Lamborghini für "arme"

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neuester Beitrag: 03.03.03 17:59
eröffnet am: 03.03.03 14:22 von: Nassie Anzahl Beiträge: 4
neuester Beitrag: 03.03.03 17:59 von: Depothalbiere. Leser gesamt: 395
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03.03.03 14:22

15990 Postings, 6877 Tage NassieLamborghini für "arme"

Edelflitzer light

Die Audi-Tochter will künftig am Fließband produzieren - und die Produktion vervierfachen. Der neue "Gallardo" soll alltagstauglicher werden, etwa für den Skiurlaub in St. Moritz.

Ingolstadt / Sant'Agata - Lamborghini plant den Schritt von der Handanfertigung zur Serienproduktion. Statt nur ein paar hundert exaltierten Modellen für vermögende Ästhetiker will das Unternehmen in den kommenden Jahren etwa 1600 Sportwagen verkaufen
Im vergangenen Jahr verkaufte Lamborghini noch 430 Autos an die Händler und lieferte 424 Stück an wohlhabende Kunden ? zu Preisen ab 230.000 Euro.

Den "Gallardo" gibt es schon ab 150.000 Euro

Zwar braucht der Sportwagenfreak weiterhin ein gehobenes Manager-Gehalt, um sich den exklusiven Flitzer leisten zu können. Doch das neue Modell "Gallardo", eine Art Baby-Lamborghini, soll bereits ab rund 150.000 Euro aufwärts erhältlich sein. Der Hersteller erhofft sich in diesem Jahr einen Absatz von rund 600 Modellen, vom nächsten Jahr an sollen sich mindestens 1000 Kunden für die Light-Version des Lamborghini entscheiden.

"So einen Schritt schafft aber ein kleines Unternehmen alleine nicht", sagte der neue Präsident Werner Mischke, bisher Chef der Entwicklung bei Audi, gegenüber der "FAZ?. Vor vier Jahren hat der deutsche Autohersteller das italienische Unternehmen übernommen. Ein Audi-Investitionsprogramm in Höhe von 155 Millionen Euro ermöglichte dem Unternehmen, die Entwicklungsabteilung von 60 auf 146 Mitarbeiter zu vergrößern und die Belegschaft auf 600 zu verdoppeln.

500 PS, zehn Zylinder und Vierradantrieb

Mit dem "Gallardo", der in dieser Woche während der Automesse in Genf vorgestellt wird, tritt Lamborghini den direkten Konkurrenzkampf zum kleinen Achtzylinder-Ferrari an: Der neue Lamborghini hat zehn Zylinder, 500 PS, Vierradantrieb und Aluminiumkarosserie ? liegt im Preis jedoch 10 Prozent höher als der Ferrari. Dennoch glaubt Mischke: "Damit sind wir in den kommenden Jahren für die Konkurrenz uneinholbar."

Der "Gallardo" soll tauglicher für den Alltag werden als seine Vorgänger. Laut Mischke kann der Lamborghini-Kunde mit dem Wagen problemlos im Winter zum Skifahren nach St. Moritz fahren. Das 12-Zylinder-Modell "Murciélago" hat mit verschneiten Pässen dagegen größere Probleme.

Tagesproduktion soll vervierfacht werden

Mit den beiden Modellen im Angebot will Mischke den Umsatz steigern. Dank dem 2001 vorgestellten "Murciélago" hatte Lamborghini im vergangenen Jahr die Produktion von 280 auf 442 Autos gesteigert, parallel stieg der Umsatz von 65 Millionen Euro auf 93 Millionen Euro. Damit erreichte Lamborghini zum ersten Mal seit der Übernahme durch Audi die "schwarze Null".

Doch Mischke peilt für das Jahr 2004 größere Ziele an: ein Geschäftsvolumen von 240 Millionen Euro und einen Nettogewinn von zehn Prozent des Umsatzes. Auf der neuen Fabrikationsstraße für den "Gallardo" soll die Tagesproduktion von momentan zwei Lamborghini bis Ende 2003 auf acht gesteigert werden.

Gleichzeitig plant das Unternehmen längere Modellzyklen von acht bis zehn Jahren. Denn die Kapazitäten der Entwicklungsabteilung seien begrenzt, sagt der Vizepräsident Giuseppe Greco. Lamborghini könne sich höchstens alle vier Jahre eine komplette Neuentwicklung leisten, da sie rund 200 Millionen Euro koste. Stattdessen sollen neue Versionen der Modelle entwickelt werden, etwa offene Roadster.

 

03.03.03 14:27

3067 Postings, 6488 Tage cliphast du kein Bild von dem auto?

03.03.03 14:39

2875 Postings, 7491 Tage Hillwenn der für Arme ist,

dann lebe ich unter dem Existenzminimum!  

03.03.03 17:59

25551 Postings, 7066 Tage DepothalbiererAlso, wer zum Skifahren unbedingt mit einem Lambo


fahren muß, der kann doch den LM 002 nehmen, das Teil, von dem die Amis teilweise ihren Hummer abgekupfert haben. Bei Mobile.de gibt's grad einen günstigen.

Die haben echt Probleme, die Marketingstrategen.  

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