08.19 11:54

6449 Postings, 3214 Tage doschauherDie LV's

bri genau den Kurs schon auf unter 15  

16.08.19 08:56

3578 Postings, 911 Tage Jörg9@jseyse

Sehr guter Beitrag!

Ich war jahrelang ein "Fan" von S&T und der hervorragenden Arbeit von Herrn Niederhauser. Er ist ein Vorstand, der nicht "laberte", sondern "lieferte". Doch seit der Kontron-Übernahme, die Niederhauser exzellent umgesetzt hat, werden hervorragende Wachstumsaussichten kommuniziert, die jedoch operativ nicht erreicht werden können, sondern weitere Zukäufe voraussetzen, wie Niederhauser auch mitgeteilt hat. Operativ schafft man die 2 Mrd. Euro Umsatz in der kurzen zeit natürlich nicht.

Das nach den hervorragenden Prognosen und der hervorragenden Entwicklung des Aktienkurses CEO und CFO dann signifikante Verkäufe getätigt haben, wird sicherlich einige Anleger an den Perspektiven etwas zweifeln lassen. Daran ändert dann auch ein relativ kleiner Aktienkauf wenig, der lediglich durch Niederhauser erfolgte.

Mit Ennoconn und Foxconn sollte in China eine starke Expansion erfolgen. Was ist daraus geworden bzw. wieso scheint diese Expansion nicht in dem erhofften Umfang umgesetzt zu werden?

Wenn selbst der Vorstand signifikant Aktien verkauft, dann vermute ich nicht mehr, dass man bei S&T mit starken positiven Überraschungen rechnen kann. Vielleicht wird auch für S&T im Zuge der Wirtschaftsabschwächung in Europa das Projektgeschäft schwieriger bzw. man spürt ggf. den Kostendruck seitens der Kunden.

 

16.08.19 09:02

49962 Postings, 4945 Tage Radelfan#6186 In der Tradition von Kontron ??

Auch dort kannte der Kurs jahrelang nur eine Richtung - obwohl dieser Vergleich wohl ein bissel hinkt...
-----------
Keine Signatur mehr, da als Moderationsgrund missbraucht.

16.08.19 11:46
3

138 Postings, 1017 Tage jseyseForschungs- und Entwicklungkosten

Ich habe jetzt noch mal die Geschäftsberichte 2018 von S&T, Cancom und Bechtle näher auf die Höhe der Forschungs- und Entwicklungkosten (F&E) untersucht, was durchaus zu einem beachtlichen Ergebnis führt.

S&T hat in 2018 ca. 12% des Umsatzes bzw. 123 Mio. Euro für F&E ausgegeben, wovon nicht einmal 20 Mio. Euro aktiviert wurden. Und auch in 2019 will man massiv in wegweisende Technologien investieren.

Bei Cancon kann man nachlesen, dass es keine nennenswerten Aufwendungen für F&E gab.

Bei Bechtle wird das nicht so deutlich ausgeführt, aber von nennenswerten F&E-Aufwendungen ist dort auch nicht die Rede.

Jetzt muss man daraus natürlich zu dem Ergebnis kommen, dass S&T wohl in 2018 auch ein deutlich höheres EBIT (fast um 100 Mio. Euro höher) hätte ausweisen können, wenn man sich wie Cancom und Bechtle vor allem auf das Bestandsgeschäft konzentriert und nicht massiv zusätzlich in zukünftige wegweisende Technologien investiert hätte. Dadurch hätte dann auch S&T das EBIT fast verdreifachen (!) können.

Was kann man hieraus nun folgern:

-entweder haben Bechtle und Cancom ohne Offenlegung auch entsprechend hohe Investitionen in F&E (zB in Personalkosten), woran ich angesichts von deren Geschäftsberichten nicht glaube, oder

-die Investitionen von S&T waren Fehlinvestitionen und sind sinnlos verpufft (woran ich auch nicht glaube) oder

-es steht bei S&T eine Umsatz- und/oder Gewinnexplosion bevor, wenn man zukünftig die Ernte aus diesen ganz massiven F&E-Kosten einfährt und zusätzlich dann evtl auch gar nicht mehr in entsprechend massivem Umfang in F&E investieren muss.

Ich halte die letzte Option für das Wahrscheinlichste, warum S&T derzeit hinsichtlich Profitabilität noch nicht das zeigt, was wir uns erhoffen. Hier wird einfach ganz massiv in die Zukunft investiert.

Wenn meine Vermutung stimmt, müsste eigentlich spätestens 2020 das Jahr von S&T werden, in dem S&T dann diesen Rückstand auf Cancom und Bechtle aufholt bzw. beide massiv überholt, wenn diese massiven F&E-Kosten dann irgendwann starke Umsätze und Gewinne bringen (und der Gesamtmarkt nicht wegbricht).

So schwer es einem als Aktionär angesichts des derzeitigen Börsenkurses (gerade im Vergleich zu den Kursen von Cancom und Bechtle) fällt, so sehr muss man den Unterschied beachten, dass S&T einfach ganz massiv höhere Investitionen in F&E hat (zB geschätzt ca. 80-100 Mio. Euro mehr als Cancom). In so einer Situation ist es dann einfach nicht fair, Cancom mit S&T zu vergleichen, weil bei S&T ein deutlich höheres zukünftiges Umsatzpotential vorbereitet wird.

Das ist aus meiner Sicht der entscheidende Punkt, auf den sich die PR von S&T konzentrieren müsste, dass sie bei jeder nur denkbaren Gelegenheit diesen Alleinstellungsfaktor der hohen F&E von S&T noch klarer herausstellt (und vielleicht auch darauf hinweist, welches EBIT ohne Investitionen in zukünftige Technologien derzeit möglich wäre) und insbes. viel deutlicher herausstellt, was man sich von diesen massiven Investitionen in F&E zukünftig umsatz- und gewinnmäßig erwartet. Ansonsten wird S&T auch weiter pauschal mit den Istzahlen mit Cancom und Bechtle verglichen und jeder oberflächliche Investor fragt sich, warum es bei Cancom und Bechtle besser läuft und lässt dann S&T auf Basis der Istzahlen links liegen.

Wenn ich mit meiner Vermutung richtig liege, müsste somit 2020 das Jahr von S&T werden und auch zukünftig das organische Wachstum deutlich über der Roadmap aus der IR-Präsentation liegen; denn wenn es nicht gelingen sollte, trotz dieser massiven F&E-Kosten das in der Präsentation geplante organische Wachstum ganz massiv zu überschreiten (und somit auch an die Wachstumsraten von Cancom (derzeit 30% organisch) anzuknüpfen bzw. diese zu überschreiten), müsste man sich wirklich fragen, ob die massiven F&E-Kosten gute Investitionen sind oder nicht. Sollte dies nämlich nicht gelinge, wäre es wohl deutlich besser, S&T aktuell durch Verzicht auf größere F&E Kosten massiv von den Kennzahlen her aufzuhübschen und dann möglichst teuer komplett an Foxconn zu verkaufen.

Aber wie gesagt, ich erwarte mir hier zeitnah einen massiven Return aus den ganzen F&E, die S&T ja schon in großem Umfang getätigt hat. Ich glaube, hier könnte eine deutlich bessere PR Wunder wirken, denn der Markt will nicht wissen, was uns diese Investitionen vielleicht in 5 Jahren mal bringen, sondern in 12-18 Monaten. Ich glaube, der Kapitalmarkt hat einfach noch gar nicht realisiert, was bei S&T zeitnah möglich sein sollte, denn 120 Mio. Euro Investment in F&E können sich normalerweise nicht einfach mal so in Luft auflösen, wenn S&T  dadurch zum Technologieführer wird.  

16.08.19 13:25

932 Postings, 4580 Tage MucktschabernatGratulation

zu diesem Top Beitrag!  

16.08.19 14:30

95765 Postings, 7102 Tage Katjuschajseyse, bist du dir sicher, dass in den 123 Mio

F&E alles GUV wirksame Kosten stecken?

Soweit ich das richtig verstehe, stecken dort auch Firmenübernahmen drin, die nicht GUV wirksam sind.

In welchem GUV-Posten stecken die 123 Mio denn konkret?
-----------
the harder we fight the higher the wall

16.08.19 15:33

138 Postings, 1017 Tage jseyse@Katjuscha

Sicher sein kann man sich natürlich nie, wenn man einen Jahresabschluss nicht selber aufgestellt hat. ;)

Aber Gegenfrage: Woher entnimmst Du, dass in den 123 Mio. Euro F&E "Aufwendungen" auch Firmenübernahmen drinstecken, die nicht GuV wirksam sind? Das wären dann ja CF-relevante Investitionen, aber keine F&E "Aufwendungen".

Ich habe mich an S.165 des Geschäftsberichts orientiert, wo es heißt:

"Expenses made for R&D in FY 2018 came to TEUR 122,839..." bzw. "Für F&E wurden im Jahr 2018 Ausgaben im Wert von TEUR 122,839 (Vj TEUR 114,795) getätigt."

Das klingt für mich nach echten Ausgaben, die vorrangig im Personalaufwand, aber auch in den Aufwendungen für Material und sonstige bezogene Leistungen sowie ggf. auch in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten sind. Wenn damit natürlich nur Ausgaben in Form von kostenneutralen "Geld-Ausgaben" (Cash-Flow-Investitionen) gemeint sein sollten, wäre das sehr irreführend formuliert.

Aber selbst wenn man auch die Firmenübernahmen von grob geschätzt 25 Mio. Euro komplett als Bestandteil der F&E ansehen würde, wären es immer noch ca. 100 Mio. Euro "echter" F&E Aufwand, der durch die GuV ging, so dass dann mein letzter Beitrag eben von 123 Mio. Euro auf 100 Mio. Euro anzupassen wäre, aber letztlich noch eine sehr ähnliche Gesamtaussage hätte.
 

16.08.19 16:13

95765 Postings, 7102 Tage KatjuschaDas habe ich vorhin im Geschäftsbericht

nachgelesen. Kann dir grad die Seite nicht nennen. Da stand jedenfalls explizit drin, was alles unter F&E fällt, u.a. Firmenübernahmen.

Du kannst ja mal eine Mail an die IR schicken und nachfragen. Vielleicht schlüsseln sie dir ja die F&E mal auf. Irgendwie erscheinen mir 123 Mio ? für normales F&E in so einem Geschäftsmodell jedenfalls extrem hoch, auch 100 Mio ?.
-----------
the harder we fight the higher the wall

16.08.19 16:39

4624 Postings, 6000 Tage KleiKatjuscha

Hattest du unter aktivierte Eigenleistungen in der Bilanz nachgesehen? denn soweit es dort nicht aktiviert ist dürfte es aufwands wirksam verbucht worden sein.

Für Übernahmen wurden in 2018 keine zu hohen Beträge entrichtet. Bereits in 2018 hatten wir doch die Übernahme des ersten Teils von Kapsch und auch dort lagen wir nur im niedrigen zweistelligen Millionenbereich in Summe....


Aber du hast vollkommen Recht eine Aufschlüsselung wäre wünschenswert....

 

16.08.19 20:35

3578 Postings, 911 Tage Jörg9@ jseyse

S&T hat auch früher schon einen hohen Umsatzanteil für F&E verwendet. Niederhauser ist zwar sehr kostenbewusst, jedoch weiß er wie wichtig es ist technologisch nicht den Anschluss zu verlieren. Niederhauser selbst hat immer wieder darauf hingewiesen, wie wichtig es ist, dass man neue Trends erkennt und in neue Technologien investiert bzw. hierfür hohe F&E durchführt. Daraus zu schließen, dass irgendwann deshalb der "Gewinn explodieren" könnte ist wohl nicht schlüssig. S&T wandelt sich schließlich ständig durch immer neue Produkte, weil andere Produkte auch überholt sind bzw. weniger nachgefragt werden.

Zu Bechtle und Cancom kann ich mich nicht äußern, da ich diese Unternehmen nicht weiter verfolgt habe, da mein Eindruck war, dass das Potential bei S&T wegen des m. E. extrem erfahrenen und intelligenten Herrn Niederhauser am stärksten sein wird.

Niederhauser hat schon zahlreiche Übernahmen erfolgreich gestemmt. Die bedeutendsten Übernahmen waren wohl die S&T (mit Quanmax) und Kontron. Meines Erachtens hat er damit unternehmerische "Glanzleistungen" vollbracht.

Es gibt Investoren die schon damit "scherzen", dass, wenn Niederhauser mit "seiner" S&T so weiter wächst, irgendwann SAP übernimmt.  

19.08.19 17:13

8185 Postings, 3770 Tage MulticultiMich wundert

dass das Teil nicht bei16 Euro steht,25% Verlust in einem Jahr,gibt nicht viele schlechtere Aktien
Zukunft stark eingetrübt.Tut mir leid binja selbst seit3 Jahren in der Bude infestiert  

19.08.19 17:31
1

8185 Postings, 3770 Tage MulticultiIch meine in dem Segment

u.Sparte sie agiert ,die 20 Eu sehen wir sicher nicht so schnellauf Dauer ,habe das teil bei 8,35 gekauft
Gut werden viele sagen ,aber heuer Stieg der Tec deutlich somit bin ich nicht Zufrieden und Warte bis
Jahresende sollte sie unter 23 Eu. stehen fliegt sie raus.Gibt zig bessere.  

19.08.19 20:44

44 Postings, 447 Tage tpoint75der Junolyst

https://www.junolyst.de/studien/updates/s-t/  

19.08.19 21:42

95765 Postings, 7102 Tage Katjuschawie kommt er auf das Kursziel?

-----------
the harder we fight the higher the wall

19.08.19 22:41
2

647 Postings, 1472 Tage matze91Aufwendungen für F&E ....

Wann sind Aufwendungen für F&E aktivierungsfähig?

Zunächst ein paar Vorinformationen zur Einstimmung auf das Thema, aus dem Lagebericht 2018 entnommen:

In den nächsten 4 Jahren wollen wir unsere Industrie 4.0-Technologie systematisch weiter ausbauen. Dazu braucht man Ingenieure, sehr viele Ingenieure. Bei 4.300 Mitarbeitern beschäftigen wir rund 2.700 Ingenieure.
Mittlerweile sind rund 2.150 Mitarbeiter im Bereich Entwicklung (Forschung & Entwicklung sowie Engineering) tätig.
2018 gaben wir rund 12% oder EUR 123 Mio. für Entwicklung und Forschung aus und 2018 wurden Entwicklungskosten von EUR 15,1 Mio. aktiviert.

Gem. GB hat S&T einen hohen Umsatzanteil durch Verkauf von Eigentechnologieprodukten (Hard- und Software), es sind

272.715 Mio. im Segment IOT SOLUTIONS und
155.768 Mio. im Segment EMBEDDED SYSTEMS.
In diesen beiden Bereichen fallen m.E. auch die maßgeblichen Aufwendungen für F&E an.

Auf S. 63 ist folgendes zu lesen:
TECHNOLOGIERISIKEN
Insbesondere in den Geschäftssegmenten „IoT Solutions“ und „Embedded Systems“ entwickelt die S&T Gruppe eigene Technologieprodukte, bestehend aus Hardware- und Software-Komponenten, die teilweise auf Standardsystemen beruhen und von der S&T Gruppe an Kundenanwendungen angepasst werden.

Hinsichtlich der Entwicklung dieser Eigentechnologieprodukte besteht das Risiko, dass diese sich als Fehlentwicklungen oder als nicht wettbewerbsfähig erweisen. Verzögerungen bei der Entwicklung können zudem dazu führen, dass eine rechtzeitige Markteinführung des jeweiligen Produkts nicht gelingt.
Zudem kann nicht ausgeschlossen werden, dass die Eigentechnologieprodukte aus sonstigen Gründen nicht vom Markt bzw. den Kunden angenommen werden und damit nicht gewinnbringend realisiert werden können. In sämtlichen Fällen könnten die getätigten Akquisitions- oder Entwicklungskosten sowie die damit in Zusammenhang stehenden geplanten Umsätze ganz oder teilweise verloren gehen.

Wesentliche neue Innovationen, die aus diesen Entwicklungen im Geschäftsjahr 2018 resultierten, sind weitere Bausteine der Embedded Cloud im Bereich der Echtzeitrealisierung durch TSN (Time Sensitive Networking). Mit dem TSN-Starterkit präsentierte die Tochter Kontron 2018 die erste marktfähige Erweiterungslösung zur Umsetzung von Time Sensitive Networking Lösungen und baut das Portfolio stetig weiter für Echtzeitapplikationen aus. Die Tochter S&T Technologies führte im Geschäftsjahr 2018 das IoT Software Framework „SUSiEtec“, eine flexible Platt-form zur Realisierung von ganzheitlichen IoT-Lösungen, auf dem Markt ein.
Ende Zitate aus dem GB (unterschiedliche Fundstellen)

Also m.M.n. tritt S&T für einen größeren Teil ihrer Neuentwicklungen in Vorleistung ohne schon sichere Abnehmer zu haben.

Zur Ausgangsfrage, warum so hohe Beträge für F&E in den Aufwand gebucht werden, kann ich nur folgendes sagen:

-Ich denke, dass dies mit dem Geschäftsmodell zu tun hat (wie oben unter „Technologierisiken“ beschrieben)

-Bei solchen Neuentwicklungen die als Eigentechnologie erfolgen, werden in der früheren Phase die Kosten (Personal und Sachkosten) noch nicht aktiviert werden können, weil ja noch nicht klar ist, ob ein marktreifes/marktfähiges Produkt entsteht (darum haben z.B. junge Biotechfirmen Bilanzverluste). Anders wäre das m.E., wenn im Auftrag eines Dritten ein Produkt entwickelt werden würde.

-Zu Fällen, die es denkbar erscheinen lassen (nach österr. Recht), dass die Gegenleistung/Zahlung für Übernahmen in den Aufwand für F&E eingerechnet werden können, da habe ich keine Vorstellungen.


Hier am Rande noch zwei interessante Aussagen aus dem GB 2018:
„Wir werden auch zukünftig in wegweisende Technologien investieren. Dabei können wir auch auf das Know-how unserer Partner Microsoft (Public Cloud), Intel (Autonomes Fahren) und Foxconn (Edge Server für Maschinen) zurückgreifen.
Die S&T will auch geografisch expandieren: 2018 erzielten wir rund 75% unserer Umsätze in Europa. 2019 wollen wir unser IoT-Lösungsgeschäft in den USA weiter verstärken, um dadurch dort die Bruttomarge von heute 34% auf über 40% zu steigern. Wir haben dazu unsere Softwarekapazitäten in Nordamerika bereits im Geschäftsjahr 2018 ausgebaut.“
 

19.08.19 22:50

140 Postings, 359 Tage Charly66Überall das gleiche Problem!

Hedgefonds verkaufen irrational Aktien und machen Unternehmen kaputt. - Manche Unternehmen sind "Melkkühe". - D.h. hier kann man Verluste in anderen Titeln durch Hedging wieder wett machen. Dazu werden Aktien genommen, die in der kürzeren Vergangenheit sowieso schon ziemlich abgeschossen worden sind, da dort einfach die Wahrscheinlichkeit sehr hoch ist, dass diese weiter verlieren und die Nerven der Investoren reißen! - S&T kann man von den Kursverlusten her im Moment eher mit hoch spekulativen Wasserstoff-Aktien vergleichen (z.B. Nel oder Hexagon). - Da interessieren auch keine Zahlen. Und wenn doch, dann mal ganz kurzfristig. - Jeder weiß inzwischen: Wenn der Markt fällt, dann besser S&T so schnell wie möglich verkaufen!  

20.08.19 01:32
2

4624 Postings, 6000 Tage KleiMatze91 und ALLE !!

Das hast du sehr gut herausgearbeitet!

Vielen lieben Dank!!

Es ist somit aus Sicherheitsgründen fast logisch, dass die 123 Mio F&E, die jseyse vergleichsweise zu Bechtle/Cancom herangezogen hat, tatsächlich ein gravierender Vorteil sein können / werden, sodenn die Technologie später fruchtet. Aus 60 Design Wins für Susitec u.a. Amazon Twitch und BMW sowie weitere drei die ab 2020 zu den Top 10 Kunden zählen, kann man nun davon ausgehen, DASS die  entwickelte Technologie sehr wohl fruchtet!

Zusätzlich scheint es vor dem Hintergrund der Liquiditätsaspekte interessant, dass man aus steuerlichen Gründen mit dem Vollansatz der 123 mio als F&E auch hier zu einem nachhaltig hohen Cash flow beiträgt, da die 123 durch nicht Aktivierung direkt im Entstehungsjahr abzugsfähig sind und somit nicht für unnötig hohe Steuerzahlungen sorgt. Eine sehr wesentliche Art der Unternehmensfinanzierung, die man hier gekonnt ausschöpft!

Es wird ferner das Risiko von tickenden Zeitbomben in form von aktivierten Eigenenticklungen ausgeschlossen, was später durch ein Risiko der Notwendigkeit von Abschreibungen der Fall wäre.

An dieser Stelle muss man EINDEUTIG dem Vorstand ein Lob für die Ausführung und Anwendung aussprechen!

Jseyse hat somit vollkommen Recht, dass man sich parallell durchaus eine Betrachtungsweise heranziehen sollte, in welcher man diese F&E ganz oder teilweise rausrechnet und dann bereinigt ein signifikant besseres Ergebnis erhalten würde! .... Erst recht jetzt, wo bereits zahlreiche Design Wins bei Technologieführern platziert werden konnten!  

Seite: 1 | 2 | 3 | 4 |
247 | 248 | 249 | 249   
   Antwort einfügen - nach oben

  2 Nutzer wurden vom Verfasser von der Diskussion ausgeschlossen: FFrodxin, hpgronauhotmail.com