Kreuzzüge kommen wieder in Mode

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neuester Beitrag: 26.11.04 16:16
eröffnet am: 26.11.04 14:37 von: Kalli2003 Anzahl Beiträge: 18
neuester Beitrag: 26.11.04 16:16 von: bernstein Leser gesamt: 494
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26.11.04 14:37

58956 Postings, 6053 Tage Kalli2003Kreuzzüge kommen wieder in Mode

holt Euer Pferd aus dem Stall und die Rüstung aus dem Schrank!!


Der Mainzer Bischof, Kardinal Lehmann, will auch im Osten Deutschlands wirken
Freitag, 26. November 2004
Bonifatius Lehmann
Kardinal will Ossis missionieren  

Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Karl Lehmann, hält eine neue christliche Mission in Ostdeutschland für nötig.
 
Selbstverständlich müsse diese Missionsarbeit im Dialog stattfinden, sagte Lehmann laut einer Meldung der "Passauer Neuen Presse" bei einer Podiumsdiskussion zum Thema "Lebenswertes Europa" in der bayerischen Stadt.
 
"Die Tatsache, dass in den neuen Bundesländern 70 Prozent der Menschen nicht nur nicht getauft sind, sondern keine Ahnung haben vom Christentum, müsste uns eigentlich dazu bringen, dass wir wie einst der Heilige Bonifatius unser Ränzlein schnüren", sagte Lehmann. Dies gelte auch in europäischer Dimension, fügte der oberste Repräsentant der katholischen Kirche in Deutschland hinzu.
 
Bonifatius (ca. 675-754) missionierte als "Apostel der Deutschen" im achten Jahrhundert.

So long (oder doch besser short?)

  Kalli  

 

26.11.04 14:44

9123 Postings, 6925 Tage ReilaNaja, wenn ich ein klammes Unternehmen

führen würde, würde ich auch nach frischen Geldquellen Ausschau halten.  

26.11.04 14:44

21799 Postings, 7230 Tage Karlchen_IBonifatius?

Ist der nicht bei den Ostfriesen im Kochtopf gelandet?


Na - können ja mal her kommen, die Missionare. Werden dann vielleicht an ihre Geschichte erinnert.  

26.11.04 14:46

1720 Postings, 5528 Tage Hartz5Euer Hochwürden Kardinal Lehmann,

auch im Osten gibt es Fernsehen. Geht mal mit der Zeit und stellt einen kirchlichen Sender auf die Beine. Schaut nach Ami-Land und lernt. Wer geht denn heute noch zu Fuß?  

26.11.04 14:49

4020 Postings, 6026 Tage MD11Bonifatius (ca. 675-754)

...der hat doch nur mehr zu einer Brot-Suppn gereicht ....mit 79 Jahren......in diesen Zeiten....war alt wie Methusalem....und zäh wie Ötzi !


Mainz , wie es singt und lacht ! "Sanitätsgefreiter" Lehmann zieht gen Osten...von einem der auszog,das Fürchten zu lernen ...lol  

26.11.04 14:50

129861 Postings, 5782 Tage kiiwii1.300 Jahre hat es gedauert,

Deutschland zu christianisieren.
30 Jahre hat es gedauert, den Vorgang rückgängig zu machen
(jedenfalls nördlich des Mains und östlich der Elbe).

ariva.de  

26.11.04 14:58

3393 Postings, 6922 Tage Boxenbauerkiiwii,

du solltest Christen nicht mit Katholiken gleichsetzten. Katoliken sind Christen, Christen aber nicht zwangsweise Katoliken - und das ist meiner Meinung nach auch gut so.



Fussball- Grüße

Boxenbauer  

26.11.04 15:00

129861 Postings, 5782 Tage kiiwii800 Jahre lang waren wir alle Katholiken

MfG kiiwii  

ariva.de  

26.11.04 15:07

1720 Postings, 5528 Tage Hartz5Euer Merkwürden Karlchen Marx der Erste,

darf ich Sie daran erinnern, daß nach Ihrem Kulturverständnis die deutsche Geschichte erst kurz nach Ende der vorindustriellen Zeitrechnung begann.  

26.11.04 15:12

21799 Postings, 7230 Tage Karlchen_IMusst schon lesen.

Wo steht was über deutsche Geschichte? Da steht was über Geschichte der Missionare.  

26.11.04 15:21

1720 Postings, 5528 Tage Hartz5Lesen? Okay, nochmal

Bonifatius, Winfried (Wynfreth) (* 672/673 in Crediton, Grafschaft Exeter, Wessex, heute Devonshire im Südwesten Englands ? ? 5. Juni 754 bei Dokkum in Friesland), wird "Apostel der Deutschen" genannt und war der wohl wichtigste Missionar und Kirchenorganisator von Germanien.  

26.11.04 15:32

21799 Postings, 7230 Tage Karlchen_IGemeint ist das 1. Reich

Begann aber erst ein paar Jahre nach Bonifatius.  

26.11.04 15:36

1720 Postings, 5528 Tage Hartz5Ne Karlchen, gemeint ist dein Leugnen von

deutscher Geschichte und Kultur, bzw. die Reduzierung auf Currywurst und/oder Eisbein mit Sauerkraut.  

26.11.04 15:40

129861 Postings, 5782 Tage kiiwiiNu mal langsam! Zu Zeiten von Bonifaz gabs noch

keine Curry-Wurst, und auch noch keine deutsche Geschichte und Kultur.
Da war einfach dunkles Mittelalter. Dunkle Wälder. Dunkle Gesellen.

Hell wurde es erst später! Und dazu haben die Missionare einiges beigetragen.


MfG kiiwii  

ariva.de  

26.11.04 15:44

51327 Postings, 7027 Tage eckiMacht hier jemand zwischen Kreuzzug und Mission

einen Unterschied? Wenn ihr den nicht kennt, dann hat Lehmann wohl recht....

Grüße
ecki  

26.11.04 15:46

129861 Postings, 5782 Tage kiiwiiHeute gibt es nix zu differenzieren...

heute nicht. Andermal wieder.

MfG kiiwii  

ariva.de  

26.11.04 15:51

1720 Postings, 5528 Tage Hartz5@kiiwii, hell oder dunkel kennzeichnen nicht den

Ursprung. Übrigens könnten man den Ursprung noch viel weiter fassen, wenn dir indo-germanisch etwas sagt. Aber dann begibt man sich schnell in den Bereich der Mythen und Sagen und es wird schwer dies noch nachzuweisen.

Germanen (aus wikipedia.de)
Als Germanen werden eine Anzahl von Völkern mit ähnlicher Sprache, Kultur und Lebensgewohnheiten bezeichnet, die um die Zeitenwende in Nord- und Mitteleuropa lebten. Die germanischen Völker selbst bezeichneten sich nicht als Germanen und hatten auch kein nationales Zusammengehörigkeitsgefühl.

Die Verwendung des Begriffs Germanen ist erstmals vom griechischen Geschichtsschreiber Poseidonios um das Jahr 80 v. Chr. überliefert worden. Bei seinem Treffen mit den Völkern Mitteleuropas hat er diesen Namen hörend vermutlich von irgendeinem Stamm der "Germanen" abgeleitet. So könnte der Name eines kleinen Volksstammes letztendlich auf eine ganze ethnische Volksgruppe übertragen worden sein.

Dokumentarisch gesichert und verbreitet hat den Namen jedoch Cäsar in seinem Buch De bello gallico (?der Gallische Krieg?, 51 v. Chr.), der den Begriff auf alle rechtsrheinischen Völker übertrug. Bis dahin wurden die Völker in Kelten (Westeuropa), und Skythen (Osteuropa) eingeteilt. Erst mit Cäsar erkannten die Römer, dass es sich bei den Germanen nicht um Kelten handelte, sondern um einen eigenen Volksstamm.

Der römischen Historiker Tacitus hingegen schreibt in seinem Buch De origine et situ Germanorum (?Über den Ursprung und den Lebensraum der Germanen?, Jahr etwa 98; 2. Kapitel), dass der Name ?Ger-manen? noch relativ neu sei. Man habe den Namen zunächst für die Tungrer benutzt und anschließend auf alle germanischen Stämme übertragen; Tacitus zufolge seien also als Germanen im umfassenden Sinn alle rechtsrheinischen Stämme so zuerst von den Galliern bezeichnet worden. Diesen Namen haben dann die Volksstämme auch für sich selber verwendet.

In seinem Buch findet sich auch die einzige detaillierte Beschreibung des Germaniens jener Zeit, wo die einzelnen Stämme und Völker zwischen Rhein und Weichsel sowie Donau und Nord- beziehungsweise Ostsee aufgeführt sind.

 

26.11.04 16:16

12104 Postings, 6387 Tage bernsteinder lehmann fehlt uns auch noch zu unserem glück.

sind schon genug scharlatane aus dem westen gekommen,da brauchen wir diese
scheinheiligen brüder erst recht nicht.bei denen schrillen wohl die alarm-
glocken weil immer mehr mit den kirchen nix mehr am hut haben.  

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