Kurse auf schwierigem Terrain

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eröffnet am: 09.07.04 10:50 von: moya Anzahl Beiträge: 1
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09.07.04 10:50

965512 Postings, 6196 Tage moyaKurse auf schwierigem Terrain

Die meisten deutschen Aktien bewegen sich am Freitag-Vormittag weiter auf schwierigem Terrain. Der hohe Ölpreis und neue Terrorwarnungen belasten.

Euro so hoch wie seit dreieinhalb Monaten nicht mehr
Für den Deutschen Aktienindex geht es am Freitag-Vormittag um 0,6 Prozent auf 3909 Punkte nach unten. Der TecDAX verliert bis 9.45 Uhr 0,7 Prozent auf 545 Zähler und der MDAX gibt 0,3 Prozent auf 4981 Punkte ab. Der Euro erreichte am Morgen mit 1,2422 Dollar den höchsten Stand seit Mitte März und steht nun bei 1,2393 Dollar nur unwesentlich niedriger. Die Feinunze Gold wird mit 405,80 Dollar gehandelt.

Ölpreis klettert über 40 Dollar
"Im Kampf um Kursgewinne scheint der DAX am Freitag auf verlorenem Posten zu stehen", sieht ein Händler bereits zu Beginn des heutigen Handelstages schwarz. Zu übermächtig scheinen die Gegner zu sein, die da heißen hoher Ölpreis und neue Terror-Warnungen. Aber auch die Unternehmenszahlen beziehungsweise Prognosen von Yahoo! und Siebel Systems verdaut der Markt nur langsam. In den USA kletterte der Preis für ein Barrel Rohöl wieder auf 40 Dollar.


Außenhandelsbilanz höher ausgefallen
Deutlich höher als erwartet ist die deutsche Außenhandelsbilanz im Mai ausgefallen. Der Überschuss stieg von 10,4 Milliarden Euro im Mai des Vorjahres auf 14,2 Milliarden Euro. Die Exporte stiegen gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 11,8 Prozent auf 60,8 Milliarden Euro. Die Importe kletterten um 6,1 Prozent auf 46,7 Milliarden Euro.


NASDAQ schloss mit deutlichen Verlusten
Mit einem Verlust von 0,7 Prozent auf 10.171 Punkte hat sich der amerikanische Leitindex Dow Jones Industrial am Donnerstag aus dem Handel verabschiedet. Schlimmer erwischte es den Technologieindex, der NASDAQ Composite gab 1,6 Prozent auf 1935 Zähler ab. Für den S&P 500 ging es um 0,8 Prozent auf 1109 Punkte nach unten. Belastend wirkte sich der über 40 Dollar gestiegene Ölpreis sowie die schlecht angelaufene Berichtssaison aus. Auch neue Warnungen vor Terroranschlägen in den USA sorgten für Verunsicherung. Die Umsatzwarnung von Siebel Systems und der enttäuschende Ausblick von Yahoo übten insbesondere Druck auf den Technologiesektor aus. Positives gab es von der Konjunkturfront zu berichten. Laut Berichten des US-Arbeitsministeriums gingen die Erstanträge um 39.000 auf 310.000 zurück. Damit wurde der niedrigste Stand seit vier Jahren erreicht.

Zurückhaltung in Tokio
Für den Nikkei 225 ging es am letzten Handelstag der Woche um 0,9 Prozent auf 11.423 Punkte nach oben. Trotz der freundlichen Performance nach zuletzt fünf Minustagen in Folge sprachen die Händler davon, dass sich die Anleger weiterhin zurückhalten. Grund sei die am Sonntag anstehende Oberhauswahl. Ebenfalls im Plus notierte der Hang Seng in Hongkong mit 0,4 Prozent auf 12.170 Zählern. Damit konnte sich der Markt von den Vortagesverlusten erholen.

DaimlerChrysler stellt neue Mitarbeiter ein
Rund 2700 neue Mitarbeiter will der DaimlerChrysler-Konzern in der Nutzfahrzeugsparte einstellen. Grund sei die hohe Nachfrage in diesem Bereich. Dies geht aus einem Bericht in der "Financial Times Deutschland" hervor. Möglicherweise wird in China auch eine Produktionsbasis für den Export in andere Schwellenländer entstehen, heißt es weiter. DaimlerChrysler verlieren ein Prozent auf 36,60 Euro.


SAP weiter unter Druck
Für die Aktien des Softwareherstellers SAP geht es um weitere 1,1 Prozent auf 123,20 Euro nach unten. Die jüngsten Gewinnwarnungen amerikanischer Konkurrenten sorgen weiterhin für erhöhten Abgabedruck.
 

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