Kostenpauschale: Was sein muss, muss sein

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neuester Beitrag: 28.02.06 15:32
eröffnet am: 28.02.06 14:16 von: Happy End Anzahl Beiträge: 3
neuester Beitrag: 28.02.06 15:32 von: onestone Leser gesamt: 152
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28.02.06 14:16

95440 Postings, 7197 Tage Happy EndKostenpauschale: Was sein muss, muss sein

Bundestagsabgeordnete - Kostenpauschale

Was sein muss, muss sein. Zum Beispiel eine Zweitwohnung in Berlin. Zum Beispiel ein leistungsfähiges Büro im Wahlkreis. Zum Beispiel ein Auto, um in ländlichen Stimmbezirken überhaupt "vor Ort" sein zu können. Und hier eine Spende für soziale Belange, dort eine Spende für Vereine und Verbände, da ein Pokal für das örtliche Fußballturnier ... und nicht zuletzt erhebliche Zuwendungen für Veranstaltungen und Aktionen der heimischen "Basis", die von "ihrem" Abgeordneten ganz selbstverständlich erwartet, dass er mit gutem Beispiel vorangeht.

Weil ein "MdB" auch im Wahlkreis keinen Arbeitgeber hat (der ein Büro stellt, Reisekosten abdeckt und Kilometergeld bezahlt), und weil eine Einzelabrechnung aufwendiger wäre, gibt es die Kostenpauschale. Sie beträgt zur Zeit 3.647,00 ? und wird zum 1. Januar eines jeden Jahres entsprechend der Entwicklung der Lebenshaltungskosten angehoben. In vielen Fällen reicht die Pauschale nicht aus. Höhere Ausgaben werden jedoch nicht erstattet, und sie können auch nicht steuerlich abgesetzt werden; denn für den Abgeordneten gibt es keine "Werbungskosten".

Quelle: http://www.bundestag.de/mdb/mdb_diaeten/1334.html  

 

28.02.06 14:40

12161 Postings, 6200 Tage .Juergenja aber monatlich 3.647,00 ? !!

für abgeordnete gibt es keine werbungskosten...

um 3.647,00 ? monatlich als steuerersparnis über werbungskosten zu erhalten
müßte ein arbeitnehmer bei einem steuersatz von 42%
im jahr insgesamt 104.200,00? ( ca.204.000,00 DM)werbungskosten geltend machen
dies geht aber sowieso nicht weger der kappungsgrenze.  

28.02.06 15:32

1673 Postings, 5692 Tage onestoneEs geht ja bereits vor Gericht darum

die Kostenpauschale der Bundestagsabgeordneten auf den normalen Bürger zu übertragen.
Sprich, wir alle müßten einen viel, viel höheren Steuerfreibetrag von mindestens 42.000 Euro pro Jahr erhalten. Gleiches Recht für alle, oder?

Wenn das durchgeht au, au, au...  

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