Krankenversichung: Wohin führt der Weg?

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neuester Beitrag: 17.08.04 14:41
eröffnet am: 25.08.03 13:48 von: SchwarzerLo. Anzahl Beiträge: 10
neuester Beitrag: 17.08.04 14:41 von: chartgranate Leser gesamt: 349
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25.08.03 13:48

13475 Postings, 7570 Tage SchwarzerLordKrankenversichung: Wohin führt der Weg?

Krankenversichung: Wohin führt der Weg?

Bin in einer PKV, möchte da auch bleiben. 68.18% 
Bin in einer PKV, möchte aber zur GKV. 4.55% 
Bin in einer GKV, möchte da auch bleiben. 9.09% 
Bin einer GKV, möchte aber zu einer PKV. 18.18% 

28.08.03 04:27

13475 Postings, 7570 Tage SchwarzerLordIst das alles? o. T.

31.08.03 16:38

13475 Postings, 7570 Tage SchwarzerLordAnscheinend mag niemand die GKV.

Woran das wohl liegen mag?  

19.09.03 08:20
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13475 Postings, 7570 Tage SchwarzerLordAderlass der Patienten

G E S U N D H E I T S R E F O R M
Aderlass der Patienten

Die Gesundheitsreform setzt das Skalpell der Einsparungen am tiefsten bei Versicherten und Patienten an. Vor allem im Arzneimittelbereich wittern die Reformer großes Potenzial für Kürzungen. Steht durch die Sparmaßnahmen die Qualität der Versorgung mit Medikamenten auf dem Spiel?

Der Pharmakologe Prof. Peter Schönhöfer ist empört: ?Die Eckpunkte für eine Gesundheitsreform enthalten keine wesentlichen qualitativen Verbesserungen, sondern beabsichtigen lediglich, mehr Geld in das System der gesetzlichen Krankenkassen zu bringen.? 23,1 Milliarden Euro soll die Gesundheitsreform einsparen. Rund 90 Prozent gehen zu Lasten von Patienten, Rauchern, Rentnern mit Zusatzeinkünften und Arbeitnehmern. Die Pharmaindustrie z. B. muss sich lediglich mit einer Milliarde Euro beteiligen, die Apotheker mit 650 Millionen Euro im Jahr 2004. Schönhöfer, Mitherausgeber des kritischen ?arznei-telegramms?, charakterisiert die Reform mit den Schlagwörtern ?Priviligiertenschutz? und ?Abkassieren bei Versicherten und Patienten?.

Trotzdem betrachten sich die Pharmaverbände, die Ärzte und die Apotheker als die eigentlichen Leidtragenden der Reform. Die Pharmaindustrie droht mit einem Aus für den Forschungsstandort Deutschland. Die Ärzte fühlen sich zu Unrecht als Verschwender von Versichertengeldern an den Pranger gestellt. Die Apotheker sehen ihre wirtschaftliche Überlebensfähigkeit in Gefahr. Dazwischen stehen die Patienten, um deren Versicherungsbeiträge, Konsultationen und Rezepte die Leistungserbringer buhlen. Auf ihren Schultern wird der gröþte Teil der finanziellen Einsparungen ausgetragen. ?Patienten haben eben keine Lobby?, beklagt Dr. Ekkehard Bahlo, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Versicherte und Patienten, die Situation.

Von Katrin Hoerner/ba

Quelle: http://focus.msn.de/D/DG/DGB/DGBB/DGBB01/dgbb01.htm  

17.05.04 17:27

13475 Postings, 7570 Tage SchwarzerLordGesundheitsdeform und Bürokratiewahn

Absage an «Bürokratiewahn» - Kassenärzte kritisieren Gesundheitspolitik - Einsparziel durch Reform in Frage gestellt

Bremen (ddp). Die Kassenärzte wehren sich gegen eine zunehmende Bürokratisierung im Gesundheitswesen. Schon die jüngste Reform habe den Verwaltungsaufwand erheblich gesteigert, kritisierte der Chef der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV), Manfred Richter-Reichhelm, auf der Vertreterversammlung seiner Organisation am Montag in Bremen. Neben der Praxisgebühr führten auch die Spezialprogramme für chronisch Kranke zu einem «Bürokratiewahn». Zugleich hält Richter-Reichhelm die angepeilten Einsparungen durch die Gesundheitsreform nicht für realisierbar. Für jeden «vernünftig denkenden Menschen» sei absehbar, dass die von der Regierung unterstellten Einsparungen «nicht einzufahren sein werden», sagte der Kassenärztechef. Der Grund liege in «vielen Ausnahmeregelungen», etwa bei Medikamenten.

Ärztepräsident Jörg-Dietrich Hoppe sieht im Zuge der Gesundheitsreform gar die flächendeckende medizinische Versorgung in Gefahr. «Die Politik hat sich in dieser Frage bisher vornehm zurückgehalten und den drohenden Kapazitätsabbau kleingeredet», sagte er. Daher wolle er auf dem am Dienstag in Bremen beginnenden 107. Ärztetag darauf aufmerksam machen, «welche Folgen es für die Patienten hat, wenn die flächendeckende Versorgung ausgedünnt wird». Richter-Reichhelm warnte die Politik davor, den Vertragsärzten oder der gemeinsamen Selbstverwaltung von Ärzten und Kassen die Schuld für das wahrscheinliche Verfehlen des Einsparziels zu geben. Beide würden dafür nicht «als Sündenbock» zur Verfügung stehen.

In diesem Zusammenhang kritisierte der KBV-Vorsitzende einen «katastrophalen Umgang» des Gesundheitsministeriums mit der Ärzteschaft. Die Mediziner würden missbraucht, um von hausgemachten Problemen abzulenken. Ein Beispiel sei das Schwarzbuch, in dem Fälle von Protestverhalten einiger Ärzte «aufgebauscht» worden seien. Die seit dem 1. Januar geltende Praxisgebühr bezeichnete Richter-Reichhelm als «Abzocke durch den Gesetzgeber. Der anfallende «enorme Verwaltungsaufwand» müsse gesondert vergütet werden. «Angemessen» sei ein Euro pro Praxisgebühr. Er bekräftigte zugleich seine Forderung, das Inkassoverfahren gegen säumige Patienten an die Krankenkassen abzugeben.

Richter-Reichhelm monierte zudem eine starke Benachteiligung der niedergelassenen Mediziner gegenüber Krankenhäusern. Beispiele seien die Öffnung der Kliniken für ambulante Behandlungen und die Förderung von Gesundheitszentren. Richter-Reichhelm forderte seine Kollegen auf, «bewusst» anzugreifen und ihrerseits medizinische Zentren zu gründen. Der Klinikärzteverband Marburger Bund kritisierte in Bremen die weiterhin schlechten Arbeitsbedingungen in vielen deutschen Hospitälern. Trotz der gesetzlichen Verschärfung zu Jahresbeginn scherten sich viele Klinikarbeitgeber «einen Dreck» um menschenwürdige Arbeitszeiten, bemängelte Verbandschef Frank-Ulrich Montgomery. (Quellen: Richter-Reichhelm in Bremen und im ddp-Interview; Montgomery in Erklärung; Hoppe im ddp-Interview)

Quelle: http://de.news.yahoo.com/040517/336/41ai9.html  

17.08.04 11:46

13475 Postings, 7570 Tage SchwarzerLordSPD doch für freie Kassenwahl? Überraschung!

Ich kann das nicht glauben, das wäre ja Wettbewerb und ausgesprochen fortschrittlich. Oder gibt es da doch einen Haken bei der Sache? http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,313602,00.html  

17.08.04 13:25

19522 Postings, 7002 Tage gurkenfredich kanns nicht glauben...

bin von den socken...das wäre ja die erste vernünftige idee seit 1998.
das glaub ich erst, wenn ichs sehe.


mfg
gf  

17.08.04 14:05

10289 Postings, 6954 Tage chartgranateWOW !!!

da verschlägts auch mir die Sprache...und das kollektiv mit SL,das ist Premiere... :-)  

17.08.04 14:33

13475 Postings, 7570 Tage SchwarzerLordRot im Kalender anstreichen, chartgranate! o. T.

17.08.04 14:41

10289 Postings, 6954 Tage chartgranatehab ich schon,aber um Dir gerecht zu werden...

hab ich sehr dunkle Farbtöne gewählt ..... ;-)  

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