Katastrophenalarm im Allgäu und Schwaben

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neuester Beitrag: 24.08.05 08:25
eröffnet am: 23.08.05 13:01 von: KTM 950 Anzahl Beiträge: 39
neuester Beitrag: 24.08.05 08:25 von: KTM 950 Leser gesamt: 4541
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23.08.05 13:01
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8001 Postings, 5517 Tage KTM 950Katastrophenalarm im Allgäu und Schwaben

Augsburg (AZ/dpa) - Die Hochwasserlage in der Region wird immer dramatischer: Weil die Autobahnbrücke auf der A8 zwischen Augsburg-West und Augsburg-Ost einzustürzen droht hat Oberbürgermeister Paul Wengert den Katastrophenfall ausgerufen. Die Autobahn ist in beiden Richtungen gesperrt. Die B 300 ist ebenfalls gesperrt, auch viele kleinere Straßen in der Region sind nicht befahrbar. In Kempten wurde bereits am Morgen Katastrophenalarm ausgelöst.  
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13 Postings ausgeblendet.

23.08.05 13:58

8001 Postings, 5517 Tage KTM 950Autobahnbrücke o. T.

 
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23.08.05 14:02

8001 Postings, 5517 Tage KTM 950Hab sie aus der Augsburger Zeitung

dort werden sie deklariert als Bilder aus Augsburg und Region  

23.08.05 14:03

8001 Postings, 5517 Tage KTM 950Ein durchgeknallter in Landsberg? o. T.

 
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23.08.05 14:13

2256 Postings, 7303 Tage JOHN MILLNERstellt sich die frage ...

.... hat unser bundesgerd bei diesem hochwasser auch wieder seine finger im spiel????




 

23.08.05 14:16

8001 Postings, 5517 Tage KTM 950@ cogito,ergo sum, @blindfish

habt ihr aktuelle Bilder vom Lech, egal ob Landsberg, Augsburg oder von anderen Ecken von Schwaben?

Seit her hab ich aber gelesen, dass in Landsberg die Lech noch nicht über die Ufer getreten ist. Deshalb ging ich davon aus die Bilder sind nur von Augsburg.  

23.08.05 14:24

12104 Postings, 6761 Tage bernsteinhabe gerade mit meiner tochter

telefoniert.in augsburg herrschen zur zeit wirklich chaotische zustände.
hinterm hochablass in hochzoll soll der lech an einigen stellen über die
ufer treten.  

23.08.05 14:26

527 Postings, 6694 Tage cogito,ergo sumBilder!

Aktuellere Bilder als diejenigen, die du bereits veröffentlicht hast, habe ich auch nicht. Ich kann dir aber mitteilen, dass es momentan nicht regnet.
CES
 

23.08.05 14:30

51340 Postings, 7401 Tage eckiJohn Depp,

hier geht es Leuten Scheiße wegen den Verhältnissen und du kannst bloss Wahlkrampf denken.

Grüße
ecki  

23.08.05 14:42

13436 Postings, 7405 Tage blindfishbernstein...

bin hier in der stadtmitte und bekomme gar nichts mit - bin nachher aber auch noch unterwegs... bin ja mal gespannt, wieviele umwege ich machen muß, da ich auch über den lech drüber muß...  

23.08.05 14:49

12104 Postings, 6761 Tage bernsteinblindfish...

gibt zur zeit aber auch einfach zu unterschiedliche meldungen.einige sprechen von
verkehrschaos in richtung hammerschmiede.pass bloß auf wenn du übern lech mußt.
gruß  

23.08.05 14:51

527 Postings, 6694 Tage cogito,ergo sumLink!

Es sind auch Bilder von der einsturzgefährdeten Autobahnbrücke dabei.
http://www4.azol.de/index.php?tpid=4&galerie=1129
CES  

23.08.05 14:51

13436 Postings, 7405 Tage blindfishjep, wird schon gehen...

23.08.05 15:24

51340 Postings, 7401 Tage eckiWenn man schon ein fish ist.....

Viel Glück

Grüße
ecki  

23.08.05 15:40

8001 Postings, 5517 Tage KTM 950Was für dich Blindfish

Aktuelle Badegewässertemperatur
13.5° C um: 14:00:00 Uhr am: 23.08.2005

Das Münchner Wasserwirtschaftsamt stuft die Isar als Badegewässer ein!  
Angehängte Grafik:
Pegel01_foto01_04_Isar.jpg
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23.08.05 16:03

2728 Postings, 7147 Tage soulsurferHochwasserticker

16:00:38

Neuer Stand Hochwassersituation im Landkreis Oberallgäu, 15:30 Uhr Die Pegelstände von Ostrach, Stillach und Breitach fallen. Der Pegelstand der Iller auf Höhe Sonthofen steigt noch, im Bereich Kempten ist der im Moment gleich bleibend. Die Kemptener Altstadt wird derzeit evakuiert. Die Lage in Lauben, Dietmannsried und Altusried ist aber trotzdem bisher relativ stabil. Im Moment werdenkeine größeren Einsätze gemeldet. Schwerpunkte im Landkreis sind weiterhin Oberstdorf und der Bereich Sonthofen-Süd. Der Bereich südlich vom Wonnemar ist überflutet. Es wird versucht, den Damm bzw. die Schutzmaßnahmen für die Wohnbebauung zwischen Wonnemar und ca. Krankenhaus zu verstärken und abzusichern. Es wird versucht, die Wassermassen wieder Richtung Illerbett zurück zu leiten. Der Strom in diesem Gebiet ist teilweise bereits abgeschaltet. Bitte achten Sie auf die Durchsagen von Polizei und Feuerwehr vor Ort !!! Im Bereich Oberstdorf ist die Kreisstraße OA 5 Richtung Tiefenbach unterspült, auch die Gemeindeverbindungsstraßen nach Rohrmoos, Wasach und Gruben sind nicht befahrbar, ebenso die Straße nach Birgsau, die auf einer Länge von 80 m weg gerissen worden ist. Ein Militärhubschrauber ist nach Birgsau geflogen, um sich dort vor Ort ein Bild der sshadenslage und der Situation der Bewohner zu machen. Dei B 19 im Bereich Fischen-Weiler und die Zufahrt zum Kleinen Walsertal sind inzwischen wieder frei. Die Zufahrtstraße nach Hinterstein ist weiterhin gesperrt, ansonsten meldet Bad Hindelang derzeit nur noch wenige Einzeleinsätze. Die gemeindlichen Wasserversorgungen sind weitgehend sicher gestellt. Für Oberstaufen und das westliche Allgäu wird versucht, über LKW-Transporte bzw. Umschaltungen die Versorgung aufrecht zu erhalten. Bitte gehen Sie möglichst sparsam mit dem Trinkwasser um!  


 

 

 

 

 

23.08.05 18:23

8001 Postings, 5517 Tage KTM 950Es geht weiter!


Hochwasserdrama: A 8 bei Augsburg gesperrt, Donauklinik in Neu-Ulm evakuiert

Augsburg (AZ) - Die Hochwasserlage in der Region bleibt dramatisch: Die Autobahn auf der A8 zwischen Augsburg-West und Augsburg-Ost ist gesperrt, weil die Wassermassen des Lechs die Brücke unterspült haben, und in Neu-Ulm musste die Donauklinik evakuiert werden. Sowohl in Augsburg als auch im Landkreis Neu-Ulm wurde Katastrophenalarm ausgerufen. Noch schlimmer ist die Lage im Allgäu, wo in Sonthofen ein Damm gebrochen ist, und im Raum Garmisch-Partenkirchen, das von der Außenwelt abgeschnitten ist. » weiter  

23.08.05 18:27

8001 Postings, 5517 Tage KTM 950Neueste Bilder von Augsburg

und der Region, heftig.

http://www4.azol.de/index.php?tpid=4&galerie=1129

Ich muss morgen in den Aussendienst, Augsburg - Kempten - Bad Reichenhall, mal sehen was mich da erwartet, nehm mal meine Digicam mit, bin aber nicht sensationsgeil!!!!  

23.08.05 18:34

8001 Postings, 5517 Tage KTM 950In der Regioen und die Donau

   * Allgäu: Nach einem Dammbruch an der Iller erwartet die Feuerwehr in Sonthofen eine Überschwemmung der südlichen Ortshälfte bis zu knapp einem halben Meter. Die betroffenen Anwohner wurden über Lautsprecher aufgefordert, sich in die oberen Stockwerke ihrer Häuser zu begeben.

     In einem Haus wurden zwei Personen vom Wasser eingeschlossen. Sie wurden mit einem Polizeihubschrauber geborgen. Auf einem überfluteten Campinplatz wurden Wohnwagen weggeschwemmt. Bei Sicherheitskontrollen an einer Brücke wurde ein Bahnbeamter vom Hochwasser eingeschlossen. Auch er musste mit dem Helikopter gerettet werden.

     Höchste Alarmstufe herrscht in Kempten. Dort hat der Hochwasserpegel die äußerst kritische Marke von 6,38 Meter erreicht, rund 14 Zentimeter über dem Höchststand des verheerenden Pfingsthochwassers von 1999. Sollte der Pegel weiter ansteigen, droht eine Überflutung der Altstadt von Kempten. Die Folgen wären nach Expertenmeinung katastrophal. In der Innenstadt wurden vorsoglich Häuser entlang der extrem Hochwasser führenden Iller evakuiert.

     Auch Füssen ist seit Dienstagnachmittag akut vom Hochwasser bedroht. Nach Angaben des Wasserwirtschaftamtes in Kempten wird der Forggensee gegen 20 Uhr seine Stauhöhe erreicht haben und dann übertreten. Dadurch werde Füssen in Teilbereichen überschwemmt werden.

     In Tälern bei Oberstdorf sind rund 400 Personen vom Hochwasser eingeschlossen. Da keine Gefahr bestehe, seien keine Rettungsmaßnahmen vorgesehen.

   * Raum Garmisch: Garmisch-Partenkirchen ist von der Außenwelt abgeschnitten, das öffentliche Leben zusammengebrochen, teilte die Polizei am Dienstag mit. «In Garmisch sind wir in einer Chaos-Phase», sagte Polizeisprecher Bernd Putzer. Selbst Rettungskräfte hätten Schwierigkeiten, zu der Marktgemeinde am Fuß der Zugspitze vorzudringen. Im Raum Garmisch war am Montagabend nach anhaltenden Regenfällen Katastrophenalarm ausgelöst worden. Der Gemeindebereich Eschenlohe wurde evakuiert. In Garmisch-Partenkirchen hat das Hochwasser einen höheren Pegelstand erreicht als beim Jahrhunderthochwasser an Pfingsten 1999.

     Zahlreiche Keller wurden überschwemmt, Straßen mussten gesperrt werden. Der Zugverkehr von München Richtung Garmisch-Partenkirchen ist auf unbestimmte Dauer unterbrochen, zahlreiche Straßen sind gesperrt. In der Nacht waren mehr als 700 Helfer von Feuerwehr, THW, Bundeswehr, BRK und Polizei im Einsatz.

   * Raum Neuburg: In Neuburg spitzt sich die Lage zu. Nach Einschätzung der Behörden wird die Scheitelwelle die Region vermutlich gegen 3 Uhr morgens erreichen. Das Wasserwirtschaftsamt rechnet nicht damit, dass das Hochwasser ähnlich dramatische Ausmaße annehmen wird wie 1999. In der Stadt Neuburg wird der mobile Hochwasserschutz aufgebaut. Im Burgheimer Ortsteil Moos werden Sandsackbarrieren errichtet und das Vieh evakuiert.

   * Landkreise Unterallgäu und Günzburg: Am Montagabend spitzte sich die Hochwasserlage in dieser Region nach Polizeiangaben dramatisch zu. Lang anhaltender Regen ließ die Pegelstände der Flüsse Mindel, Günz, Kammel und Zusam anschwellen. Insbesondere war der Landkreis Unterallgäu und der Landkreis Günzburg betroffen. Zahlreiche Keller liefen voll Wasser und mussten leergepumpt werden. Die Staatsstraßen 2037 und 2025 waren kurzfristig total und die A 96 teilweise gesperrt. Zahlreiche Nebenstraßen blieben unpassierbar.Seit 9 Uhr ist der Innenstadtbereich von Krumbach gesperrt.
 

23.08.05 19:17

8001 Postings, 5517 Tage KTM 950In Ulm spitzt sich die Lage auch zu.

Hochwasser: Katastrophenalarm im Landkreis
Großer Krisenstab seit den frühen Morgestunden auf den Beinen - Spitze gegen 23 Uhr erwartet - Evakuierung der Donauklinik

Von unserem Redaktionsmitglied Thomas Lützel, Neu-Ulm

Katastrophenalarm im Landkreis Neu-Ulm: Wegen der starken Regenfälle im Allgäu droht akute Hochwassergefahr. Ersten Einschätzungen nach könnte die Dimension des Jahrhunderthochwassers von Pfingsten 1999 erreicht oder sogar noch überschritten werden. Die Einsatzkräfte sind alarmiert und beobachten seit heute Nacht die Lage. Derzeit wird die Neu-Ulmer Donauklinik evakuiert.
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          §Die Lage in Garmisch
          §Stichwort: Katastrophenalarm
          §Aktuelle Pegelstände

Die Pegel an Iller und Illerkanal sind deutlich angestiegen, der Wasserstand an der Donau ist noch relativ normal, es wird aber damit gerechnet, dass er weiter ansteigt. Die Spitze wird heute gegen 23 Uhr erwartet. Am Pegel der Iller in Wiblingen ist derzeit Meldestufe 2 erreicht mit steigender Tendenz. Die Feuerwehr Kellmünz hat gestern Nacht um 23 Uhr einen Pegel an der Iller errichtet und meldet den Pegelstand regelmäßig weiter. Hintergrund ist, dass das Wasser drei Stunden bis Neu-Ulm benötigt, so dass im Ernstfall genügend Zeit bleibt. Die Feuerwehr hat gestern Abend gegen 23 Uhr die Bewohner der Illersäge in Senden informiert, dass sie notfalls mit einer Evakuierung rechnen müssen. Die Rad- und Fußwege entlang der Iller wurden von der Freiwilligen Feuerwehr gesperrt und werden kontrolliert. Vorsorglich wurden heute Nacht auch schon Sandsäcke gefüllt.

Das Landratsamt Neu-Ulm bittet die Bevölkerung in hochwassergefährdeten Gebieten, sich auf mögliche Überflutungen einzustellen und vorsorglich entsprechende Maßnahmen zu treffen, insbesondere Öltanks gegen Auftrieb zu sichern, stromführende Geräte in Kellerräumen auszuschalten oder in höher gelegene Räume zu bringen. Das gleiche gilt für Wertgegenstände. Gebeten wird darum, eigene Pumpen herzurichten, Rückstauventile zu schließen, keine überfluteten Räume zu betreten, die Uferbereiche von Donau, Iller und Illerkanal zu meiden, da die Gefahr von Uferabbrüchen besteht, und das Radio eingeschaltet zu lassen.

Weiter bittet das Landratsamt Neu-Ulm darum, Nachbarn, die diese Durchsage möglicherweise nicht gehört haben oder die kein Deutsch verstehen, über die mögliche Hochwassergefahr zu informieren.

Das Landratsamt Neu-Ulm sowie die Städte Neu-Ulm und Senden haben Bürgertelefone eingerichtet:

Landratsamt Neu-Ulm, Telefon 0731/7040-184 oder -189, Stadt Neu-Ulm, Telefon 0731/7050-774 oder -775, Stadt Senden, Telefon 07307/9231-81

Weitere aktuelle Informationen können im Internet unter nachstehenden Links abgerufen werden: http://www.dwd.de (Deutscher Wetterdienst), http://www.bayern.de/lfw/hnd (Hochwassernachrichtendienst des bayerischen Landesamtes für Wasserwirtschaft)

Landrat Erich Josef Geßner lädt aufgrund der angespannten Hochwasserlage um 16 Uhr zu einer Pressekonferenz ins Landratsamt. Mit dabei sind auch Kreisbrandrat Alfred Raible, Meinhard Schlauß vom Wasserwirtschaftsamt Krumbach und Oberbürgermeister Gerold Noerenberg von der Stadt Neu-Ulm. Angefragt sind auch Vertreter der Stadt Senden.

Landrat Erich Josef Geßner hat aufgrund der steigenden Wasserpegel an Donau und Iller heute um 12.10 Uhr Katastrophenalarm ausgelöst. "Es werden im Laufe der Nacht Pegelstände erwartet, die das Pfingsthochwasser von 1999 noch übersteigen", so Geßner. Das Wohngebiet "Illersäge" in Senden muss evakuiert werden.

Die Führungsgruppe Katastrophenschutz im Landratsamt Neu-Ulm ist unter Leitung von Landrat Geßner seit den frühen Morgenstunden im Einsatz. Mit Auslösung des Katastrophenalarms ist das Landratsamt als zentrale Koordinierungsstelle für den Hochwassereinsatz zuständig.


Artikel vom: 24.08.2005 00:00                    Letzte Änderung: 23.08.2005 14:43
 

24.08.05 07:33

8001 Postings, 5517 Tage KTM 950Moorgään

Es gibt neue Bilder von der Region Augsburg, die ersten 3 Seiten.

http://www4.azol.de/index.php?tpid=4&galerie=1129&p=2

Bis jetzt hat sich Augsburg ganz gut gehalten, es gab noch keine all zu großen Überschwemmungen. Unser Glück war wohl, dass vorsorglich der Forggensee und andere Staustufen am Lech geöffnet wurden und im Vorab die Pegel dort gesenkt wurden, um dadurch eine große Auffangkapazität zu erreichen.

Aber zu der Hochwasserproblematik gesellte sich ein dickes Verkehrsproblem durch die Sperrung der A8 und es wurden noch andere Brücken gesperrt, was die Lage nicht erleichterte.

Im Schneckentempo auf Ausweichrouten
Nach Ausfall der Autobahnbrücke sind Umleitungsstrecken überlastet - Gesperrte Dieselbrücke verschärft Situation

Von unserem Redaktionsmitglied Michael Hörmann, Augsburg

Es war eine Geduldsprobe für alle Autofahrer: Die Autobahnsperrung zwischen den Anschlussstellen Augsburg-Ost und Augsburg-West sorgte gestern für ein riesiges Verkehrsaufkommen in Gersthofen und im nördlichen Augsburger Stadtteil Oberhausen. Zeitweise nur im Schritttempo ging es voran. Glücklich durfte sein, wer nicht mit dem Auto unterwegs war.
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Die Polizei sah sich aufgrund des gewaltigen Verkehraufkommens bereits am Mittag veranlasst, einen Aufruf an die Autofahrer zu starten. "Wir können Autofahrer nur dringend bitten, Fahrten mit Privatfahrzeugen im Augsburger Stadtgebiet zu unterlassen, da es aufgrund der Umleitungen zu erheblichen Stauungen kommt und die Einsatzkräfte dadurch nicht unerheblich behindert werden", sagte Polizeisprecher Siegfried Hartmann.

Vorausgegangen war am Vormittag die komplette Sperrung der Lechbrücke auf der A 8. Ab 9.30 Uhr ging für Autofahrer zwischen den Anschlussstellen Ost und West nichts mehr. Die Autofahrer wurden von der Polizei über Gersthofen umgeleitet. Die Route war der starken Belastung nicht gewachsen, es gab bereits frühzeitig längere Staus.

Ortskundige Autofahrer glaubten zunächst, bessere Karten zu haben, wenn sie sich durch das Augsburger Stadtgebiet schlängelten. Doch ihre Rechnung ging nicht auf. Grund war eine zweite Brückensperrung, die die Situation wegen der ausgefallenen Autobahnbrücke noch verschärfte. Im Stadtteil Oberhausen wurde kurz nach 11 Uhr die Dieselbrücke gesperrt. Die Brücke wird zurzeit ähnlich wie die Autobahnbrücke erneuert. Es bestand die Gefahr, dass die Behelfsbrücke, über die der Verkehr momentan fließt, von der Wertach unterspült werden könnte. Aus Sicherheitsgründen wurde die Dieselbrücke komplett gesperrt. Auch Fußgänger und Radfahrer durften nicht mehr drüber.

Auswärtige orientierungslos

Davon bekamen die Autofahrer am Nachmittag nicht viel mit. Sie quälten sich förmlich durch Augsburgs Straßen. Im Bereich der MAN war gegen 14.30 Uhr jedes zweite Fahrzeug nicht aus der Region. "Ich bin um 11 Uhr in München losgefahren", sagte ein junger Mann im Auto mit Stuttgarter Kennzeichen, "jetzt stehe ich hier und weiß nicht so recht weiter." Der Mann im Wagen vor ihm mit Wilhelmshavener Kennzeichen war verunsichert. "Geht's hier in Richtung Stuttgart?", fragte er. Ein MAN-Mitarbeiter, der des Weges kam, nickte, meinte aber auch: "Das wird noch länger dauern, bis Sie aus Augsburg wieder draußen sind."

Unliebsame Erfahrungen mit dem hohen Verkehrsaufkommen hatte zu diesem Zeitpunkt auch eine Autofahrerin aus Reichertshofen (Kreis Pfaffenhofen) gemacht. Sie war auf dem Weg zu einem Besuch im Klinikum. "Normalerweise benötige ich genau eine Stunde. Heute bin ich um 12 Uhr los, jetzt ist es 14.50 Uhr. Wo bin ich überhaupt?" - In der Heinrich-von-Buz-Straße. Bis sie im Klinikum angekommen ist, dürfte es noch eine ganze Weile gedauert haben.

Behinderungen gab es auch auf der A 8. Polizeisprecher Hartmann sprach von "erheblichen Rückstaus". In Fahrtrichtung Stuttgart betrug der Stau teilweise 20 Kilometer, in Richtung München waren es 15 Kilometer.

Doch nicht nur einheimische und auswärtige Autofahrer mussten gestern die Nerven bewahren. Auch der öffentliche Personennahverkehr hatte Probleme. "Aufgrund der Hochwassersituation im Stadtgebiet kommt es auf unseren Linien zu größeren Verspätungen", war auf den Laufbändern an den Haltestellen zu lesen. Lautsprecherdurchsagen warben ebenfalls um Verständnis bei den Fahrgästen.

 

24.08.05 07:36

8001 Postings, 5517 Tage KTM 950Lechbrücke A8

Autobahnbrücke: Vorsichtige Entwarnung

Augsburg (ziss) - Erst im Juli wurde sie über den Lech geschoben, die neue Autobahnbrücke auf der A 8. Den ganzen Vormittag drohte das elf Millionen Euro teure Bauwerk einzustürzen. Gegen 14.30 Uhr gaben Statiker verhalten Entwarnung: Vermutlich werde die neue Lechbrücke nicht umfallen, hieß es. Die Lage bleibe trotzdem angespannt. Wenn am überlaufenden Forggensee weiter Wasser abgelassen wird, dann werde mit weiteren Lechwassermassen gerechnet.

Ende 2006 sollte das sechsspurige Bauwerk für den Verkehr frei gegeben werden. Momentan steht es in den Sternen, ob der 1100 Tonnen schwere Stahlkoloss überhaupt noch zum Einsatz kommt. Erst im November 2004 haben die Bauarbeiten für die Brücke begonnen. Die Brücke besteht aus 4000 Kubikmeter Beton und 520 Tonnen Stahl.
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Anfang der 50-er Jahre wurde die alte Lechbrücke gebaut - eines der schwächsten Glieder auf der vielbefahrenen A 8. Nachdem Risse in den Brückenpfeilern entdeckt wurden, ist die alte Brücke nur noch eingeschränkt befahrbar. Schwerlaster werden seit November 2004 durch Gersthofen umgeleitet.  

24.08.05 07:39

8001 Postings, 5517 Tage KTM 950Die Flutwelle wälzt sich Richtung Donau

Hochwasserwelle erreicht die Donau
Klinik in Neu-Ulm evakuiert, A 8 wieder frei

Augsburg (AZ) - Während an den meisten Flüssen in der Region die Pegel fallen steigt das Hochwasser an der Donau dramatisch an. Zwischen Neu-Ulm und Donauwörth wird heute Morgen mit einer ersten Flutwelle gerechnet. In Neu-Ulm wurden nach Polizeiangaben ein Krankenhaus vollständig und ein Seniorenheim teilweise evakuiert, die Uferbereiche mit Sandsäcken und Barrieren gesichert. Im weiteren Verlauf der Donau Richtung Osten soll das Hochwasser im Tagesverlauf für Überschwemmungen sorgen. In Augsburg, im Landkreis Neu-Ulm und am Dienstagabend auch in den Landkreisen Günzburg und Dillingen wurde Katastrophenalarm ausgerufen. Auch Neuburg richtet sich auf Pegelstände ein, die über denen des Jahrhunderthochwassers von 1999 liegen könnten. Die wegen Hochwassers bei Augsburg gesperrte A8 (München-Stuttgart) ist seit dem frühen Mittwochmorgen wieder in beide Richtungen befahrbar.

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   * Augsburg und Umgebung: Die Wie die Polizei mitteilte, wurde gegen Mitternacht eine Fahrspur auf der A 8 in Richtung Stuttgart geöffnet. Seit etwa 1.30 Uhr ist auch die Strecke in Richtung München wieder freigegeben. Nach dem Hochwasser war die Brücke über den Lech zwischen Augsburg-Ost und Augsburg-West gesperrt worden, weil der Einsturz des benachbarten Brückenneubaus befürchtet wurde. Den ganzen Dienstagvormittag drohte die neue Autobahnbrücke über den Hochwasser führenden Lech bei Augsburg einzustürzen. Gegen 14.30 Uhr gaben Statiker verhalten Entwarnung. In Gersthofen und im gesamten Großraum Augsburg kam es zu Verkehrsbehinderungen.

     Die Bewohner von Firnhaberau und Hammerschmiede wurden vorsorglich aufgefordert, sich auf mögliche Evakuierungen einzustellen. Bei der Behelfsbrücke an der Dieselbrücke besteht ebenfalls keine akute Einsturzgefahr mehr. Jedoch bleibt die Brücke nach Polizeiangaben bis Mittwoch gesperrt, weil zunächst ein Statiker das Bauwerk anschauen soll.

     Entlang der Wertach wurden die Deiche verstärkt und erhöht. Die Pegel der Wertach hat gegen 19 Uhr seinen Höchststand erreicht. In Ottmarshausen bemerkte die Besatzung eines Polizeihubschraubers in einem von den Wassermassen eingeschlossenen Firmengrundstück drei winkende Personen. Die Eingeschlossenen wurden mit einem Rettungsboot aus ihrer mißlichen Lage befreit.

     In Diedorf und im Bereich der Schmutter sind hunderte von Kellern vollgelaufen. Betroffen sind vor allem die Orte Fischach, Gessertshausen und Deubach.

   * Landkreis Neu-Ulm: Wegen der starken Regenfälle im Allgäu droht akute Hochwassergefahr. Ersten Einschätzungen nach könnte die Dimension des Jahrhunderthochwassers von Pfingsten 1999 erreicht oder sogar noch überschritten werden. Die Einsatzkräfte sind alarmiert und beobachten seit der Nacht zum Dienstag die Lage. Wegen Überschwemmungsgefahr hat das Bayerische Rote Kreuz am Dienstagmittag mit der Evakuierung der Donau-Klinik in Neu-Ulm begonnen. Das Krankenhaus habe insgesamt 240 Betten, sagte eine BRK- Sprecherin am Dienstag in München. Um die Patienten in Sicherheit zu bringen, seien auch Katastrophenschutz-Einheiten aus dem benachbarten Ulm im Einsatz.

     Am Pegel der Iller in Wiblingen wurde am Dienstagnachmittag die Meldestufe 2 erreicht mit steigender Tendenz. Die Feuerwehr Kellmünz hat am Montagabend um 23 Uhr einen Pegel an der Iller errichtet und meldet den Pegelstand regelmäßig weiter. Hintergrund ist, dass das Wasser drei Stunden bis Neu-Ulm benötigt, so dass im Ernstfall genügend Zeit bleibt. Die Feuerwehr hat zur selben Zeit die Bewohner der Illersäge in Senden informiert, dass sie notfalls mit einer Evakuierung rechnen müssen. Die Rad- und Fußwege entlang der Iller wurden von der Freiwilligen Feuerwehr gesperrt und werden kontrolliert.

   * Landkreis Donau-Ries: Auch im Landkreis Donau-Ries spitzt sich die Lage zu, denn die Donau muss die Wassermassen aus den Nebenflüssen aufnehmen. Bereits am Dienstag musste nach Polizeiangaben die Eurocopter-Unterführung in Donauwörth sowie die Auchsesheimer Unterführung wegen Hochwassers gesperrt werden. In der Nacht zum Dienstag wurden in Oettingen mehrere Keller überflutet. Die Freiwillige Feuerwehr sicherte mit Sandsäcken weitere gefährdete Objekte ab. In einem Neubaugebiet in Wallerstein (Ortsteil) wurden mehrere Keller überflutet.

   * Allgäu: An der Iller in Sonthofen ist ein Damm gebrochen. Die betroffenen Anwohner wurden über Lautsprecher aufgefordert, sich in die oberen Stockwerke ihrer Häuser zu begeben.

     In einem Haus wurden zwei Personen vom Wasser eingeschlossen. Sie wurden mit einem Polizeihubschrauber geborgen. Auf einem überfluteten Campinplatz wurden Wohnwagen weggeschwemmt. Bei Sicherheitskontrollen an einer Brücke wurde ein Bahnbeamter vom Hochwasser eingeschlossen. Auch er musste mit dem Helikopter gerettet werden.

     Höchste Alarmstufe herrschte in Kempten. Dort hatte der Hochwasserpegel die äußerst kritische Marke von 6,42 Meter erreicht, rund 16 Zentimeter über dem Höchststand des verheerenden Pfingsthochwassers von 1999. Nach 15 Uhr begann der Pegel aber wieder zu sinken, damit drohte keine Überflutung der Altstadt von Kempten mehr. Die Folgen wären nach Expertenmeinung katastrophal gewesen. In der Innenstadt waren vorsoglich Häuser entlang der extrem Hochwasser führenden Iller evakuiert worden.

     In Tälern bei Oberstdorf sind rund 400 Personen vom Hochwasser eingeschlossen. Da keine Gefahr bestehe, seien keine Rettungsmaßnahmen vorgesehen.

   * Raum Garmisch: Garmisch-Partenkirchen war zeitweise von der Außenwelt abgeschnitten, das öffentliche Leben zusammengebrochen, teilte die Polizei am Dienstag mit. «In Garmisch sind wir in einer Chaos-Phase», sagte Polizeisprecher Bernd Putzer am Mittag. Selbst Rettungskräfte hätten Schwierigkeiten, zu der Marktgemeinde am Fuß der Zugspitze vorzudringen. Im Raum Garmisch war am Montagabend nach anhaltenden Regenfällen Katastrophenalarm ausgelöst worden. Der Gemeindebereich Eschenlohe wurde evakuiert. In Garmisch-Partenkirchen hat das Hochwasser einen höheren Pegelstand erreicht als beim Jahrhunderthochwasser an Pfingsten 1999.

     Zahlreiche Keller wurden überschwemmt, Straßen mussten gesperrt werden. Der Zugverkehr von München Richtung Garmisch-Partenkirchen ist auf unbestimmte Dauer unterbrochen, zahlreiche Straßen sind gesperrt. In der Nacht waren mehr als 700 Helfer von Feuerwehr, THW, Bundeswehr, BRK und Polizei im Einsatz.

   * Raum Neuburg: In Neuburg spitzt sich die Lage zu. Nach Einschätzung der Behörden wird die Scheitelwelle die Region vermutlich am frühen Mittwochmorgen erreichen. Das Wasserwirtschaftsamt rechnete zunächst nicht damit, dass das Hochwasser ähnlich dramatische Ausmaße annehmen wird wie 1999. In der Stadt Neuburg wird der mobile Hochwasserschutz aufgebaut. Im Burgheimer Ortsteil Moos werden Sandsackbarrieren errichtet und das Vieh evakuiert.

   * Landkreise Unterallgäu und Günzburg: Am Dienstagabend spitzte sich die Hochwasserlage in dieser Region nach Polizeiangaben dramatisch zu. Lang anhaltender Regen ließ die Pegelstände der Flüsse Mindel, Günz, Kammel und Zusam anschwellen. Insbesondere war der Landkreis Unterallgäu und der Landkreis Günzburg betroffen. Zahlreiche Keller liefen voll Wasser und mussten leergepumpt werden. Die Staatsstraßen 2037 und 2025 waren kurzfristig total und die A96 teilweise gesperrt. Zahlreiche Nebenstraßen blieben unpassierbar. Seit 9 Uhr war der Innenstadtbereich von Krumbach gesperrt.

     Am Dienstagabend um 19.17 Uhr wurde auch für den Landkreis Günzburg Katastrophenalarm ausgelöst. Die Verantwortlichen hatten zunächst auf sinkende Pegelstände gehofft, was bis zum späten Nachmittag jedoch nicht eintrat.

Weitere ausführliche Berichte vom Kampf der Menschen in der Region gegen das Hochwasser und die Folgen der Katastrophe lesen Sie auch in der Mittwochsausgabe unserer Zeitung und in ihren Heimatausgaben.


Artikel vom: 23.08.2005 00:00                    Letzte Änderung: 24.08.2005 07:23  

24.08.05 07:46

8001 Postings, 5517 Tage KTM 950Die Lage am Forggensee ist immer noch dramatisch!

Der Forggensee ist kurz vorm Überlaufen.
In der Grafik sieht man wie der Pegel am 22.08. gesenkt wurde, dann aber wieder sehr stark anstieg.


http://www.bayern.de/wwa-ke/hvz/  

24.08.05 08:00

8001 Postings, 5517 Tage KTM 950Hochwasser in Bayern, der Schweiz und Österreich

Auf der Seite von N-TV gibt es unten, mitte einen Link zur Bilderserie.

Sind heftige Bilder aus dem Ganzen Hochwassergebiet

http://www.n-tv.de/570658.html  

24.08.05 08:25

8001 Postings, 5517 Tage KTM 950Lage an der Donau

Hochwasserlagebericht Nr. 5
ausgegeben am 24.08.2005, 03:30 Uhr

Die Niederschläge im Gebiet südlich der Donau haben weitgehend nachgelassen. Die Hochwasserlage im Voralpengebiet entspannt sich.

Im Oberlauf der Iller fallen die Pegelstände schnell. in Sonthofen herrscht noch Meldestufe 1. In Kempten fallen die Wasserstände (Meldestufe 3). In Neu-Ulm (Pegel Wiblingen) ist der Spitzenbereich erreicht. Auch im Gebiet zwischen Iller und Lech und an der Wertach fallen die Wasserstände bzw. sind im Spitzenbereich. Da die Abgabe aus dem Forggensee reduziert wurde, fangen nun auch die Wasserstände im Lech an zu fallen.

Im Einzugsgebiet der Isar entspannt sich ebenfalls die Lage. Der Wellenscheitel ist zur Zeit im Raum München. Oberhalb München und in der Ammer fallen die Wasserstände. Im Bereich des Kochelsee und in Bad Tölz herrscht noch Meldestufe 4. Unterhalb München werden die Wasserstände weiter ansteigen. Hier ist bereichsweise noch mit Meldestufe 4 zu rechnen. Die Abflussspitze wird die Donau am Donnerstag Morgen erreichen.

Auch im Inneinzugsgebiet fallen die Wasserstände oberhalb Wasserburg. Der Spitzenbereich der Welle befindet sich zur Zeit im Raum Wasserburg. Hier und in Waldkraiburg ist Meldestufe 4 noch überschritten. In Passau wird die Abflussspitze am Vormittag erwartet. Meldestufe 4 (8,50 m am Pegel Passau-Ilzstadt) wird wahrscheinlich nur knapp erreicht werden.

In der Donau befindet sich die Abflussspitze im Raum Neu Ulm (Meldestufe 4) Am Vormittag wird die Spitze die Lechmündung erreichen und sich mit dem bereits fallenden Lech überlagern. Am Nachmittag erreicht die Spitze Ingolstadt. Meldestufe 4 kann erreicht werden. In der Nacht zum Donnerstag erreicht die Spitze Regensburg und einen Tag später Passau.

Da in den nächsten 2 Tagen mit trockenem Wetter zu rechnen ist, wird sich die Hochwasserlage weiter entspannen.


Nächster Bericht heute gegen 8:00 Uhr  

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