Kopfpauschale für Zahnersatz entzweit die Union

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neuester Beitrag: 04.07.04 15:34
eröffnet am: 04.07.04 13:07 von: Happy End Anzahl Beiträge: 3
neuester Beitrag: 04.07.04 15:34 von: Mercedes 28. Leser gesamt: 185
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04.07.04 13:07

95441 Postings, 7325 Tage Happy EndKopfpauschale für Zahnersatz entzweit die Union

Die von der CDU durchgesetzte Kopfpauschale für den Zahnersatz wackelt: In der Regierung, aber auch in der Union wächst der Widerstand gegen die neue Extraversicherung.....

.....Mitte Juni schrieb Gesundheitsministerin Ulla Schmidt einen zweiseitigen Brief an die Sozialpolitiker der Union. Dort berichtet die SPD-Frau über juristische Probleme bei der Umsetzung der Reform, um im vorletzten Absatz endlich zur Sache zu kommen: Das gesamte Konzept sei falsch. Es wäre, schreibt Schmidt, doch "wesentlich sozial verträglicher und weniger bürokratisch, statt des Fixbetrags eine prozentuale Beitragslösung versichertenfreundlich umzusetzen" - zumal diese "der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit der Mitglieder besser entspricht".

Postwendend finden sich in der Christenunion Politiker, die das ganz genauso sehen. Zwischen 80 und 100 Euro im Jahr wird die Extra-Police fürs Gebiss nach Schätzung der Krankenkassen kosten - gut das Doppelte dessen, was die zu Jahresbeginn eingeführte Praxisgebühr an Zusatzbelastung für Arztbesucher gebracht hat. Geringverdiener und Rentner, für einen zweistelligen Euro-Betrag im Monat derzeit noch Vollkasko versichert, müssten im Vergleich zu heute kräftig draufzahlen - auch ohne eine Leistung in Anspruch zu nehmen. Entlastet würden hingegen Besserverdienende und die Arbeitgeber.

....Im Umfeld des Düsseldorfer CDU-Oppositionsführers Jürgen Rüttgers wird an Strategien gearbeitet, die ihn im Wahlkampf als sozialdemokratischen Christdemokraten erscheinen lassen, nicht als herzlosen Vorkämpfer des Neoliberalismus. Für eine Kopfpauschale in klein ist da kein Platz.....

mehr unter: http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,307105,00.html  

04.07.04 13:18

7336 Postings, 6595 Tage 54reabjede rückkehr zu einer prozentualen

belastung des einkommens aus abhängiger beschäftigung ist ungerecht und falsch. man könnte genauso gut den "armen" kleinrentner als beispiel angeben, der aus mehreren eigentumswohnungen zusätzlich miete bezieht.

allerdings ist zahnersatz nicht überlebenswichtig und es gibt keinen grund daraus eine zwangsversicherung zu machen. die unfähige politkaste (union, spd, grüne) traut der bevölkerung nicht zu, da sie insgeheim der bevölkerung die gleiche unfähigkeit unterstellt.


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04.07.04 15:34

56 Postings, 6051 Tage Mercedes 280SEKopfpauschale auf Unionspolitker eint Bürger *gg* o. T.

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